27.01.2022

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15.01.05 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 2 vom 15. Januar 2005

Aus den Heimatkreisen

ANGERBURG

Kreisvertreter: Kurt-Werner Sadowski. Geschäftsstelle und Archiv: Bärbel Lehmann, Telefon (0 42 61) 80 14, Am Schloßberg 6, 27356 Rotenburg (Wümme)

Weltkrieg ihre Heimat verloren – Die Ereignisse vor 60 Jahren werden in diesem Jahr das verständliche Interesse der Öffentlichkeit und der Medien finden. Über diese Geschehnisse wird im Rahmen der 47. heimatpolitischen Arbeitstagung am 19./20. Februar 2005 im Bürgersaal, Am Pferdemarkt 3, 27356 Rotenburg (Wümme), Dr. Fred Mrotzek von der Universität Rostock referieren. Die Tagung beginnt am Sonnabend, 19. Februar, 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen. Das Eröffnungsreferat hält Prof. Dr. Dr. h. c. Udo Arnold von der Universität Bonn. Er wird zur historischen Forschung über „Ost- und Westpreußen heute“ sprechen. Angesichts knapper Forschungsmittel, besonders auf diesem Gebiet, findet dieses Thema in der Öffentlichkeit immer weniger Beachtung. Es ist zu befürchten, daß sich in Zukunft hauptsächlich polnische Historiker damit wissenschaftlich auseinandersetzen. Ob auch die Kulturhoheit der Länder etwas damit zu tun hat? Ein anerkannter deutscher Historiker auf diesem Forschungsgebiet wird uns die Zusammenhänge erläutern. Der Abend wird mit einem gemeinsamen Abendessen (Elchessen) abgeschlossen. Am Sonntag, 20. Februar, 9.30 Uhr wird die Tagung fortgesetzt mit einem wirtschaftspolitischen Vortrag von Dipl. Pol. Christian Meier vom Deutschen Institut für internationale Politik und Sicherheit in Berlin. Das Thema des Vortrages lautet „Nach der EU-Osterweiterung – Perspektiven der russischen Wirtschaftspolitik und des Oblast Kaliningrad“. In jüngster Zeit sind im Verhältnis zwischen Rußland und der EU eine Reihe positiver Entwicklungen zu registrieren. Christian Meier beschäftigt sich seit Jahren mit diesen Fragen und wird in seinem Referat das Thema Königsberg (Kaliningrad) nicht ausklammern. Ein sehr informativer Vortrag zur heutigen wirtschaftlichen Situation nach der im Mai 2004 vollzogenen EU-Osterweiterung ist zu erwarten. Zu dieser traditionellen Veranstaltung am 19./20. Februar 2005 im Bürgersaal 3, 27356 Rotenburg (Wümme) laden wieder der Landkreis Rotenburg (Wümme) und die Kreisgemeinschaft Angerburg interessierte Angerburger und Ostpreußen sowie deren Freunde herzlich ein. Anmeldungen, auch für das Elchbratenessen zum Preis von 18 Euro am Abend des 19. Februar 2005 und eventuelle Quartierwünsche werden bis zum 11. Februar 2005 an die Geschäftsstelle der Kreisgemeinschaft Angerburg, Am Schloßberg 6, 27356 Rotenburg (Wümme), erbeten.

 

GERDAUEN

Kreisvertreter: Dirk Bannick, Tel. (01 71) 5 27 27 14. Gst.: Karin Leon, Am Stadtgraben 33, 31515 Wunstorf, Tel. und Fax (0 50 31) 25 89

