19.01.2022

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07.06.03 / Aus den Heimatkreisen

© Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 07. Juni 2003


Aus den Heimatkreisen

Allenstein-Stadt

Kreisvertreter: Gottfried Hu- fenbach, Telefon (0 22 25) 70 04 18, Fax (0 22 25) 94 61 58, Danziger Straße 12, 53340 Meckenheim. Geschäftsstelle: Stadtgemeinschaft Allenstein, Telefon und Fax (02 09) 2 91 31, Vattmannstraße 11, 45879 Gelsenkirchen

Die neuen Stadtvertreter - Die Stadtversammlung ist das oberste Beschluß- und Aufsichtsorgan der Stadtgemeinschaft. Sie hat die Funktion einer Mitgliederversammlung und setzt sich aus den alle vier Jahren zu wählenden Stadtvertretern zusammen. Ihre Zahl soll möglichst 25 betragen, soweit das die Altersstruktur der Mitglieder zuläßt, mindestens aber 15. Bei der diesjährigen Wahl war die Zahl der Kandidaten noch etwas größer, und erfreulicherweise sind auch einige Jüngere, sogar 70er und 80er Jahrgänge vertreten gewesen. Sie sind auch bei den noch nicht Gewählten dabei und rücken nach, wenn von den 25 Stadtvertretern der eine oder andere ausfällt. Es haben sich über 200 Mitglieder an der Wahl beteiligt und haben nun - nach der Zahl der auf sie entfallen- den Stimmen aufgeführt - folgende 25 Stadtvertreter gewählt: Gretel Bohle, Bochum; Gottfried Hufenbach, Meckenheim; Kurt Dzikus, Gelsenkirchen; Paul Genatowski, Gelsenkirchen; Hanna Bleck, Dülmen; Jochen Hufenbach, Darmstadt; Dr. Ernst Jahnke, Bremen; Bruno Poschmann, Gelsenkirchen; Christel Becker, Nettetal; Bruno Mischke, Tönisvorst; Sigard Müller, Northeim; Werner Holtschneider, Essen; Christel Tiedt, Potsdamm; Gerhard Kraft, Mannheim; Gerhard Prengel, Groß Glienicke; Felix Poschmann, Hannover; Albert Schulz, Dormagen; Reinhold Krause; Dr. Peter Herrmann; Karl-Peter Menges, Bad Homburg; Heinz-Werner Schwarz, Hamburg; Gerhard Vollmar, Heidenheim; Nanette Kaiser, Hamburg; Kurt Bosch, Solingen, und Kristina Plocharski, Allenstein (Olsztyn). Am 19. September kommen diese Stadtvertreter im Rahmen des Jahrestreffens in Gelsenkirchen, Schloß Horts, zur ersten Sitzung der neuen Stadtversammlung zusammen. Wir wünschen ihnen schon jetzt ein gutes Gelingen.

 

Allenstein-Land

Kreisvertreter: Leo Michal-ski, Adolf-Westen-Straße 12, 42855 Remscheid, Telefon und Fax (0 21 91) 2 45 50. Geschäftsstelle: Gemeindeverwaltung Hagen a. T. W., Postfach 12 09, 49170 Hagen a. T. W., Tel. (0 54 01) 97 70

Patenschaft - Der Stellvertreter des Landrates des Landkreises Osnabrück - unser Pate seit fast 50 Jahren -, der Erste Kreisrat Gert Hofe, ist in der neuen, CDU-geführten Landesregierung von Niedersachsen zum Staatssekretär des Sozial- und Familienministeriums unter der neuen Ministerin Ursula von der Leyen (PAZ/OB Folge 19, Seite 3) ernannt worden. Der Osnabrücker Gert Hofe, Weggefährte des neuen Ministerpräsidenten von Niedersachsen, des Osnabrückers Christian Wulff, war beim Abschluß des Patenschaftsvertrages zwischen dem Landkreis Allenstein (Olsztyn) und der Kreisgemeinschaft Allenstein-Land im letzten Jahr zugegen und nahm an der Rundreise durch das südliche Ostpreußen teil. Im letzen Heimatjahrbuch ist er auf der Kruttinna und am Frischen Haff abgebildet (S. 186, 3 v.l.). Sein Nachfolger im Amt des Ersten Kreisrates wird am 1. Juli 2003 der frühere Kreisrat Dr. Kassing, zur Zeit noch Stadtdirektor von Melle im Landkreis Osnabrück.

