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18.11.06 / Kommunalwahlen im südlichen Ostpreußen

© Preußische Allgemeine Zeitung / 18. November 2006

Kommunalwahlen im südlichen Ostpreußen

Die Menschen im südlichen Ostpreußen haben am vergangenen Wochenende ihre Bürgermeister und Stadträte gewählt. Die Kaczynski-Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) unterlag dabei weitestgehend der mit ihr konkurrierenden nationalliberalen "Bürgerplattform" (PO).

Die Wahlbeteiligung lag bei 45,43 Prozent. Erste Ergebnisse waren bei Redaktionsschluß bekannt:

In Allenstein wurde Czeslaw Malkowski mit 51,24 Prozent wiedergewählt. Die für den Stadtrat kandidierende PO erhielt mit 28,43 Prozent die meisten Stimmen, die PiS nur 20,14 Prozent, während die auf Republikebene mitregierende Lepper-Partei "Selbstverteidigung" (0,68 Prozent) und die Giertych-Partei "Liga der polnischen Familien" (LPR - 3,72 Prozent) bedeutungslos blieben.

In Lyck müssen Krzysztof Pilat (PO) und Tomasz Andrukiewicz in die Stichwahl um das Bürgermeisteramt. Den Stadtrat wird die PO mit 9 von 23 Sitzen beherrschen.

Auch in Osterode - hier erhielt der amtierende Jan Nosewicz mit 42 Prozent die meisten Stimmen - müssen die Bürgermeister-Kandidaten in die Stichwahl.

In Sensburg bleibt Otolie Siemieniec Bürgermeisterin.

Zwischen Artur Wajs und Ryszard Nalecz steht in Heilsberg gleichfalls eine Stichwahl an.

Mit klaren 70 Prozent der Stimmen wurde indessen Stanislaw Trzaskowski in Guttstadt zum Bürgermeister gewählt.

Satte 73 Prozent der Stimmen konnte Waclaw Olszewski in Treuburg auf sich vereinigen.

Der bisherige Vize-Landrat von Angerburg, Krzysztof Piwowarczyk, ist mit 64 Prozent nun zum Bürgermeister gewählt worden.

In Rastenburg müssen Krzysztof Hecman und Marek Olszewski in die Stichwahl. Gleiches gilt für die Kandidaten in Ortelsburg und in Lötzen - hier amtiert bislang Jolanta Piotrowska, die im Juli das große Ostpreußische Sommerfest auf der Feste Boyen unterstützt hatte und deren Aussichten für einen Sieg in der Stichwahl gut sind.

Im Neidenburger Stadtrat sitzen künftig je fünf Räte für die SLD und die PO und vier für PiS, drei für Sambroona sowie einzelne Freie.

Etwas aus der Reihe fallen die Wahlergebnisse in Bartenstein. Hier konnten die Kazcynski-Partei PiS sechs, die bürgerliche PO vier und die radikale Selbstverteidigung drei Mandate von insgesamt 16 Sitzen erringen.

Im westpreußischen Elbing ist Henryk Slonina (SLD) wiedergewählt worden. B. Knapstein


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