Unser Hauptkreistreffen in Nienburg (Weser) (Fortsetzung aus der Weihnachtsausgabe) – Für die musikalische Begleitung der Feierstunde sorgte der Nienburger Frauenchor, der auch gleich das Ostpreußenlied anstimmte. Das „Land der dunklen Wälder“, unsere heimliche Hymne, wurde vom ganzen Saal mitgesungen. Unser Lm. Pastor Martin Stascheit aus Assaunen sprach das geistliche Wort unter dem Motto „Mensch, paß auf!“ und erinnerte in seiner würdigen Totenehrung an diejenigen Männer und Frauen aus unserem Heimatkreis, die seit dem vergangenen Treffen von uns gegangen sind. Bürgermeister Peter Brieber gab in seinen freundlichen Grußworten der Hoffnung Ausdruck, die Gerdauener in zwei Jahren wieder in Nienburg begrüßen zu dürfen. Zudem erinnerte er an die langjährige Patenschaft von Stadt und Kreis Nienburg zu den Städten Domnau, Friedland, Bartenstein und Schippenbeil in unserem westlichen Nachbarkreis. „Wir sind patenschaftlich gesehen also sozusagen Nachbarn“, meinte Brieber. Aus eigenem Erleben könne er den Schmerz der Ostpreußen nachvollziehen. „Es tut einem im Herzen weh, zu sehen, was aus diesem blühenden Land in einem halben Jahrhundert geworden ist“, so der Bürgermeister, dessen Mutter aus dem masurischen Lyck stammt. Zugleich betonte er, wie wichtig der Blick nach vorn ist und ermunterte die Gerdauener, menschliche Kontakte zu den Leuten aufzubauen, die jetzt in ihrer Heimat leben und oftmals ebenfalls vertrieben wurden. Vor allem die junge Generation sei heute bereit, die Geschichte wahrheitsgemäß aufzuarbeiten und laufe nicht mehr mit einer „Schere im Kopf“ herum. Als Festredner hatte die Heimatkreisgemeinschaft Oberst a. D. Bernd Brieber gewinnen können, der in seinem interessanten Vortrag die großen politischen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen dem polnisch und dem russisch verwalteten Teil Ostpreußens schilderte. Auch er erinnerte daran, daß Vertriebenenschicksale oftmals den gleichen Hintergrund und den gleichen Verlauf genommen haben – ob es nun Deutsche waren, die ihre Heimat verlassen mußten, oder Polen, die im August 1945 in Viehwaggons aus den nunmehr russisch besetzten ostpolnischen Gebieten nach Ostpreußen zwangsdeportiert wurden. Bevor die Feierstunde mit dem gemeinsamen Gesang unserer Nationalhymne endete, bedankte sich Dirk Bannick bei den Rednern und überreichte einen Blumenstrauß an die Chorleiterin und die Organisatoren. Doch auch danach ging das Treffen noch weiter. Noch bis in den späten Nachmittag hinein wurde eifrig geschabbert. Zudem bot sich – wie schon am Sonnabend – die Gelegenheit zu einem Besuch im „Ostdeutschen Heimatmuseum“. Auch der vom Ehepaar Meyer in hervorragender Weise betreute Verkaufsstand mit den vielen Angeboten unserer Heimatkreisgemeinschaft erfreute sich großer Beliebtheit. Der absolute Renner war auch in diesem Jahr das echte Königsberger Marzipan, das vom Verkaufstisch ging wie die berühmten warmen Semmeln. Vorstand und Kreistag der Heimatkreisgemeinschaft, die am Sonnabend getagt hatten, zeigten sich mit der Wahl von Nienburg als Austragungsort und dem „Weserschlößchen“ als Tagungsstätte sehr zufrieden. Wenn das Treffen auch unseren Landsleuten gefallen hat, sehen wir uns vielleicht im kommenden Jahr (2006) in Nienburg wieder.

 

KÖNIGSBERG-STADT

Stadtvorsitzender: Klaus Weigelt. Geschäftsstelle: Annelies Kelch, Luise-Hensel-Straße 50, 52066 Aachen. Patenschaftsbüro: Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Tel. (02 03) 2 83-21 51

Konzert im Königsberger Dom – Am 20. August 2004 fand im fast wiedererrichteten Königsberger Dom ein Chorkonzert statt. das Konzert wurde als Höhepunkt im Rahmen der Kulturwoche im Samland (2004) von der Kreisgemeinschaft Fischhausen veranstaltet. Mitwirkende waren: der Chor „Credo“ der „Musikfachsschule Königsberg/Kaliningrad“. Videokassetten oder DVDs von dem Konzert und von den Veranstaltungen der Kulturwoche können Sie bei: Harald Matern, Hans-Brüggemann-Straße 6, 24937 Flensburg, Telefon (04 61) 5 12 95, E-Mail: ostprvideo@aol.com  erhalten.

