17.01.2022

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07.08.04 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / 7. August 2004


Landsmannschaftliche Arbeit

Landesgruppen

HAMBURG

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15. Stellvertreter: Walter Bridsun, Friedrich-Ebert-Damm 10, 22049 Hamburg, Tel./Fax. (0 40) 6 93 35 20.

HEIMATKREISGRUPPE

Gumbinnen - Sonnabend, 25 September, 9.30 Uhr bis 17 Uhr, "4. Treffen im norddeutschen Raum", Hotel Tomfort, Langenhorner Chaussee 779, 22149 Hamburg, Telefon (0 40) 53 30 06 60, Fax (0 40) 5 27 86 14. Es lädt Sie ein Mathilde Rau, Heimatkreisgruppenleiterin Gumbinnen der Landsmannschaft Ostpreußen, Landesgruppe Hamburg e.V. Der Vorsitzende der Vereinigung ehemaliger Angehöriger der Friedrich- und Cecielienschule Gumbinnen e.V., Harald Tanck, wird ein bißchen über die Schulzeit plaudern und interessantes über das Wirken seines Vereins nach 1945 erzählen. Die Duddelspieler Heinz Grawitter und Günter Schattling bringen einen kurzen musikalischen Beitrag mit ihren Ziehharmonikas. Wer kann noch heimatliches "Platt" sprechen? Der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft "Ostpreußenplatt", Siegfried Grawitter, wird von den Aktivitäten seiner Gruppe berichten und eine Kostprobe als Plattsprecher geben. Ruth Geede, die liebenswerte ostpreußische Schriftstellerin, kommt nun auch schon zum vierten Mal. Ihre Erzählungen werden das Publikum wieder zum Schmunzeln und Nachdenken animieren. "Sing ein Lied, wenn du mal traurig bis ...", so wird der LAB-Chor unter der Leitung von Dieter Dziobaka mit fröhlichen Liedern erfreuen und zum Mitsingen bewegen. Zusätzlich werden sich die Chorsänger Eleonore Waldeck und der Sänger Günter Schattling in dem Zweipersonenstück "Don Carlos" als Schauspieler versuchen. Es darf dabei gelacht werden. Mehr wird nicht verraten. Programmführung, Organisation und Auskünfte: Hans Günter Schattling, Helgolandstraße 27, 22846 Norderstedt, Telefon (0 40) 5 22 42 79.

Insterburg - Freitag, 3. September, 14.30 Uhr, Postkutsche, Horner Landstraße 208, Monatstreffen mit einem kleinen Filmvortrag über den gemeinsamen Ausflug in die "Holsteinische-Schweiz" sowie ein Foto-Diavortag mit Schnappschüssen von den Mitgliedern und Gästen.

WESTPREUSSEN

Freitag, 20. August, Tagesausflug nach Bispingen zum Landschaftspark und Jagdschloß Iserhatsche. Abfahrt vom Hamburger Hauptbahnhof, Ausgang Kirchenallee, 9 Uhr; Bahnhof Harburg, 9.30 Uhr. Kosten inklusive Führung, Mittagessen, Kaffeetafel mit Chorauftritt 32 Euro für Mitglieder und 38 Euro für Gäste. Auskunft und Anmeldung bei Dietmar Neumann, Telefon (0 40) 7 00 92 79.

Sonnabend, 21. August, und Sonntag, 22. August, "Tag der Danziger" in Lübeck in der Musik- und Kongreßhalle, Willy-Brandt-Allee 10 (Nähe Hauptbahnhof). Informationen bei: Karl-Heinz Kluck, Telefon (0 40) 20 91 90 64 oder (0 40) 80 37 82.

