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15.07.06 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / 15. Juli 2006

Aus den Heimatkreisen

ANGERBURG

Kreisvertreter: Kurt-Werner Sadowski. Geschäftsstelle und Archiv: Bärbel Lehmann, Telefon (0 42 61) 80 14, Am Schloßberg 6, 27356 Rotenburg (Wümme)

Gelungenes Heimattreffen in Güstrow - Ende Juni trafen sich zum 9. Mal die Angerburger in der schönen Barlachstadt Güstrow. Die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern darf sich seit dem 23. März 2006 offiziell "Barlachstadt Güstrow" nennen. Eingeleitet wurde das Treffen mit einer Vorstandssitzung am Sonnabend vormittag im Bürgerhaus. Der Angerburger Heimatbrief, die 52. Angerburger Tage am 16. / 17. September 2006 in Rotenburg (Wümme), die 49. heimatpolitische Tagung im Bürgersaal in Rotenburg (Wümme) am 24. / 25. Februar 2007 und das 10. Angerburger Heimattreffen 2007 in Güstrow waren Gegenstand eingehender Erörterungen. Pünktlich um 13.30 Uhr fuhr der Bus mit 61 Teilnehmern nach Warnemünde zu einer großen Hafenrundfahrt, auf der es viel zu sehen und zu erfahren gab. Der Rostocker Hafen hat sich in den letzten Jahren gut entwickelt, und 134 Kreuzfahrtschiffe laufen in der Sommerzeit Warnemünde an. Nach dem Abendessen versammelten sich die Angerburger zu einem gemütlichen Beisammensein im Bürgerhaus. Hedwig und Günter Schaldach sorgten für gute Stimmung. Traditionsgemäß besuchten die Angerburger am Sonntag zunächst den Gottesdienst im Güstrower Dom. Propst Christoph Helwig hielt die Predigt und gedachte auch der Vertreibung der Angerburger aus ihrer angestammten Heimat. Ebenso beeindruckte der Kirchenchor aus Celle die zahlreichen Besucher des Gottesdienstes. Zur Feierstunde im gute gefüllten Bürgerhaus begrüßte Kreisvertreter Kurt-Werner Sadowski die Teilnehmer aus nah und fern sowie Landrat Lutz da Cunha. Erstmals war auch die Barlachstadt durch den Stellvertreter des Bürgermeisters, Andreas Brunotte, vertreten. Für die Kreisgemeinschaft Stuhm (Westpreußen) waren Kreisvertreter Alfons Targan und Waltraud Badur erschienen. In seinem Grußwort erinnerte Landrat da Cunha an die von den Vertriebenen geleistete Aufbauarbeit in Deutschland und die geleistete humanitäre Hilfe auch für die Menschen, die in Ostpreußen eine neues Zuhause gefunden haben. Vertriebene lieben ihre Heimat - auch wenn dort jetzt andere Menschen heimische geworden sind. Mit ihrer Kultur haben die Vertriebenen einen Teil ihrer Heimat mitgebracht. Das war ein Gewinn für alle. Deshalb stehen auch alle in der Verantwortung, dieses reiche kulturelle Erbe zu wahren. Für seine Worte erhielt der Landrat viel Beifall. Andreas Brunotte erinnerte in seinem Grußwort an den großen Denker Johann Amos Comenius (Philosoph, Theologe und Pädagoge, geboren am 28. März 1592 in Südostmähren, gestorben 15. November 1670 in Amsterdam). In Sinne vom Comenius sei es sehr achtenswert und wichtig für die Pflege und Bewahrung des geschichtlichen und kulturellen Erbes, daß sich die Menschen aus Polen und Deutschland, aber vor allem auch die Jugend, durch gemeinsame Treffen kennen, verstehen und achten lernen. Im übrigen freuen sich die Güstrower auf ein Wiedersehen beim 10. Heimattreffen der Angerburger. Alfons Targan überbrachte die Grüße der Kreisgemeinschaft Stuhm und wies auf das gemeinsame Schick-sal der Menschen in Stuhm und Angerburg sowie auf die guten Kontakte beider Kreisgemeinschaften zum gemeinsamen Patenkreis Rotenburg (Wümme) hin. Mit einem "Angerburger Teller" zeichnete der Kreisvertreter Frau Radde von der Kulturabteilung des Landkreises Güstrow aus. Er dankte ihr für die den Angerburgern bei allen neun Heimattreffen gewährte Unterstützung. Am Ende des Jahres wird Frau Radde in den verdienten Ruhestand treten, und für diese Zeit wünschte ihr der Kreisvertreter alles erdenkliche Gute. Er dankte auch allen übrigen Helfern vor und hinter den Kulissen für ihre Mitarbeit und bedankte sich besonders bei Karin und Günther Büttner, die als Ansprechpartner bei allen neun Heimattreffen zur Verfügung standen. Als kleines Dankeschön erhielt Karin Büttner einen Blumenstrauß. Grüße hatten Herta Andrulonis und die Deutsche Gesellschaft Mauersee den Teilnehmern des Treffens übermittelt. Der 22. Juni 1941 war für Kreisvertreter Kurt-Werner Sadowski Anlaß, in einer Feierstunde an die Ereignisse vor 65 Jahren zu erinnern. An diesem Tag überschritten drei Millionen deutsche Soldaten auf einer Front von 1200 Kilometern die damalige sowjetische Grenze. Die Folgen haben auf deutscher Seite insbesondere die Menschen in den deutschen Ostprovinzen zu spüren bekommen. Besonders hoch waren die Verluste der Bevölkerung in Ostpreußen. Hinzu kam der Verlust an Hab und Gut sowie der Verlust der Heimat. Viele Ostpreußen mußten sich nach dem Krieg beruflich neu orientieren in einer für sie fremden Umgebung. Anschließend saßen die Teilnehmer noch lange gemütlich beisammen, um sich mit alten und neuen Freunden auszutauschen. Zufrieden verließen die Teilnehmer das 9. Heimattreffen und sie freuen sich bereits auf das 10. Heimattreffen im Juni 2007 in der Barlachstadt Güstrow.