 

KÖNIGSBERG-LAND

Kreisvertreterin: Gisela Broschei, Bleichgrabenstraße 91, 41063 Mönchengladbach, Telefon (0 21 61) 89 56 77, Fax (0 21 61) 8 77 24

Tätigkeit des „Kuratoriums Arnau e. V. im Jahr 2004 – Zum Vorsitzenden des „Kuratoriums Arnau“ wurde der Hochschullehrer Dr. Walter T. Rix, zu seinem Stellvertreter der Regierungsdirektor a. D. Walter Rosenthal gewählt. Nach erfolgreichem Abschluß des ersten Bauabschnittes (Wiederherstellung des Turms) wurden die Bemühungen um die Restaurierung der Katharinenkirche in Arnau fortgesetzt. Im März wurde im Turm eine ständige Ausstellung eingerichtet, die Geschichte und Wiederherstellung der Kirche dokumentiert. Der nächste Bauabschnitt sieht die Wiederherstellung des Dachstuhles sowie dessen Eindeckung vor. Erhebliche Zeit und Energie mußten darauf verwendet werden, eine Einigung mit der russischen Seite herzustellen. Diese bestand zunächst auf einer denkmalwidrigen, weil einfacher herzustellenden Stahlkonstruktion. Nach zähen Verhandlungen konnte die russische Seite überzeugt werden, daß nur eine Holzkonstruktion denkmalgerecht und dem Wesen der Kirche angemessen ist. die vom Kuratorium erstellten umfangreichen Baupläne für die Dachkonstruktion gehen jetzt zur Abzeichnung nach Moskau. Gegenwärtig werden die logistischen Voraussetzungen geschaffen, damit das erforderliche Material bei Baubeginn im April 2005 vor Ort zur Verfügung steht. Als Partner konnte die „Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit“ (GTZ) gewonnen werden. diese ist für die Auslandsprojekte der Bundesrepublik Deutschland zuständig. Die Beteiligung der GTZ ist eine wesentliche Rückenstärkung bei Verhandlungen mit der russischen Seite. Erfreulich ist, daß die Kirche bereits jetzt zu einem Anziehungspunkt wird. So konnten zahlreiche Besuchergruppen begrüßt werden. der Höhepunkt war ein im August auf Initiative von Jutta Scholz durchgeführter Festgottesdienst mit Jubelkonfirmanden. Dies war wieder die erste Konfirmation seit 1944. Die letzte Gruppe kam im Oktober mit 32 Personen aus Litauen. Durch Reinhard Stillger, selbst Arnauer und Baufachmann, wurden im Spätsommer Sicherungsarbeiten insbesondere im Dachbereich durchgeführt. in Anbetracht der kostbaren Fresken galt es, die Kirche vor Beginn des nächsten Bauabschnittes im April 2005 „winterfest“ zu machen. Nunmehr gilt es, alle logistischen Voraussetzungen für den kommenden Bauabschnitt in diesem Jahr zu schaffen.

