17.06.2024

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21.06.03 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 21. Juni 2003


Landsmannschaftliche Arbeit

Bund Junges Ostpreußen

Vors.: Nanette Kaiser Geschäftsstelle: Parkallee 86, 20144 Hamburg, Telefon 0 40 (41 40 08 24), Fax 0 40 (41 40 08 48), E-Mail: bjo@ostpreussen-info.de

Jugendfahrt ins Königsberger Gebiet vom 26. Juli bis 3. August 2003 - Die Kreisgemeinschaft Schloßberg führt mit dem BJO eine Fahrt nach Königsberg durch. Das Programm wird reichhaltig sein. Teilnehmerbeitrag rund 200 Euro für Studenten, Azubis und Schüler; alle anderen 250 Euro. Ausführliches Programm anfordern per Antwort-E-Mail.

Paddeltour über die Kruttinna vom 4. bis 12. August 2003 - Für Abenteurer ist dies genau die richtige Veranstaltung. Berichte über frühere Fahrten findet Ihr unter www.ostpreussen-info.de. Teilnehmerbeitrag für Boote und Unterkunft: 80 Euro Anreiseko-sten und Verpflegung wird je nach Bezuschussung der Maßnahme an- teilig abgerechnet. Interessenten melden sich bei: Jochen Bauer, Weißenburgstraße 7, 97082 Würzburg; jochsta@hotmail.com

Radtour von Berlin nach Königsberg vom 27. Juli bis 10. August 2003 - Von Brandenburger Tor zu Brandenburger Tor, so lautet das Motto der diesjährigen Fahrradtour des BJO. Der Weg führt über die Seelower Höhen, Küstrin, Landsberg, Bromberg, Graudenz, Marienwerder und Marienburg, über Preußisch Holland, Guttstadt, Allenstein, Heilsberg nach Königsberg. Teilnehmerbeitrag: 150 Euro für BJO-Mitglieder; 180 Euro für BJO-Fördermitglieder und PAZ-Abonnenten; 210 Euro für andere. Interessenten melden sich bei BJO, Parkallee 84-86, 20144 Hamburg.

Denkmalpflegeeinsatz in Preußisch Holland vom 26. Juli bis 6. August 2003 - Die Gefallenengedenksteine im Kreis, die Schloßpromenade von Preußisch Holland und der jüdische Friedhof der Kreisstadt, der jüngst von polnischen Skinheads geschändet worden ist, bedürfen eines Pflegeeinsatzes. Der Erhalt der ostpreußischen Bausubstanz ist der polnischen und der deutschen Jugend aus Preußisch Holland wie auch dem BJO Grund genug für einen gemeinsamen Einsatz. Ein kleines Sommerfest soll die Maßnahme abschließen. Interessenten melden sich unter Angabe der postalischen Adresse bei knapstein@lm-ostpreussen.de

 

Landesgruppe Hamburg

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15

 

LANDESGRUPPE

Donnerstag, 10. Juli, Ausflug mit dem Schiff "Lüneburger Heide" und kultureller Gestaltung und einem einstündigem Aufenthalt in Lauenburg. Abfahrt Hamburg, St. Pauli-Landungsbrücken, Liegeplatz Nr. 8, 9 oder 10. Treffen 9.30 Uhr, Abfahrt 10 Uhr. Ankunft in Hamburg gegen 19 Uhr. Ko-stenbeitrag inklusive Mittagessen 20 Euro, Kinder von zehn bis 16 Jahren 10 Euro (bitte numerierte Schiffskarten aufbewahren für das Mittagessen). Anmeldungen bis zum 15. Juni bei M. Bridszun, Telefon (0 40) 6 93 35 20. Für Teilnehmer mit Freikarten ist eine telefonische Anmeldung nicht erforderlich. Bitte bis 25. Juni das Geld auf folgendes Konto überweisen: Landsmannschaft Ostpreußen, Konto: 9 60 52 01, BLZ 200 100 20, Postbank Hamburg. Gäste und Bekannte sind herzlich willkommen.

 

BEZIRKSGRUPPE

Harburg/Wilhelmsburg - Montag, 30. Juni, 15 Uhr, Heimatnachmittag im Gasthaus Waldquelle, Höpenstraße 88, Meckelfeld (mit dem Bus 443 bis Waldquelle). Es gibt einen Diavortrag über einige große Städte Ostpreußens.