 

FISCHHAUSEN

Kreisvertreter: Wolfgang Sopha, Geschäftsstelle: Fahltskamp 30, 25421 Pinneberg, Tel.: (0 41 01) 2 20 37 (Di. und Mi., 9 bis 12 Uhr, Do. 14 bis 17 Uhr), Postfach 17 32, 25407 Pinneberg, E-Mail: Geschaeftsstelle@kreis-fischhausen.de

Seestadt Pillau - Das diesjährige Pillauer Heimattreffen findet vom 5. bis 7. August in Eckernförde (Stadthallenrestaurant) statt. Am 7. August gibt es wieder eine Fahrt in See.

Seestadt Pillau / Wahl - Während des diesjährigen Treffens am 5. und 6. August findet wieder die Wahl der Gemeinschaftsvertreter der Heimatgemeinschaft statt. Wahlende ist am 6. August um 18 Uhr. Wahlberechtigt sind alle mindestens 18 Jahre alten Pillauer und deren Nachkommen. Für die Wahl schlägt der Vorstand die folgenden 25 Kandidaten vor: Kirsten Barz, Wistedt (*1965); Inge Behrens geb. Grimm, Hannover (*1940); Bruno Dilba, Kiel (*1928); Rudhard G. Frank, Wertheim (*1936); Hans-Peter Glashoff, Eckernförde (* 1931); Lieselotte Gonschorrek geb. Taetz, Viernheim (*1925); Hanna Hafener geb. Kosemund, Rostock-Warnemünde (*1926); Günter Hömke, Eckernförde (*1928); Fritz Kleinfeldt, Hofheim am Taunus (*1927); Bernhard Klupsch, Hamburg (*1928); Erika Kruse geb. Hermann, Noer (*1940); Erich Lau, Eckernförde (*1929); Bernhard Lindenberg, Lohmar (*1928); Ingrid Petersen geb. Schoeler, Gifhorn (*1949); ernst Petscheleit, Dannenberg (*1932); Elfriede Schaedler, NeuStadt a. d. W. (*1926); Hildegard Schaedler, Neustadt a. d. W. (*1918); Rosemarie Schmidt geb. Groppler, Pinneberg (*1936); Werner Umlauff, Kiel-Holtenau (*1925); Günter Wiese, Lüneburg (*1934); Hildegard Wilkens geb. Grenz, Hamburg (*1934); Monika Wilkens, Berlin (*1965); Dr. Bernd Wöbke, Gelnhausen (*1943); Gisela Zakrotzky geb. August, Kiel (*1934). Jeder Wähler hat bis zu 24 Stimmen. Zusätzliche Vorschläge während der Wahl sind möglich. Die Gemeinschaftsvertretung hat 24 Mitglieder.

