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29.03.08 / »Nur« 20 Jahre / Die Gruppe Buchen ist mehr als aktiv

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-08 vom 29. März 2008

»Nur« 20 Jahre
Die Gruppe Buchen ist mehr als aktiv

Rund 200 Besucher waren zur Jubiläumsfeier der Gruppe gekommen. Unter den Gästen konnte die Erste Vorsitzende Rosemarie Sieglinde Winkler Buchens Bürgermeister Roland Burger, Dr. Thomas Ulmer (MdEP), zahlreiche Kreis- und Stadträte sowie die Vorsitzenden der anderen Vertriebenen-Gruppen begrüßen. Einen besonderen Stellenwert nahm der Besuch der Landesvorsitzenden, Uta Lüttich, ein. Die in Vertretung des Sprechers der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), Wilhelm v. Gottberg, als Zeichen des Dankes und der Anerkennung Rosemarie Winkler mit dem Silbernen Ehrenzeichen der LO auszeichnete.

Die überlieferten Bräuche und Traditionen ihrer geliebten Heimat – der urdeutschen Lande Ostpreußen, Westpreußen und Pommern – zu bewahren, zu pflegen und dieses unschätzbar wertvolle kulturhistorische Erbe durch Ausstellungen und Aktionen in den Mittelpunkt des öffentlichen Lebens zu rücken animierte vor 20 Jahren Rosemarie Winkler zur Gründung der Gruppe. In ihrem Rückblick auf die Chronik der Gruppe hob sie hervor, daß man auf die Fülle der vielseitigen Aktionen, darunter 24 Fahrten nach Ostpreußen, stolz sein könne. Sie betonte, daß sich ohne Heimatbindung keine Kultur entfalten würde, und ohne Kultur gäbe es keine Menschlichkeit und kein bewußtes Menschsein. Werte, die in der heutigen Zeit immer seltener würden. Sie appellierte an die Besucher des voll besetzen Saales, die Heimat nicht zu vergessen. Bürgermeister Roland Burger würdigte die beispielhaften Aktivitäten der Gruppe. Er hob besonders das Engagement und den ehrenamtlichen Einsatz von Rosemarie Winkler hervor, die als treibende Kraft seit 20 Jahren stets Akzente gesetzt und dabei unvergessene Verdienste erworben habe. „Das neue Haus Europa“ war das Thema des Festredners Dr. Thomas Ulmen. Die Menschen seien inzwischen in die gemeinsame Heimat „Europa“ zurückgekehrt. Europa sei „ein Leuchtturm aus dieser Welt“. Dieses Licht strahle nun weit über Europa hinaus und sei ein Symbol für Humanität, Frieden und Menschenwürde.

Das „Rosenau-Trio“ bereicherte das Programm mit einer heimatlichen musikalisch-literarischen Hörfolge. Der nachfolgende Auftritt des Shanty-Chores riß das Publikum mit, so daß bald der ganze Saal in die bekannten Seemannslieder mit einstimmte. Ehrungen für 20jährige Mitgliedschaft bildeten den Schluß der gelungenen Veranstaltung. Die Vorsitzende bekam zum Schluß noch ein Winterbild – gemalt von einer Künstlerin aus der Gruppe – überreicht.

Foto: Uta Lüttich überreicht die Auszeichung.


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