29.01.2022

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14.05.05 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / 14.Mai 2005

Landsmannschaftliche Arbeit

Landesgruppen

BUND JUNGES OSTPREUSSEN

Vors.: Jochen Zauner Geschäftsstelle: Parkallee 86, 20144 Hamburg, Tel. (0 40) 41 40 08 24, Fax (0 40) 41 40 08 48, E-Mail: knapstein@lm-ostpreussen.de

Jugendfreizeit - Eine Fahrt durch das südliche Ostpreußen ins Memelland plant die BJO in Kooperation mit der Heydekruger Jugend vom 21. bis 29. Juli 2005. Im Programm sind unter anderem Besuche in Nidden, Memel und Heydekrug sowie die Teilnahme am Sommerfest in Hohenstein. Programm anfordern unter E-Mail: knapstein@ostpreussen.de .

Deutschlandtreffen - Der BJO hat in der JH Wannsee Übernachtungsmöglichkeiten mit Frühstück reserviert. Schriftliche Reservierungen beim LO-Jugendreferenten unter presse@ostpreussen.de , per Fax (0 40) 41 40 08 48 oder postalisch an die Bundesgeschäftsstelle. Jugend aus Ostpreußen frei. Nichtmitglieder zahlen Selbstkostenpreis.

Nord-Ostpreußenfahrt - Vom 22. bis 30. Juli 2005 führt der BJO mit der HKG Schloßberg eine Jugendfahrt in das Königsberger Gebiet durch. Beitrag 280 Euro beziehungsweise 240 Euro für Schüler und Studenten. Teilnehmeralter 18 bis 30 Jahre. Anmeldung: Norbert Schattauer, Landesstraße 19, 21776 Wanna, Telefon (0 47 57) 4 63, Fax (0 47 57) 81 86 77, E-Mail: schattauer-wanna@t-online.de

 

BERLIN

Vors.: Hans-Joachim Wolf, Telefon (03 37 01) 5 76 56, Habichtweg 8, 14979 Großbeeren, Geschäftsführung: Telefon (0 30) 23 00 53 51, Deutschlandhaus, Stresemannstraße 90, 10963 Berlin

So., 29. Mai, Ortelsburg, Treuburg, 14 Uhr, Seniorenwohnhaus Kietzer Feld, Baumertweg 11, 13595 Berlin. Anfragen: Brigitte Rogowski, Telefon (03 32 34) 6 08 00.

 

HAMBURG

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15. Stellvertreter: Walter Bridszuhn, Friedrich-Ebert-Damm 10, 22049 Hamburg, Tel./Fax. (0 40) 6 93 35 20.

LANDESGRUPPE

Deutschlandtreffen - Zum Ostpreußentreffen in Berlin sind im Bus und Hotel noch zwei Einzelzimmer frei, bitte anrufen bei Ursula Zimmermann, Telefon (0 40) 4 60 40 76. Bei den Heiligenbeilern ist noch ein Doppelzimmer frei, bei Interesse melde man sich bei Lm. Wien, Telefon (0 41 08) 49 08 60. Die Abfahrt erfolgt am Freitag, 20. Mai 2005.

BEZIRKSGRUPPEN

Billstedt - Jeden 1. Dienstag im Monat, von 15 bis 18 Uhr, trifft sich die Gruppe im Restaurant Bistro, Möllner Landstraße 27, Billstedter Marktplatz im Ärztehaus (Juli/August nicht). Die Gestaltung der Treffen beinhaltet Themen wie: Heimatkunde, Kultur, Singen, Ausflüge, Filmvorführungen und Tagesereignisse. Gäste sind herzlich willkommen. Nähere Informationen bei Annelie Papiz, Telefon 73 92 60 17.

HEIMATKREISGRUPPEN

Elchniederung - Mittwoch, 1. Juni, 15 Uhr, Sommertreff in den ETV-Stuben, Bundesstraße 96, Ecke Hohe Weide, U-Bahnstation Christus-kirche. Nach dem Kaffeetrinken sollen in froher Runde, in Gedanken an damals sowie heute ein paar Beiträge zum Besten gegeben werden und mit lustigen Liedern und Musik schon der Sommer begrüßt werden. Freunde und Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt beträgt 2 Euro.

FRAUENGRUPPEN

Hamburg/Bergedorf - Jeden 4. Freitag im Monat trifft sich die Frauengruppe im Sozialen Zentrum, Ludwig-Rosenberg-Ring 47, direkt am Bahnhof und ZOB. Bei Kaffee und Kuchen wird unter anderem das ostpreußische Kulturgut gepflegt, feiert man Gedenk- und Geburtstage, betreut man die Deutschen Vereine in Ostpreußen und zeigen Dias und Filme. Interessenten können vorbeikommen oder melden sich bei Gisela Harder, Telefon (0 40) 7 37 32 20.

