17.01.2022

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29.11.03 / Aus den Heimatkreisen

© Das Ostpreußenblatt / Preußische Allgemeine Zeitung / Landsmannschaft Ostpreußen e.V. / 29. November 2003


Aus den Heimatkreisen

Elchniederung

Kreisvertreter: Hans-Dieter Sudau, Osnabrück. Geschäftsführer: Reinhold Tau- dien, Fichtenweg 11, 49356 Diepholz, Telefon (0 54 41) 92 89 06 und 79 3

Heimatbrief Nr. 38 - Der Heimatbrief Nr. 38 ist fertiggestellt und wird Anfang Dezember allen Landsleuten zugesandt. Durch die zahlreichen Beiträge unserer Heimatfreunde konnte er wieder recht umfangreich und vielseitig gestaltet werden. Erinnerungen aus dem Leben in der Elchniederung sowie die derzeitige Situation in unserem Heimatgebiet sind in diesem Heimatbrief wieder ausführlich behandelt worden. Ferner befinden sich darin die Anmeldekarten für die anstehenden Heimattreffen und die Vorankündigungen weiterer Veranstaltungen. Zahlreiche Seiten des Heimatbriefes nehmen auch wieder die Familiennachrichten sowie Reise- und Bücherangebote ein. Landsleute, die den Heimatbrief bis Mitte Dezember nicht erhalten haben, sollten sich an die Geschäftsstelle unserer Kreisgemeinschaft wenden; denn es geschieht immer wieder, daß einzelne Empfänger der Heimatbrief aus unterschiedlichen Gründen nicht zugestellt wurde.

Goldap

Kreisvertreter: Stephan Grigat, Tel. (0 52 31) 3 71 46, Fax (0 52 31) 2 48 20, Sachsenstraße 10, 32756 Detmold. Geschäfts­stelle: Waltraud Schmidt, Telefon (0 41 93) 52 42, Fax (0 41 93) 9 76 80, Höllenhorst 5, 24558 Henstedt/Ulzburg

Ortstreffen Hallenfelde/Steinbrück - Nach zwei Dorftreffen und zwei Fahrten nach Goldap in den vergangenen Jahren folgten diesmal 50 Dorfbewohner, deren Gatten und Nachkömmlinge der fünften Einladung in das Ostheim. Besonders erfreulich war, daß von der jüngeren Generation zwölf Personen gekommen waren. Die Zusammenkunft stellte sich in mehreren Fällen als großes Familientreffen dar. So freute sich eine ganze Anzahl von Geschwistern und Cousinen/Cousins und Kindern die Gelegenheit des Dorftreffens zum familiären Austausch wahrnehmen zu können. Das Programm des Treffens ließ es zu, neben Spaziergängen in Bad Pyrmont auch in gemütlicher Runde zusammen zu sitzen und Erinnerungen aus alten Zeiten auszutauschen. Ganz besonderen Anklang fanden die Klassenfotos aus Hallenfelde/Steinbrück, die mittels Epidiaskop an die Leinwand geworfen wurden. Da gab es kein Halten mehr. Die Teilnehmer stürmten nach vorne vor die Leinwand um zu zeigen "das bin ich, das ist mein Bruder ...". Auch die Videofilme von vorhergegangenen Dorftreffen sowie vom Dorffest in Steinbrück fanden reges Interesse. Das gemütliche Haus, die liebevolle Betreuung durch die Heimleitung und das vorzügliche Essen, sowie die schöne Umgebung und die vielseitigen Angebote durch den Kurort machten das Dorftreffen für alle Teilnehmer zu einem schönen Wochenenderlebnis. Nach einem Gottesdienst am Sonntagvormittag, gehalten von Diakon Dieter Mau, fand die Veranstaltung mit dem gemeinsamen Mittagessen ein harmonisches Ende. In zwei Jahren will die Dorfgemeinschaft nach Sachsen-Anhalt oder Thüringen einladen.

Gumbinnen

Kreisvertreter: Eckard Steiner, Schöne Aussicht 35, 65510 Idstein/Taunus, Telefon (0 61 26) 41 73.