Partnerschaft - Die Gymnasiallehrerin Anna Wagner-Rybinska aus Wartenburg-Mokainen wurde vom Landrat des Landkreises Allenstein (Olsztyn), Adam Sierzputowski, zur Patenschaftsbeauftragten berufen. Ihre Aufgabe ist die Kontaktpflege zwischen den beiden Landkreisen Olsztyn und Osnabrück sowie der Kreisgemeinschaft Allenstein-Land und auch zwischen den polnischen und deutschen Städten und Großgemeinden im Allensteiner und Osna-brücker Land. Anna Wagner, die Gründungsvorsitzende des Ermländisch-Masurischen Verbandes deutschstämmiger Landfrauen mit Sitz in Allenstein, ist schon seit Anfang der 90er Jahre zunächst als Dolmetscherin und später als Mitglied des Kreistages Olsztyn im deutsch-polnischen Partnerschaftsgeschehen eingebunden.

Der Vorstand im Landkreis Osnabrück - Kreisvertreter Leo Michalski und der Kreistagsvorsitzende der Kreisgemeinschaft, Adalbert Graf, suchten Ende April 2003 zunächst den Partnerschaftsbeauftragten des Landkreises Osnabrück, Karl-Heinz Finkemeyer, im Kreishaus in Osnabrück auf und dann mit diesem zusammen den Bürgermeister der Gemeinde Bissendorf, Guido Halfer, und die Beigeordnete Karin Adam, um hier eine Partnerschaft mit der Großgemeinde Purden im Landkreis Allenstein auf den Weg zu bringen. Bevor die Partnerschaftsangelegenheit im Gemeinderat behandelt wird, will sich der Bürgermeister mit einer kleinen Delegation nach Purden begeben und erste Eindrücke sammeln. Zur Vorbereitung übergab der Kreisvertreter eine Kassette über den in der Heimat entstandenen deutschsprachigen Film "Der Ermländische Gemeindeverband in Allenstein (Olsztyn)". Anschließend führten die beiden Vorstandsmitglieder in Hagen am Teutoburger Wald Gespräche mit Bürgermeister Dieter Eickholt wegen der Programmgestaltung des diesjährigen Heimatkreistreffens am 20./21. September in unserer Patengemeinde Hagen a. T. W. Näheres hierzu wird in Kürze mitgeteilt.

 

Ebenrode (Stallupönen)

Kreisvertreter: Paul Heina­cher, Telefon (0 41 83) 22 74, Fax (0 41 83) 23 68, Lindenstraße 14, 21266 Jesteburg. Geschäftsstelle: Brigitta Heyser, Telefon (0 51 91) 97 89 32, Billungstraße 29, 29614 Soltau

