16.01.2022

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10.01.04 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / 10. Januar 2004

Landsmannschaftliche Arbeit

Landesgruppen

 

Berlin

Vors.: Hans-Joachim Wolf, Telefon (03 37 01) 5 76 56, Habichtweg 8, 14979 Großbeeren, Geschäftsführung: Telefon (0 30) 23 00 53 51, Deutschlandhaus, Stresemann-straße 90, 10963 Berlin

So., 11. Januar, Rastenburg, 15 Uhr, Haus des Sports, Arcostraße 11-19, 10587 Berlin. Anfragen an Herbert Brosch, Telefon 8 01 44 18.

Mi., 14. Januar, Frauengruppe Berlin, 14 Uhr, Kultur und Bildungszentrum "Die Wille", Willhelmstraße 115, 10953 Berlin, Rechenschafts- und Kassenbericht. Anfragen an Marianne Becker, Telefon 7 71 23 54.

 

Hamburg

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15

 

LANDESGRUPPE

An jedem 1. Mittwoch eines Monats, von 15 bis 17 Uhr, ist im Haus der Heimat, Vor dem Holstentor 2, der Raum Nr. 13 für Interessierte geöffnet.

 

BEZIRKSGRUPPEN

Farmsen/Walddörfer - Dienstag, 13. Januar, 16 Uhr, Treffen der Gruppe im Vereinslokal Condor, Berner Heerweg 188. Dr. Husen hält einen Diavortrag.

Harburg/Wilhelmsburg - Montag, 26. Januar, 15 Uhr, Heimatnachmittag im Gasthaus Waldquelle, Höpenstraße 88, Meckelfeld. Es gibt einen Diavortrag von Helmut Peitsch: "Das neue Bernsteinzimmer".

 

Baden-Württemberg

Vors.: Manfred Aschpalt, Joseph-Haydn-Straße 29, 71254 Ditzingen, Telefon (0 71 56) 3 22 81, Telefax (0 71 56) 48 06 26, E-Mail: manfred.aschpalt@t-online.de

Augsburg - Mittwoch, 14. Januar, 15 Uhr, Frauennachmittag in den "Zirbelstuben".

Balingen - Als man nach Krieg und Vertreibung nach Balingen kam, war man fremd und ein Heimatvertriebener. Das war vor 50 Jahren. Heute fühlen sich die Mitglieder wohl in der "zweiten Heimat", nach eigenem Bekunden "ja eh scho halbe Schwoba". Die Vorsitzende der Gruppe, Anneliese Schlupp, die auch die Frauengruppe betreut, verwies auf die sinkenden Mitgliederzahlen, obwohl die Gruppe sehr aktiv ist. Man unternehme Ausflüge und pflege auch das Erzählen von Geschichten in Mundart. Die Heimatvertriebenen haben schon vor Jahrzehnten von einem geeinten Europa geträumt. Die Vision von Frieden und Freiheit tauchte schon in der "Charta der Heimatvertriebenen" auf. Neben Gratulanten aus dem Landesvorstand besuchten auch Uta Lüttich, Vorsitzende der ostpreußischen Frauen, eine Gruppe der schlesischen Landsleute, Mitglieder aus Tübingen, Albstadt, Ebingen und Tailfingen und der Bürgermeister Balingens, Hermann Luppold, die Feier. "Mit dem Willen, das Kulturgut ihrer Heimat zu erhalten und zu pflegen, aber auch mit der bitteren Erkenntnis, nicht wieder zurückkehren zu können, haben sie sich hier bei uns in Balingen eine zweite Heimat aufgebaut", sagte der Bürgermeister, er betonte, daß dies auf hervorragendste Weise gelungen sei. Trotz aller Integration in die Gesellschaft haben die Vertriebenen ihre kulturelle Identität nicht verloren. Ein Umstand, dem großer Respekt gebührt. Ein Filmvortrag von Rudolf Schmid mit "Erinnerungen an Ostpreußen" rundete den gelungenen Nachmittag ab.