Nachruf auf Joachim Gusovius, 1933-2003 - Am 30. September 2003 verstarb Joachim Gusovius. Ein halbes Jahrhundert war sein Leben aufs eng-ste mit den Trakehner Pferden verbunden. Lange Jahre war er Vorsitzender des Trakehner Zuchtverbandes. Sein plötzliches und für alle unerwartetes Ableben hinterläßt eine kaum schließbare Lücke. Er war der Mittelpunkt seiner Familie. In seinem selbst- und rastlosen Schaffen für den Erhalt und den Aufbau der Zucht des Ostpr. Warmblutpferdes Trakehner Abstammung war er Sachverwalter und Vertrauensperson der Züchter und Freunde dieser Pferde in Mitteldeutschland. Ob seiner Bescheidenheit, Gradlinigkeit, Ehrlichkeit und Sachkunde war Joachim Gusovius ein beliebter und gefragter Gesprächspartner, der die Fähigkeit besaß, zu hören, zu sagen und zu raten. Joachim Gusovius wurde am 9. Fe-bruar 1933 in Erlenhof - Mark Brandenburg geboren. Mit seinen Eltern und zwei Schwestern kam er 1939 nach Ostpreußen, wohin sein Vater im Dienst einer landwirtschaftlichen Siedlungsgesellschaft gekommen war. Dort verlebte er einen Teil seiner Kindheit auf den Gütern Wesdehlen, Morken und Espen. Die Weite des Landes in seiner kultivierten Natürlichkeit, die Treue und Bescheidenheit seiner Bewohner, einschließlich ihrer Gastfreundschaft, und die Hingabe an die Erfüllung ihrer berufsständischen Aufgaben, waren bedeutsam für die Prägung seiner Persönlichkeit und für seinen beruflichen Werdegang. Es waren die Jahre der Anknüpfung an die familiären Wurzeln, die in das nur wenige Kilometer von Trakehnen entfernte Gut Meyhoefer, Heinsort (Sodehnen) münden, welches sich bis zum Jahr 1909 im Besitz der Familie befand. In diesen Jahren wurde Ostpreußen zu seiner Heimat, der er bis an sein Lebensende verbunden blieb. Die Ereignisse im Jahr 1944 zwang, die gefundene Heimat zu verlassen. Der Weg führte zurück ins Brandenburgische. Hier fand die Familie bei der im Raum von Cottbus lebenden Verwandtschaft Aufnahme. Nach Ende der Schulzeit folgte dort die Ausbildung in der Landwirtschaft. In der beruflichen Weiterbildung führte sein Weg 1952 in das Institut für Tierzuchtforschung Dummerstorf, das zur Akademie der Landwirtschaftwissenschaften der DDR gehörte. Qualifiziert zum wissenschaftlich-technischen Assistenten, arbeitete er dort in der Abteilung Pferdezucht, geleitet von Dr. Johannes Erich Flade. Die Zeit in Dummerstorf war für das Ehepaar Gusovius, die sich dort kennen lernten, dort 1960 geheiratet und ihre Familie begründet haben eine besonders schöne Zeit. Dort wurde ihnen auch ihr erster Sohn Gerd (1964) geboren. Es folgte das Fernstudium an der Universität Jena, das er als Dipl. Agraringenieur 1970 mit dem 2. Staatsexamen als Tierzuchtleiter abschloß. Im selben Jahr wurde auch der zweite Sohn Hans-Jörg geboren. Danach arbeitete er als Tierzuchtleiter im Vollblutgestüt Graditz und übernahm die Leitung des 120 Hektar großen Trabergestüts in Prieros mit 60 Traber- und zwei Trakehnerstuten. Nach der Wende suchte er engen Kontakt zu den ostdeutschen Züchtern des Trakehner Pferdes. Am 23. Juni 1990 entstand offiziell eine Interessengemeinschaft, die Joachim Gusovius zu ihrem Vorsitzenden wählte. Mit der "Wiedervereinigung" wurden auch die beiden deutschen Zuchten des Trakehner Pferdes vereinigt. An diesem Akt der Vereinigung heimischer Trakehnerzucht hatte er einen hohen Anteil. Seine Integrität und seine verbindliche Art im Umgang schufen Vertrauen. Die ostdeutschen Züchter wählten ihn im März 1991 zum Vorsitzenden des Zuchtbezirkes "Neue Bundesländer". Mit der Gründung der Interessengemeinschaft 1990 beginnend bis zum Anfang der gegenwärtigen Legislatur (April diesen Jahres) übte Joachim Gusovius die Leitung des 10. Zuchtbezirkes im Trakehner Verband mit Umsicht und Erfolg aus. Er wirkte 13 Jahre im Vorstand des Verbandes mit und war drei Wahlperioden Ersatzkandidat der Körkommission. Der Trakehner Verband würdigte seine Leistungen mit der Verleihung der Freiherr v. Schrötter Medaille, der Dietrich v. Lenzki Gedächtnis Medaille und dem Ehrenzeichen in Gold des Trakehnerverbandes. Ausdruck der beispielhaften Zusammenarbeit mit den Landesverbänden und den vier Landgestüten in Mitteldeutschland ist die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft im Pferdezucht-Verband Sachsen. Mit dem Tode von Joachim Gusovius ist eine Persönlichkeit von uns gegangen, die über fünf Jahrzehnte ihr Tun in den Dienst des Pferdes gestellt hat. Groß ist der Kreis an pferdezüchterischen Fragestellungen und Problemen, an deren Lösung er mitgewirkt hat. Seine ganze Liebe und Sorgfalt galt jedoch den ostpreußischen Pferden Trakehner Abstammung. Er wird diesen und uns fehlen.