Erweiterung des Archivmaterials der Kreisgemeinschaft - Der Vorstand der Kreisgemeinschaft (KG) hat in den zurückliegenden Jahren anläßlich von Kreistagssitzungen und Mitgliederversammlungen immer wieder die Notwendigkeit der Erweiterung des Archivmaterials der Kreisgemeinschaft herausgestellt. Dabei wurde nicht übersehen, daß gerade nach erfolgter Fertigstellung der bisher geplanten Dokumentation in dem Bereich erfolgreich gearbeitet worden ist. Es darf an dieser Stelle daran erinnert werden, daß die Bemühungen der KG zur Schaffung einer Heimatstube in der Patenstadt Kassel in den ersten Jahren nach der Gründung nicht verwirklicht werden konnten. Die Einweihung der Ebenroder Heimatstube in Winsen (Luhe) konnte erst am 13. September 1986 vorgenommen werden. Sehen Sie dazu den Hinweis auf Seite 34 des 37. Heimatbriefes. Zum Anfang des Jahres 1997 mußten die Räume der Heimatstube in Winsen allerdings kurzfristig geräumt werden, da die Gebäudefläche zur Einrichtung eines Neubaues durch den Landkreis Harburg benötigt wurde. Das gesamte Inventar der ersten Heimatstube - Ausstattungsgegenstände und Archivmaterial - mußte über einen längeren Zeitraum in Kellerräume umgelagert werden. Zwischenzeitlich ist eine Lösung geschaffen worden, die allerdings als nicht ausreichend angesehen werden kann. Deshalb soll den gewählten Vertretern und den Angehörigen der KG folgendes zur Kenntnis gebracht werden: Einmal steht uns in der Rote-Kreuz-Straße 6, Winsen (Luhe) ein Raum zur Verfügung, der als Arbeits- und Archivraum genutzt wird. In einem Kellerraum des Gebäudes lagern Teile der Archivbestände, Dokumentationen, Heimatbriefe und das gesamte Ausstattungsmaterial der KG. Alles zu eng und nicht geordnet. In einem weiteren Raum ist das Bildmaterial ausgestellt, darüber hinaus sind dort die neun Ausstellungsvitrinen untergebracht. Diese derzeitigen Mißstände sollen uns aber nicht daran hindern, künftig unsere Bemühungen zur Erweiterung des Archivmaterials zu verstärken. Dazu gibt es eine Reihe von Möglichkeiten. Der Vorstand der KG wird dazu Vorschläge erarbeiten, um sie in einem größeren Personenkreis zu verwirklichen. Es darf an dieser Stelle schon um tatkräftige Unterstützung gebeten werden! Es wird unter anderem auch daran gedacht, besonderes Archivmaterial nach Kirchspielen in Stehordnern oder Ringbüchern geordnet zusammenzufassen, um es ohne großen Aufwand zur Einsichtnahme bei Heimattreffen bereitzuhalten. Es sind bei dem Vorhaben auch Überlegungen anzustellen, ob diese Sondermappen nicht auch für bestimmte Ortschaften angelegt werden sollten. Eydtkau hat vor zwei Jahren unter der Federführung von Heinz Gerlach eine beispielhafte Mappe angelegt. Sie könnte als Muster angesehen werden. Es wird empfohlen, dem Kreisvertreter Vorschläge durch die Kirchspielvertreter oder auch durch andere Kreisgemeinschaftsangehörige zu unterbreiten.

 

Fischhausen

Kreisvertreter: Louis-Fer-dinand Schwarz. Geschäftsstelle: Telefon (0 41 01) 2 20 37 (Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 9-12 Uhr), Postfach 17 32, 25407 Pinneberg

Fortsetzung von Folge 22

Die konkreten Aktivitäten führte Kreisvertreter Schwarz in seiner Begrüßung zu Beginn der Feierstunde am Sonntag auf. Die Leistungen unserer Vorfahren zu würdigen, das bedeute, in ihrem Sinne weiterzuarbeiten. Die wichtigste Aufgabe heute, Völkerverständigung und Versöhnung, sei durch die Charta der Heimatvertriebenen vorgegeben, in der auf Rache und Vergeltung verzichtet worden ist. Dennoch müsse, so Schwarz, das Haus Europa auf der Wahrheit aufgebaut werden, und das bedeute auch die Benennung von Verbrechen und Unrecht auf allen Seiten. "Wir haben uns der Verantwortung vor Ort gestellt!" Hilfstransporte, Schüleraustausch, Restaurierung von Friedhöfen und Gedenkstätten, Denkmalspflege, Kirchenaufbau, Kulturaustausch zwischen Deutschen und Russen, Kulturtage und Treffen im Samland, vor allem eine Fülle von freundschaftlichen Kontakten zu den heutigen Bewohnern zeugen von einem arbeitsreichen und erfolgreichen Jahrzehnt für die ostpreußische Heimat. "Nordostpreußen muß wieder die alte Brückenfunktion zwischen Ost und West erhalten!" Die Grußworte der Gäste, die dann folgten, rührten die Herzen. Herr Joachim Kaiser richtete Grüße des Oberbürgermeisters von Erfurt, Manfred Otto Ruge, aus, der im Urlaub war, und "beichtete" dann, daß er das Samland erst auf der Karte habe suchen müssen. In einem Schulatlas von 1928 sei er dann fündig geworden, habe sich dann aber angesichts der Namen Trakehnen und Rossitten gleich auf bekanntem Terrain befunden. Seine Ehefrau habe 1944 noch Ferien auf der Kurischen Nehrung gemacht. Er äußerte viel Verständnis für das Schicksal der Vertreibung und Anerkennung für die gelei-stete Arbeit. Leonid Efremow sprach in seinem Grußwort von der gleichen Heimat von Deutschen und Russen, in der man täglich deutschen Denkmälern begegnet. Gerade ihn als Historiker interessiere besonders die Geschichte des Samlandes, auf die er und sein Freund Andrej Techerow spezialisiert seien. Der stellvertretende Kreisvertreter von Fischhausen, Wolfgang Sopha, nahm die Totenehrung vor, und es folgte der Festvortrag von Pater Lothar Groppe: "Die Verpflichtung der Christen zur Vaterlandsliebe". Vaterlandsliebe sei berechtigter Stolz auf Kultur und Geschichte des eigenen Landes, und berechtigte Empörung über erlittenes Unrecht bedeute aber keineswegs die Verachtung anderer Länder oder Völker. Groppe berief sich auf Pius XII. und auf Luther und zitierte Augustinus, der die Pflicht dem Vaterland gegenüber sogar über die Pflicht gegen die Eltern gestellt habe. "Nicht, wo es mir gut geht, ist das Vaterland, sondern wo es mit meiner Mithilfe möglichst vielen Landsleuten gut geht" sprach Groppe aus. Und: "Das deutsche Volk sollte zum lebendigen Gott zurückfinden, nicht darauf achten, wie etwas ankommt, sondern worauf es ankommt." Im Schlußwort fügte Dr. Bärbel Beutner den Hinweis auf den Philosophen Kant hinzu, der da sagte: "Erst kommt mein Volk, dann all die anderen vielen. Erst meine Heimat, dann die Welt." Sie wies auf das Wirken des lebendigen Gottes besonders im nördlichen Ostpreußen hin, wo man bei ungetauften russischen Freunden, die nie eine religiöse Unterweisung hatten, Spuren einer elementaren Frömmigkeit findet. Abschließend dankte sie allen, die zum Gelingen der Feierstunde und des Treffens beigetragen hatten. In gemütlichen Runden ging das Treffen zu Ende. Die Mitglieder der Vorstände hatten beim Plakettenverkauf und an den Ständen ein gutes Stück Arbeit geleistet. Den größten Zuspruch fand das Marzipan, aber auch Lektüre wurde gern angenommen. Ein Pillkaller oder ein "Absacker" waren eine willkommene Stärkung.