 

BADEN-WÜRTTEMBERG

Vors.: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Telefon und Fax (07 11) 85 40 93, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, Telefon und Fax (07 11) 6 33 69 80

Schorndorf - Dienstag, 17. August, trotz Ferien trifft sich die Frauengruppe bei Hildegard Eckstein in Oberberken zum Gartenfest mit Grillen. Abfahrt mit dem Linienbus, 10.18 Uhr, Omnibusbahnhof (LB-Bank), Richtung Göppingen. Jeder Teilnehmer bringt bitte das für ihn notwendige Geschirr (Tasse, Teller, Besteck, Essen, Grillgut) selber mit, so daß es für Hildegard Eckstein wenig Aufräumarbeiten gibt. Dazu sind Liederbücher, kleine Vorträge, Sketche und Gedichte von heiterer Natur willkommen.

Ulm - Donnerstag, 19. August, Treffen der Frauengruppe, 14 Uhr, in der Donauhalle, Endstation Linie 1 Donauhalle.

 

BAYERN

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Tel. (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, E-Mail: info@low-bayern.de , Internet: www.low-bayern.de

Augsburg - Mittwoch, 11. August, 14.30 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Cafe am Kuhsee.

Bamberg - Mittwoch, 18. August, 15 Uhr, Treffen im Buger Hof, Regnitzufer, Bamberg-Bug.

Landshut - Dienstag, 17. August, 14 Uhr, Zusammenkunft Zur Insel.

München-Karlsfeld - Sonnabend, 14. August, 13 Uhr, traditionelles Gartenfest, Karlsfelderstraße 270g mit musikalischer Umrahmung Siegfried und Hannelore Bethke.

Nördlingen - Die Stadt Nördlingen hat in diesem Jahr Hedwig Kunigk, eine gebürtige Morkainerin (Kreis Allenstein), mit dem Christel-DeHaag-Sozialpreis ausgezeichnet. Die 85jährige Ostpreußin wurde für ihr Engagement in der Pflege ihrer Angehörigen ausgezeichnet. Neben ihrem schwer kranken Sohn pflegt die ebenfalls nicht mehr ganz gesunde Preisträgerin auch noch ihre hochbetagte Schwester. Eine andere kranke Schwester hatte ihre Fürsorge von 1996 bis 1998 gegolten. Auf die Ehrung der Stadt reagierte Hedwig Kunigk bescheiden und betonte, daß sie nur ihre Pflicht gegenüber ihrem Sohn und ihren Schwestern getan habe.

 

BRANDENBURG

Landesvorsitzender: Horst Haut, Oranienburger Chaussee 7, 16515 Schmachtenhagen, Telefon und Fax (0 33 01) 80 35 27. Ehrenvorsitzender: Georg Vögerl, Buggestraße 6, 12163 Berlin, Telefon (0 30) 8 21 20 96, Fax (0 30) 8 21 20 99

Brandenburg a. d. Havel - Sonnabend, 21. August, 14 Uhr, Salzhofufer, traditionelle Dampferfahrt über die Brandenburger Gewässer. Anmeldung: Telefon (0 33 81) 21 29 22 oder Telefon (03 38 30) 6 13 48.

 

HESSEN

Vors.: Anneliese Franz, geb. Wlottkowski, Telefon und Fax (0 27 71) 26 12 22, Hohl 38, 35683 Dillenburg

