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12.11.05 / ZITATE

© Preußische Allgemeine Zeitung / 12. November 2005

ZITATE

Ein Anhänger der Gewalttäter in Frankreich läßt im Internet verlauten:

"Das geht jetzt weiter, nonstop, wir lassen nicht locker. Die Franzosen werden nichts machen, und bald werden wir hier in der Mehrzahl sein."

 

Der Berliner "Tagesspiegel" vom 7. November sieht bei vielen Ausländern schwarz für den Versuch der Integration:

"Umso erstaunlicher, daß in Deutschland vielen klar zu sein scheint, woran es hapert: an der Integration. Der Innenminister von Brandenburg redet so, auch der aus Schleswig-Holstein. Das ist ein Mißverständnis: Niemand, dessen Identität aus Abgrenzung besteht, will in den Rest der Gesellschaft integriert werden. Er würde seine Identität dadurch aufgeben."

 

Der niederländische Autor Leon de Winter gibt angesichts der blutigen Krawalle in Frankreich zu bedenken:

"Die Regierungen, linke und rechte, haben Kindergärten, Schwimmbäder, Spielplätze und Jugendklubs gebaut, an manchen Orten gibt es mehr Sozialarbeiter als jugendliche Delinquenten ... Kinder wurden in die Ferien an weit entfernte Orte geschickt. Vielleicht hätte die Regierung doppelt soviel Geld ausgeben sollen, oder sogar dreimal soviel, aber es ist in keiner Weise sicher, daß das eine grundlegende Wende gebracht hätte."

 

Der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel rechnet in der "Bild" vom 8. November mit den Steuerbeschlüssen der schwarz-roten Koalition ab:

"Die ersten Leidtragenden der Beschlüsse der großen Koalition sind wir Steuerzahler. Wir finanzieren die Faulheit, die Feigheit und die Phantasielosigkeit unsere Politiker."

 

In der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" vom 6. November schreibt Alexander Gauland den deutschen Eliten ins Stammbuch:

"Wenn die Teilung des Landes in zwei Nationen, ... in eine ungeduldige Elite und ein störrisches Volk verhindert werden soll, müssen die oben Abschied nehmen von einer nur wirtschaftlich-demographischen Argumentation und zurückfinden zu metaökonomischen Themen und Begründungen, zu einem Denken in den übersichtlichen Zusammenhängen einer nationalen Leitkultur.

 

Wiederwende

Wie im Watt beim Tidenhube

an der rauhen Waterkant

geht es manchmal in der Stube:

Plumps, schon hat man sich verrannt.

Tja den Schaden, sag' ich bange,

hatte klar der Leserkreis!

Durch und nach und je nach Range

aber andre auch - ich weiß.

Porzellan ist schnell zerschlagen,

kitten läßt sich's leider kaum,

lange bleibt der Druck im Magen,

hängt der üble Schall im Raum.

Trotzdem gibt es Grund zu hoffen:

Manchmal macht November neu,

und ein Abgang, sag' ich offen,

trennt den Weizen von der Spreu.

Pannonicus


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