Hamburg/Wilhelmsburg - Montag, 30. Mai, 15 Uhr, Heimatnachmittag im Gasthaus Waldquelle, Höpenstraße 88. Es werden Frühlingslieder gesungen nach dem Motto: "Es tönen die Lieder, der Frühling kehrt wieder".

SALZBURGER VEREIN

Sonnabend, 14. Mai, 13 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel St. Raphael, Adenauerallee 41, Hamburg, zwischen Hauptbahnhof und Bahnhof Berliner Tor. Norbert Stein referiert über die Wege der Salzburger Emigranten (1731 bis 1741) durch Deutschland nach Ostpreußen und Amerika. Es gibt auch Informationen über die Gruppenfahrt nach Dresden.

 

BADEN-WÜRTTEMBERG

Vors.: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Telefon und Fax (07 11) 85 40 93, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, Telefon und Fax (07 11) 6 33 69 80

Ludwigsburg - Mittwoch, 25. Mai, 14 Uhr, Stammtisch in den "Kronstuben", Kronenstraße 2.

Schorndorf - Dienstag, 17. Mai, Treffen der Gruppe in der Karl-Wahl-Begegnungsstätte, Augustenstraße 4. Eva Sradnick erzählt vom Brauchtum in der Heimat. bei Kaffee und Kuchen geselliges Beisammensein. - Sonnabend, 28. Mai, 11 Uhr, im alten Rathaus (Marktplatz). Anläßlich der Heimattage in Baden-Württemberg - Ausstellung ostpreußischer Handarbeiten und vieles andere: Jostenbänder, Herstellung und Ausführung durch Frau Adomeit; Stickereien und Handarbeiten durch die ostpreußische Frauengruppe aus Göppingen (Frau Pallas); Am Spinnrad: Waltraut Häffner. 14 und 16 Uhr wird im alten Rathaus die Herstellung von Königsberger geflämtem Randmarzipan durch die Frauengruppe aus Schorndorf vorgeführt. Um 17 Uhr werden auf der Bühne vor dem Rathaus Volkstänze durch die Gruppe Buchen gezeigt.

Ulm/Neu-Ulm - Sonnabend, 28. Mai, 14.30 Uhr, Schabbernachmittag in den Ulmer Stuben.

 

BAYERN

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Tel. (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, E-Mail: info@low-bayern.de , Internet: www.low-bayern.de

Augsburg - Sonnabend, 14. Mai, 14.30 Uhr, Matjesessen in den "Zirbelstuben".

Hof - Bei der letzten Zusammenkunft entschuldigte Jutta Starosta den verhinderten 1. Vorsitzenden Christian Joachim, und begrüßte freudig die zahlreich erschienenen Mitglieder und Gäste. Nach Vorträgen und gemeinsam gesungenen Liedern lud Bernd Hütter zu seinem Vortrag über Königsberg ein. Eingehend ging er auf die 750jährige Geschichte der Hauptstadt Ostpreußens ein. Anhand von alten Fotos zeigte er die Sehenswürdigkeiten dieser bedeutenden Großstadt, Krönungsort preußischer Könige. Besonders die älteren Mitglieder fühlten sich um 60 Jahre zurückversetzt. An viele bekannte Königsberger wurde gedacht, sei es an den bedeutenden Philosophen Immanuel Kant, den Schriftsteller Johann Georg Hamann, den großen Maler Lovis Corinth, die Malerin und Grafikerin Käthe Kollwitz, den Bildhauer Heinz Sprenger, um nur einige zu nennen. Mit einem nachdenklichen Gedicht von Agnes Miegel gedachte Hildegard Drogomir an die große ostpreußische Dichterin. Großer Beifall war der Dank für diese hochinteressanten Ausführungen von Bernd Hüttner, der mit einem lustigen Quiz über Königsberg seinen Vortrag beendete. Jahrzehntelang war Nordostpreußen russisches Sperrgebiet. Inzwischen lassen sich über Grenzen hinweg wieder historische und kulturelle Beziehungen entdecken. Zum 750. Geburtstag von Königsberg werden bestimmt zahlreiche Gäste erwartet.

Kempten - Sonnabend, 28. Mai, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel Peterhof, Ecke Salz-, Lindauer Straße.