Treffen der Schaaksvitter, Schaakener und der umliegenden Ortschaften des Kirchspiels Schaaken in Bremerhaven. Am Sonnabend, 23. April, findet ab 14 Uhr wieder ein Treffen statt, zu dem hiermit eingeladen wird. Wie in den Vorjahren, Treffen wir uns in der Gaststätte „Im Wiesengrund“, Buschkämpen, 27576 Bremerhaven-Lehe, Telefon (04 71) 5 17 16. Anfahrt: Autobahn A 27, Autobahn-Abfahrt Bremerhaven-Mitte. Um Unterkunftsmöglichkeiten sollte jeder selbst bemüht sein. Es wird gebeten, Fotos aus der Vergangenheit und Gegenwart mitzubringen. Dieses Treffen soll auch an 60 Jahre Flucht und Vertreibung erinnern. In der Gaststätte werden während der Kaffeezeit Kaffee und Kuchen und später Fisch- und Fleischgerichte mit Beilagen zum Verzehr angeboten. Um annähernd die Teilnehmerzahl feststellen zu können, bitte ich, die Teilnahme an meine Anschrift mitzuteilen. Falls jemand keine persönliche Einladung erhalten haben sollte, da seine Anschrift nicht bekannt ist, wird gebeten diese Veröffentlichung als solche zu betrachten. Anmeldungen an Herbert Laubstein, Amselstraße 29, 58185 Gevelsberg, Telefon und Fax (0 23 32) 8 05 77.

Sechzigjährige Wiederkehr von Flucht und Vertreibung – Aus diesem Anlaß empfehlen wir als Lektüre oder Geschenk „Die Kämpfe um Ostpreußen und das Samland“ von H. Borkowski, Großformat, 177 Seiten, 15 Euro inklusive Versandkosten zu beziehen über die Kreisgemeinschaft Landkreis Königsberg, Siemeonsplatz 12 im Preußen-Museum NRW, 32427 Minden, Telefon (05 71) 4 62 97, täglich 11.30 bis 12.30 Uhr.

 

LÖTZEN

Kreisvertreter: Erhard Kawlath, Dorfstraße 48, 24536 Neumünster, Telefon (0 43 21) 52 90 27

Danksagung – Liebe Lötzener Freunde, Ihr habt uns wieder mit Euren Glückwünschen zum Weihnachtsfest und zum Neuen Jahr so erfreut und überrascht, denn mit so einem gewaltigen Ansturm hatten wir nicht gerechnet. Es ist uns kaum möglich, uns bei allen persönlich zu bedanken, denn dann würde die Arbeit für die KG darunter leiden und das darf nicht sein. Wir bedanken uns bei allen Freunden nun auf diesem Wege ganz herzlich. Wir wollen uns beide bemühen, mit voller Kraft für ein weiteres gutes Gelingen und Weiterbestehen der KG einzusetzen. Die Aufgaben in der Zukunft werden schwerer, die Gründe sind wohl allen bekannt, denn wir müssen mit starkem Schwund rechnen. Darum helft uns, jedes neue Mitglied zählt heute dreifach! Erhard Kawlath und Frau grüßen sie auf diesem Wege herzlichst und sagen nochmals danke.

 

MOHRUNGEN

Kreisvertreter: Günter Dombrowski, Straße des Friedens 31, 14557 Langerwisch, Telefon und Fax (03 32 05) 6 25 93. Kulturreferentin: Gisela Harder , Moorfleeter Deich 395, 22113 Hamburg, Telefon (0 40) 7 37 32 20