Darmstadt - Sonnabend, 15 Uhr, Monatstreffen im Luise-Büchner-Haus/Bürgerhaus Am See, Darmstadt-Neukranichstein, Grundstraße 10 (EKZ). Nach der Kaffeetafel berichtet Martha Werner von ihren Eindrücken bei einer Reise ins nördliche Ostpreußen "Auf den Spuren ihres Vaters" und Karin Schnoor zeigt Dias einer Ostpreußenreise. - Über die wechselvolle Geschichte des über 400 Jahre alten Danziger Goldwassers sprach der Vorsitzende Dieter Leitner im Kranichsteiner Bürgerhaus am See vor den Kreisgruppen der Danziger und der LOW. Kein anderes alkoholisches Getränk ist historisch und literarisch zu solcher Berühmtheit gelangt wie das "Dübbelt Güldenwaßer". Lessing widmet in seinem klassischen Lustspiel "Minna von Barnhelm" dem Goldwasser eine ganze Szene, Kleist hat es in den "Zerbrochenen Krug" aufgenommen, E.T.A. Hoffmann, Fontane, G. Hauptmann, der Danziger Ehrenbürger Max Halbe und viele andere haben ihm ein literarisches Denkmal gesetzt. Einst war es an allen europäischen Fürstenhöfen vertreten und wurde 1648 in Münster zum Ende des Dreißigjährigen Krieges aufgetischt. Peter der Große liebte es, Katharina die Große bestellte 1767 für die damals unvorstellbare Summe von 5.152 Gulden den Likör. Der holländische Mennonit Ambrosien Vermöllen brachte es 1598 nach Danzig. Die vertraute braune Flasche ist schon vor Jahren verschwunden, nach dem die Firma mehrheitlich in andere Hände übergegangen ist. Im letzten Jahr hat man das alte Warenzeichen IWL mit dem sechszackigen Stern, einst Symbol für Glück und Gesundheit, entfernt und ein Phantasiewappen angebracht. Den Firmennamen Isaak Wed-Ling Wwe und Eydam Dirck Hekker hat man kaum lesbar nach unten gesetzt. Auch rezitierte Leitner das schöne Märchen von der Entstehung des Goldwassers aus der Feder von Elsa Faber von Bockelmann. Erwin Balduhn leitete den Nachmittag mit dem Gedicht "Eck hab' jeträumt, eck wär en Pogg'' ein. Gerhard Schröder berichtete vom Seminar "Begegnung und Verständigung" im Mai in Königsberg, an der der Vorsitzende der deutschen Minderheit in Stettin und der Vorsitzende der deutschen Minderheit in Stettin und der Vorsitzende der Königsberger Rußlanddeutschen teilnahmen. Letzterer führte die Gäste auch durch die Stadt. Einen Besuch der Kurischen Nehrung organisierte ein Vertreter der Stadtgemeinschaft. Die 750-Jahr-Feier der Stadt Königsberg wird vom 4. bis 7. Juli 2005 trotz des Widerstandes einiger russischer Kreise sttfinden. Beim nächsten Treffen nach der Sommerpause am 14. August kann Schröder nicht zugegen sein, da er an der Samländische Kulturwoche in Rauschen vom 15. bis 22. August teilnimmt. Nachträglich wurde er herzlich zu seinem Geburtstag beglückwünscht. Mit stürmischem Beifall und einem Geburtstagskanon begrüßt wurde Ehrenmitglied Jenny (Eugenie) Walter, die drei Tage zuvor ihren 95. Geburtstag begehen konnte. Nach einem halbstündigen Fußmarsch war sie mit etwas Verspätung gerade vom Darmstädter Grenzmarsch gekommen.

Gelnhausen - Dienstag, 17. August, 14 Uhr, Treffen im Bierbrunnen. - Eine beachtliche Runde von Landsleuten und Freunden fand sich zur Juli-Plachanderstunde im Bierbrunnen ein. Nach der Kaffeestunde und dem Singen einiger Heimatlieder referierte die Schriftführerin Elisabeth Kröhne über das Thema, welches zu dieser Plachanderstunde angeboten wurde. Es lautete: "Die sieben Weltwunder". Obwohl die sieben Weltwunder eine immense Faszination ausüben, wissen nur wenige Menschen über alle Bauten Genaueres. Dieses erkannte auch Elisabeth Kröhne und fand sich dazu bereit, ihren Landsleuten in der Plachanderstunde über die sieben Weltwunder. Lediglich eines der Weltwunder ist heute noch zu bestaunen: Die Pyramiden von Gizeh. Die Hängenden Gärten von Babylon, der Artemistempel in Ephesos, das Kultbild des Zeus zu Olympia, das Mausoleum von Halikarnassos, der Koloß von Rhodos und die Leuchtfeuer des Sostratos sind verloren gegangen. Das nachdenkliche Fazit lautete: Die Meisterwerke von heute werden morgen nur noch fragmentarische Überreste der Welt sein, wie wir sie kannten - die Lehre der sieben Weltwunder ist eine Lehre für alle Zeiten. - Alle Mitglieder werden gebeten zu prüfen, ob sie ihre Beiträge für das laufende Jahr schon entrichtet haben. Das Portogeld für Mahnungen kann so gespart werden.

