17.01.2022

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07.08.04 / Zitate

© Preußische Allgemeine Zeitung / 7. August 2004


Zitate

Mit scharfer Kritik reagierte BdV-Präsidentin Erika Steinbach auf Kanzler Schröders Rede in Warschau. Steinbach wörtlich:

"Ich bin es leid, daß der Bundeskanzler die Vertriebenen zum Buhmann für seine Außenpolitik macht."

 

Die Märkische Oderzeitung vom 2. August nimmt sich die Beschwichtigungsversuche der "Hartzschen Allparteienkoalition von SPD, CDU/CSU bis Grüne und FDP" zum "Arbeitslosengeld II" vor:

"Die Union meint, die Regierung müsse ,einfach nur besser informieren' und Wirtschaftsminister Clement spricht schon jetzt von Beschwerdestellen und verspricht gnadenvoll, niemand werde verarmen. Das ist glatter Zynismus, weil ja tatsächlich für viele Menschen demnächst ein Zwang geschaffen wird, aus mühsamer Arbeit oft aus Jahrzehnten erworbene Vermögen zu verscherbeln, so lange, bis man schließlich arm geworden ist und dann Anspruch auf Sozialhilfe hat."

 

Bauten aus der NS-Zeit sorgen immer wieder für Bauchschmerzen. Die Welt vom 30. Juli wagt einen unverkrampften Blick auf die Gebäude und kommt zum nüchternen Schluß:

"Die meisten Bauwerke aus den 30er Jahren haben den Test der Zeit besser bestanden als vieles, was mit guter Absicht nach dem Krieg errichtet wurde. Spätestens mit der Eröffnung des Berliner Olympiastadions rücken die Qualitäten der Architektur dieser Jahre wieder ins allgemeine Bewußtsein. Das gilt nicht zuletzt für den Flughafen Tempelhof, für dessen Erhalt sich derzeit so viele einsetzen. Sie tun es nicht nur wegen der schnellen Verbindungen, sondern weil es tatsächlich eines der großartigsten Gebäude des 20. Jahrhunderts ist."

 

Kindleins Sommernachtstraum

Schau, Kindlein schau!

Dein Vater steckt im Stau,

die Schwester heult, die Mutter schreit,

das Reiseziel ist schrecklich weit.

Schau, Kindlein schau!

Brav, Kindlein brav!

In Herden lebt das Schaf,

auch Müllers, Meiers stauen gern,

der Sonnenstrand ist nicht mehr fern.

Brav, Kindlein brav!

Schnell, Kindlein schnell!

Wir sind ja schon zur Stell,

drum bräune Körper und Gesicht,

sonst glaubt man uns den Urlaub nicht.

Schnell, Kindlein schnell!

Staun, Kindlein staun!

Die Weißen werden braun,

auch Müllers, Meiers bräunen fest,

der Alkohol besorgt den Rest,

Staun, Kindlein staun!

Lausch, Kindlein lausch!

Es klingt fast wie im Rausch:

Daheim regiert das fremde Wort,

doch Deutsch beherrscht den Urlaubsort.

Lausch, Kindlein lausch!

Lauf, Kindlein lauf!

Die Rechnung, die geht auf:

Mikroben toben dir im Bauch

so wie bei Müllers, Meiers auch.

Lauf, Kindlein lauf!

Glück, Kindlein Glück!

In Reihen geht's zurück.

Nicht dicht geschlosssen, außer Tritt,

so staut im Geist ganz Deutschland mit.

Glück, Kindlein Glück!

Aus, Kindlein aus!

Geplündert ist dein Haus,

es schält die Haut bei jedermann,

und Stauermärchen öden an.

Aus, Kindlein aus!

Pannonicus


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