 

INSTERBURG

Geschäftsstelle: Telefon (0 21 51) 4 89 91, Fax (0 21 51) 49 11 41. Besuche nur nach vorheriger Terminvereinbarung. Altes Rathaus, Am Marktplatz 10, 47829 Krefeld

Stammtisch der Heimatgruppe Darmstadt - Für den nächsten Stammtisch der Heimatgruppe Darmstadt, der am Freitag, dem 14. August, 11.30 Uhr, im Bürgerhaus in Darmstadt-Wixhausen stattfindet, laden wir hiermit alle interessierten Landsleute herzlich ein.

 

OSTERODE

Kreisvertreter: Dieter Gasser, Friedrich-Lamp-Str. 8, 24306 Plön, Tel. (0 45 22) 59 35 80. Geschäftsst.: Martin-Luther-Platz 2, 37520 Osterode am Harz., Tel. (0 55 22) 91 98 70. KGOeV@t-online.de ; Sprechstunde: Di. 9-12, Do. 14-17 Uhr.

Hauptkreistreffen 2006 - Hauptkreistreffen von Freitag, 1. September, bis Sonntag, 3. September - Für alle Landsleute im norddeutschen Raum haben wir eine Reise organisiert. Nähere Informationen dazu in Folge 29.

 

PREUSSISCH EYLAU

www.preussisch-eylau.de . Kreisvertreter: Martin Lehmann, Im Taufenbachsgarten 2, 53639 Königswinter, Tel.: (0 22 23) 2 45 33, Fax (0 22 23) 90 52 52, lehmann.vinxel@t-online.de ; Kartei, Buchversand und Preußisch Eylauer Heimatmuseum im Kreishaus Verden (Aller): Manfred Klein, Breslauer Str. 101, 25421 Pinneberg, Tel. (0 41 01) 20 09 89, Fax (0 41 01) 51 19 38, manfred.klein.rositten@malle-tech.de.

Einladung zum Kreistreffen 2006 vom 15. bis 17. September in Verden - Liebe Kreis-Preußisch-Eylauer! Hiermit lade ich Sie herzlich gemäß § 12 der Satzung zum diesjährigen Hauptkreistreffen nach Verden (Aller) ein. Der Vorstand hat wieder ein reichhaltiges Programm aufgestellt. Die Empfänger des Preußisch Eylauer Kreisblatts haben es bereits mit der letzten Ausgabe erhalten: Auftakt wie üblich am Freitag, den 15. September, 18 Uhr, mit dem Empfang für alle Teilnehmer, diesmal durch den Landrat im Verdener Kreishaus, daran anschließend um 20 Uhr, im Parkhotel Grüner Jäger: "Das nördliche Ostpreußen 1991 bis 2006", Gisela Scholz (Klein Waldeck) erzählt anhand besonderer Lichtbilder, wie sie ein verfremdetes und doch vertrautes Land kennenlernte. Am Sonnabend, den 16. September beginnt um 9 Uhr im Kreishaus die öffentliche Sitzung der Delegiertenversammlung; um 14 Uhr wird eine Führung durch die Verdener Altstadt angeboten (Anmeldung bei Manfred Klein, siehe unten), alternativ um 15 Uhr eine Führung im Preußisch Eylauer Heimatmuseum im Kreishaus. Vom Spätnachmittag bis in die Nacht geht es weiter im großen Saal des Park-hotels Grüner Jäger; um 17 Uhr trägt Gerhard Stallbaum Heiteres und Besinnliches aus Ostpreußen vor und stimmt das eine und andere gemeinsame Lied an. Für 19 Uhr hat sich die russische Volkstanzgruppe aus Pr. Eylau angekündigt, und ab 20 Uhr findet wie gewohnt der Heimatabend statt: gemütliches Beisammensein mit Musik und Tanz. Sonntag, den 17. September, 11.15 Uhr die Feierstunde mit Totengedenken am Mahnmal im Bürgerpark Verden, danach Fortsetzung des Kreistreffens an den mit den Ortsnamen gekennzeichneten Tischen im Saal des "Grünen Jägers". Parallel zu den Veranstaltungen ist im Verdener Kreishaus eine Fotoausstellung "Der Kreis Preußisch Eylau - damals und heute" zu sehen, und zwar am Freitag von 9 bis 18 Uhr und am Sonnabend von 9 bis 16 Uhr. Zu den gleichen Zeiten ist auch das Preußisch Eylauer Heimatmuseum geöffnet, siehe die Wegweiser im Gebäude. Im Park-hotel Grüner Jäger warten wieder der Verkaufsstand der Deutschen Gesellschaft Natangen, der Bücherstand und der Verkauf ostpreußischer Spezialitäten auf Ihren Besuch. Weitere Auskünfte zum Programm gibt Ihnen Manfred Klein, Telefon (0 41 01) 20 09 89, Mobil (01 72) 4 13 31 39. Sichern Sie sich Ihre Unterkunft rechtzeitig über die Tourist-Info Verden, Telefon (0 42 31) 80 71 80 oder direkt beim Parkhotel Grüner Jäger, Telefon (0 42 31) 76 50. Auf ein Wiedersehen in Verden freut sich Ihr Martin Lehmann.