 

Landesgruppe Baden-Württemberg

Vors.: Günter Zdunnek, Postfach 12 58, 71667 Marbach. Geschäftsstelle: Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart

Heidelberg - Sonntag, 22. Juni, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Rega-Hotel, Bergheimer Straße 63. Herr Zuber hält einen Diavortrag über die "Königin der Blumen", die Rose.

Schwenningen - Donnerstag, 3. Juli, 14.30 Uhr, Treffen der Senioren im "Etter-Haus". Es gibt einen Vortrag über die Erntezeit in Ostpreußen und Pommern.

 

Landesgruppe Bayern

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Tel. (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg

Amberg - Dienstag, 1. Juli, 14.30 Uhr, Treffen im Altstadthotel, Batteriegasse 2. Es gibt einen Videofilm "Von Thorn zur Marienburg". - Sonnabend, 5. Juli, Treffen der ostbayerischen Gruppen im Pferdesportzentrum Kreuth bei Rieden mit Besuch des bayerischen Trakehners Turbiers.

Fürstenfeldbruck - Freitag, 4. Juli, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im Wirtshaus auf der Lände.

Kitzingen - Sonnabend, 5. Juli, 14.30 Uhr, Sommerfest in der Gartenanlage Ost auf dem Eselsberg. Verantwortlich sind Gertrud und Charles Deso. Um Anmeldung wird gebeten.

Landshut - Montag, 30. Juni, 14 Uhr, treffen sich sportliche Radfahrer und Busfahrer im Hotel Schloß Schönbrunn. Sammeln zum Radeln um 11 Uhr beim Meyer-Wirt, "Piflas".

Nürnberg - Sonntag, 22. Juni, 10.30 Uhr, Volksfest im Schloßhof des Kulturzentrums Ostpreußen. Es sprechen Christa Stewens, bayerische Staatsministerin, und Wilhelm v. Gottberg, Sprecher der LO.

Rosenheim - Noch einmal sollte das Sommerfest wegen schlechten Wetters nicht verschoben werden. So wurde Kuhnigks Garage durch kräftige Männer und geschickte Frauenhände in einen festlichen Raum verwandelt. Alle Teilnehmer waren mit Torten, Kuchen, Kaffee und Getränken sowie mit Fleisch zum Grillen am Gelingen des Festes beteiligt. Als sich der Himmel aufklärte, wurde es doch noch ein Sommerfest unter freiem Himmel, wozu sich der Garten von Lm. Kuh-nigks wunderbar eignet. Reinhard August betätigte den Grill fachmännisch, und die köstlichen Fleischstücke paßten vorzüglich zu dem von Frau August zubereiteten Kartoffelsalat. Wieder erfreute der 86jährige Lm. Kuhnigk mit Gedichten von Goethe und dem launigen Couplet von der "Krummen Lanke", die er freisprechend und auswendig zum besten gab. Sehr zufrieden und dankbar für das gelungene Fest trennte man sich.

Weiden - Der 1. Vorsitzende Hans Poweleit konnte in der Vereinsgaststätte Heimgarten wieder eine große Schar von Landsleuten und Gästen begrüßen. Im Mittelpunkt des offiziellen Teils stand die Besprechung zweier Fahrten, an denen interessierte Mitglieder teilnehmen werden. Zunächst besuchen Vertreter der Gruppe das Volksfest am 22. Juni im Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen, wo die Übernahme der Patenschaft zur LO durch den Freistaat Bayern vor 25 Jahren gefeiert wird. Am 5. Juli reist eine Gruppe zur Zusammenkunft der ostbayerischen Kreis- und Ortgruppen nach Kreuth bei Rieden, wo unter anderem ein Reitturnier besucht wird. Außerdem ist ein Gartenfest bei Familie Uschald geplant. Die Mitglieder werden rechtzeitig informiert, wann dieses stattfindet. Im Anschluß daran trugen Ingrid Uschald und Gertrude Gayk Wortbeiträge vor, Anita und Norbert Uschald erfreuten mit bekannten Volksliedern. Jürgen Prehsl berichtete als Gast schließlich von seiner beeindruckenden Reise in die westpreußische Heimat seiner Mutter.

