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18.02.06 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / 18. Februar 2006

MELDUNGEN

Ausstellung

Saalfeld - Das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen hat nach den Präsentationen in Stuhm und Heilsberg die dritte Dauerausstellung im südlichen Ostpreußen in der 1305 durch den Deutschen Orden gegründeten Stadt Saalfeld eröffnet. Das Jubiläum 700 Jahre Saalfeld gab den Anlaß zu der Ausstellung "Saalfeld - Geschichte der Stadt". Diese Ausstellung soll in ihrer Zweisprachigkeit sowohl den vertriebenen deutschen Saalfeldern als auch den polnischen Bewohnern der Stadt die Stadtgeschichte näherbringen. Die Ausstellung zeigt die 700jährige Geschichte der Stadt von 1305 bis zum heutigen Tag und soll das kulturelle Erbe sowie die deutsch-polnische Verständigung im Rahmen des vereinigten Europas fördern. Die Kreisgemeinschaft Mohrungen ist davon überzeugt, daß die Zusammenarbeit des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen und der Stadt Saalfeld in Ostpreußen zu weiteren wertvollen Initiativen in der deutsch-polnischen Partnerschaft führen wird. Die Ausstellung wurde zwar durch das Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen erarbeitet. Die Realisierung konnte jedoch nur gelingen durch die gute Zusammenarbeit mit der Kreisgemeinschaft Mohrungen und der Gesellschaft der Freunde des Saalfelder Landes. Voraussetzung für das Projekt war die Zusage der polnischen Stadtverwaltung Saalfelds, diese Dauerausstellung zur Stadtgeschichte im historischen Turm der Pfarrkirche zu zeigen. Es wurden 26 Ausstellungstafeln mittels modernster Präsentationstechnik erstellt. Die einzelnen Tafeln schildern jeweils wichtige Ereignisse der 700jährigen reichen Stadtgeschichte. So entstand von neuem das Bild einer Stadt , die am Ende des Zweiten Weltkrieges in Schutt und Asche versunken ist. Neben der Ausstellung dient ein ebenfalls zweisprachiger Katalog den deutschen und polnischen Saalfeldern als illustrierter Begleiter durch die Stadtgeschichte. Er ist zum Preis von 2,50 Euro plus Porto beim Kulturzentrum Ostpreußen, Postfach 17, 91791 Ellingen zu bestellen.

 

Strategiearbeit

Allenstein - In Allenstein haben die Arbeiten für eine neue sogenannte Strategie zur Entwicklung der Stadt begonnen. Die jetzige aus dem Jahr 1998 gilt als überholt. Inzwischen ist Polen der Europäischen Union beigetreten und viele Vorschriften haben sich inzwischen geändert. An der Erarbeitung des 15-Jahres-Plans ist sowohl die Verwaltungsbürokratie als auch die politische Spitze der Stadt beteiligt. Die Ermländisch-Masurische Universität erarbeitete zu diesem Zwecke eine Diagnose, die die starken und schwachen Seiten Allensteins beschreibt. Als Stärken wurden dabei die Sehenswürdigkeiten mit ihrem touristischen Wert herausgearbeitet. Als Schwäche Allensteins erkannten die Wissenschaftler die nicht ausreichende Verkehrsinfrastruktur und den Mangel an Sozialwohnungen. Im April dieses Jahres sollen die Arbeiten an der Entwicklungsstrategie abgeschlossen sein.

 

Oberteich

Königsberg - Rußlands Präsident Wladimir Putin hat angewiesen, daß der Oberteich mitsamt seinem Ufer gereinigt und rekultiviert wird. Die Kosten werden auf 800 Millionen Rubel (knapp 24 Millionen Euro) geschätzt. Hinter der präsidialen Anweisung wird Putins Ehefrau vermutet.


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