20.04.2024

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10.04.04 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / 10. April 2004


Aus den Heimatkreisen

Allenstein-Stadt

Personalien unverändert - Zwei 80jährige im Frühling - Zwei verdienstvolle Allensteiner feiern in diesen Tagen ihren 80. Geburtstag. Wer ihre noch vorhandene Munterkeit und ihren Lebensweg etwas kennt, ist geneigt zu glauben, daß das Geburtsdatum im Frühling auch für das ersprießliche Wirken und das jetzige Befinden von Bedeutung gewesen sein muß.

Dr. Ernst Vogelsang ist zwar am 29. März 1924 in Mohrungen geboren und hat dort auch zunächst die Herderschule besucht. Die Familie zog aber 1935 nach Allenstein um. Sein Vater wurde Chef einer Infanteriekompanie und war bis Kriegsausbruch Vorsitzender des auf vielen Gebieten erfolgreichen Standortsport- vereins Hindenburg Allenstein. Hier besuchte nun unser Jubilar bis zum Abitur 1942 die Kopernikus-Oberrealschule. Nach dem Kriegsdienst, dem Studium der Zahnmedizin in Marburg, der Promotion zum Dr. med. dent. und der Eheschließung eröffnete er 1954 in Hermannsburg, wo er heute noch wohnhaft ist, eine eigene Praxis als Zahnarzt. Diese gab er 1992 an seinen Sohn weiter. Neben seiner beruflichen Tätigkeit beschäftigte sich Dr. Vogelsang aber zunehmend mit der ostpreußischen Geschichte und Landeskunde. Seine Forschungen in Büchern, Sammlungen und Archiven fanden ihren Niederschlag in zahlreichen Veröffentlichungen, Büchern und Bildbänden. Die Allensteiner verdanken ihm viele interessante Artikel übe Schulen und Kirchen, über Post, Theater und die Geschichte unserer Stadt, die sie auch im Allensteiner Heimatbrief des öfteren lesen konnten. 1990 wurde er zum ordentlichen Mitglied der "Historischen Kommission für Ost- und Westpreußische Landesforschung" gewählt. Zu vielen Berichten und Vorträgen kamen auch verschiedene Beiträge im Ostpreußenblatt. In Würdigung seiner Verdienste bei der Erforschung und Dokumentation der Kultur und Geschichte Ostpreußens verlieh ihm die Landsmannschaft Ostpreußen im Jahr 1998 das Goldene Ehrenzeichen.

Annemarie Günther, gesch. Borchert, geb. Seeliger wurde am 9. April 1924 in Allenstein geboren, wo ihr Vater als höherer Beamter an der Regierung beschäftigt war. Nach dem Besuch des Lyzeums in Allenstein und dem begonnenen Studium in Königsberg wurde sie schon 1944/45 als Lehrerin in Allenstein eingesetzt und in diesem Beruf war sie dann auch nach dem Kriege am Gymnasium in Hamburg bis 1984 tätig. Der Beschäftigung mit Menschen blieb sie aber weiterhin treu. Sie kam zur Stadtgemeinschaft Allenstein, die in Gelsenkirchen ihre Geschäftsstelle hat, und wurde dann alsbald mit der "Bruderhilfe" betraut. Diese Aufgabe führt sie zu jährlichen, oft mehrmaligen Reisen nach Allenstein, zu Überprüfung, Korrektur und Vervollständigung der Listen über Deutsche in Allenstein, zu persönlichen Kontakten und Besuchen insbesondere der über 400 Hilfsbedürftigen und einer möglichst gerechten Verteilung der Spenden- gelder. Die Deutschen Vereine in Allenstein unterstützte sie beim Aufbau und bezog diese dann auch bei der Bemessung und Aushändigung der Gelder mit ein. Gleich am Anfang ihrer Tätigkeit in Allenstein stand auch die Organisation einer Spendensammlung für die Dacherneuerung der evangelischen Pfarrkirche, der sie sich seit ihrer Jugend bis heute besonders verbunden fühlt. Für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit wurde Frau Günther, die in Ahrensburg lebt und die schließlich auch drei Kinder und sieben Enkelkinder zu betreuen hatte, von der Stadtgemeinschaft Alleinstein 1991 mit der Goldenen Ehrennadel und von der Landsmannschaft Ostpreußen 1999 mit dem Verdienstabzeichen ausgezeichnet. Die Stadtgemeinschaft Allenstein dankt und gratuliert beiden Jubilaren und hofft, daß sie noch lange bei möglichst guter Gesundheit ihren Landsleuten erhalten bleiben.