Hanau - Sonnabend, 21. August, 15.30 Uhr, Sommerfest in der Sandelmühle, Philipp Schleißner Weg. Gemeinsam werden Volkslieder gesungen und kleine Geschichte sowie Vorträgen gehört. Die Hupfdohlen wollen drei Tänze vorführen. Gäste und Freunde sind herzlich willkommen.

 

NIEDERSACHSEN

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Telefon (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstraße 30 b, 31275 Lehrte, Telefon (0 51 32) 49 20. Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Wittinger Straße 122, 29223 Celle, Telefon (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Telefon (05 31) 2 50 93 77. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto von Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (0 59 01) 29 68. Bezirksgruppe Hannover: Christine Gawronski, Zilleweg 104, 31303 Burgdorf, Telefon (0 51 36) 43 84

Braunschweig - Mitte Juli fand im Stadtpark Braunschweig das Treffen der Landsmannschaften unter der Schirmherrschaft des BdV Kreisverbandes Braunschweig statt. Dazu begrüßte Heimatfreund Fritz Folger vom Kreisverbandsvorstand bei herrlichem Sommerwetter Hunderte Heimatfreunde und Spätaussiedler auf das herzlichste. Die Landsmannschaft der Ost- und Westpreußen, Danziger und Pommern vom BdV Kreisverband Wolfenbüttel beteiligte sich erstmals aktiv mit einem Informationsstand in einem Festzelt und zeigte sich so präsent. Von der Vorsitzenden der Landsmannschaft Brunhilde Schölecke wurden die Teilnehmer dieses Treffens besonders willkommen geheißen und so konnte man sich über regen Besuch am Stand nicht beklagen. Neben selbstgebackenen Kuchen und Torten wurden landestypische Besonderheiten wie Patchwork (Flickenhandarbeiten, aus der Armut geboren), Strickwaren wie Westen und Socken, warme "Hauspuschen" (schon für die kalte Jahreszeit), Leinentaschen in verschiedenen Größen mit der aufgestickten Elchschaufel und den bekanntesten Städtenamen Ostpreußens von den Frauen in bunten Trachten angeboten. Natürlich durften Königsberger Marzipan und der selbstgemachter ostpreußische Bärenfang (ein Leckerer und wohlschmeckender Honiglikör) unter den Spezialitäten nicht fehlen. Aktuelle Zeitungen wie die Preußische Allgemeine Zeitung/Das Ostpreußenblatt mit der besonderen farbigen Landkarte der Provinz Ostpreußen, Der Westpreuße oder Unser Danzig fanden ihre Abnehmer. Dabei konnten oftmals interessante Gespräche mit den Besuchern über die Heimat geführt werden. Kulturell umrahmt wurde die Veranstaltung von den Tanzgruppen der Pommern und der Rußlanddeutschen in ihren schönen bunten Heimattrachten, dem Pommernchor aus Braunschweig und dem Chor der Buchenlanddeutschen aus Salzgitter. Besonderen Beifall erhielten die Chöre für solche bekannten Heimatlieder wie "Land der dunklen Wälder" und "Hohe Tannen" (Rübezahl). Gemeinsam mit den Besuchern wurden von Heimatfreundin Sigrid Lerch, sie führte unter anderem durch das Programm, und Landsmann Fritz Folger auch solche bekannten Lieder wie "Im Krug zum grünen Kranze" oder "Das Wandern ist des Müllers Lust" freudig angestimmt. So vergingen die Stunden der Veranstaltung wie im Fluge. Einhellig war von den Heimatfreunden und Gästen zum Abschluß des Treffens die Meinung "Im nächsten Jahr trifft man sich bestimmt wieder und dann auch natürlich bei solche einem schönen Wetter mit viel Sonnenschein" zu vernehmen.

