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30.10.04 / Erinnerungen Max Schmelings an Ostpreußen und Preußen

© Preußische Allgemeine Zeitung / 30. Oktober 2004


Erinnerungen Max Schmelings an Ostpreußen und Preußen

Der in Hollenstedt lebende Boxweltmeister von 1930 gewährt seit Jahren keine Interviews mehr. Forstmeister a. D. Ripperger, Autor des Buches "Weidmanns Heil, Max Schmeling! - Boxlegende, Heger und Jäge" bildete eine Ausnahme. Er schuf ein zeitgeschichtliches Dokument, das das Wissen über Max Schmeling erweitert. Fakten und Bilder aus der aktiven Zeit und seinem Privatbereich dominieren. Das hilft zweifellos, den Menschen Schmeling besser kennen zu lernen.

Der Boxer schöpfte in der Natur die Kraft für den Ring. Seine sportlichen Erfolge, u. a. der spektakuläre Sieg gegen den "unbezwingbaren" Joe Louis (1936), machten ihn zu einem Nationalhelden. Ihn verehrte bald ein ganzes Volk. Als Meisterboxer und Jäger fand er schnell Zugang zu den höchsten Kreisen aus Wirtschaft, Adel und Politik. Von Göring persönlich geführt, jagte der Champion in der Schorfheide auf einen Sechzehnender.

Das Idol versuchte Politik und Sport auseinander zu halten, handelte im Verborgenen und bewahrte Juden vor dem Tod. Obwohl mehrere Male von Hitler empfangen, bezeichnete er ihn 1944 als "wild gewordenen Hund, dem man die Kugel antragen müsse".

Von Hinterpommern reiste er nach Ostpreußen zum Tontaubenschießen oder der Elchjagd. Der freundliche, charismatische Boxprofi war mit dem Filmstar Anny Ondra überall gern gesehen. Über Episoden in Ostpreußen, u. a. im Elchwald, bevor Sie im Dunst der Zeit endgültig verschwinden, gibt das Buch detaillierte Auskünfte. Vorwort - Max Schmeling. n

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