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03.02.07 / Ab in den Goldaper Forst / Der Deutsche Verein in Lyck verband auf seinem Ausflug Lehrreiches mit Unterhaltsamem

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 05-07 vom 03. Februar 2007

Ab in den Goldaper Forst
Der Deutsche Verein in Lyck verband auf seinem Ausflug Lehrreiches mit Unterhaltsamem

Der Deutsche Verein in Lyck hat einen Tagesausflug in den Goldaper Forst unternommen. Die Reisegruppe zählte etwa 50 Personen - die eine Hälfte Kinder und Jugendliche, die andere Senioren. Um 8 Uhr startete der Bus in Lyck Richtung Treuburg, um nach ein paar Kilometern links in den Borkener Forst abzubiegen. Der Weg führte zur Försterei Rothebude, wo der Hausherr die Gruppe schon erwartete. Er ließ es sich nicht nehmen, selber die Führung durchzuführen und seine Gäste etwa vier Stunden durch den Wald zu führen.

So bekamen die Lycker die schönsten Plätze zu sehen wie etwa mitten im Wald einen von Birken eingerahmten kleinen See oder eine eindrucksvolle Stelle mit dicht stehenden, sehr hohen Bäumen oder einen kleinen "Urwald" mit kreuz und quer liegenden Bäumen. Der Förster erklärte seinen Gästen, wie wichtig der Naturschutz für Wald und Tierwelt ist, und verstand es dabei, auch die Kinder zu begeistern. Mit einem Besuch einer Baumschule endete die Waldführung durch den Förster.

Anschließend fuhr die Gruppe zu einem Forstgasthaus, wo die Wirtin die Reisegruppe schon mit einem Imbiß erwartete. Es gab Erbsensuppe, Kaffee und Kuchen sowie die unterschiedlichsten Getränke. Den Nachmittag gestaltete die Vorsitzende des Deutschen Vereins, Irena Szubzda, unter dem Motto "Jugend lernt von den Senioren". Masurische Tradition, Bräuche, Spiele und Geschichten Erzählen bildeten die Programmpunkte. So wurden Märchen erzählt, die manche Ältere und Jüngere aus ihrer Kinderzeit noch kannten. Auch wurde Fußball gespielt - Jung gegen Alt. Damit die Jungen nicht allzu flink waren, wurden ihnen die Füße an den Fesseln locker zusammengebunden. Dennoch waren sie die Gewinner. Bei einem anderen Spiel ging es darum, rund um einen Brunnen angehängte Apfelhälften im tänzerischen Rhythmus abzubeißen. Die Jüngsten sollten das malen, was ihnen im Wald am besten gefallen hatte. Ein Grillfeuer durfte auch nicht fehlen. Die Kinder hatten ihren Spaß beim Rösten der am Stock aufgespießten Würste. Fröhlich endete der Nachmittag mit einem Tanzwettbewerb. E. B.


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