Reise nach Mohrungen zur Weih-nachtsfeier der deutschen Bevölkerung Herder (Fortsetzung aus der Weihnachtsausgabe) – Bis zum Mittag konnten wir noch weitere acht Besuche tätigen. Meine Kollegen verbrachten Ihre Zeit mit den verschiedenen Besuchen: E. Wiedwald besuchte das Kinderheim (Waisenhaus) am Kümmelberg, wo man ihn schon von vorherigen Besuchen kannte. Herr Heling und seiner Frau besuchten den Deutschen Verein Herder und die Sozialstation, und H. Krause ging Spuren, die ihm noch aus seiner frühen Kindheit in Mohrungen in Erinnerung sind, nach. Am frühen Nachmittag trafen sich dann alle, insgesamt mit Ehrengästen an die 60 Personen, im Restaurant Adria zur Weihnachtsfeier des Deutschen Vereins Herder. Frau Manka und Frau Winnicka freuten sich außerdem über den teilnehmenden Bürgermeister Tadeusz Sobierajski, den evangelischen Pastor von Osterode, den Vorsitzenden des Dachverbandes der deutschen Minderheiten Allenstein, aus Osterode, Herrn Hoch, sowie den Leiter der Johanniter aus Eutin, Herrn Kuschel, und begrüßten alle in polnischer und deutscher Sprache. In den gehaltenen Reden wurde die Verbesserung und das erheblich entspanntere Verhältnis zwischen der polnischen Bevölkerung und den verbliebenen deutschen Bürgern hervorgehoben, wozu nicht zuletzt der EU-Beitritt Polens beiträgt, der ja auch einen Schutz von Minderheiten im besonderen garantiert. In meiner Ansprache überbrachte ich die herzlichen Grüße unserer Kreisgemeinschaft und überreichte unsere Spende. Die Feier war sehr gut vorbereitet und organisiert, und alle Veranstaltungsteile, wie der Chorgesang von Schülern des örtlichen Gymnasiums mit ergänzenden Sologesängen von deutschen und polnischen Weih- nachtsliedern, genauso wie die deutschsprachigen Gedichtvorträge durch die Schüler der Grundschule vermittelten eine wahrhaftige und innige festliche Stimmung, die mit dem gemeinsamen Gesang von deutschen Weihnachtsliedern einen gemütlichen Ausklang zum nahenden Abend fand. Am Abend habe ich dann eine kleine Ehrung für unseren langjährigen „besten Mann vor Ort“ unseren Herbert Preuß vorgenommen, und ihm dabei einen von unserem Kreistag dafür offerierten Betrag übergeben. Ich hatte ja schon zwei Tage mit Herbert Preuß zusammen die Bruderhilfe verteilt, ihm aber nichts von dieser Ehrung erzählt, und so war er sichtlich überrascht und auch gerührt, daß man an ihn in dieser Weise gedacht hatte. Am folgenden Sonntag bin ich dann wieder mit Herbert Preuß zusammen auf unsere restliche Tour zu den bedürftigen Menschen, die in der Umgebung von Mohrungen oft nur über Wege und Zugänge, die mit einem Auto schwerlich zu erreichen sind, gefahren, und wir konnten bis zum Abend bis auf zwei Besuche alle anderen anvisierten Orte erreichen. E. Wiedwald und H. Krause brachen am Sonntag zu einem Fußmarsch durch Mohrungen auf, denn unser Jugendwart suchte ja immer noch ein Quartier für die 3. Nacht seiner geplanten Jugendbegegnung. Über die große Eisenbahnbrücke ging es entlang der Georgsthaler Chaussee, am Danziger Platz vorbei, der als solcher kaum noch zu erkennen ist, – zum Kümmelberg und weiter bis zum ehemaligen Sportlerheim, welches gerade zum „Hotel Morag“ in einen modernen Standard umgebaut wird. Für E. Wiedwald war dies Hotel erst recht wegen der guten Sportanlagen hinter dem Hotel ein „heißer Kandidat“ für die erwähnte 3. Übernachtung. Der Rückweg führte am neuen Wasserturm und den Kasernen, und an dem nach wie vor nun nicht gerade schön anzusehenden Bahnhof vorbei, weiter durch die Veitstraße an H. Krauses Geburtshaus vorbei zum aktuellen Friedhof und unserem, mit frischen Blumen bestellten, Schwesterngrab. Einen Blick warf man noch auf den schräg gegenüberliegenden „neuen evangelischen Friedhof“, der jetzt im Winter im Unterschied zum Sommer nicht mit Grün zugewachsen war, und von daher die Sicht auf die, auf dem riesigen Gelände noch liegenden deutschen Steine und Umrandungen zuließ, und so kam die Frage nach einem Lapidarium etc. auf, die wohl weiter im Rahmen unserer zukünftigen Kreistagsarbeit sinnvoll zu thematisieren sein wird. Da gibt es Mitglieder die angesichts der langen vergangenen Zeit solche Projekte als nicht so sinnvoll angehen möchten, und andere halten eine Pflege und Zugänglichmachung, ob nun als Lapidarium oder einfach nur als parkähnliche Gedenkfläche, als sinnvolles Projekt im „deutlich machen“ und „friedliche Zeichen setzen“ und Erinnern an unsere Geschichte und Kultur hier bis 1945. Der Weg führte zurück über die Preußisch Holländer Straße am Viehmarkt und am alten Wasserturm vorbei, der gerade renoviert wurde während der Platz rundherum gepflastert worden ist. Hier soll auf privater Basis ein kleines Café, eine Bilderausstellung und ganz oben eine Aussichtsgalerie mit Rundumsicht auf Mohrungen entstehen. Auf dem freien Gelände davor soll „Lidl“ bauen! So hier möchte ich erst einmal unseren kleinen Bericht unserer Reise nach Mohrungen beenden, wir sind im Anschluß daran alle wohlbehalten wieder an unseren Heimatorten angekommen und wünschen allen Mohrungern und allen uns nahestehenden eine gesegnetes Weihnachtsfest und einen friedlichen Jahreswechsel von 2004 nach 2005. Ich möchte Ihnen für jede positive Unterstützung danken, und Ihnen versprechen, daß unser Kreistag sich auch 2005 aller nötigen und wichtigen Arbeiten annehmen wird, wir sind eine homogene und engagierte Gruppe geworden, die die Arbeiten auf mehrere Schultern verteilt hat, und ich freue mich, mit unserem Team in 2005 für Sie tätig sein zu können. Herzliche Grüße vom Vorstand und Kreistag, Ihr Kreisvertreter Günter Dombrowski