Prof. Dr. Dr. h. c. H.-J. Schwark

Insterburg Stadt und Land

Geschäftsstelle: Telefon (0 21 51) 4 89 91, Fax (0 21 51) 49 11 41. Besuche nur nach vor­heriger Terminvereinbarung. Altes Rathaus, Am Marktplatz 10, 47829 Krefeld

Heimatgruppe Darmstadt - Die Heimatgruppe der Insterburger in Darmstadt lädt zum vorweihnachtlichen Treffen mit Angehörigen und Freunden, das am Sonnabend, dem 6. Dezember im Bürgerhaus (Bürgermei-ster-Pohl-Haus), Im Appensee 26, Darmstadt-Wixhausen, stattfindet, recht herzlich ein. Parkplätze sind vorhanden. Saal-Einlaß ist ab 11 Uhr; gemeinsames Mittagessen ab 12 Uhr. Das Programm findet ab 13 Uhr statt. Zum Mittagessen gibt es - auf Wunsch nach Vorbestellung - wieder Königsberger Klopse; diese müssen spätestens drei Tage vor dem Treffen beim Vorsitzenden, Herbert Stoepel, Telefon und Fax (0 61 51) 66 61 67, bestellt werden.

Hinweise auf Reisen und Veranstaltungen 2004 - 14. bis 21. März, Se- niorenfreizeit: Kirchspielgemeinde Puschdorf und die Heimatgruppe der Insterburger-Darmstadt im Ostheim Bad Pyrmont. 13. bis 24. Juni, Busreise: Nordostpreußen - Masuren - Ku- rische Nehrung und so weiter mit Halbpension (HP) (Posen, Elbing, Nikolaiken, Insterburg, Danzig, Stettin). Juli/August, Flugreise: Nordostpreußen - Kurische Nehrung mit HP (Memel, Insterburg, Nidden). 15. und 16. Mai, Feier zum 50. Jubiläum der Heimatgruppe Darmstadt.

Johannisburg

Kreisvertreter: Willi Reck, Georg Büchner Straße 7, 31224 Peine, Telefon u. Fax 0 51 71/1 77 51. Schrift­führerin: Sieglinde Falkenstein, Mackensenweg 7, 28832 Achim

Kurwien Heimattreffen - Und wieder war es ein gut besuchtes Heimattreffen der Orte Kurwien, Kreuzofen, Erdmannen und Heidig, harmonisch, locker, mit viel Gesprächsstoff und vielen Informationen, mit aktuellen Berichten, internen Angelegenheiten, mit viel Gesang und kleinen Vorträgen. Eine einfühlsame Morgenandacht zu Beginn unseres Treffens war der Auftakt für schöne Stunden, so richtig zum Zusammensitzen, zum Erzählen, die Vergangenheit und Zukunft zu betrachten und zu vergleichen. Gedacht haben wir auch an unsere Landsleute, die nicht kommen konnten, sich aber gemeldet und Grüße hatten bestellen lassen. Auch von hier einen herzlichen Gruß und alles Gute den Landsleuten zu Hause. Eingehend wurde die Busfahrt nach Johannisburg besprochen, Programme und Anmeldescheine ausgegeben. Zwischen den Tagesordnungspunkten dann wieder interessante Gespräche zur Auflockerung, Gruppenaufnahmen folgten. Ein Termin für das nächste Heimattreffen 2004 wurde festgelegt, alle Landsleute mit ihren Angehörigen sind schon jetzt herzlich eingeladen. So sagen wir Dankeschön allen, die zum Gelingen des Treffens beitrugen und auch denen, die trotz gesundheitlicher Beschwerden gekommen waren, ein Dank auch dem Team der Zentralhallen für die gute und exakte Bedienung und Bewirtung. Und so war es wieder ein schöner Tag, der zu Ende ging, in Erinnerung bleiben wird und wovon zu Hause noch gesprochen wird. Doch schauen wir in die Zukunft und freuen uns schon jetzt auf das nächste Treffen am Sonnabend, 8. Mai 2004 in Hamm. Nähere Informationen bei Günter Woyzechowski, Röntgenstraße 14, 31157 Sarstedt, Telefon (0 50 66) 6 34 38.