Rosenheim - Mit einem "Klopse-Essen" begann die Jahreshauptversammlung. Sie wurden vom Koch des Gasthofs Höhensteiger hervorragend zubereitet. Als Gäste konnte der Bezirksvorsitzende, Hans Jürgen Kudczinski mit Frau, begrüßt werden. Mit rund 50 Mitgliedern zählt die Gruppe sicher nicht zu den großen Gruppen im Raum Rosenheim. Die noch in der Heimat geborenen werden von Jahr zu Jahr weniger und man ist letztlich sehr dankbar, wenn sich die Nachkommen in der "neuen" Heimat zu Hause fühlen. Man hat dafür Verständnis, wenn ihre Bindung zur Heimat mehr und mehr schwindet. Dies hängt wesentlich mit dem Wunsch für ein friedliches Zusammenleben mit Polen, mit seinen Menschen zusammen. Der 1. Vorsitzende, Willi Gennis, und die 2. Vorsitzende, Marianne Lexuth, ließen das vergangene Jahr mit seinen Höhepunkten noch einmal Revue passieren. Die Kassenwartin, Irene Kuhnigk, legte einen ausführlichen Kassenbericht vor. Etwa 20 Prozent der Mitgliedsbeiträge werden an den Landesverband abgeführt, wobei ein Beitrag 16 Euro pro Jahr ausmacht. Die Kassenprüfung durch Horst Schmolin und Manfred Karpinski ergab keinerlei Unstimmigkeiten. Der Vorstand wurde durch die Versammlung entlastet. Aus ihrem jeweiligen Aufgabenbereich berichteten der Kulturwart, Horst Lexuth, und Hella Schmolin und Irene Kuhnigk von der Frauengruppe. Der Wahlausschuß unter Leitung von Arno Ney nahm im Anschluß die eigentlichen Wahlhandlungen vor. Durch Akklamation wurden gewählt: Willi Gennis (1. Vorsitzender), Marianne Lexuth (2. Vorsitzende), Horst Lexuth (Kulturwart), Irene Kuhnigk (Kassenwartin, Gerhard Rudau (Schriftführer), Hella Schmolin und Irene Kuhnigk (Leitung der Frauengruppe), Horst Schmolin (1. Kassenprüfer), Manfred Karpinski (2. Kassenprüfer). Zu den Mitgliedern zählen auch echte Bayern. Einer von ihnen hat der Gruppe in der Vergangenheit eine Riesenfreude bereitet. Er brachte jedem Mitglied ein Säcklein Sand und einen Bernstein aus seinem Urlaub an der Samlandküste mit. Eine Geste, die mehr als 1.000 Worte sagt. Sie ist aber auch Teil des monatlichen Beisammenseins. In diesem Klima gedeiht kein rechtsextremes Gedankengut. Mit einem aktuellen Film über Westpreußen ging der offizielle Teil der Versammlung zu Ende. Es gab aber noch genügen Zeit zum Schabbern.

 

BRANDENBURG

Landesvorsitzender: Horst Haut, Oranienburger Chaussee 7, 16515 Schmachtenhagen, Telefon und Fax (0 33 01) 80 35 27. Ehrenvorsitzender: Georg Vögerl, Buggestraße 6, 12163 Berlin, Telefon (0 30) 8 21 20 96, Fax (0 30) 8 21 20 99

Brandenburg a. d. H. - Dienstag, 24. Mai, Fahrt der Frauengruppe nach Paretz (Sommerhaus von Königin Luise). Anmeldung unter Telefon (0 33 81) 21 29 22.

 

BREMEN

Vors.: Helmut Gutzeit, Tel. (04 21) 25 09 29, Fax (04 21) 25 01 88, Hodenberger Straße 39 b, 28355 Bremen. Geschäftsführer: Bernhard Heitger, Telefon (04 21) 51 06 03, Heilbronner Straße 19, 28816 Stuhr