 

Landesgruppe Brandenburg

Landesvorsitzender: Horst Haut, Oranienburger Chaussee 7, 16515 Schmachtenhagen, Telefon und Fax (0 33 01) 80 35 27. Ehrenvorsitzender: Georg Vögerl, Buggestraße 6,

12163 Berlin, Telefon (0 30) 8 21 20 96, Fax (0 30) 8 21 20 99

Landesgruppe - Sonnabend, 21. Juni, 10 Uhr, Kulturseminar im Landgasthaus Borgsdorf, Friedensallee 2. Thema des Seminars "Alltagskultur in Ostpreußen". Es sprechen Lm. Merti-neit (Kreisvertreter Tilsit-Stadt), Lm. Dr. Dr. Mathiak (Landesvorsitzender NRW), Lm. Wippich (Kreisvorsitzender Johannisburg). Nähere Hinweise können Sie täglich ab 19 Uhr von Lm. Haut, Telefon (0 33 01) 80 35 27, erhalten.

 

Landesgruppe Hessen

Vors.: Anneliese Franz, geb. Wlottkowski, Telefon und Fax (0 27 71) 26 12 22, Hohl 38, 35683 Dillenburg

Bergstraße - Sonntag, 6. Juli, 11 Uhr, Sommertreff zusammen mit der Ortsgruppe des BdV Reichenbach im Clubhaus des Geflügelzuchtervereins Reichenbach.

Dillenburg - Mittwoch, 25. Juni, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im "Hof Feldbach". Anneliese Franz referiert über den Förderverein für die Königsberger Diakonissen im Kloster Altenberg. - Die Vorsitzende konnte wieder zahlreiche Mitglieder und Gäste begrüßen. Nach dem Kaffeetrinken lasen Lothar Hoffmann und Ingrid Nowakiewitsch einige humorvolle Dichtungen des 1903 in Königsberg geborenen Architekten Siegfried Saßnick vor. Dieser war eigentlich Architekt. Er baute viele Wohnhäuser in Königsberg, aber auch den Eingang zum Tiergarten auf der Hufenallee und gegenüber das Gebäude der Nordstern-Versicherung, in dem sich heute das Hotel Moskwa befindet. Saßnicks Gedichte spiegelten den deftigen Humor der Ostpreußen wider, so wie bei "Onkel Heinrich", der wegen nächtlichen Randalierens Strafe zahlen soll, sich darüber heftig beschwert und schließlich 50 Mark berappen muß. Dann gab's noch die Gumbinner Damen, die sich des Flüßchens "Pissa" schämten, das durch ihre Stadt fließt. Die Männer aber sprachen vom "Urinoko". Besonders hübsch ist die Geschichte vom Herrchen, das während der Fahrt mit dem Auto durch ein Dorf einen Ziegenbock totfährt. Er verspricht der Bäuerin, den Bock zu ersetzen, und die sagt: "Na denn mal rin in den Stall, sechs Ziegen warten auf Sie all!" Im Anschluß an das Vorgelesene wurden auch noch andere lustige Begebenheiten vorgetragen. Auch bei Beerdigungen ging es nicht immer nur feierlich zu. Wenn zum Beispiel im Winter der Boden so hart gefroren war, daß kein Grab ausgehoben werden konnte, so kamen trotzdem Verwandte und Nachbarn zusammen. Man saß beisammen, aß und trank viel, redete über den Verblichenen, und wenn dann die Stimmung stieg, wurde der Sarg hochkant gestellt, und es gab Platz zum Tanzen.

Frankfurt/Main - Beim ausgiebigen Kaffeetrinken begrüßte die 1. Vorsitzende Gerlinde Groß die zahlreich erschienenen Landsleute. Mittelpunkt des Nachmittags war die Erinnerung an das Kriegsende 1945 und die Nachkriegsmachenschaften der Siegermächte. Haß, Rachsucht, verbunden mit Habgier, entlud sich über allem, was deutsch war. Hätte es sonst die Verbrechen gegen die Menschlichkeit und das Völkerrecht gegeben? Die Vertreibung der Millionen von Ost- und Sudetendeutschen, wobei über zwei Millionen zu Tode kamen? Vergewaltigungen von Frauen und Mädchen, die Mißhandlungen der Kriegsgefangenen durch die Alliierten, die vielen zivilen Opfer der Terror-Bombenangriffe auf deutsche Städte und viele andere Greueltaten? Wo war da die Verantwortung der westlichen Nachbarn? Ist dem deutschen Bürger heute überhaupt noch bewußt, was damals dem Volk angetan wurde? Diese Zerschlagung, Versklavung sowie die darauffolgende Umerziehung wird den Bürgern von einigen Politikern und vor allem von den Medien als Befreiung serviert. In diesem Zusammenhang sprach Gerlinde Groß anläßlich des Muttertages von der Rolle der Mütter, die damals im eisigen Winter 1945 Unendliches leisten mußten. In diesen grausamen Monaten schützten sie das Leben ihrer Angehörigen und Kinder. Voller Dankbarkeit sind diese opferbereiten, selbstlosen Frauen tief in den Herzen der nachfolgenden Generation verankert. Das Vorlesen der Geschichte "Letztes Schiff nach Bornholm" von Arno Surminski bildete den Abschluß.