Königsberg-Stadt

Stadtvorsitzender: Klaus Wei­- gelt. Geschäftsstelle: Annelies Kelch, Luise-Hensel-Straße 50, 52066 Aachen. Patenschaftsbüro: Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Tel. (02 03) 2 83-21 51

Gruppe Dortmund - Am 8. Dezember ab 15 Uhr im Reinoldinum, Schwanenwall 34, sowie ab 17 Uhr am 11. Dezember in der Ostdeutschen Heimatstube, Landgrafen-, Ecke Märkische Straße, Landgrafenstraße, finden die Parallelzusammenkünfte der Königsberg Gruppe in Dortmund statt, zu denen auch wieder andere ostpreußische Landsleute nebst Freunden aus Königsberg und Ostpreußen gern gesehene Gäste sind. Diese letzten Treffen 2003 werden ganz im Zeichen der Vorweihnacht stehen, wobei es Werner Riemann sicher verstehen wird, die Königsberger Runde in Dortmund zu überraschen. Wahrscheinlich werden die Termine für die Veranstaltungen 2004 bekannt gegeben, wobei für die zweite Zusammenkunft, nach positiver Entscheidung der Stadt Dortmund, die Heimatstube den Flüchtlingsgruppen der Stadt erhalten bleibt. Es wird auch über die beiden Ostfahrten in die Heimat gesprochen werden, von denen die erste in gewohnter Art und Weise vom 18. bis 27. Juni nach Königsberg geht mit Übernachtung in Köslin (Hinfahrt) und Schneidemühl (Rückfahrt). Wiederholt wird vom 29. Juli bis 7. August die Fährfahrt "Ostpreußen komplett", die von Dortmund nach Kiel, und von dort über die Ku-rische Nehrung nach Königsberg führt. Aus Ostpreußens Hauptstadt geht es dann nach Masuren, von wo es über Posen nach Hause geht. Bei der Königsbergreise ist ein Rundgang durch Danzig eingeplant, und bei der Rückreise von "Ostpreußen komplett" auch ein kurzer Stadtrundgang durch Danzig. Für beide Fahrten ist es ratsam, sich früh zu entscheiden, den gewöhnlich sind die Heimfahrten mit Horst Glaß zeitig belegt, da auch die in Königsberg andauernde Partnerschaft mit der Betreuerin Tamare eine Bereicherung des Aufenthaltes bedeutet. Anmeldeunterlagen können bei den Zusammenkünften ausgehändigt werden. Auskunft zum Treffen und den Fahrten bei Horst Glaß, Hörder Straße 55, 44309 Dortmund, Telefon (02 31) 25 52 18.

Königsberg-Land

Kreisvertreterin: Gisela Broschel, Bleichgraben-straße 91, 41063 Mönchen-gladbach, Telefon (0 21 61) 89 56 77, Fax (0 21 61) 8 77 24

Kirchspieltreffen Borchersdorf - Vom 20. bis 22. August 2004 findet das Kirchspieltreffen im Hotel und Restaurant Waldfrieden, Weinbergsweg 25, 29456 Hitzacker/Elbe, Telefon (0 58 62) 9 67 20, Fax (0 58 62) 96 72 72 statt. Wir würden uns freuen, wenn auch Personen, die noch nie dabei waren, an unserem Treffen teilnehmen. Geben Sie uns dann Nachricht, damit wir noch eine Einladung versenden können. Wilhelm v. Gottberg, Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, hat sein Kommen für Sonnabend zugesagt. Ebenso werden auch Vertreter der Kreisgemeinschaft Königsberg-Land zugegen sein. Über persönliche Beiträge würden wir uns sehr freuen und bitten um kurze Mitteilungen. Wir haben vom Hotel Waldfrieden ein Pauschalangebot von Freitagabend bis Sonntagmittag, zum Preis von 123 Euro pro Person im Doppelzimmer erhalten. Einzelzimmerzuschlag 8 Euro pro Tag. Im Angebot sind enthalten - Freitag: warmes Abendessen; Sonnabend: reichhaltiges Frühstücksbüfett, Mittagessen, abends "Hiddos Burgplatte"; Sonntag: reichhaltiges Frühstücksbüfett, Mittagessen (drei Gerichte zur Auswahl). Die Anreise ist, wie in den letzten Jahren, auch wieder am Freitag möglich. Bahnreisende können bis Uelzen, Lüneburg oder Salzwedel kommen, wir werden Sie nach Absprache abholen.