Heilbronn - Horst Doerfer ist ein echter Ostpreuße, der unverkennbar zu seiner Heimat steht. Er wurde am 4. Januar 1924 in Gandrinnen (Storfelde/Kreis Insterburg) als ältester Sohn einer Landwirtsfamilie ostpreußischer Prägung geboren. Nun vollendet er seinen 80. Geburtstag, und auch die Gruppe läßt es sich nicht nehmen, auf diesem Wege ihre Glückwünsche auszusprechen. Seine aktive Hilfe und Beistand trugen dazu bei, den einst desolaten Zustand der Gruppe zu festigen. Seine spontane Hilfsbereitschaft in den Jahren seiner Mitgliedschaft machen ihn zu einem wertvollen Mitglied. Gleich nach dem Ende dieses fatalen Krieges setzte er sich für die Belange der hilfesuchenden und verzweifelten Schicksalsgefährten ein. Einen geordneten Zusammenschluß gab es damals noch nicht, da die Siegermächte dieses verhinderten. Nach Gründung der Gruppe kam diese, durch die berufliche Neuorientierung des Vorsitzenden, in Bedrängnis. Die folgende Neuwahl brachte Doerfer damals einen einmaligen Vertrauensbeweis. Anschließend engagierte er sich in der BdV-Ortsgruppe. In dieser Interessengemeinschaft aller Vertriebenen setzte er sich für eine würdige Unterbringung, gerechte Behandlung, weitgehende Unterstützung in Antragsfragen ein. Er organisierte Zusammenkünfte, Fahrten und Feste, setzte sich stets für das angestammte Recht auf Heimat ein. Auf sein Engagement und Initiative geht auch die Einrichtung der Heimatstube zurück. In Anerkennung seiner unermüdlichen Arbeit wurde ihm das goldene Ehrenzeichen (LO) sowie die Ernst-Moritz-Arndt Plakette (BdV) verliehen. Die Landesgruppe Baden-Württemberg hat ihm außerdem für seine 50 Jahre währende Mitgliedschaft mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Schorndorf - Dienstag, 20. Januar, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe in der Karl-Wahl-Begegnungsstätte zu einer Vor- und Rückschauveranstaltung mit Kassenbericht.

Ulm/Neu-Ulm - Sonnabend, 24. Januar, 14.30 Uhr, Schabbernachmittag in den Ulmer Stuben.

 

Bayern

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Tel. (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg

Bad Reichenhall - Mittwoch, 14. Januar, 15 Uhr, Heimatnachmittag im Hotel Residenz Bavaria, Kutscherstüberl. Es gibt einen Jahresrückblick und einen Arztvortrag von Dr. Keyser.

Erlangen - Dienstag, 20. Januar, 14.30 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Jugendzentrum Frankenhof, Raum 20.

Bremen

Vors.: Helmut Gutzeit, Tel. (04 21) 25 06 68, Fax (04 21) 25 01 88, Hodenberger Straße 39 b, 28355 Bremen. Geschäftsführer: Bernhard Heitger, Telefon (04 21) 51 06 03, Heilbronner Straße 19, 28816 Stuhr

Bremerhaven - Freitag, 23. Januar, Kohl- und Pinkel-Essen der Gruppe und des Frauenkreises im "Barlach-Haus". Uhrzeit wird noch bekanntgegeben.

 

Hessen

Vors.: Anneliese Franz, geb. Wlottkowski, Telefon und Fax (0 27 71) 26 12 22, Hohl 38, 35683 Dillenburg

Wiesbaden - Sonnabend, 24. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Haus der Heimat, Großer Saal, Friedrichstraße 35. Es gibt eine literarisch-historische Zeitreise durch Wiesbaden mit Stadtrat Wolfgang Herber.