 

Ebenrode (Stallupönen)

Kreisvertreter Paul Heinacher feiert seinen 80. Geburtstag - Paul Heinacher wurde am 17. April 1924 in Stehlau (Stelischken), Kreis Ebenrode, als Sohn eines Landwirts geboren. Nach Ende der Schulzeit und kurzer Tätigkeit im väterlichen Betrieb diente er als Soldat bei einer Panzerdivision seinem Vaterland. 1945 geriet er in amerikanische Kriegsgefangenschaft, wurde später zur Minenräumung in Frankreich eingesetzt und fand nach geglückter Flucht 1946 seine Eltern in Schleswig-Holstein wieder. Nach kurzer Tätigkeit in der freien Wirtschaft trat Paul Heinacher in den seinerzeit neu aufgestellten Bundesgrenzschutz ein, wo er nach verschiedenen Verwendungen in der Truppe über zwei Jahrzehnte bis zu seiner Pensionierung bei einer Kommandobehörde eingesetzt war. Bereits im April 1971 wurde ihm für besondere Leistungen in seinem Aufgabenbereich das Verdienstkreuz am Bande des Verdienst-ordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Trotz starker beruflicher Belastung stellte sich Paul Heinacher schon sehr früh in den Dienst heimatpolitischer Aufgaben. Seit 1977 gehörte er dem Kreistag der Kreisgemeinschaft Ebenrode (Stallupönen) an. Am 8. September 1979 wurde er zum 2. Stellvertreter des Kreisvertreters gewählt, wobei ihm gleichzeitig das Amt des Schriftleiters für den Heimatbrief übertragen wurde, dessen Umfang wesentlich zugenommen hatte und den es neu zu gestalten galt. Für seine hervorragenden Verdienste in der Kreisgemeinschaft wurde Paul Heinacher am 20. September 1981 das Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen verliehen. Am 11. September 1982 erfolgte seine Wahl zum 1. Stellvertreter des Kreisvertreters. Neben einer Tätigkeit als Schriftleiter war er in den folgenden Jahren ständig bemüht, zur Entlastung des Kreisvertreters Dietrich von Lenski-Kattenau die Vorhaben der Kreisgemeinschaft in allen Bereichen voranzubringen. Großen Anteil hatte er dabei an der Vorbereitung der Heimattreffen und der Einrichtung der Heimatstube, die er seit der Einweihung mit großem Erfolg betreut. 1988 wurde der Jubilar zum Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft gewählt. Mit großem Einsatz suchte er ständig nach Möglichkeiten, den Zusammenhalt der ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohner seines Heimatkreises und deren Nachkommen zu erhalten und zu fördern. Nach der Wiedervereinigung war sein besonderes Anliegen die Erfassung der Landsleute, die nach der Flucht und Vertreibung in der ehemaligen DDR eine Bleibe gefunden hatten. Ständig rief er dazu auf, die Verbindung zu diesen Landsleuten zu suchen und ihnen das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu geben. Die Öffnung Ostpreußens im Jahre 1991 brachte dem