Am Sonnabend ist der Raum ab 9.30 Uhr geöffnet, damit wir um 10.30 Uhr beginnen können. Wir werden dann den genauen Programmablauf bekanntgeben. Der Sonnabend wird, wie gehabt, mit einem gemütlichen Teil ausklingen. Am Sonntag, nach dem Frühstück fahren wir mit dem Reisebus durch unseren Landkreis Lüchow-Dannenberg. Nach dem gemeinsamen Mittagessen werden wir unser Heimattreffen beenden. Aus organisatorischen Gründen bitte ich die Anmeldungen zu unserem Treffen bis zum 15. Mai 2004 an Erhard und Ilse Reglitzky, Riekau 15, 29451 Dannenberg, Telefon (0 58 61) 86 79, Fax (05 861) 80 66 84 erbeten. Wer das Pauschalangebot nicht nehmen möchte, kann auch nur eine Nacht buchen. Ich würde mich ganz besonders freuen, wenn wieder viele daran teilnehmen. Außerdem möchte ich mitteilen, daß ich (Erhard Reglitzky) bei der Wahl zum Kreisausschuß Königsberg-Land bei den elf Mitgliedern einen Sitz erhalten habe.

Tilsit-Ragnit

Kreisvertreter: Hartmut Preuß, Hordenbachstraße 9, 42369 Wuppertal, Telefon (02 02) 4 60 02 34, Fax (02 02) 4 96 69 81. Geschäftsstelle: Helmut Pohlmann, Telefon (0 46 24) 45 05 20, Fax (0 46 24) 29 76, Rosenstraße 11, 24848 Kropp

Aussöhnung ist das Hauptanliegen - Seit 50 Jahren besteht die Patenschaft zwischen Lütjenburg und dem ostpreußischen Breitenstein (Kraupischken). Rund 150 Gäste waren erschienen. Pastor Volker Harms-Heynen ging in seiner Andacht einfühlsam auf die schweren Schicksale der Flüchtlinge ein. Warmherzig und freundlich gratulierte die Bürgermeisterin Silke Lorens zu diesen gemeinsamen Patenschaftsjahren. Begrüßt werden konnte unter anderem auch der Schul-Museumsdirektor Juri Userzow, der Lehrer und Übersetzer Eduard Politiko. Ministerialrat a. D. Dr. Sigurd Zillmann hat eine ausführliche Chronik über die 50jährige Patenschaft erstellt. In diesem Werk ist festgehalten für die Stadt, für die Nachkommen wie Lütjenburg und seine Bewohner, in Treue und Respekt, das schwere Schicksal der Breitensteiner (Kraupischker) begriffen und mitgetragen haben. 50 Jahre haben sie es mit dem Herzen getan, nicht nur mal eben, sondern geduldig und freundlich. In der Festrede von Dr. Zillmann ging es im Kern nicht um den positiven Rückblick, sondern um das Streben, mit den heutigen Bewohnern Breitensteins, insbesondere mit der Jugend dort Kontakt aufzubauen, in gegenseitigen Besuchen miteinander vertraut zu werden. Das Ziel, einfach Gedanken und Wünsche auszutauschen, sich für die Zukunft vielleicht zu ergänzen, Brücken bauen, Wunden der Vergangenheit auf beiden Seiten überwinden und sich auszusöhnen. Um das Ziel zu erreichen, war es ein wichtiger Höhepunkt, eine zweite Ausgabe der Chronik, erstmalig ins Russische übersetzt, an die Schüler, deren Direktor und dem Deutschlehrer Eduard Politiko zu übergeben. Seit 650 Jahren existiert Breitenstein nun - ein guter Anlaß einmal zurückzublicken. Katharina Willemer