Buxtehude - Sonntag, 22. August, Theaterfahrt zur Dittchenbühne in Elmshorn. Auf dem Programm steht "Der Zauberer Gottes" von Paul Fechter. Die Teilnehmerkosten betragen 15 Euro für Busfahrt und Eintrittskarte. Für ein gesondert im Theaterrestaurant angebotenes masurisches Buffett sind weitere 10 Euro zu entrichten. Der Bus fährt um 16 Uhr aus Buxtehude ab. Haltestellen und weitere Einzelheiten können bei der Anmeldung, Telefon (0 41 61) 39 16, erfragt werden.

Osnabrück - Dienstag, 17. August, 16.45 Uhr, Kegeln im Hotel Ibis, Blumenhaller Weg 152.

 

NORDRHEIN-WESTFALEN

Vors.: Dr. Dr. Ehrenfried Mathiak. Geschäftsstelle: Werstener Dorfstraße 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Dortmund - Montag, 16. August, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe in den Ostdeutschen Heimatstuben, Landgrafenschule, Ecke Märkische Straße.

Ennepetal - Donnerstag, 19. August, 17 Uhr, Grillen bei Ursel und Rudi Broziewski.

 

SACHSEN

Vors.: Erwin Kühnappel. Geschäftsstelle: Christine Altermann, Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Dienstag und Donnerstag, 9 bis 16 Uhr

Landesgruppe - "Ehemalige" der Neustädtischen Schule in Tilsit besuchten zum zweiten mal als "Schulgemeinschaft" ganz offiziell ihre alte Grundschule in der Sommerstraße, die heutige "Schule Internat Nr.1" in der Turgeniewstraße. Ursula Abicht, Elfriede Metz, Ingrid Nauke und Erwin Feige wurden sehr herzlich und aufmerksam von der Direktorin Nina Schaschko und ungefähr 15 Lehrern empfangen. Beim Rundgang durch das ehrwürdige Gebäude mit 98 Jahren Schulbetrieb konnten die Besucher sich der aufwendigen Renovierungsleistungen aus eigener Kraft und Mitteln deutscher Spender überzeugen. Nach wie vor bleibt ein großer Sanierungsaufwand zu leisten, staatliche und kommunale Finanzmittel stehen hierfür kaum zur Verfügung. Erwin Feige ist der Meinung, daß es sich lohnt, deutsche Kräfte und Mittel auch weiterhin gebündelt auf dieses fast noch einzige im alten baulichen Zustand erhaltenen Schulgebäude in Tilsit zur Verfügung zu stellen. (Am ersten Oktoberwochenende 2006 soll das 100jährige Jubiläum der Neustädtischen Schule feierlich begangen werden. Die "Schulgemeinschaft" wurde schon eingeladen.) Rein zufällig kaum es zu einem zweiten Besuch der Schule: Die Gruppe wurde zu einer Abschlußfeier anläßlich der Verabschiedung der Abiturienten eingeladen. Es war beeindruckend, wie international, feierlich auch dieses Schüler-Lehrerfest ablief. Das Reiseunternehmen "Valentin Europareisen" aus Chemnitz hatte weitere interessierte Tilsiter beziehungsweise Ostpreußen aus dem Kreis Tilsit-Ragnit in seiner Gruppe. Vier Mitglieder der Familie Alban und fünf Mitglieder der Familie Dornbusch, die erneut als "Clan" an die Stätten ihrer Kindheit reiste, sowie Helmut Samoleit, der mit zwei Jugendfreunden anreiste. Höhepunkt der Reise war der Besuch des Museums in Breitenstein. Es das Engagement des Direktors der Schule, Erinnerungen aus der ostpreußischen Vergangenheit zu sammeln und zu erhalten, verdient Anerkennung und Unterstützung. Erstaunt waren die Reisenden über das modern und historisch recht original aufgebaute Gestüt mit 500 Trakehnern, Holsteinern und Hannoveranern in Georgenburg bei Insterburg. Ein Ausflug dorthin ist Besuchern des Königsberger Gebietes unbedingt zu empfehlen. Trotzdem verließen die Mitglieder der "Schulgemeinschaft" mit mehr Traurigkeit als Optimismus die heimatliche Region, ganz anders waren da die wunderschönen Erlebnisse im ostpreußischen Masuren.