Landesgruppe - Der BdV-Bremen veranstaltet seit einiger Zeit gemeinsam mit den angeschlossenen Landsmannschaften eine Vortragsreihe zur ostdeutschen Geschichte. Bisher fand das Thema Rundfunk in Ostdeutschland dabei keine Beachtung und es wurde auch sonst im Bereich Kultur weitgehend ausgeklammert. Die Landesgruppe Bremen konnte nun kürzlich den Medienhistoriker Dr. Ulrich Heitger zu einem historischen Vortrag über den Rundfunk in Ostpreußen begrüßen. Als Nachkomme ostpreußischer Vorfahren ist der Sender Königsberg sein besonderes Interessengebiet, über dessen Gründung und Entwicklung als Ostmarkenrundfunk (Orag) er nun referierte. Bei seinem Streifzug durch die Geschichte des Senders und seiner Persönlichkeiten gewann Dr. Heitger schnell die Aufmerksamkeit der Zuhörer durch seine zwanglose Art des Vortrages, den er durch Bild- und Tondokumente geschickt auflockerte. Beginnend mit der technischen Entwicklung im Funkwesen, die Entwicklung der Telegraphie und Telephonie ging er auf die Voraussetzungen hinsichtlich der elektrischen Energiequellen, der Sender und Radioempfangsgeräte ein. Ein großes Problem war die Stromversorgung in Ostpreußen; weite Gebiete waren noch nicht elektrifiziert und geeignete und erschwingliche Radiogeräte mußten erst entwickelt werden. Als 1923 in Berlin der erste Programmbetrieb eröffnet wurde, begann man sich auch in Ostpreuße, das durch den Korridor weit vom Reich getrennt war, für den Rundfunk zu interessieren. In Königsberg gründete im Januar 1924 der Inhaber eines Elektro-Unternehmens, Walter Zabel, mit mehreren Personen die Ostmarken-Rundfunk AG. Auf dem Zabelschen Betriebsgelände am Altstädter Holz-wiesenplatz wurde ein Sender errichtet. Die Antenne wurde zwischen einem großen Schornstein und einem neu errichteten Gittermast gespannt und der Sender wurde im Mai erstmals in Betrieb genommen. Bald darauf begannen die ersten bescheidenen Sendeversuche mit einem vorläufigen Programm. Künstlerischer Leiter der Orag wurde Josef Christean. In den ersten zwei Jahren wurde ein sechs- bis zehnstündiges Programm aufgebaut. Der Referent ging dann auf die personellen und finanziellen Probleme ein. Mit Bild- und Tondokumenten stellte er verschiedene Programmgestalter und Künstler vor. Die Toneinspielung der Marion Lindt mit dem Lied "die schöne Adrienne" oder das von Alfred Lau gesprochene Gedicht "Mein Hund", fand, bei den Zuhörern großen Anklang. Auch das eingespielte "Spatzenkonzert" von dem bekannten Kapellmeister Erich Börschel wurde freudig aufgenommen. In finanzielle Schwierigkeiten geraten, zog die Sendegesellschaft mit Hilfe der Stadt Königsberg 1926 auf das Gelände der Ostmesse. Von technischen und politischen Problemen beim Start des neuen Mediums begleitet, hatte sich der Rundfunk schon nach wenigen Jahren zu einem wichtigen Informations- und Unterhaltungsmedium entwickelt. Die Teilnehmer zeigten sich nach der Veranstaltung sehr beeindruckt; allgemein wurde der Wunsch geäußert, diesen Vortrag zu wiederholen beziehungsweise einen derartigen Vortrag über die nachfolgenden Jahre des Senders Königsberg zu hören. (Zu dem Thema "Reichssender Königsberg" schrieb Ruth Geede in der Weihnachtsausgabe 1999 sowie in der Neujahrsausgabe 2001 im Ostpreußenblatt).

Bremen - Donnerstag, 19. Mai, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Hotel Westfalia. - Freitag, 20. Mai, 8 Uhr, Abfahrt zu Viertagesfahrt nach Berlin ab ZOB-Breitenweg. Die Geschäftsstelle ist zu erreichen in der Parkstraße 4, 28209 Bremen, Telefon (04 21) 3 46 97 18.

Bremerhaven - Freitag, 27. Mai, 15 Uhr, Kulturnachmittag im "Barlach-Haus". - Auf der Jahreshauptversammlung der Frauengruppe wurde der Vorstand einstimmig wiedergewählt. Sigrid Schubert (1. Vorsitzende), Irene Schlichting (2. Vorsitzende), Ella Till (3. Vorsitzende), Edeltraud Hahn (1. Kassenwartin), Christel Niehus (2. Kassenwartin), Alice Schwiedop (1. Schriftführerin), Ursula Tieste (2. Schriftführerin), Gretel Lingk (1. Kassenprüferin), Eva Weidmann (2. Kassenprüferin). Nach Bekanntgabe der Geburtstage und der Totenehrung spielte Klaus Schubert auf der Zither Lieder zur Besinnung. Die anschließende Osterfeier endete mit der Verteilung der Osterpräsente und dem Singen von Heimatliedern.

 

HESSEN

Vors.: Margot Noll, Am Storksberg 2, 63589 Linsengericht, Telefon (0 60 51) 7 36 69

Darmstadt - Sonnabend, 18. Juni, 15 Uhr, Treffen im Luise-Büchner-Haus, Bürgerhaus am See, Grundstraße 10 (EKZ). Gustav Rupietta hält einen Diavortrag: "Reise nach Ostpreußen, Baltikum und St. Petersburg".

