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10.04.04 / Einreisebestimmungen / Was man bei der Fahrt ins Königsberger Gebiet bedenken sollte

© Preußische Allgemeine Zeitung / 10. April 2004


Einreisebestimmungen
Was man bei der Fahrt ins Königsberger Gebiet bedenken sollte

Wer nun, da der Frühling endlich angebrochen ist, nach Masuren reisen will, hat nicht viel im voraus zu bedenken, zumal Polen ja ab dem 1. Mai - wie auch Lettland, Estland und Litauen - der Europäischen Union angehört. Wer allerdings beispielsweise nach Königsberg oder in den russisch verwalteten südlichen Teil der Kurischen Nehrung - Nidden und alles nördlich davon gehören zur Republik Litauen - reisen will, hat einiges bei seiner Reiseplanung zu beachten. Die Einreise in die Russische Föderation erfolgt nur mit einem gültigen Visum, das in einer der Konsularvertretungen in Berlin, Hamburg, Bonn, München oder Leipzig rechtzeitig vor der Reise beantragt werden muß. Voraussetzung für die Erlangung eines Visums ist entweder die Buchungsbestätigung durch einen Reiseveranstalter oder eine Einladung mit genauer Angabe des Reisetermins. Zur Erlangung eines Visums werden folgende Unterlagen benötigt: 1. Ein original Reisepaß, der noch mindestens drei Monate über das Ende der Reise hinaus gültig ist. 2. Ein persönlich unterschriebener Visumantrag. 3. Ein Paßfoto im Format drei mal vier Zentimeter. 4. Ein Nachweis über den Abschluß einer Reisekrankenversicherung eines in Rußland anerkannten deutschen Versicherungsunternehmens.

Die Preise für ein Visum richten sich nach dem jeweiligen Bearbeitungszeitraum. Wer als Privatperson auf eigene Faust reist und mehr als 15 Tage vor Reisebeginn seinen Visumantrag vorlegt, zahlt 40 Euro, wer jedoch nur einen Tag vor Reiseantritt sein Visum beantragt, wird mit 130 Euro zur Kasse gebeten.

Apropos Geld: Auf dem Territorium der Russischen Föderation sind Geldautomaten noch nicht so verbreitet. Wer allerdings wegen der nicht zu leugnenden Kriminalität auch nicht so viel Bargeld mit sich tragen will, sollte auf Reiseschecks zurückgreifen, die dann bei den Banken oder in Wechselstuben gegen Gebühr in Rubel eingetauscht werden können. Rebecca Bellano


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