Wetzlar - Zur letzten Zusammenkunft hatte Lm. Heinz Keßler einen sehr interessanten Vortrag mit dem Thema "Schwarzes Kreuz auf weißem Grund - Aus Geschichte, Siedlungstätigkeit und Kultivierungsarbeit in Europas Nordosten". Dieser Vortrag beschrieb Aufstieg und Niedergang des Ordens. Der Referent führte die Zuhörer zurück in die Zeit der deutschen Ordensritter, deren Ursprünge als Bruderschaft der Kreuzritter in den Mittelmeerraum zurückreichten. Ziel war die Rettung Jerusalems vor den "Nichtgläubigen". Später wurde deren Sitz nach Venedig verlegt, um dann im Land der Pruzzen Fuß zu fassen und um diese zu christianisieren. Die Zuhörer dankten dem Referenten für seinen gut recherchierten Vortrag, der die große Zeit des Ordens widerspiegelte. Der für den 19. Juli vorgesehene Grillnachmittag muß wegen der schweren Erkrankung des Veranstalters leider ausfallen.

Wiesbaden - Dienstag, 8. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der Gaststätte des Wiesbadener Tennis- und Hockey-Clubs Nerotal. Es gibt ein Kaffeetrinken im Grünen. Organisation und Leitung Helga Kukwa. - Donnerstag, 10. Juli, 18.30 Uhr, Stammtisch im Restaurant Kleinfeldchen, Hollerbornstraße 9. Es wird à la carte gegessen. Wegen der Platzdisposition unbedingt anmelden bei Familie Schetat, Telefon (0 61 22) 1 53 58.

 

Landesgruppe Niedersachsen

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lü-neburg, Telefon (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Irmgard Bör-necke, Mühlenstraße 22a, 31812 Bad Pyrmont, Telefon (0 52 81) 60 92 68.

Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Kreuzgarten 4, 29223 Celle, Telefon (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Telefon (05 31) 2 50 93 77. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto von Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (0 59 01) 29 68. Bezirksgruppe Hannover: Wilhelm Czypull, Wintershall-Allee 7, 31275 Lehrte, Telefon (0 51 32) 28 71.

Wilhelmshaven - Eine Halbtagsfahrt unternahm die Gruppe mit Ziel "Internationales Muschelmuseum", dessen Leiter Georg Hemdfling, pensionierter Marineoffizier, ist. Stolz präsentierte er den interessierten Besuchern die Exponate. Ein besonderer Blickfang ist das etwa sieben Meter lange, deckenhoch aufgebaute tropische Riff mit einer fantastischen Anordnung von Korallen, Muscheln und Schnecken. Der 1. Vorsitzende, Dr. Sattler, dankte dem Museumsleiter für seine Mühe und die eindrucksvollen Erklärungen. Man kann mit Recht sagen, es war ein Besuch, der sich gelohnt hat. Eine Kaffeepause war der Abschluß des Nachmittags.

 