Kassel - Außerhalb der monatlichen Treffen hatte das Mitglied Gerhard Landau (Hobby-Ornithologe) zu einem vogelkundlichen Spaziergang auf den Kasseler Hauptfriedhof eingeladen. Am frühen Vormittag trafen sich fast 20 Mitglieder und Gäste bei strahlendem Wetter und durchstreiften den parkähnlichen großen alten Friedhof, auf dem auch der Gedenkstein des BdV für die Opfer von Flucht und Vertreibung steht. Ab und zu störte ein Arbeitsfahrzeug die Ruhe, aber unter Anleitung von Lm. Landau hörte und sah die Gruppe viele zwitschernde und pfeifende "Federbälle". Mit Ferngläsern versuchte man, sie hoch in den Zweigen der noch dünn belaubten Bäume zu erkennen und mit den Abbildungen in den Mitgebrachten Vogelbüchern zu vergleichen. Vorgetragene Vogel- und Frühlingsgedichte erfreuten und belebten den "Unterricht". Zum Abschluß stellten die "Schüler" fest, daß sie 19 Vogelarten "entdeckt" hatten. Alle Teilenehmer werden diesen Frühlingsmorgen in schöner Erinnerung behalten.

Frankfurt/Main - Donnerstag, 26. Mai, 14 Uhr, Plachander-Nachmittag im Haus der Heimat, Porthstraße 10.

 

NIEDERSACHSEN

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Telefon (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstraße 30 b, 31275 Lehrte, Telefon (0 51 32) 49 20. Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Wittinger Straße 122, 29223 Celle, Telefon (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Telefon (05 31) 2 50 93 77. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto von Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (0 59 01) 29 68. Bezirksgruppe Hannover: Christine Gawronski, Zilleweg 104, 31303 Burgdorf, Telefon (0 51 36) 43 84

Braunschweig - Mittwoch, 25. Mai, 17 Uhr, Treffen der Gruppe im Stadtparkrestaurant zur Nachlese des Deutschlandtreffens. Es gibt auch einen Nachtrag zum Thema: "Agnes Miegel". - Bei der letzten Veranstaltung führte Dr. Marianne Kopp die Gruppe an die dichterischen Anfänge Agnes Miegels. an der Hand des Vaters lernte sie die Heimatstadt Königsberg kennen. Sehr früh gab es eigene Versuche zu dichten. Sie hatte einen Ruf vernommen, dem sie sich bis ans Ende ihres Lebens verpflichtet fühlte. Er kam aus einer anderen Welt und veränderte sie. Die Referentin gab einen Überblick über den Werdegang der Dichterin und ihren Lebensweg. Im zweiten Teil hörte man Gedichte von Agnes Miegel, die Dr. Kopp vortrug. Da wurden die Zuhörer von der Stimmung der Dichtung gefangen genommen und wagten kaum zu atmen. Die allgemeine Aussage: "Das war schön" vermittelte auch der Referentin den Eindruck einer gelungenen Stunde.

Holzminden - Nur wo Menschen einander vertrauen, kann eine gesunde Gemeinschaft bestehen. Dieses wurde wieder einmal deutlich bei der gut besuchten Jahreshauptversammlung. Der 1. Vorsitzende, Lothar Brzezinski, erwähnte in seinem Rückblick die altersbedingt sinkende Mitgliederzahl. 72 Prozent der Mitglieder sind älter als 75 Jahre - und die Reihen lichten sich weiter. Trotzdem ist die Gruppe, dank auch der Mitglieder aus den benachbarten Orten und den Fördermitgliedern, wie eine große Familie mit vielen Aktivitäten: z. B. ein Diavortrag, Kaffeenachmittage, Orchideen- und Grünkohlwanderung, traditionelles Fleckessen, der "Fahrt ins Blaue", im Juni die Busreise nach Masuren, Tag der Heimat und der Weihnachtsfeier mit vorausgegangenem Gottesdienst. Der Chor erfreute wieder mit Frühlingsliedern. Lothar Brzezinski, selbst Chormitglied, dankte der Chorleiterin Gisela Ehrenberg mit einem bunten Blumenstrauß für ihren selbstlosen Einsatz. Auch hier lichten sich altersbedingt die Reihen, doch zum Glück hat der Chor gleich zwei Stimmen Verstärkung bekommen. Die Kassenwartin, Brigitte Ehrenberg hat die "Dittchen" gut verwaltet und erntete dafür ein großes Lob und ein Blumengesteck. Blumen als Dankeschön gab es für all die ehrenamtlichen Helfer, die in vielfältiger Form den Verein unterstützen. Einstimmig wurde der gesamte Vorstand entlastet und Lothar Brzezinski blieb gar nichts anderes übrig, als auch weiterhin der "gute Hirte" seiner ostpreußischen Familie als 1. Vorsitzende im nunmehr 30. Amtsjahr zu bleiben. Für all seine umfangreichen Aufgaben, wie Vorbereitungen und Gestaltung der Heimatabende, Busreisen, Geburtstags- und Krankenbesuche, dankten ihm alle Anwesenden und schlossen dabei seine Ehefrau Elfriede mit ein, die in unnachahmlich ostpreußischer Mundart mit Gedichten und Geschichten die Heimat immer wieder ganz nahe brachte.