 

Heiligenbeil

Kreisvertreter: Siegfried Dreher, Telefon (0 41 02) 6 13 15, Fax (0 41 02) 69 77 94, Papenwisch 11, 22927 Großhansdorf

Zinten-Buchprojekt - Im März 2003 hatten Vorstand und Kreistag der Kreisgemeinschaft Heiligenbeil beschlossen, dieses Jahr einen Bildband über die Stadt Zinten herauszugeben. Das Buch wird die Ansichten alter Postkarten enthalten. Im April hat Siegfried Dreher alle Landsleute aus Stadt und Land Zinten, die in der Kreiskartei stehen, persönlich angeschrieben, darüber berichtet und um Hilfe bei der Förderung des Projektes gebeten. Das Ergebnis ist bis Ende Mai erfreulich positiv. Deshalb kann der Bildband mit mehr Seiten und Ansichtskarten gedruckt werden als vorher geplant. Heute biete ich das Buch mit dem Titel "Zinten - auf alten Ansichten" an. Der Bildband wird 128 Seiten haben. Davon sind 18 Seiten Texte und rund 110 Seiten mit Motiven aus Zinten. Sämtliche Themenbereiche der Stadt werden gezeigt. Die älteste Postkarte ist von 1885. Es werden weitere farbige Ansichten aus dem 19. Jahrhundert veröffentlicht werden. Zum Inhalt gehört außerdem ein Innenstadtausschnitt des bekannten Stadtplanes von Heinz Schley und Jochen Landmann. Außerdem werden die Namen der Förderer des Projektes veröffentlicht. Die Qualität des Buches wird gut sein, der Druck erfolgt bei der ostpreußischen Druckerei Rautenberg, Leer. Die Arbeiten haben begonnen. Trotz des auf 128 Seiten gesteigerten Inhaltes kann der ursprünglich genannte Preis gehalten werden. Er beträgt 12,50 Euro plus 1 Euro für Porto und Verpackung. Bestellungen können sofort bei Siegfried Dreher erteilt werden. Spätestens im August 2003 wird der Bildband erscheinen. Wer schon jetzt das Buch bezahlen möchte, überweise die Summe von 13,50 Euro an die Kreisgemeinschaft Heiligenbeil e.V., Stichwort "Bildband Zinten", auf das Konto Nr. 46 067 617 bei der Sparkasse Detmold, BLZ 476 501 30.