Landesgruppe Nordrhein-Westfalen

Vors.: Dr. Dr. Ehrenfried Mathiak. Geschäftsstelle: Werstener Dorfstraße 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Bad Godesberg - Die Vorsitzende Gisela Noll freute sich, im kleinen Saal der Stadthalle Bad Godesberg mehr als 140 Besucher zur Maiveranstaltung begrüßen zu können. In ihrer Begrüßungsansprache ging sie insbe-sondere auf das Maibrauchtum ein. Sie wußte zu berichten, daß der Mai der Wonnemonat, der Marienmonat und der Liebesmonat sowie auch der Monat, der alles neu macht, genannt wird. Natürlich gehört zu einem richtigen Maifest auch ein Maibaum. Und auch dieser steckt voller Symbole, der nach altem Volksglauben vor Blitz, Hagel und Mäusefraß schützen soll. Zunächst ging die Vorsitzende auf die zahlreichen Heiligen- beziehungsweise Feiertage ein: Natürlich durften dabei auch der Muttertag sowie der Vatertag nicht vergessen werden. Nachdem die Einstimmungsrede der Vorsitzenden beendet war, trug der Chor La Musica drei alte Weisen vor, bevor Edeltraud Bayer und Anneliese Usedinger im Duett mehrere Mailieder und das "Katzenlied" vortrugen. Die Niederbachemer Volkstanzgruppe erfreute die Besucher mit gekonnt vorgetragenen Tänzen, teilweise unter Einbeziehung der Besucher. Elfriede Gudatke und Martha Langhans trugen einige lustige Gedichte, teilweise in Mundart vor. Zum Schluß der Veranstaltung wurde die Maikönigin aus 200 Losen, die zuvor von den Besuchern gekauft wurden, gezogen, ihr wurde ein Maikränzchen und ein Präsent überreicht.

Bielefeld - Donnerstag, 3. Juli, 16 Uhr, Gesprächskreis der Königsberger, Wilhelmstraße 13, 6. Stock.

Düsseldorf - Donnerstag, 26. Juni, 15 Uhr, Filmvorführung "Effi Briest" nach Fontane im Eichendorff-Saal, 1. Stock, GHH.

Herford - Dienstag, 1. Juli, 15 Uhr Treffen der Frauengruppe im Stadthotel Pohlmann.

Leverkusen - Sonnabend, 28. Juni, 15 Uhr, traditionelles Sommerfest im Haus Ratibor, Stätte der Begegnung, Küppersteger Straße 56. Ganz herzlich eingeladen sind alle Mitglieder mit Familien, Freunden und Bekannten. Ein lustiges Programm mit verschiedenen Wettbewerbsspielen und dem beliebten Glücksrad werden geboten. Chefkoch Willi sorgt am Grillstand für das leibliche Wohl. Verzehrpreis vier Euro, Kinder bis zwölf Jahre kostenlos. Nähere Informationen bei Pelka, Telefon (02 14) 9 57 63. - Ihr traditionelles Frühlingsfest feierte die Gruppe mit ihren Mitgliedern, Freunden und Bekannten, mit Wahl der Blumenkönigin nach uraltem, preußischem Brauch. Der Chor Heimatmelodie unter der Leitung von Mgr. Max Murawski begrüßte die Gäste mit Frühlingsmelo-dien, und die Tanzgruppe der Gruppe unter der Leitung von Christa Mehlmann eroberte die Herzen mit flotten Tänzen. Der Leierkastenmann Werner und seine Begleiterin Vera zauberten Jahrmarktstimmung in den Saal, und eine "Kindergruppe" unter der Leitung von Hedwig Zentek brachte bildlich und tänzerisch Bewunderung und Freude in den Saal. Elise Kotzan und ihre unverwechselbare Mundart erinnerten - wie sooft an die Heimat. Der Höhepunkt war die Wahl der Blumenkönigin. In Gedichtform wurden die zur Wahl gestellten sieben Blumen von Hedwig Zentek und Else Huget gefühlvoll vorgestellt. In Gedichtform wurde auch von den beiden Damen die Tradition der Wahl vorgetragen. Sieben Damen stellten sich zur Wahl. Gewählt wurde das "Maiglöckchen" mit der Trägerin Margot Nußbaum, welche von der vorjährigen Königin mit der Krone aus tausend Blüten gekrönt wurde. Es war eine schöne und gelungene Feier. Drei Busse brachten die Gäste um Mitternacht nach Hause.

