05.03.2024

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08.11.03 / Quer durchs Beet / Personalien

© Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 08. November 2003


Quer durchs Beet / Personalien

Bundeswehr will Elite-Division

Nach Überlegungen des Verteidigungsministeriums sollen die Elite-Einheiten der drei Teilstreitkräfte Heer, Luftwaffe und Marine sowie das "Kommando Spezialkräfte" (KSK) zu einer einzigen, 8.000 Mann starken Elitetruppe der Bundeswehr zusammengefaßt werden. Durch die Zersplitterung sei es zu Reibungsverlusten gekommen. Wie bislang nur das KSK soll die gesamte neue "Division Spezielle Operationen" (DSO) ohne Bundestagsbeschluß in Marsch gesetzt werden können.

 

Forscher: "Freiheit ist nur Einbildung"

Bilden wir uns bloß ein, einen "freien Willen" zu besitzen? Dies behaupten die Hirnforscher Gerhard Roth und Wolf Singer. Unsere Entscheidungen seien lediglich die Folge körperlicher Vorgänge, eine Art Zentrum im Gehirn, wo ein freier Wille gebildet werden könne, gebe es gar nicht. "Freiheit" sei eine aus Traditionen geborene Einbildung, eine kulturelle Errungenschaft, die die Menschen sich ausgedacht hätten. Roth und Singer fordern daher eine Reform des Strafrechts, weil niemand verantwortlich sei für seine Taten, da sie nicht einer wirklich eigenen Entscheidung zu verdanken seien.

 

Feindbild der Linken

Der unter Beschuß geratene CDU-MdB Mar- tin Hohmann ist der politischen Linken ein Dorn im Auge, seit er 1998 den Wahlkreis seines Geburtsortes Fulda vom legendären Alfred Dregger übernommen hat. Seine Äußerung, man "könnte" Juden ebenso wie Deutsche zum "Tätervolk" stempeln, dürfe dies aber auf keinen Fall, genausowenig wie bei jeder anderen Nation, Religionsgemeinschaft etc., wird ihm von verschiedenen Seiten als antisemitisch ausgelegt. Hohmann, Jahrgang 1948, ist verheiratet und hat drei Kinder. In seinem Wahlkreis holte er zuletzt glatte 54 Prozent der Erststimmen. In seiner Heimatstadt Neuhof fungierte der Jurist von 1984 bis 1998 als hauptamtlicher Bürgermeister.

 

Schon der dritte

Er ist bereits der dritte Vorsitzende der britischen Konservativen ("Tories") nach der Abwahl von Ministerpräsident John Major 1997: Michael Howard (62) folgt dem glücklosen Ian Duncan Smith (49) an die Spitze der Opposition auf der Insel. Howard machte unter Margret Thatcher (Premier von 1979 bis 1990) Karriere und wurde Umweltminister. In den 90ern stieg Howard zum Innenminister auf. In dieser Zeit erwarb er sich den Ruf eines Rechten. Zitate wie "Die Ursache von Verbrechen sind Verbrecher" brachten die Linke gegen ihn auf. Nun gelobte Howard Anpassung: Die dahindümpelnden Konservativen sollten eine "integrierende Partei" werden und mehr Immigranten in die vorderen Ränge bringen. Beobachter sehen mit Sorge, daß die Tories mit Howard auf einen "alten Hasen" zurückgreifen müssen, weil offenbar kein jüngerer Kandidat zu finden war.