 

Königsberg-Stadt

Stadtvorsitzender: Klaus Weigelt. Geschäftsstelle: Annelies Kelch, Luise-Hensel-Straße 50, 52066 Aachen. Patenschaftsbüro: Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Tel. (02 03) 2 83-21 51

Das diesjährige Treffen der ehemaligen Haberberger Mittelschülerinnen und -schüler fand vom 25. bis 27. April in Karlsruhe statt. Im zentral gelegenen Schloßhotel fanden sich 52 Teilnehmer ein, um ein Wiedersehen zu feiern. Nach dem Abendessen des ersten Tages fand die offizielle Mitgliederversammlung statt, die der Vorsitzende mit der Begrüßung eröffnete. Anschließend wurde der inzwischen Verstorbenen mit einer Schweigeminute gedacht. Nachdem der Vorstand über seine Arbeit berichtet hatte, wurde ihm von der Versammlung Entlastung erteilt. Dann wurde er mit großer Mehrheit in seinem Amt bestätigt. Für die bisherige Schriftführerin, die aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt zur Verfügung gestellt hatte, wurde einstimmig eine andere ehemalige Mitschülerin gewählt. Anschließend wurde ein Brief der ehemaligen Mitschülerin Gertrud Albrecht verlesen, die es bedauerte, aus gesundheitlichen Gründen nicht an dem Treffen teilnehmen zu können. Es sei ihr aber ein Bedürfnis, sich bei allen zu bedanken für die Mithilfe bei der Erstellung der Chronik der Haberberger Mittelschule und für die Spenden, die es ihr ermöglicht hatten, 130 Abdrucke und 30 Nachträge anfertigen zu lassen. Unser ehemaliger Mitschüler Herbert Salk berichtete über seine letzte Reise nach Königsberg im vergangenen Jahr, besonders über seine Besuche und Kontakte bei der jetzigen Schule Nr. 16 und bei anderen Institutionen, z. B. den Kirchengemeinden. In der Schule Nr. 16 gibt es immer noch viele Notstände. Die Lehrerbesoldung ist schlecht, und ein großer Teil der Schüler ist hilfsbedürftig. Mit dem Geld, das ehemalige Mitschüler gespendet hatten, konnten zehn der bedürftigsten Schüler mit notwendiger Kleidung und mit Schuhwerk versehen werden. Außerdem konnte dem Schulleiter eine finanzielle Unterstützung für die Ausstattung des Medizinischen Kabinetts (= Erste-Hilfe-Station) zur Verfügung gestellt werden. Es sei sehr zu wünschen, daß die ehemaligen Mitschüler die Bemühungen, der Schule zu helfen, auch weiterhin finanziell unterstützen.

Am Samstag vormittag fand eine von der Karlsruher Messe- und Kongreß-GmbH organisierte Stadtrundfahrt statt. Die 1715 gegründete Stadt ist Mittelpunkt der Oberrheinischen Tiefebene und beeindruckt durch ein planmäßig angelegtes Stadtbild, das fächerförmig vom Residenzschloß der ehemaligen Markgrafen ausstrahlt. Sie ist Sitz des Bundesgerichtshofes, des Bundesverfassungsgerichts und der ältesten Technischen Universität Deutschlands. Die Teilnehmer der Rundfahrt waren nicht nur von den zahlreichen bedeutenden Bauten der Stadt beeindruckt, sondern besonders auch vom Stadtteil Durlach, einem Nobelwohnort, und dem Besuch auf dem Turmberg. Von hier oben hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt und auf die Ausläufer des Schwarzwaldes. Am Nachmittag konnte sich dann jeder die Stadt noch einmal nach Belieben ansehen, wobei sich ein Spaziergang durch den Zoo, der gleich gegenüber dem Schloßhotel beginnt, geradezu anbot. Am Abend wurde dann in gemütlicher Runde geklönt, plachandert und hier und da auch mal ein Tänzchen zu der recht stimmungsvollen Musik gewagt. Da merkt man dann, wieviel Leben noch in den ja nicht mehr ganz jungen Herrschaften steckt. Es wurde ein sehr langer Abend. Am Sonntag morgen nach dem Frühstück mußte dann leider Abschied genommen werden. Alle waren sich einig, daß es ein gelungenes Treffen war. Das nächste Treffen sollte in Bad Pyrmont stattfinden. Leider mußte diese Absicht inzwischen aus verschiedenen Gründen aufgegeben werden. Der Vorstand wird sich um eine andere Lösung bemühen und, sobald ein Ergebnis vorliegt, nähere Einzelheiten (Ort, Zeitpunkt) bekanntgeben. Unsere Kontaktadresse ist nach wie vor: Gerhard Friedriscick, Kestnerstraße 36, 30159 Hannover.