 

RASTENBURG

Kreisvertreter: Hubertus Hilgendorff, Tel. (0 43 81) 43 66, Dorfstraße 22, 24327 Flehm. Gst.: Patenschaft Rastenburg: Kaiserring 4, 46483 Wesel, Tel. (02 81) 2 69 50

50 Jahre Patenschaft Kreis Wesel - Kreis Rastenburg - Unser Jubiläumstreffen findet am 19. und 20. August in unserer Patenstadt Wesel in der Niederrheinhalle statt. Den Termin bitte einplanen und weitersagen. Am Sonnabend-nachmittag wird Arno Surminski aus seinen Büchern lesen. Die Lesung wird musikalisch umrahmt werden. Nähere Informationen bei Edith Kaes, Telefon (0 22 36) 9 43 18 13 (Welzel und Hardt), oder abends unter Telefon (0 22 36) 84 09 13.

 

SENSBURG

Kreisvertreter: Siegbert Nadolny, Wasserstraße 9, 32602 Vlotho, Telefon (0 57 33) 55 85. Geschäftsstelle: "Sensburger Zimmer" in der Stadtverwaltung Remscheid, Kreuzbergstraße 15, 42849 Remscheid.

10. Kirchspieltreffen Ukta - Es hatte wieder eine erstaunliche große Anzahl von Landsleuten den Weg zu dem Treffen des Kirchspiels Ukta ins Sauerland-Städtchen Hemer gefunden. Walter Kratz eröffnete als Gastgeber und Organisator die Veranstaltung, zu dem der ehemalige Kirchspielvertreter Max Krassowski, der wegen einer schweren Erkrankung seiner Frau leider nicht kommen konnte, telefonisch ein Grußwort übermittelt hatte. Ein besonderer Gruß galt der schwer kranken Frieda Salewski, der "Mutter der Ukta-Treffen". Sie hatte es sich nicht nehmen lassen, sich von ihrer Tochter nach Hemer bringen zu lassen. Ein Grußwort der stellvertretenden Kirchspielvertreterin M. Aßmann schloß sich an. Sie empfahl nachdrücklich die Vorbestellung der geplanten Reprint-Ausgabe des von K. Templin herausgegebenen Buches "Unsere masurische Heimat - zum 100jährigen Bestehen des Kreises Sensburg". Das ergriff Kirchspielvertreter Rolf W. Krause das Wort. Er übermittelte ein Grußwort des Kreisvertreters Nadolny sowie des Kreisausschusses der Kreisgemeinschaft Sensburg und bedankte sich bei Walter Kratz für die bewährt gute Organisation des großen Festes. Sein Dank galt auch Ortspfarrer Braun für die wiederum gastliche Aufnahme der heimatlos gewordenen Uktaer Gemeinde in der Ebbergkirche. In seiner Ansprache wies er auf einige Jubiläen der Kreisgemeinschaft in den letzten Jahren hin: "50 Jahre Patenschaft Remscheid-Sensburg", "50 Jahre Sensburger Heimatbrief" und "45 Jahre Stinthengstwasserung in Remscheid" und stellte fest: "Auch wir feiern heute in Hemer ein kleines aber feines Jubiläum - 10. Kirchspieltreffen Ukta - das hört sich bescheiden an, aber wir können sehr stolz darauf sein. Zum einen auf F. Saleswki, die den Mut hatte, vor 18 Jahren am 4. Juni 1988 in Lünen das erste Treffen aus der taufe zu heben, zum anderen auf die ungebrochene hohe Teilnehmerzahl, die die Besucherzahlen anderer Kirchspieltreffen, ja ganzer Kreisgemeinschaften in den Schatten