17.06.2024

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01.07.06 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / 01. Juli 2006

MELDUNGEN

Wieder Bier aus Braunsberg

Braunsberg - In Braunsberg wird wieder Bier produziert. Nach längerer Unterbrechung ist die Produktion wieder aufgenommen worden. Die Wiederaufnahme der Produktion war für den neuen Eigner, Andrzej Kononczuk, mit Kosten in Höhe von sieben Millionen Euro verbunden. In der Brauerei arbeiten 130 Personen, die größtenteils auch schon vor der zwischenzeitlichen Schließung in dem Betrieb gearbeitet hatten. Das Bier soll anfänglich nur im Norden der Republik Polen verkauft werden, doch wird längerfristig die gesamte Republik als Markt angepeilt und auch die Russische Föderation. In seinem Optimismus stützt sich Kononczuk auf das Faktum, daß die Polen immer mehr Bier trinken. Sicherheitshalber hat er sich in seinen Vorstand Fachleute geholt, die vorher im Elbrewery-Konzern und in der Zywiec-Gruppe tätig waren.

 

Renten um sechs Euro erhöht

Moskau - In der Russischen Föderation ist per Beschluß der Regierung ein Großteil der Renten um 201 Rubel (knapp sechs Euro) erhöht worden. Vor dieser Rentenerhöhung hatte die Durchschnittsrente bei 2764 Rubel (zirka 82 Euro) gelegen.

 

Begegnungsstätte in Rhein eröffnet

Rhein - Am Rheinschen See im Kreis Lötzen ist ein modernes "Schulzentrum der polnisch-russischen Zusammenarbeit" eröffnet worden. Die Jugend beider Staaten soll sich hier aktiv erholen und sich besser kennenlernen. Hauptanziehungspunkt ist die Möglichkeit, hier das Segeln zu erlernen. Geplant sind aber auch ein integratives Erholungslager und sportliche Wettkämpfe. Der Komplex besteht aus einem Hotel für 45 Gäste, Ferienhäusern, einem Zeltplatz und einem Speisegebäude. Der Bau und die Einrichtung des Zentrums kosteten zwei Millionen Zloty (gut 490000 Euro). Die Gelder stammen zumindest teilweise aus dem Programm "Phare" der Europäischen Union.

 

Auf dem Pulverfaß

Zimmerbude - In Zimmerbude wurde auf dem Gelände einer Fischkonservenfabrik ein Munitionslager aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Das ließ der Pressedienst der Baltischen Flotte verlautbaren. Es ist die Rede von 50 durchgerosteten Minen und Granaten, die eine akute Gefahr für die Beschäftigten in der Fabrik und die Bewohner der umliegenden Häuser dargestellt hätten.


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