 

PREUSSISCH EYLAU

Kreisvertreter: Martin Lehmann, Im Taufenbachsgarten 2, 53639 Königswinter, Tel.: (0 22 23) 2 45 33, Fax (0 22 23) 90 52 52, E-Mail: lehmann.vinxel@t-online.de . Anfragen betreffend Versand und Kreiskartei: Manfred Klein, Breslauer Str. 101, 25421 Pinneberg, Tel.: (0 41 01) 20 09 89, Fax (0 41 01) 51 19 38, E-Mail: manfred.klein.rositten@malle-tech.de . Termine zum Besuch des Museums im Kreishaus Verden/Aller (Partnerkreis), Lindhooper Str. 67, bitte mit Herrn Klein telefonisch absprechen.

9 tägige Busreise vom 19. bis 27. Juli nach Ostpreußen – Abfahrt 7 Uhr von Rodewald mit Zwischenübernachtung im Großraum Posen. Weiterfahrt über Thorn, Osterode, Allenstein und Guttstadt nach Heilsberg für sechs Übernachtungen im Hotel Pod Klobukiem. Fahrt im modernen Reisebus, alle Hotelübernachtungen mit HP, alle Zimmer mit DU/WC, und Ausflüge sind im Preis von 540 Euro enthalten. Weitere Infos und das komplette Programm erhalten Sie bei Gerdi Westerkowsky, Auenstr. 23, 82194 Gröbenzell, Tel.: (0 81 42) 59 78 25, Fax (0 81 42) 59 78 24, E-Mail: gerdi.westerkowsky@gmx.de

 

RASTENBURG

Kreisvertreter: Hubertus Hilgendorff, Tel. (0 43 81) 43 66, Dorfstraße 22, 24327 Flehm. Gst.: Patenschaft Rastenburg: Kaiserring 4, 46483 Wesel, Tel. (02 81) 2 69 50

