29.01.2022

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03.11.07 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 44-07 vom 03. November 2007

MELDUNGEN

Schwalke gestorben

Daun / Eifel – Prälat Johannes Schwalke, emeritierter Visitator für Gläubige und Priester aus dem Bistum Ermland, ist in der Nacht vom 28. zum 29. Oktober verstorben. Die Beisetzung soll voraussichtlich am Montag, 5. November, um 14 Uhr in Daun / Eifel erfolgen. Johannes Antonius Josef Schwalke war am 10. Januar 1923 in Dietrichswalde (Ostpreußen) geboren. Am 24. Juni 1951 wurde er von Erzbischof Wendelin Rauch in Freiburg (Br.) zum Priester der Diözese Ermland geweiht. 22 Jahre diente er fortan als Seelsorger im Erzbistum Freiburg. 1973 wird er Jugendpfarrer an der Seite des Apostolischen Visitators Ermland, Prälat Paul Hoppe. Papst Paul VI. ernannte Johannes Schwalke am 11. März 1975 zum Apostolischen Visitator für die Ermländer. Seitdem war er Mitglied der Deutschen Bischofskonferenz. Ende 1998 schied er aus Altersgründen aus seinem Amt aus. Während seiner Amtszeit war er fast an jedem Wochenende bei Ermländertreffen in ganz Deutschland als Seelsorger und Oberhirte dabei. Als Geistlicher Beirat der Gemeinschaft Junges Ermland prägte er zwei Jahrzehnte lang die Nachkommen heimatvertriebener Ermländer. Prälat Johannes Schwalke erwies sich dank seiner exzellenten Kontakte zum Bischof von Ermland, Dr. Edmund Piszcz, als herausragender Brückenbauer in den deutsch-polnischen Beziehungen. So gab es am 5. Juni 1991, dem Vortag des Besuches von Papst Johannes Paul II. in Allenstein, die erste deutschsprachige Heilige Messe für die Angehörigen der deutschen Volksgruppe im Ermland. Seit diesem Tag gibt es dank des Engagements von Prälat Schwalke wieder regelmäßige deutschsprachige Gottesdienste im Ermland. Prälat Schwalke war viele Jahre auch Vorsitzender der Bischof-Maximilian-Kaller-Stiftung. Unter seiner Leitung hat das ermländische Hilfswerk bedürftige Ermländer in Deutschland und im Ermland unterstützt. Ebenso wurde der Erhalt von ermländischen Kirchen wie die Arbeit der ermländischen Gruppen gefördert. Die Ermländer verlieren mit Prälat Johannes Schwalke einen herausragenden Seelsorger, der die Ermlandfamilie über Jahrzehnte mit seinem bis zuletzt unermüdlichen Engagement maßgeblich geprägt hat. N. B.

 

Die besten Info-Zentren

Lötzen / Sensburg – Lötzen und Sensburg haben den ersten Platz im diesjährigen Wettbewerb um das beste Touristen-Informations-Zentrum der Polnischen Touristen-Organisation gewonnen. Schon im letzten Jahr waren beide Städte augezeichnet worden. Kriterien sind die Lage des Touristen-Informations-Zentrums, seine Kennzeichnung, die Leichtigkeit es zu erreichen, die Zahl der ausgegebenen Werbematerialien sowie die Ausbildung und die Fremdsprachenkenntnisse seines Personals. „Wir sind die erste Stelle für die Kontakte der Touristen mit der Stadt. Hier entsteht unser Erscheinungsbild, deswegen ist es wert, sich darum zu bemühen“, erklärte die Leiterin des Sensburger Zentrums, Ewa Zera, die Motivation ihrer Mannschaft. Das Haus bereitet sich jetzt schon auf die nächste Saison vor. Unlängst wurde bereits eine neue Radwander-Karte herausgegeben, und die Vorbereitung auf die Teilnahme an Touristen-Messen hat auch schon begonnen.


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