 

SACHSEN-ANHALT

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Dessau - Mittwoch, 18. August, 14.30 Uhr, Treffen der Frauengruppe, Saarstraße 52.

Gardelegen - Donnerstag, 19. August, Busausflug in die Lüneburger Heide mit Kremserfahrt. Besuch des Ostpreußenmuseums.

Magdeburg - Dienstag, 15 Uhr, Bowling, Lemsdorfer Weg.

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Vors.: Günter Petersdorf. Geschäftsstelle: Telefon (04 31) 55 38 11, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel

Bad Schwartau - Donnerstag, 12. August, Fahrt in die Lüneburger Heide. Abfahrt vom ZOB in Bad Schwartau ist um 8 Uhr und von der Schule Cleverbrück um 8.10 Uhr. Gegen 10 Uhr werden alle in Lüneburg im Ostpreußischen Landesmuseum erwartet. Nach einer interessanten Führung geht es dann nach Niederhaverbeck am Fuße des Wilseder Berges, wo man sich im Waldhof mit einem typischen Heideschmaus stärken kann: Heidschnuckenbraten mit Bohnen, Champignons und Heidekartoffeln stehen auf der Karte. Auch eine Kutschfahrt durch den Naturschutzpark steht auf dem Programm. Danach kann im Waldhof Kaffee getrunken werden. - Zum Ende des Halbjahres 2004 gab es noch einen Höhepunkt für die Ortsgruppe, denn Bad Schwartau feierte mit einem großen Umzug sein jährliches Schützenfest. Ein Wagen der Landsmannschaft Ostpreußen war wieder dabei - mit heimatlicher Unterstützung durch die Volkstanzgruppe der Ostpreußen aus Kellinghusen. Es war nicht zu übersehen, die Ostpreußen der Ortsgruppe zeigten mit vielen Reiseprospekten und der Preußischen Allgemeinen Zeitung, die bis zum letzten Blatt verteilt wurde, wie schön ein Urlaub in Masuren oder im Königsberger Gebiet sein kann.

Itzehoe - Dienstag, 10. August, 15 Uhr, erstes Treffen der Frauengruppe nach der Sommerpause im Cafe Schwarz, Breite Straße. Referent ist Herr Rudat, Vorsitzender der Kreisgemeinschaft Wehlau, der über die "Aufgaben und Arbeitsbereiche der Kreisgemeinschaft" informieren wird. Gäste sind wie immer herzlich eingeladen. - Für eine kleine Ausstellung über die Auguste-Viktoria-Schule, Oberschule für Mädchen in Memel, wird um vorhandenes Material und Berichte über kleine Begebenheiten des Schulalltags gebeten. Kontaktadresse: Dr. Jutta Hantschmann, Poelstraße 9, 25524 Itzehoe.

Uetersen - Die diesjährige Sommerausfahrt der Ortsgruppe Uetersen führte mit dem Bus des Reiseunternehmers Suhr über Glückstadt, mit der Fähre über die Elbe nach Wischhafen und dann in die Wingst zum Waldschlößchen Dobrock, einem gepflegten Hotel mit erstklassigem Restaurant. Hier wurde gemeinsam zu Mittag gegessen. Bis zur Ankunft hatte die Reisegruppe Glück mit dem Wetter. Es war erstaunlicherweise trocken geblieben. Aber als sich alle gestärkt zu einem gemeinsamen Foto vor dem Restaurant aufstellten, setzte der schon zu Genüge bekannte Regen wieder ein. Trotzdem wurde mit Regenkleidung und Schirmen gewappnet ein Ausflug in den dortigen Baby-Zoo unternommen. Dieser besteht schon seit 25 Jahren. Hier gibt es verschiedene Affenarten, Stachelschweine, kleine Bennet-Känguruhs, Braunbären, Flamingos und sogar Königstiger in Gehegen und Freianlagen zu sehen. Zwischen den Besuchern liefen Hühner und Pfaue mit ihrem Nachwuchs frei herum. Von hier aus ging die Fahrt weiter nach Stade. Eine sonst reizvolle Stadt, aber der strömende Regen ließ auch hier alles grau und ungemütlich erscheinen. Daher wurde aus dem geplanten Stadtbummel leider nichts. Jeder suchte sich ein trockenes Plätzchen in einem der Cafes und tröstete sich mit Kaffee, Eis und Kuchen. So wurde schließlich die Rückfahrt angetreten. Sie führte durch das Alte Land mit einem prachtvollen Fachwerkhäusern. Überall Hinweise auf den Verkauf von Erdbeeren und Kirchen. Aber das Wetter wird sich auch hier nachteilig auswirken. Die Fahrt durch den Elbtunnel beendete dann den Abstecher nach Niedersachsen. Besonders erwähnenswert ist, daß die Stimmung trotz Regens sehr gut und fröhlich war. Darüber freute sich die Vorsitzende Ilse Rudat.

