28.01.2022

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17.11.07 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 46-07 vom 17. November 2007

MELDUNGEN

Bachelor macht Studium günstig

Köln – Akademiker, die zum Jahresende 2006 ihr Studium erfolgreich an einer Universität in den neuen Bundesländern absolvierten, haben im Laufe des Studiums für die Lebenshaltung im Durchschnitt rund 46800 Euro ausgegeben. In Westdeutschland standen hingegen unterm Strich 55700 Euro auf der Rechnung. Am meisten berappten die angehenden Philosophen für Miete, Mensa, Bücher, Klamotten, Kino und Co. – sie brauchen bis zum Examen im Schnitt acht Jahre. Angehende Lehrkräfte kamen kaum billiger weg; das klassische Lehramtsstudium fürs Gymnasium zählt noch immer zu den längsten universitären Studiengängen. Das kleinste Budget mußten Chemiker und Apotheker einkalkulieren – sie ziehen ihr Studium zügig durch. Insgesamt günstiger kommt der Lebensunterhalt während des Studiums wegen der kurzen Studiendauer die Absolventen von Fachhochschulen. Die größte Entlastung des studentischen Geldbeutels aber bringen die neu eingeführten Bachelorabschlüsse. Diese verringern die privaten Investitionen in die Lebenshaltung gegenüber der traditionellen universitären Ausbildung um bis zu 30 Prozent – Studiengebühren inklusive. IW

 

Lob für IAB-Forscher

Nürnberg – Der Wissenschaftsrat, das wichtigste wissenschaftspolitische Beratungsgremium der Regierung, stellt dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) ein sehr gutes Zeugnis aus. „Zusammenfassend läßt sich festhalten, daß das IAB eine national hervorragende und international sehr anerkannte wissenschaftliche Einrichtung ist, die über das Potential verfügt, auf europäischer Ebene eine führende Rolle zu übernehmen“, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bewertungsbericht.


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