Neuss - Das Kardinal-Frings-Haus war wieder einmal voll besetzt, als die Ostpreußen ihr Frühlingsfest feierten. Der neue Vorsitzende Peter Pott begrüßte alle Landsleute und Gäste. Zum Eingang las er das Gedicht "Beseeltes" von Gert O. E. Sattler vor. Anschließend wurden die Ehrengäste durch den Vorsitzenden begrüßt, unter anderem der Bürgermeister Herbert Napp, dessen Stellvertreterin Angelika Quiring-Perl, stellvertretender Landrat Hans-Joachim Bohra. Bürgermeister Herbert Napp sprach ein Grußwort, in dem er die gute Zusammenarbeit mit den Landsmannschaften erwähnte. Da Napp den neuen Vorsitzenden schon seit Jahrzehnten kennt, früher vom Schützenverein Hoisten, ist er auch hier sehr zuversichtlich, einen guten Partner gefunden zu haben. Der im Vorstand tätige Eckehard Quednau brachte einen Vortrag über die Schulzeit seiner Mutter, den er selbst verfaßt hatte. Es spiegelte ein ganzes Jahr in Ostpreußen wider. Mit einem Gedicht über das Frühlingserwachen in der Heimat verschönte die stellvertretende Vorsitzende Ursula Schimkat das Programm. Auch führte die Volkstanzgruppe der Gruppe einige einstudierte Tänze unter der Leitung von Ursula Schimkat vor. Als Dank für das Auftreten der Volkstanzgruppe erhielt stellvertretend für alle Helga Meiszies einen Blumenstrauß. Es war auch der Landesvorsitzende vom Bund Junges Ostpreußen (BJO) gekommen, der mit einem sehr guten Vortrag alle ansprach, auch die Kinder und Enkelkinder der Landsleute aus Ostpreußen für Ostpreußen und der Landsmannschaft zu aktivieren. Dieses Ziel verfolgt auch der neue Vorsitzende. Käthe Kalwa bereicherte ebenfalls das Programm mit einem schönen Mundartgedicht und erhielt für die vielen Vorträge, die sie schon gehalten hat, einen Blumenstrauß. Peter Pott begrüßte weiterhin auch die Landsleute der Schlesier, der Pommern, der Sudetendeutschen, der Westpreußen und die der Kreisgemeinschaft Rößel. Ebenfalls Gustav Obereiner vom BdV-Büttgen sowie die Ostpreußen aus Düsseldorf, die regelmäßig zu den Veranstaltungen nach Neuss kommen. Die Musiker, Herr Heik und Herr Schulz, spielten zum Tanz für alle auf, davon wurde auch rege Gebrauch gemacht. Peter Pott bedankte sich auch bei den Helfern, die durch ihren Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen haben. Ohne diese Hilfe hätte das Fest nicht so schön werden können. Die große Tombola fand einen großen Anklang. Hier gilt es auch Dank zu sagen an alle Spender, und nicht vergessen sollen die Spender der Kuchen sein.

Wuppertal - Die Gruppe besuchte das Kulturzentrum Ostpreußen im Deutschordensschloß Ellingen. Für die 47 Teilnehmer war es eine wunderschöne Reise. Die Unterkunft in einem guten Hotel in Weißenburg, in der Nähe von Ellingen, war ein Glücksfall, konnten doch abends die Teilnehmer im Innenhof bei romantischer Kerzenbeleuchtung, Akkordeonmusik, Gesang und Tanz gemütlich zusammensitzen. Am Ankunftstag wurde unter fachkundiger Führung das schmucke Städtchen Weißenburg erkundet. Am folgenden Tag ließen sich die Teilnehmer im Barockschloß Ellingen die verschiedenen Ausstellungen wie Bernsteinkabinett, textile Volkskunst, Salzburger Emigranten, Cadiner Majolika, Fotos und Gemälde erklären. Großen Eindruck hinterließ das Modell des kaiserlichen Jagdschlosses und der Hubertuskapelle Rominten, so kann der Besucher sich ein Bild dieses einmaligen Bauwerkes machen. Auch die einstigen Wohn- und Empfangsräume des Hochmeisters im Seitenflügel des Barockschlosses Ellingen sind sehenswert. Der Besuch im Deutschordensmuseum in Bad Mergentheim bot eine sinnvolle Ergänzung zur Geschichte des Deutschen Ostens, seiner Entstehung und Verbreitung. Auch hier fand eine ausgezeichnete Führung, an Hand von Landkarten wurden geschichtliche Zusammenhänge deutlich, statt. Am dritten Tag lösten sich die Teilnehmer von der Vergangenheit und betrachteten die Gegenwart in Form von Menschenhand geschaffener Seen. Im Altmühltal ist durch vorbildliche Zusammenarbeit der Politiker und Naturschützer ein Erholungsgebiet entstanden. Die Fahrt aus dem Großen Brombachsee mit einem dreistöckigen Ausflugsschiff rundete das Erlebnis ab. Die Teilnehmer dankten der Vorsitzenden R. Winterhagen, die alles bestens organisiert hatte, und dem Busunternehmer, Herrn Scheer, der durch seine umsichtige Fahrweise dafür sorgte, daß alle wohlbehalten heimkamen.