 

NORDRHEIN-WESTFALEN

Vors.: Jürgen Zauner, Geschäftsstelle: Werstener Dorfstraße 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Dortmund - Montag, 23. Mai, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe in den Ostdeutschen Heimatstuben, Landgrafenschule Ecke Märkische Straße.

Düsseldorf - Dienstag, 24. Mai, 19 Uhr, Vortrag von Hans Fink: "Die deutsche Minderheit Rumäniens - Eine Schicksalsgemeinschaft" im Ostpreußenzimmer (Raum 412), GHH. - Sonnabend, 28. Mai, 14 Uhr, Wandertreff, "Mörsenbroicher Weg" zu erreichen mit der Linie 712.

Essen - Freitag, 20. Mai, 15 Uhr, Treffen der Gruppe in der "Stern Quelle", Schäferstraße 17, in der Nähe des RWE-Turmes. Das Treffen am 13. Mai mußte kurzfristig abgesagt werden.

Gütersloh - Montag, 23. Mai, 15 Uhr, Ostpreußischer Singkreis in der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Moltkestraße 12. Kontakt und Information: Ursula Witt, Telefon (0 52 41) 3 73 43. - Dienstag, 24. Mai, 15 Uhr, Ostpreußisches Mundharmonika-Orchester in der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Moltkestraße 12. Kontakt und Information: Bruno Wendig, Telefon (0 52 41) 5 69 33.

Leverkusen - Zu Beginn wurde eine ganz besondere, dem Vorstand am Herzen liegende Wahl durchgeführt. Herbert Sagert, der vor Jahren zweimal den Vorsitz der Gruppe führte und sehr viele Jahre davor und danach bis heute verschiedene Funktionen im Vorstand ausübte und immer mit Rat und Tat den jeweiligen Vorsitzenden zur Seite stand, wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden gewählt, mit den besten Wünschen für seine Gesundheit, mit Dank für das bisher geleistete und mit der Hoffnung, daß Lm. Sagert der Gruppe noch lange erhalten bleibt. Danach die üblichen Regularien. Der Vorsitzende Sigisbert Nitsche dankte dem bisherigen Vorstand für die sehr gute, vertrauensvolle Arbeit. Nach den Arbeitsberichten aus allen Bereichen, wurde die Schatzmeisterin und der gesamte Vorstand entlastet, wonach der gewählte Wahlleiter Horst Mellenthin die Wahl des neuen Vorsitzenden durchführte. Gewählt wurde erneut Sigisbert Nitsche, stellvertretender Vorsitzender Horst Mellenthin, Heinz Lorenz (Schriftführer), Anna Pelka (Schatzmeisterin), Else Huget (stellvertretende Schatzmeisterin), Anna Pelka (Kulturreferentin), Hedwig Zentek (stellvertretende Kulturreferentin). Beisitzer sind: Christa Mehlmann, Josef Alshut, Gerhard Wedig, Erich Huget und Leonard Wedig. Kassenprüfer: Ruth Lorenz, Margot Nußbaum, Stellvertreterin ist Agnes Thommek. Der gesamte Vorstand wurde einstimmig gewählt und alle haben die Wahl angenommen. Der Vorsitzende sprach die Hoffung auf eine gute Zusammenarbeit aus. Nach einer Vesper wurde ein schönes, kulturelles Programm dargebracht, vorbereitet und aufgeführt von der Laiengruppe unter der Leitung von Hedwig Zentek.