 

THÜRINGEN

Vors.: Gerd Luschnat, Schleusinger Straße 101, 98714 Stützerbach, Tel. (0 36 77) 84 02 31

Eisenberg - Thüringen hat erstmals eine Bernsteinkönigin. Die Gruppe ist stolz, daß es eine von ihnen ist. Sie heißt Ingrid Haase und wohnt mit ihrer Familie in Eisenberg. Ihr Geburtsort ist Königsberg, aber ihre Vorfahren stammen von der Samlandküste, genauer: aus dem Ort der Bernsteingewinnung, Palmnicken. Schon als Schulkind hat sich Ingrid für das fossile Harz der Bernsteinkiefer interessiert, nachzulesen in ihrem Buch "Lebe wohl, mein Königsberg". Im März dieses Jahres wurde Ingrid Haase in Köln zur Königin des Jahres 2004 gewählt. Sie ist bereits die 25., die die Krone aus Bernstein für ein Jahr tragen darf. Obwohl Jahrgang 1931 ist die Bernsteinkönign noch ehrenamtlich tätig. Sie leitet die Frauengruppe des BdV in Eisenberg und gehört auch dem Kreisvorstand an. Ihre Landsleute wünschen der Bernsteinkönigin beste Gesundheit und Wohlergehen. Möge der Bernstein seine heilenden Kräfte entfalten und alles Unheil abwenden.

Ostthüringen - Der lange Tag mit der kurzen Nacht, der Tag der Sommersonnenwende, ist gewesen. Die Ostpreußen nennen diese Zeit mit Agnes Miegel und Goethe "Johanniszeit". Es ist die Zeit der Rosen, des Holunders und der Linden. Dieser Duft vermischt sich mit der Blütenpracht der Kräuter an Straßengräben und Feldrändern. Margarete Ritter war nach Greiz, Eisenberg und Stadtroda gebeten worden, um ostpreußisches Brauchtum aus dieser Zeit darzustellen. Mit den Johannisfeuern gingen die Gedanken nach Königsberg, wo vor 60 Jahren der Bombenterror in der Johanniszeit ein gewaltiges Feuer entfachte, das nicht nur Kulturstätten vernichtete, sondern auch Menschenleben forderte. Für die Marjellchens in Ostpreußen war auch das lautlose Pflücken der neun Kräuter von großer persönlicher Bedeutung. Sorgsam trugen die heute ergrauten Landsleute die Namen der Pflanzen im vorliegenden Strauß zusammen. Viele erinnerten sich an das Kränzchen flechten. Auch über die Aktualität der Heilpflanzen aus heutiger Sicht wurde diskutiert. Mit Stolz und Freude erinnerte sich ein Ehepaar, daß es in jungen Jahren in Hohenstein über die noch lodernde Glut gesprungen sei. Da es an dem Tag der Veranstaltung seinen 53. Hochzeitstag feierte, reichte Margarete ihren zum Dank erhaltenen Blumenstrauß an das Ehepaar weiter und legte noch ein Sträußchen Pfefferminze für die Gesundheit dazu.


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