Kreisvertreter ein weiteres umfangreiches Aufgabengebiet. Durch seine ständigen Bemühungen im Rahmen der humanitären Hilfe für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner des Kreisgebiets und durch seine persönlichen Kontakte zu ihnen ist es zum großen Teil ihm zu verdanken, daß das Mißtrauen der heutigen Bevölkerung gegenüber den früheren Bewohnerinnen und Bewohnern unserer Heimat weitgehend abgebaut ist. Einen besonderen Schwerpunkt bildet für ihn die Betreuung der Rußlanddeutschen und anderer Bevölkerungsgruppen in unserer Heimat. Durch die zielstrebige Zusammenarbeit mit der russischen Verwaltung geschah und geschieht auch heute noch vieles, um die wirtschaftliche Lage in der Region zu verbessern. Für seine besonderen Verdienste verlieh ihm die Lands- mannschaft Ostpreußen im Oktober 1991 das Goldene Ehrenzeichen. Im November 1992 wurde er wegen seiner Erfolge bei der völkerverbindenden Tätigkeit in den Bundesvorstand der Landsmannschaft Ostpreußen gewählt, in dem er sieben Jahre lang erfolgreich mitwirkte. Als Dank für die Unterstützung der russischen Bevölkerung konnte von der Kreisgemeinschaft Ebenrode (Stallupönen) die einzige vorhandene Schloßbacher Kirche instandgesetzt und die auf dem Kirchenhügel vorhandene Gedenkstätte für die Opfer des Ersten Weltkrieges neu gestaltet werden. In einer eindrucksvollen Feier unter Teilnahme von jeweils 100 Russen und Deutschen wurde 1994 das Ehrenmal beider Weltkriege eingeweiht. Die dabei auftretende Folkloregruppe wurde spontan für 1995 nach Winsen (Luhe) eingeladen. 1997 folgte eine andere, jüngere Folkloregruppe in die Bundesrepublik. Die Auftritte dieser Gruppen waren für die russischen Kinder und Jugendlichen, aber auch für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Heimattreffen jeweils ein unvergeßliches Erlebnis. Nicht unerwähnt bleiben darf dabei auch die Tätigkeit seiner Ehefrau Rita, die sich damals mit anderen der jugendlichen Mitglieder der Folkloregruppen annahm und für deren Unterbringung und Betreuung sorgte und die heute noch unseren Kreisvertreter besonders bei der humanitären Hilfe für unsere Heimat unterstützt, Hilfsgüter einsammelt und für deren Transport nach Ostpreußen sorgt. Am 13. September 2003 ließ sich Paul Heinacher noch einmal vom Kreistag der Kreisgemeinschaft in Winsen (Luhe) zum Kreisvertreter wählen und erhielt dabei in der Mitgliederversammlung stehenden Applaus. Die Liebe zur Heimat war und ist immer noch der Motor für sein Handeln. Die Kreisgemeinschaft Ebenrode (Stallupönen) gratuliert Herrn Heinacher sehr herzlich zu seinem 80. Geburtstag und bedankt sich bei ihm für seinen steten Einsatz. Wir wünschen ihm noch viele glück-liche Lebensjahre und weiterhin Gesundheit und frohe Schaffenskraft.