 

Niedersachsen

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Telefon (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstraße 30 b, 31275 Lehrte, Telefon (0 51 32) 49 20

Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Kreuzgarten 4, 29223 Celle, Telefon (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Telefon (05 31) 2 50 93 77. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto von Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (0 59 01) 29 68. Bezirksgruppe Hannover: Christine Gawronski, Zilleweg 104, 31303 Burgdorf, Telefon 0 51 36/43 84.

Braunschweig - Mittwoch, 28. Januar, 17 Uhr, Treffen der Gruppe im Stadtparkrestaurant. Es soll ein heiterer Fastnachtsnachmittag verlebt werden, zu dem heitere Beiträge erbeten werden.

Delmenhorst - Donnerstag, 22. Januar, zünftiges norddeutsches Kohl- und Pinkelessen, organisiert von Georg Jakubeit.

Osnabrück - 46 Mitglieder und Gä-ste der Gruppe machten eine Urlaubsfahrt nach Masuren mit Standquartier in Sensburg. In einem Hotel in der Stadt, direkt am Schoßsee gelegen, war die Gruppe gut untergebracht. Von hier aus wurden Fahrten in die nähere und weitere Umgebung unternommen. In Heiligelinde nahm die Gruppe an einem Orgelkonzert in der Wallfahrtskirche teil. Natürlich durfte ein Besuch der Wolfsschanze nicht fehlen. Von Lötzen nach Angerburg ging es per Schiff über den Kissain-See, Dargeinen- und Mauersee. In Jägerhöhe wurde das Kriegerdenkmal aus dem Ersten Weltkrieg, am Schwenzaitsee gelegen, besucht. Weitere Ziele waren Mohrungen, die Geburtsstadt Herders, und Braunsberg. Hier beeindruckte die Pfarrkirche der heiligen Katharina. Die Kirche hat im Jahr 2001 Titel und Würde einer Basilika erhalten. In Frauenburg wurde zunächst der Gedenkstein aufgesucht, der den Menschen gewidmet ist, die bei der Flucht über das Frische Haff ihr Leben ließen. Der Blick auf das Haff weckte bei einigen Teilnehmern traurige Erinnerungen an die Flucht bei eisiger Kälte im Winter 1944/45. In Frauenburg wurden das Kopernikus-Museum und der Dom besichtigt. In Elbing beeindruckte der Wiederaufbau der Altstadt rund um die Nikolaikirche. Ein besonderer Höhepunkt war eine Fahrt auf dem Oberländischen Kanal von Kanthen nach Schönfeld. Weitere Ziele waren die Krutinna, das Geburtshaus von Ernst Wiechert (Ernst-Wiechert-Museum) und das Nonnen-Kloster der Philipponen in Eckertsdorf. Am letzen Tag wurde Nikolaiken besucht. Der Ort hat sich in den letzen Jahren zu einem Zentrum des Wassersports entwickelt. Die evangelische Kirche ist täglich geöffnet und kann besichtigt werden. Ihr sind ein Museum über die Geschichte der Reformation sowie ein Altenheim und ein Gästehaus angeschlossen. Im letzteren besteht die Möglichkeit, einen Urlaub oder eine ökumenische Begegnung zu verbringen. Die Heimreise führte über Thorn in den Raum Posen zur Zwischenübernachtung. Dort bestand die Möglichkeit, die Altstadt zu besichtigen. Alle Reisenden waren sich einig, daß der Vorsitzende Alfred Sell wieder eine interessante Reise mit vielen Höhepunkten vorbereitet hatte.

 

Nordrhein-Westfalen

Vors.: Dr. Dr. Ehrenfried Mathiak. Geschäftsstelle: Werstener Dorfstraße 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Bielefeld - Sonnabend, 24. Januar, 15 Uhr, Schabberstunde in der Wilhelmstraße 13, 6. Stock.

Dortmund - Montag, 19. Januar, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe in den Ostdeutschen Heimatstuben, Landgrafenschule, Ecke Märkische Straße.