Ergebnis der 2004 durchgeführten Wahlen – Der Wahlausschuß gibt bekannt, daß die in diesem Jahr durchgeführten Wahlen abgeschlossen sind. Es wurden gewählt: die Ortsvertreter, die Bezirksvertreter als Mitglieder des Kreistages und der Kreisausschuß. Der Aufruf zur Wahl der Orts- und Bezirksvertreter erfolgte in Folge 37 des Ostpreußenblattes vom 11. September 2004. Unter Beachtung der Einspruchsfrist trat zurück: Waltraud Kuhls, Ortsvertreterin von Modgarben. Nachfolger wurde Horst Lambrecht. Die Kreisausschußwahlen wurden im November in einem gesonderten Wahlgang satzungsgemäß schriftlich mit Stimmzetteln geheim durchgeführt. Alle Kreisausschußmitglieder erklärten schriftlich, daß sie das Mandat annehmen. Dem neuen Kreisausschuß gehören an: Kreisvertreter: Hubertus Hilgendorff, Stellvertreter: Herbert Brosch, Beiräte: Christel Ewert, Edith Kaes, Günther Klein, Karin zu Knyphausen, Edith Soltwedel, Kurt Windt. Als Bezirks- und Ortsvertreter wurden gewählt: Bezirk Rastenburg Stadt, Stadtvertreter Brosch, Herbert, Bezirksvertreter: Soltwedel, Edith; Kummer, Marliese; Korff, Dorothea; Grabowski, Lothar; Krawolitzki, Frank; Bezirk Rastenburg Land: Bezirksvertreter: Brosch, Herbert. Ortsvertreter Groß Galbuhnen: Hoffmeister, Irmgard, Groß Neuhof: Grossmann, Heinz, Bürgersdorf: z. Zt. kein Kandidat, Krausendorf: Trojan, Heinz, Muhlak: Sonau, Helmut, Groß Köskeim: z. Zt. kein Kandidat, Weischnuren: z. Zt. kein Kandidat, Weitzdorf: z. Zt. kein Kandidat, Neuendorf: z. Zt. kein Kandidat, Kotittlack: z. Zt. kein Kandidat. Kirchspiel Bäslack: Bezirksvertreter: Kaes, Edith, Ortsvertreter Bäslach: Kaes, Edith; Pötschendorf: Staschko, Christa; Püls: Gingter, Margarete; Spiegels: Gingter, Margarete; Widrinnen: Gingter, Margarete; Wilkendorf: Bludau, Maria; Laxdoyen: Bludau, Maria; Pragenau: Bludau, Maria; Kirchspiel Barten: Bezirksvertreter: Windt, Kurt, Ortsvertreter Barten: Schumacher, Gerda; Baumgarten: Kazperowski, Bernd; Freudenberg: Behrendt, Hildegard; Jankenwalde: Pawlowski, Lore; Meistersfelde: Perbandt, Manfred; Sansgarben: Perbandt, Manfred; Sausgörken: Rohlfing, Renate; Skandlack: Rohlfing, Renate; Taberwiese: Vogel, Dr. Regina; Kirchspiel Dönhofstädt: Bezirksvertreter: Kuhnke, Horst, Ortsvertreter: Dönhofstädt: Kemper, Helga; Gr. Wolfsdorf: Kemper, Helga; Kl. Wolfsdorf: Kemper, Helga; Krimlack: Kemper, Helga; Plehnen: Neumann, Dorothea; Modgarben: Kuhls Waltraud; Kamplack: Jonalis Walter; Kirchspiel Drengfurth: Bezirksvertreter: Bendzuck, Alfred, Ortsvertreter: Drengfurt: Bendzuck, Alfred; Fürstenau: Behling, Christel; Jäglack: Schmidt, Rudi; Marienthal: Heise, Elli; Salzbach: Schawohl, Kurt; Schülzen: Schawohl, Kurt; Wolfshagen: Schiller, Albert; Kirchspiel Korschen: Bezirksvertreter: Reichwald, Heinz; Ortsvertreter: Korschen: Perzel, Peter; Kirchspiel Leunenburg: Bezirksvertreter: Pehl, Kurt; Ortsvertreter: Gelbsch: Herbergs, Erna; Karschau: Herbergs, Erna; Kaltwangen: Donning, Ingeborg; Leunenburg: Pehl, Kurt; Schlömpen: z. Zt. kein Kandidat, Schrankheim: z. Zt. kein Kandidat, Wormen: z. Zt. kein Kandidat, Kirchspiel Lamgarben, Bezirksvertreter: Zibulka, Heinz; Ortsvertreter: Bannaskeim: Zibulka, Heinz; Godocken: Zibulka, Heinz; Lamgarben: Zibulka, Heinz; Borschehnen: Weiss, Helmuth; Podlacken: Weiss, Helmuth; Kirchspiel Langheim: Bezirksvertreter: z. Zt. kein Kandidat, Ortsvertreter: Glaubitten: z. Zt. kein Kandidat, Kremitten: z. Zt. kein Kandidat, Gudnick: Blank, Frieda; Lablack: z. Zt. kein Kandidat, Langheim: Scheiba, Minna; Sußnick: Landini, Helga; Wendehnen: Puschke, Herbert; Zandersdorf: z. Zt. kein Kandidat, Kirchspiel Bezirksvertreter: Neumann, Dorothea; Ortsvertreter: Paaris: Roggatz, Elisabeth; Seeligenfeld: Roggatz, Elisabeth; Gr. Winkeldorf: Roggatz, Elisabeth; Kirchspiel Schönfließ: Bezirksvertreter: Paehr, Ursula; Ortsvertreter: Babziens: Schlemmert, Alice; Schönfließ: Schlemmert, Alice; Tolksdorf: Schlemmert, Alice; Kirchspiel Schwarzstein: Bezirksvertreter: Gawrisch, Gerhard; Ortsvertreter: Blaustein: z. Zt. kein Kandidat, Neu Rosenthal: z. Zt. kein Kandidat, Partsch: May, Dietrich; Pohiebels: Diertrich, Gertrud; Schwarzstein: Diertrich, Gertrud; Kirchspiel Wenden: Bezirksvertreter: Klein, Günther; Ortsvertreter: Kemlack: Brückmann, Erich; Stettenbruch: Himer, Harald; Wehlack: Hilgendorff, Hubertus; Wenden: Siegmann, Lieselotte; Elisenthal: Klein, Günther; Dombehnen: Plaumann, Dr. Siegfried; Platlack: Ipsen, Renate; Hermannshof: Ipsen, Renate.