 

Elchniederung

Delegiertenversammlung - Die diesjährige Veranstaltung fand wieder in Bad Nenndorf statt. Anneliese Schalk konnte als Vorsitzende der Delegierten-Versammlung neben den elf Kirchspielvertretern und den beiden stellvertretenden Vorstandsmitgliedern auch den Vertreter des Patenkreises, Herrn Jansen, und Frau Gabriele Bastemeyer und einige Zuhörer begrüßen. Nach einigen Formalitäten berichtete Kreisvertreter Hans-Dieter Sudau über die Situation der Kreisgemeinschaft und über die Lage im Heimatgebiet. Aufgrund der vereinsinternen Prüfungen wurde dem Vorstand für die Jahre 2002 und 2003 Entlastung erteilt. Danach stand die Neuwahl des Vorstandes auf der Tagesordnung. Hans-Dieter Sudau erklärte, er stände aus persönlichen Gründen für seine Wiederwahl nicht zur Verfügung. In der anschließenden Wahl wurde der langjährige erste stellvertretende Kreisvertreter Reinhold Taudien als Vorstandsvorsitzender - Kreisvertreter - gewählt. Dieser nahm die Wahl ab Mai dieses Jahres für zunächst zwei Jahre mit Dank für das entgegengebrachte Vertrauen an. Er bat um weiterhin konstruktive Zusammenarbeit im Interesse der immer noch recht großen Mitgliederzahl der Kreisgemeinschaft. Als erstes stellvertretendes Vorstandsmitglied wurde Waltraut Moser-Schrader aus Lindental und als zweites stellvertretendes Vorstandsmitglied Reinhard Nikstat aus Kreuzingen gewählt. Für Reinhard Nikstat als bisherigen Kassenprüfer wurde Manfred Grusdt bestellt. Danach berichtete Gabriele Bastemeyer ausführlich über ihre vielseitigen Tätigkeiten im Rahmen der Familienforschung und über die dabei gewonnenen Erkenntnisse. Dieser besonders interessante Bericht wird im diesjährigen Weihnachtsheimatbrief erscheinen. Für das Jahr 2004 wurde noch der 8. bis 10. Oktober für das Kirchspieltreffen Heinrichswalde, Neukirch und Weidenau in Bad Nenndorf festgelegt und das Treffen der Kreise Elchniederung, Tilsit-Ragnit und Tilsit am 28. August 2004 in Potsdam bekanntgegeben. Ein Bildband "Kreis Elchniederung - früher und heute" wird von Hans-Dieter Sudau vorbereitet. Das Buch soll repräsentative Bilder aus der Zeit vor der Flucht sowie über den derzeitigen Zustand der Elchniederung enthalten und im nächsten Jahr fertiggestellt werden. Ausführlich wurde über die angelaufene Zusammenarbeit mit den Nachbar-Heimatgemeinden Tilsit und Tilsit-Ragnit gesprochen. Die enge Zusammenarbeit wurde auch im Hinblick auf die zu erwartenden Mitgliederentwicklungen der Vereine als erforderlich anerkannt und soll intensiviert werden. Im Zentrum der Beratungen stand der Haushaltsplan für das Jahr 2004. Dieser schließt mit Einnahmen und Ausgaben in Höhe von je 93.500 Euro ab. Die Ausgabe-Hauptposition ist der Heimatbrief, für dessen Druck und Versand zusammen 45.000 Euro eingeplant sind. Zum Abschluß der Delegiertenversammlung sprach Anneliese Schalk als Vorsitzende der Delegiertenversammlung Hans-Dieter Sudau den Dank und die Anerkennung für die langjährigen und besonders aktiven Tätigkeiten als Kreisvertreter der Elchniederung aus. Als Erinnerung an die verlorengegangene Heimat überreichte sie dem ausscheidenden Kreisvertreter ein Abschiedsgeschenk. Hans-Dieter Sudau dankte für die ausgesprochenen Anerkennungen und erklärte seine Bereitschaft, für Einzelaktivitäten auch weiterhin der Kreisgemeinschaft zur Verfügung zu stehen. Mit einem Dank für die aktive Mitarbeit schloß die Versammlungsleiterin die Versammlung.

 

Gumbinnen

Autoreise nach Gumbinnen - In der Zeit vom 17. bis 27. Juli findet eine Omnibusreise nach Gumbinnen statt. Der Bus startet in Lüneburg. Zusteigemöglichkeiten bestehen in Hamburg, Parchim, Birkenwerder (Oranienburg) und nach Vereinbarung entlang der Fahrtstrecke. Zwischenübernachtungen in Polen sind in Schlochau, Lötzen und Landsberg vorgesehen. In Gumbinnen erfolgt die Unterbringung mit sieben Übernachtungen im Hotel Kaiserhof. Zum Programm der Busreise gehören die Besichtigung des Oberländischen Kanals, eine Schiffsfahrt durch die Masurischen Seen, ein Tagesausflug nach Rauschen und auf die Kurische Nehrung, ein Tagesausflug in die Rominter Heide und nach Trakehnen, Kulturprogramme (Chorabend, Folklore) sowie eine Halbtagesfahrt nach Insterburg und Tilsit. (Änderungen vorbehalten). Auskunft und Organisation Günter Gaudszuhn, Hirschberger Straße 3, 21337 Lüneburg, Telefon und Fax (0 41 31) 5 93 82.