 

Landesgruppe Sachsen

Vors.: Erwin Kühnappel. Geschäftsstelle: Christine Altermann, Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Dienstag und Donnerstag, 9 bis 16 Uhr.

Chemnitz - Sonnabend, 28. Juni, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der Clausstraße 27. Thema der Zusammenkunft: "Der Sprosser - die ostpreußische Nachtigall". Mit Liedern, Gedichten und Geschichten aus der Heimat gestaltet der Kulturkreis "Simon Dach" unter der Leitung von I. Labuhn ein vielseitiges Programm, welches Wissenswerte, Lustiges sowie Ernstes aus der Heimat vermittelt. Meldung zur Teilnahme bitte an Frau Altermann, Telefon (03 71) 5 80 60. - 30 Mitglieder starteten mit dem Reiseunternehmen Brückner in den Frühling. Diese Reise führte in die urkundlich älteste Stadt Thüringens, Arnstadt. Ziel des Ausflugs war das Neue Palais, das sehenswerte Kunstschätze beherbergt. Die Puppenstadt "Mont Plaisir" entführte alle Besucher in die zauberhafte Welt des Barocks. 82 Stuben mit mehr als 400 Puppen ließen für alle Besucher vergangene Zeiten lebendig werden und zeigten modellhaft das Leben und Treiben der verschiedensten Bevölkerungsschichten einer kleinen Residenzstadt des 18. Jahrhunderts. Neben diesen einzigartigen Darstellungen sind aber auch die Sammlungen ostasiatischer und der kleine Bestand früher Meißner Porzellane schätzenswert. Diese Kleinodien wurden von allen Besuchern entsprechend bewundert. Nach einem guten Mittagessen ging die Fahrt in Richtung Universitätsstadt Jena weiter. Die Stadtführerin zeigte die sieben Merkmale, die Jena auszeichnen. Außerdem wies sie auf die Tradition der Burschenschaft hin, die sich von Jena über ganz Deutschland verbreitete. Nach einem gemütlichen Kaffeetrinken auf dem höchsten Gebäude der Stadt wurde die Heimfahrt angetreten. Die Hin- wie auch die Rückfahrt wurden durch gemeinsames Singen von Frühlingsliedern, durch Vorlesen von Kurzgeschichten und Anekdoten kurzweilig gestaltet. Die Fahrt war sehr gut organisiert und erfreute die Mitfahrenden.

 

Landesgruppe Sachsen-Anhalt

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Aschersleben - Mittwoch, 2. Juli, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im "Bestehornhaus", Zimmer 6.

 

Landesgruppe Schleswig-Holstein

Vors.: Günter Petersdorf. Geschäftsstelle: Telefon (04 31) 55 38 11, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel

Bad Schwartau - Die "Frühlingsfahrt" ging nach Schleswig. Erwartet wurden die Mitglieder und Gäste von Hilde Michalski auf dem Holm vor dem St.-Johannis-Kloster, wo die Priorin, Henny von Schiller, anschließend alle herzlich begrüßte, um dann den Teilnehmern das mittelalterliche Kloster und alles, was dazugehörte, nahezubringen. Mitten im Grünen liegt dieses etwa 1200 entstandene Refugium, das zu den noch am besten erhaltenen Klosteranlagen in Schleswig-Holstein gehört. Dieses ehemalige Benediktinerinnen-Kloster mit seiner romanisch-gotischen Klosterkirche mit einem sehenswerten Kreuzgang diente nach der Reformation als Domizil für unverheiratete Töchter adeliger Familien. Auch heute noch nutzen zwei Bewohnerinnen dieses lebenslange Wohnrecht. Mehrmals im Jahr werden hier sogar Trauungen vorgenommen. Nach einem kleinen Rundgang über den Holm ging es weiter zum Hotel Hohenzollern, wo ein Wikingeressen auf die Ausflügler wartete. Ein richtiges Erlebnisessen mit Met, Graupensuppe, Hering, Buchweizenkloß, Fladenbrot, Hähnchenkeule, Rippchen und als Nachtisch "Großer Hans" - dazu Erzählungen aus der Wikingerzeit. Gegessen wurde natürlich auch wie in der Wikingerzeit. Nur ein Holzlöffel war als "Hilfsmittel" zugelassen. Beim Essen mal so richtig "zupacken" zu können war wohl bei manchen ein geheimer Wunsch. Jetzt war die Möglichkeit gegeben, und es machte allen riesigen Spaß. Als sich alle reichlich gestärkt hatten, ging die Fahrt weiter. Über Rendsburg, Kiel, Preetz und Sophienhof kam man dann über Feldwege zum Ferienhof "Radlandsichten". Ein reichhaltiges Kaffeegedeck wartete bereits, und Frau Schumacher aus der dritten Generation des Hofes erzählte von der Entwicklung dieses Besitzes, auf dem heute noch vier Generationen leben. Hier wurden bereits "Ferien auf dem Bauernhof" verbracht, als noch niemand daran dachte, daraus ein Gewerbe zu machen. Es wurden noch viele Fragen gestellt, die Frau Schumacher mit großer Sachkenntnis beantwortete. Anschließend ging es dann wieder heimwärts, und mit vielen Volksliedern verging die Zeit wie im Fluge. Ein langer, schöner Tag ging zu Ende und wird noch lange in der Erinnerung bleiben.