 

Rheinland-Pfalz

Vors.: Dr. Wolfgang Thüne, Wormser Straße 22, 55276 Oppenheim

Landesgruppe - Zur ordentlichen Delegiertenversammlung begrüßte der Landesvorsitzende Dr. Thüne die anwesenden Versammlungsteilnehmer und Gäste recht herzlich. Der Vorsitzende bedankte sich für die geleistete gute Arbeit der einzelnen Orts- und Kreisgruppen. Nach dem Totengedenken wurden weitere Tagesordnungspunkte erledigt. Die Neuwahl des Landesvorstandes ergab folgendes Ergebnis: 1. Landesvorsitzender Dr. Wolfgang Thüne, 2. Landesvorsitzender Willi Komossa, 3. Landesvorsitzender Kurt Witulski, Landesgeschäftsführerin Klara Komossa, Beisitzer Otto Hannutsch und Norbert Heise, Kassenprüfer Herbert Olschewski und Manfred Schusziara.

Sachsen

Vors.: Erwin Kühnappel. Geschäftsstelle: Christine Altermann, Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Dienstag und Donnerstag, 9 bis 16 Uhr.

Dresden - Dienstag, 20. Januar, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der BdV-Begegnungsstätte, Borsbergstraße 3, "Hundert Jahre Schwermer Marzipan".

 

Sachsen-Anhalt

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Aschersleben - Mittwoch, 21. Januar, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im "Bestehorn-Haus".

Magdeburg - Sonntag, 11. Januar, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im "SV Post". - Dienstag, 13. Januar, 13 Uhr, Treffen der "Stickerchen" in der Immermannstraße 19.

 

Schleswig-Holstein

Vors.: Günter Petersdorf. Geschäftsstelle: Telefon (04 31) 55 38 11, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel

Eckernförde - Freitag, 16. Januar, 16 Uhr, Treffen der Gruppe im "Lindenhof". Ein russischer Staatsbürger berichtet über die aktuelle Lage in Nordostpreußen. Schon um 15 Uhr findet man sich zu einer gemütlichen Kaffeestunde zusammen.

Kiel - Sonnabend, 24. Januar, 15 Uhr, feiert die Aussiedlergruppe Karneval im Haus der Heimat, Wilhelminenstraße 47/49. - Thema der monatlichen Zusammenkunft waren der Volkstrauertag und Totensonntag. Lore Sievert, eine der ältesten Teilnehmerinnen, brachte ein Tannengesteck mit einer weißen Kerze mit. Diese wurde im Andenken an die Gefallenen und Toten angezündet. Es wurde auch der Kranken gedacht, die dieser Veranstaltung fernbleiben mußten. In bewegenden Worten gedachte Ernst Libuda der Opfer des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Lesungen und Gedichte über den November wurden vorgetragen. Anschließend gab es einen Rückblick auf den "Reformationstag" und den Reformator Martin Luther, der gegen alle Widerstände den Protestantismus begründete. Auch über die langen dunklen Novembernächte in der Heimat wurde gesprochen. Christel Libuda verlas ein Gedicht über die unermüdliche Mutter oder Großmutter am Spinnrad und über die Gespräche in den Dämmerstunden zu Hause. Ein älteres Geburtstagskind, Erna Paasch, wurde gebührend geehrt und beschenkt. Eine Torte zur Kaffeetafel und ein Gläschen Sekt, gespendet von dem Geburtstagskind, rundeten die Tafel ab. Der Apfelkönigin und dem Apfelkönig vom Erntedankfest wurde eine weitere Ehrung zuteil, in Form einer Apfelkerze für die Königin und einer Blüte am grünen Band für den König. Eva Droese las eine Abhandlung über den Ort Ribbeck bei Berlin und die Familie Ribbeck vor und trug anschließend das Gedicht "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" vor. Als sich die Zusammenkunft dem Ende neigte, wurde gemeinsam noch ein Lied angestimmt.

Neumünster - Mittwoch, 14. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Restaurant "Am Kantplatz". Willi Treetzen zeigt Dias über Ostpreußen und berichtet von seiner Reise.