Altstädtische Knaben Mittelschule - Das diesjährige Treffen findet vom 22. bis 25. April in Bad Pyrmont in der Villa "Mercedes" statt. Ansprechpartner ist Gerhard Jelonnek, Gorch-Fock-Weg 28 d, 22844 Norderstedt, Telefon (0 40) 5 25 68 68.

 

Lötzen

Informationsbericht - Die Kreisgemeinschaft steht vor großen Ereignissen. Vom 22. bis 29. Juli wird die Gesangsgruppe "Von de Waterkant" Neumünster mit einem Bus nach Lötzen reisen, um am Sommerfest (25. Juli) in den Anlagen der Feste Boyen aufzutreten. Bereits am Vortag gibt die Gruppe im Zentrum der Stadt Lötzen um 18 Uhr ein Konzert. Daß wir dies erreichen konnten, verdanken wird den Sponsoren Klaus Michel aus Bartenstein und Hermann Hornung aus Neumünster. Auch die Kreisgemeinschaft hat sich mit einer Spende beteiligt. Als großes Ereignis steht das 50-jährige Patenschaftsjubiläum der Kreisgemeinschaft mit der Stadt Neumünster vom 20. bis 22. August bevor. Hierzu werden auch die Bürgermeisterin der Stadt Lötzen, Frau Piotrowska, der Landrat Waclaw Stranzewicz und ein Stadtrat erscheinen. 40 Landsleute aus der Heimat sind ebenfalls Gäste der Kreisgemeinschaft. Zugesagt hat auch der frühere Moderator des "Heute-Journals", Wolf von Lojewski. Sein Vater Erich v. Lojewski war Mitbegründer der Kreisgemeinschaft Lötzen. Ein reichhaltiges Programm, welches im Heimatbrief abgedruckt wird, haben wir für Sie zusammengestellt. Nun fehlt nur noch Ihr Besuch, darum bitten wir Sie herzlichst. Im Hotel Prisma, Max-Johannsen-Brücke 3, Neumünster, haben wir für die Übernachtung einen Sonderpreis ausgehandelt. Zeigen Sie, daß die Patenkinder auch nach 50 Jahren noch da sind. Beweisen Sie durch Ihren Besuch, daß die Kreisgemeinschaft Lötzen noch lebt.

 

Preussisch-Holland

Heimatbrief - Der Heimatbrief Nr. 20 ist fertiggestellt und wird nunmehr versandt. Wer diesen auf Spendenbasis herausgegebenen Heimatbrief bisher erhalten hat, wird ihn unaufgefordert zugeschickt bekommen. Weitere am Heimatbrief interessierte Personen melden sich bitte bei dem Kreisvertreter Bernd Hinz, Matthiasstraße 38, 50354 Hürth, oder bei der Geschäftsstelle, Gudrun Collmann, Allee 16, 2554 Wilster.

 