Treffen der Schulgemeinschaft der Altstadt Knaben-Mittelschule zu Königsberg - Das Treffen begann mit der Begrüßung durch den Vorsitzenden Manfred Eckstein und der Bekanntgabe der Tagesordnung und der Vorstellung des Programmheftes. Anschließend gab es Neues aus der Schülerli-ste (u. a. Totengedenken, Adressen, Änderungen und Gründe des Fernbleibens) von Lm. Jelonnek, Eckstein hielt einen Vortrag "Was wissen wir über Kant?" Nach dem Abendessen diente der Abend der Unterhaltung. Es wurden Aufnahmen aus der Heimat gezeigt. Bei der Jahreshauptversammlung wurde der Kassenbericht für das vergangene Jahr gegeben. Es wurde das Protokoll über das letztjährige Treffen verlesen; alle waren einverstanden. Der Vorsitzende dankte allen Mitgliedern des Vorstandes, den Kassenprüfern und allen Aktiven für die geleistete Arbeit. Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzender Manfred Eckstein, Stellvertreter Gerhard Jelonnek, Schriftführer Heinz Krüger, Kassenführung Wolfgang Kampf. Der Vorstand und die Kassenprüfer, Herbert Michalik und Annalene Gerber, wurden entlastet. Es gab keine Veränderung. Das nächste Treffen (18.) findet vom 22. bis 25. April 2004 statt. Manfred Eckstein berichtete über eine Ausstellung "300 Jahre St. Petersburg" (Wanderausstellung in Detmold); Einweihung des neuen Bernsteinzimmers. Alte Noten sollen nach Königsberg geschickt werden für die dortige Musikerziehung (an Eckstein senden zum Weitertransport); Heinz Krüger wurde gebeten, 2004 einen Vortrag über "Simon Dach" vorzubereiten. Für die Jahresschrift 2004 werden Bilder vom "Löbenicht" benötigt. Am Nachmittag hielt Krüger einen Vortrag über den Schriftsteller und Dramatiker Hermann Sudermann. Danach folgte die Eröffnung einer Ausstellung mit einem Kurzvortrag über den Astronomen und Mathematiker Friedrich Wilhelm Bessel von Günther Brilla. Neue Berichte über Königsberg schossen sich an. Der Tag schloß mit einem gemütlichen Beisammensein.

Der traditionelle Tagesausflug führte zunächst nach Hameln. Einer ausgiebigen Stadtführung folgte das Mittagessen im Forsthaus Finkenborn.

 

7. Juni, Lötzen, Dorftreffen Wiedicker im Haus Dörfer, Burgstraße 60, 59387 Davensberg.

8. /9. Juni, Goldap, Ortstreffen Steinhagen.

13. -15. Juni, Bartenstein, Treffen der Friedländer in Nienburg/Weser.

13. -15. Juni, Elchniederung, Ortstreffen Linkuhnen, Familienferien bei "Teutoburg", Bielefeld-Ubedissen.

13. -15. Juni, Lyck, Ortstreffen Nußberg, Bad Pyrmont.

13. -15. Juni, Rößel, Ortstreffen Klackendorf im Gasthaus Stür, 48341 Altenberge.

14. Juni, Gumbinnen, Regional- und Ortstreffen Zweilinden im Restaurant Zum scharfen Eck, Wilhelmstraße 1, 57672 Hachenbrug.

14. Juni, Sensburg, Ortstreffen Jakobsdorf im Gasthof Nienhaus, Schützenstraße 19, 46286 Dorsten.

14. /15. Juni, Lyck, Ortstreffen Gorlau in Schloß Holte-Stukenbrock bei Bielefeld.

15. Juni, Memelland, Ostseetreffen im Maritim Seehotel, Timmendorfer Strand.

15. /16. Juni, Mohrungen, Ortstreffen Freiwald in Witzenhausen/Werra.