 

TILSIT-RAGNIT

Kreisvertreter: Hartmut Preuß, Hordenbachstraße 9, 42369 Wuppertal, Telefon (02 02) 4 60 02 34, Fax (02 02) 4 96 69 81. Geschäftsstelle: Helmut Pohlmann, Telefon (0 46 24) 45 05 20, Fax (0 46 24) 29 76, Rosenstraße 11, 24848 Kropp

Heimatbrief fertiggestellt – Unser Heimatbrief „Land an der Memel“ Nr. 75 ist fertiggestellt und inzwischen allen bei der Kreisgemeinschaft registrierten Landsleuten zugesandt worden. Mit 184 Seiten ist die Weihnachtsausgabe wieder sehr umfangreich und enthält neben Berichten der Kirchspielvertreter und der Schul- und Klassengemeinschaften Interessantes aus der Heimat heute, Gedichte, Fotos und vieles mehr, außerdem ausführliche Berichte über das Regionaltreffen in Potsdam und über die Einweihung der Begegnungsstätte „Altes Tilsit“ sowie die Vorankündigung mit Informationen zum Deutschlandtreffen der Ostpreußen 2005 in Berlin. Landsleute, die den Heimatbrief nicht erhalten haben sollten, können sich an den Schriftleiter Manfred Malien, Rastorfer Straße 7 a, 24211 Preetz, Telefon und Fax (0 43 42) 8 15 84, wenden, der dann ein Exemplar zuschicken wird. Dort ist auch das neue „Memel Jahrbuch 2005 – Rund um die Memel und das Kurische Haff“ (144 Seiten, 8 Euro plus Versandkosten) erhältlich, welches wieder interessante Berichte, Fotos und Gedichte enthält.


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