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22.04.06 / Geschichte zum Anhören / Kurzfassung von "Der Krieg, der viele Väter hatte"

© Preußische Allgemeine Zeitung / 22. April 2006

Geschichte zum Anhören
Kurzfassung von "Der Krieg, der viele Väter hatte"

Der für uns Deutsche ungewohnte Begriff des "Zweiten Dreißigjährigen Kriegs" stammt aus England. Die Briten umschreiben damit - in Anlehnung an die Geschehnisse der Jahre 1618 bis 1648, die in die Geschichtsschreibung als "Dreißigjähriger Krieg" eingegangen sind - den Zeitraum vom Beginn des Ersten Weltkriegs bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie teilen diesen Zeitraum nicht - wie wir Deutsche - in zwei unterschiedliche Epochen mit zwei voneinander unabhängigen Kriegen, sondern sie begreifen ihn als historische Einheit, in der zwei Kriege um die Vorherrschaft in Europa geführt wurden.

Die Bezeichnung "Zweiter Dreißigjähriger Krieg" ist daher mehr als eine bloße Zeitbeschreibung; sie ist in erster Linie inhaltlich bestimmt und läßt erkennen, daß den Ereignissen von 1914 bis 1945 gleichbleibende politische Ziele zugrunde lagen.

Welche Ziele aber können es wert sein, die europäischen Nationen in zwei blutigen Kriegen gegeneinander aufmarschieren zu lassen? Wenige Monate nach Ende des Ersten Weltkriegs findet sich dazu in der angesehenen britischen Tageszeitung "Times" folgende verblüffend ehrliche Notiz: "Wenn Deutschland in den nächsten 50 Jahren wieder Handel zu treiben beginnt, ist dieser Krieg umsonst geführt worden."

Als sich Deutschland von den "Fesseln von Versailles" befreite und innerhalb weniger Jahre zu einer bedeutenden Industrie- und Handelsnation heranwuchs, schrillten in London erneut die Alarmglocken. Der Countdown begann ...

General a. D. Gerd Schultze-Rhonhof hat diese Epoche in seinem zeitgeschichtlichen Standardwerk "Der Krieg, der viele Väter hatte" (34,00 EUR) umfassend dargestellt (die Preußische Allgemeine Zeitung hat Auszüge daraus dokumentiert).

Nun liegt diese umfangreiche Arbeit in einer verkürzten, auf die wichtigsten Aspekte und Ereignisse konzentrierten Fassung als Geschichts-Hörbuch vor. Auf zwei CDs mit einer Gesamtlaufzeit von 145 Minuten wird der an Zeitgeschichte Interessierte ohne ideologische Scheuklappen informiert und kann sich so selber ein Urteil bilden, wer und was alles zu dieser großen Katastrophe des 20. Jahrhunderts beigetragen hat. Vorgetragen werden die Buchauszüge von Matthias Ponnier und Eva Garg, die Ton-Collage besorgten Katharina Berens und Vanessa Vos; Polar Film hat die Doppel-CD produziert. Über den Preußischen Mediendienst ist das Geschichts-Hörbuch (ISBN 3-937163-97-2) zum Preis von 14,95 EURO zu beziehen. Zu empfehlen sind vom selben Autor auch "Wozu noch tapfer sein?" (19,43 Euro) sowie "Ein unvermeidlicher Krieg?" (15,30 Euro).

Preußischer Mediendienst: Telefon 040/41400827, Fax 040/41400858


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