Kiel - Sonnabend, 21. Juni, 15 Uhr, Treffen der Aussiedlergruppe im Haus der Heimat, Wilhelminenstraße 47/49. - Beim letzten Treffen waren die Tische mit wunderschönen Frühlingsblumen geschmückt, und die Frauen hatten wieder für das leibliche Wohl gesorgt und reichlich Kuchen ge- backen. Es war eine angenehme Atmo-sphäre. Der Nachmittag stand unter den Themen "Muttertag" und "Mai", und es wurde mit dem Lied "Der Mai ist gekommen" begonnen. Es folgten Gedichte, und ein besonders schönes plattdeutsches, zu Ehren der Mutter, wurde vorgetragen. Etwas traurig war man, als die Leiterin, Frau Otto, nochmals erwähnte, daß sie die Leitung der Gruppe aus gesundheitlichen Gründen abgeben muß. Es fällt ihr schwer, denn sie hat die Gruppe mit viel Einsatzbereitschaft und Freude geführt. Hoffentlich gelingt es, eine geeignete neue Leiterin zu finden, denn sie muß viel Zeit und Kraft für diese Tätigkeit einbringen. Frau Droese, die jetzt im nördlichen Ostpreußen war, las aus ihrem Reisebericht vor. Leider reichte die Zeit bis zum Ende nicht aus, aber da alle interessiert waren, wurde, auf besonderen Wunsch der Anwesenden, kurzfristig ein Sondertreffen vereinbart. Dann wird der Bericht zu Ende vorgetragen. Frau Otto hatte zum Schluß noch ein fröhliches Ratespiel für die Teilnehmer. Es war wieder ein gelungener Nachmittag.

Malente - Die Gruppe hatte ihren großen Tag beim Ausflug in die blühende Natur. Die Fahrt führte durch die Ostholsteinische Landschaft an gelbblühenden Rapsfeldern und hellgrünen Büschen und Bäumen vorbei. Die gutbesuchte Fahrt ging von Malente über das ostholsteinische "Hügelland" die "Milchstraße" entlang, immer die höchste Erhebung Bungsberg im Blick, zum Museumshof "Lensahn". Im herrlich gelegenen "Erlebnishof" mit seinem Naturlehrpfad und der historischen Landwirtschaft und altem Handwerk wurden die Ausflügler bereits an der festlich gedeckten Kaffeetafel erwartet. Bei Kaffee und Kuchen unterhielt man sich in aufgelockerter Runde zwanglos. Nach der Kaffeepause schloß sich ein Spaziergang über das Gelände an. Auch bei der Heimfahrt erfreuten sich die Teilnehmer am frischen Grün sowie an den saftigen Wiesen und bestellten Feldern. Der Vorsitzende Klaus Schützler gab Erläuterungen zur Züchtung sowie Anbau und Verwendung des Rapse und machte im Zuge der Fahrt auf Besonderheiten der ostholsteinischen Landschaft aufmerksam. Daten und wichtige Säulen der Wirtschaft des Kreises Ostholstein seit der Gebietsreform 1970 wie Landwirtschaft und Fremdenverkehr wurden vom Vorsitzenden erläutert.