Remscheid - Nach der Begrüßung und dem Gedenken an die verstorbenen Mitglieder durch den 1. Vorsitzenden, Georg Gregull, wurden die Tagespunkte der Jahreshauptversammlung recht zügig abgewick-elt. Der Geschäftsbericht umfaßte den Zeitraum von Mai 2003 bis April 2005. Herausragende Aktivitäten waren die Teilnahme am "Vereinsspektakel" der Stadt (Juli 2003) sowie die Landeskulturveranstaltung auf Schloß Burg, bei der die Gruppe 2003 wegen Überschneidung der Termine lediglich durch zahlreiches Erscheinen teilnahm. Hier hatte die Gruppe an zwei Wochenenden wie in den Jahren zuvor die Besucherbetreuung an der Gedenkstätte des Deutschen Ostens übernommen. Daneben fanden jeden Monat einmal die "Ostpreußenrunden" statt. Auch die Frauengruppe hatte ihre regelmäßigen monatlichen Treffs. Außerdem wurde im Herbst zu den jährlichen beliebten Weinfahrten eingeladen. Desgleichen beteiligten sich die Ostpreußen an der Feierstunde zum "Tag der Heimat". Die verschiedenen Videonachmittage waren ebenso gut besucht wie die traditionelle Adventsfeier, die vom Ostpreußenchor festlich umrahmt wurde. Ebenso aktiv verlief das Jahr 2004, bei dem als herausragendes Ereignisse wieder die Kulturveranstaltung auf Schloß Burg mit eigenem Stand und die Teilnahme am Aufmarsch des Vereins beim Remscheider Schützenfest zu nennen sind. Auch zum 50jährigen Jubiläum der Sensburger erfreute die Frauengruppe mit einer reichhaltigen Kuchentheke die angereisten zahlreichen Teilnehmer. Nach dem Vortrag des Kassenberichtes durch die Schatzmeisterin und dem Bericht der Kassenprüfer, die die Buchführung für vorbildlich und in Ordnung befanden, wurde die Entlastung der Kasse und des Vorstandes beantragt und einstimmige Entlastung gewährt. Danach erfolgte die Neuwahl, bei der nach ebenfalls einstimmigem Votum und ohne Gegenkandidaten der alte Vorstand mit Georg Gregull als 1. Vorsitzenden wiedergewählt wurde. Irmgard Beeck bekleidet weiterhin das Amt der 2. Vorsitzenden, Helga Nagorny das der Schriftführerin, Ursula Moyzyczyk ist Schatzmeisterin. Für den Festausschuß sind die Eheleute Günter Bitschkowski und Heinz Schwarz verantwortlich, die Frauengruppe wird von Ruth v. Pock geleitet. Beisitzerin ist Bettina Moyzyczyk. Lediglich die Kassenprüfer mußten satzungsgemäß durch ausgetauscht werden. Diese Aufgabe versehen jetzt Peter Meyer und Bruno Hippel. Als Ausblick auf das laufende Jahr berichtete die Schriftführerin unter anderem von der inzwischen fest gebuchten Reise zum Deutschlandtreffen und der Präsenz mit einem Pavillon bei der Landeskulturtagung auf Schloß Burg am 17. Juli. Der neue Vorstand wird auch in Zukunft sein möglichstes tun, den Landsleuten und Freunden abwechslungsreiche kulturelle und gesellige Zusammenkünfte anzubieten, um das heimatliche Brauchtum zu pflegen und ist bemüht, in persönlichen Angelegenheiten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Dazu trifft sich die Gruppe jeden 3. Donnerstag im Monat, 15 Uhr, in den "Zunftstuben", Palmstraße 10.

Witten - Mittwoch, 25. Mai, 15.30 Uhr, Lieder und Literatur zum Mai.

 

SACHSEN

Vors.: Erwin Kühnappel. Geschäftsstelle: Christine Altermann, Telefon und Fax (03 71) 5 21 24 83, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Dienstag und Donnerstag, 9 bis 16 Uhr

Chemnitz - Mittwoch, 25. Mai, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der Clausstraße 27. Es wird eine Auswertung des Deutschlandtreffens vorgenommen. Anschließend wird Helmut Sylla die Teilnehmer mit einem Film über Königsberg erfreuen.

 

SACHSEN-ANHALT

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Aschersleben - Mittwoch, 25. Mai, 14 Uhr, Handarbeits-Frauennachmittag im "Bestehornhaus".

Gardelegen - Freitag, 27. Mai, 14 Uhr, Plachandernachmittag im Haus der Volkssolidarität, Nicolai-Straße. G. Busch berichtet über seine Masurenreise.

Magdeburg - Dienstag, 31. Mai, 13.30 Uhr, Treffen der Stickerchen in der Immermannstraße 19.

Osterburg - Die Gruppe unternahm ihre erste Fahrt nach Meck-lenburg-Vorpommern, der Vorsitzender Joachim Domscheit konnte alle Mitglieder und Freunde der ostpreußischen Heimat herzlich begrüßen und informierte die Teilnehmer über weitere Fahrten (Deutschlandtreffen, Goslar und Hamburg). Eine Fahrt in die Heimat darf dabei natürlich auch nicht fehlen. Einige wenige Plätze sind noch bei allen Fahrten frei. Interessenten melden sich bei Gregor Prothmann. Nach der Begrüßung wurde zuerst die größte Feldsteinscheune in Bollewick besucht, anschließend folgte eine Dampferfahrt auf der Müritz. Alle Teilnehmer bestätigten wieder einmal, daß dieses wieder eine schöne und erlebnisreiche Fahrt war und bedankten sich beim Organisator, Lm. Prothmann.