stellt." Pünktlich um 11 Uhr begann in der Ebbergkirche das traditionelle Festgottesdienst, den nach einleitenden Worten von August Steffan (Mitglied des Presbyteriums in Alt Ukta von 1959 bis 1976) wiederum Pfarrer Braun hielt, unterstützt durch den Uktaer Gitarrenchor unter der Leitung von F. Becker. Nach dem Gottesdienst saßen die Landsleute in der Sporthalle bei lebhaften Gesprächen noch lange zusammen. Am Informationsstand der Kreisgemeinschaft gab es Gelegenheit zum Erwerb von Büchern, Broschüren und Heimatbriefen. Die zur Kostendeckung für die Sporthalle und zur Unterstützung der Johanniter-Sozialstation in Sensburg gesammelte Spende brachte ein ansehnliches Ergebnis. - Das 11. Treffen der Uktaer soll im Jahr 2008 wieder in Hemer stattfinden. Im Heimatbrief 2007 und in der PAZ / Das Ostpreußenblatt wird rechtzeitig dazu eingeladen.

 

WEHLAU

Kreisvertreter: Joachim Rudat, Telefon (0 41 22) 87 65, Klinkerstraße 14, 25436 Moorrege

Der Wehlauer Heimatbrief - in der Folge 75 für den Sommer 2006 ist kürzlich erschienen. Auf 240 Seiten wird wie immer über die Treffen des Jahres, insbesondere über das geplante große Hauptkreistreffen in Bad Nenndorf vom 24. 26. September 2006 berichtet. Familiennachrichten, Berichte über Reisen in die Heimat und darüber, wie es früher zuhause einmal war, ergeben mit den vielen anderen interessanten Beiträgen, einen Lesestoff für viele Sommerabende. Wer diese Folge 75 bisher nicht erhalten hat, benachrichtige bitte Alfred Abel, Pinnaubogen 64, 25482 Appen, Telefon (0 41 01) 2 32 62. Alfred Abel hat es übernommen, de Heimatbrief-Versand vorzunehmen.

Hans Wittke wurde 85 Jahre alt - Hans Wittke, von 1991 bis 1999 Vorsitzender des Wehlauer Kreistages, feierte am 11. Juli dieses Jahres seinen 85. Geburtstag in guter körperlicher und geistiger Frische. Er wurde am 11. Juli 1921 in Wehlau geboren und absolvierte eine Banklehre um danach zur Wehrmacht eingezogen. Nach dem Krieg fand er in Rotenburg an der Wümme ein neues Zuhause. Er trat in die Verwaltung des Landkreises ein. Als Kreisverwaltungsdirektor ging er 1986 in den wohlverdienten Ruhestand. Bereits 1987 wurde er in den Wehlauer Kreistag und sogleich auch in den Kreisausschuß gewählt. Während der ersten Kreistagssitzung nach der kleinen Wiedervereinigung, wählte ihn der Wehlauer Kreistag am 27. Oktober 1991 in Schwerin-Zippendorf zu seinem Vorsitzenden. Seine reichen Erfahrungen in der Verwaltung brachte Hans Wittke in die innere Organisation der Kreisgemeinschaft ein, zum Beispiel in Fragen einer modernen Satzung und besonders in der Verbindung und Pflege des Verhältnisses zum Patenkreis und den Patenstädten. Die Wehlauer gratulieren Hand Wittke ganz herzlich zu seinem Ehrentag und wünschen weiterhin gute Gesundheit und Gottes Segen.


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