Tilsit-Stadt

Realgymnasium/Oberschule für Jungen - Wie bereits an anderer Stelle mitgeteilt wurde, findet das diesjährige Bundestreffen der Tilsiter anläßlich des 50jährigen Bestehens der Patenschaft Kiel-Tilsit am 24. und 25. September in Kiel statt. Darin eingebettet sind die Treffen der Tilsiter Schulgemeinschaften. So trifft sich die Schulgemeinschaft Realgymnasium/Oberschule für Jungen am Freitag, dem 24. September, von 14 bis 18 Uhr, wie bereits in früheren Jahren, im Legienhof, Legienstraße 22, Saal 1. Abends findet am gleichen Ort die traditionelle Tilsiter Runde der Stadtgemeinschaft statt. Die Schulgemeinschaft hofft auf eine zahlreiche Teilnahme. Eine zentrale Unterbringung, wie vor zwei Jahren im Berliner Hof, wird es diesmal nicht geben. Zimmerbestellungen sind entsprechend den jeweiligen in-dividuellen Vorstellungen in den einschlägigen Kieler Hotels vorzunehmen bzw. bei der Touristinformation in 24103 Kiel, Andreas-Gayk-Straße 31, Telefon (04 31) 6 79 00. Auf den gesamten Programmablauf des Patenschaftstreffens wurde bereits in Folge 13 der Preußische Allgemeinen Zeitung/Das Ostpreußenblatt Unsere Schule in Tilsit erwartet uns - Es dürfte wohl die letzte Gelegenheit sein, unserer alten Schule, dem einstigen Realgymnasium "Überm Teich", einen Besuch abzustatten und ihr endgültig Lebewohl zu sagen. Am 14. Juni sind wir eingeladen, die Schule zu besichtigen und bei einem Treffen mit den heutigen Hausherren der 90jährigen Geschichte des Bauwerks zu gedenken. Eine passende Möglichkeit bietet uns der Reiseveranstalter Valentin-Europareisen. Er offeriert eine elftägige Busreise Tilsit/Nidden mit folgendem Ablauf: 12. Juni, Abfahrt ab den Zusteigeorten Chemnitz und Berlin. Übernachtung in Westpreußen. 13. Juni, Weiterfahrt nach Tilsit, Hotel Rossija. Nachmittagsbummel über die "Hohe" zur Luisenbrücke. 14. Juni, vormittags Stadtrundfahrt. Nachmittags Treffen in der Schule. 15. Juni, Vormittag zur freien Verfügung. Nachmittags Geburtstagsparty mit besonderer Einladung. 16. Juni, Fahrt nach Memel. Überfahrt auf die Kurische Nehrung. Weiterfahrt nach Nidden. 17. Juni, Vormittag Rundfahrt Nidden. Nachmittags Busfahrt nach Schwarzort zum Hexenberg. 18. Juni, Freizeit (Spaziergang, Dünenwanderung etc.). 19. Juni, Ausflug zum Tal des Schweigens mit geführter Wanderung. 20. Juni, Freizeit (Baden in der Ostsee, Fahrt mit dem Kurenkahn etc.). 21. Juni, Fahrt über die Kurische Nehrung nach Marienburg. Zwischenübernachtung. 22. Juni, Heimreise nach Deutschland. Der Reisepreis von 749 Euro/Person enthält folgende Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, 3 x Übernachtung Tilsit, 5 x Übernachtung Nidden, 2 x Transitübernachtung Polen, 10 x Halbpension, Stadtrundfahrt Tilsit und Ausflüge wie beschrieben. Reisebetreuung und Bordservice, kleiner Imbiß an An- und Abreisetag, Insolvenzversicherung, Anmeldung bei Valentin-Europareisen, Brückenstraße 2, 09111 Chemnitz, Telefon (03 71) 4 66 07 25. Wir alle wissen, daß es zunehmend schwerer wird, sich auf die lange Reise in die Heimat begeben. Deshalb zögert nicht, meldet Euch bei Valentin-Reisen an!

 

Tilsit-Ragnit

Kreistag - Zu einer Tagung des Kreistages konnte der Leiter des Kreistages, Hans-Joachim Zimmermann, 21 Kreistagsmitglieder in Bad Pyrmont willkommen heißen. Mit einer Totenehrung nahm man Abschied von Hans Bender, der mehrere Jahre dem Kreistag vorstand. Der Kreistag nahm die Berichte des Vorsitzenden der Kreisgemeinschaft, Hartmut Preuß, des Geschäftsführers Helmuth Pohlmann, des Schatzmeisters Klaus-Dieter ´Metschulat und den Revisionsbericht von Betty Römer-Götzelmann entgegen. Alle Berichte fanden die Billigung des Kreistags. Dem Schatzmeister und dem Kreisausschuß wurde einstimmig Entlastung erteilt. In der anschließenden Aussprache der Kirchspielvertreter wurden Vorschläge zur weiteren Verbesserung der Arbeit mit den Mitgliedern gemacht und Erfahrungen ausgetauscht. Dabei sorgte die straffe Leitung durch den Leiter des Kreistags für eine hohe Ergiebigkeit der Diskussion. Dafür wurde ihm der Dank ausgesprochen. Die nächste Tagung des Kreistages wird für den 15. März 2005 nach Fallersleben einberufen.


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