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Vors.: Günter Petersdorf. Geschäftsstelle: Telefon (04 31) 55 38 11, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel

Kiel - Zahlreiche Mitglieder und Freunde der Frauengruppe Kiel-Elmschenhagen waren erschienen, um miteinander den Beginn des Frühlings zu feiern. Fleißige Hände hatten eine wunderschöne Tafel, geschmückt mit Frühlingsblumen und Schmetterlingen, liebevoll hergerichtet. Die Leiterin E. Otto hieß alle herzlich willkommen und was wäre ein Frühlingsfest ohne das Gedicht von Eduard Mörike: "Frühling läßt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte", welches alle gemeinsam aufsagten. E. Otto sprach über all die Schönheiten, die der Frühling wieder bringt. Die Natur erwacht, im Garten erblühen die ersten Blumen und vermitteln ein Gefühl der Lebensfreude. Man genießt die wärmenden Sonnenstrahlen, die ersten Schmetterlinge tanzen um die Blumen. Man sieht hoffnungsfrohe Menschen und man kann den Wintermantel einmotten und endlich wieder farbenfrohe Sachen aus dem Kleiderschrank hervorholen. Es sind nicht nur Frühlingsgefühle die uns beflügeln, es ist auch die Hoffnung darauf, daß Gott aus allem was stirbt, immer wieder neues Leben schafft. Anschließend wurden weitere Frühlingsgedichte vorgetragen. Zum Kaffeetrinken hatten die Geburtstagskinder wieder leckeren Kuchen gespendet und danach wurde kräftig gesungen. Angesichts des Schiller-Jahres (200. Todestages) wurde von I. Kolberg und E. Drose ein Sketch über eine Reise nach Weimar vorgetragen. Viel zu schnell waren die Stunden vergangen und man mußte sich wieder auf den Heimweg machen. Mit einem Lied endete die Veranstaltung.

Mölln - Donnerstag, 19. Mai, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der "Till-Gaststätte" . - Freitag, 20. Mai, 8 Uhr, Abfahrt zum Deutschlandtreffen nach Berlin. Anmeldungen für die Fahrt nimmt Bruno Schumacher, Telefon (0 45 42) 50 44 entgegen. - Der Landeskulturreferent, Edmund Ferner, war bei der Gruppe zu Gast, um seinen Vortrag: "750 Jahre Königsberg" zu halten. Zunächst stimmte der LAB-Singkreis mit Liedern und Gedichten die Anwesenden auf den Frühling ein. Anschließend ging Lm. Ferner sehr ausführlich auf die Geschichte Königsbergs ein. 1255 gegründet, wurde die Stadt nach dem böhmischen König Ottokar benannt, der den Deutschen Ritterorden unterstützt hatte. Der polnische Herzog von Massowien hatte den Orden gerufen, um die Prussen zu christianisieren, und hatte ihm auch das Land versprochen, wie es in der Goldenen Bulle von Kaiser Friedrich II. bestätigt wurde. Zunächst entstanden an der Ordensburg drei Siedlungen. Altstadt, Kneiphof und Löbenicht. Nach dem Verlust der Marienburg an Polen wurde die Stadt Sitz der Hochmeister. Sie trat der Hanse bei. 1525 erfolgte die Verwandlung in ein weltliches Herzogtum. 1544 entsteht die Universität. 1701 findet die Krönung Friedrich I. als König in Preußen statt. 1758 bis 62 ist es von Russen besetzt; die russischen Offiziere sind verpflichtet, die Vorlesungen Kants zu besuchen. 1919 erhält Königsberg einen Flugplatz und 1920 wird es Me ssestadt. Im August 1944 vernichten feindliche Flugzeuge große Teile der Stadt. Am 9. April 1945 kapituliert sie unter General Lasch. Durch das Potsdamer Abkommen wird Ostpreußen geteilt, und im Oktober 1945 entsteht "Oblast Kaliningrad". Von den 110.000 Zivilisten gehen 85.000 zugrunde. Die Überlebenden Deutschen werden bis Herbst 1948 vertrieben. 1968/69 wird die Schloßruine gesprengt - gegen den Protest vieler Sowjetbürger. Seit 1991 gibt es eine Bahnverbindung nach Berlin und seit 2004 eine diplomatische Vertretung. Der Referent erwähnte außerdem noch bedeutende Persönlichkeiten, die in Königsberg gelebt haben: der Gelehrte Johann Georg Hamann, der Dichter E.T.A. Hoffmann, der Schriftsteller J. Ch. Gottsched, die Bildhauerin Käthe Kollwitz und vor allem Immanuel Kant, dieser große Philosoph ist mit der Stadt eng verbunden. Das 750jährige Jubiläum sollte in diesem Jahr zunächst gemeinsam mit den Russen gefeiert werden. Doch aus politischen Gründen wird es eine Feier "60 Jahre Kaliningrad" geben und davon getrennt eine Feier der Deutschen, da die Stadt ja 690 Jahre zum Deutschen Reich gehörte.


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