26.01.2022

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29.03.08 / MELDUNGEN / ZUR PERSON

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-08 vom 29. März 2008

MELDUNGEN / ZUR PERSON

Deutsche pochen auf Leitkultur

Allensbach – Der noch vor Jahren umstrittene Begriff „Deutsche Leitkultur“ wird nach einer Umfrage der Instituts für Demoskopie in Allensbach mittlerweile von einer deutlichen Mehrheit der Deutschen akzeptiert. Daß sich hier lebende Ausländer im Konfliktfall an der deutschen Kultur orientieren sollten, fordern 78 Prozent der befragten Deutschen, 15 Prozent verneinten dies. Im Jahre 2000 lag das Verhältnis noch bei 61 zu 27 Prozent.

 

US-Dollar verschmäht

Amsterdam – US-amerikanische Touristen in den Niederlanden werden ihre Dollars immer schwerer los. Nach den drastischen Abwertungen des „Greenback“ weigern sich kleinere Wechselstuben in der Hauptstadt Amsterdam, die US-Währung in Euro zu tauschen. Reisende müssen daher lange Wege zu großen Wechselstellen in Bahnhöfen oder Poststellen zurücklegen.

 

Taufe gegen den Haß

Er gilt als ein intimer Kenner der islamischen Welt, selbst als Moslem geboren, jedoch nach eigenen Angaben kein „praktizierender Moslem“. In seinen Büchern beschäftigt er sich mit dem mangelnden Selbstbewußtsein des „Westens“ gegenüber der neoislamischen Bewegung und der fehlenden Solidarität der westlichen Christen für ihre Glaubensbrüder im islamisch dominierten Raum. Der aus einer muslimischen Familie in Kairo stammende Kolumnist und Vizechefredakteur der renommierten italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ Magdi Allam ist in der Osternacht zum Christentum konvertiert, ließ sich von Papst Benedikt XVI. taufen und heißt fortan Magdi Cristiano Allam.

In seiner Zeitung schrieb der 55jährige über seine Beweggründe für die Abkehr vom Islam, er fühle sich befreit „von den Schatten einer Predigt, in der Haß und Intoleranz gegenüber dem Anderen Vorrang haben vor der Liebe und dem Respekt vor dem Nächsten“.

Allam lebt seit Jahren unter Polizeischutz, weil er sich noch als Moslem mit seinen kritischen Äußerungen gegenüber Haßpredigern Feinde gemacht hatte und Morddrohungen ausgesetzt war. Er bezeichnete italienische Moscheen als Terrornetzwerke und kritisierte, daß diese wie Pilze aus dem Boden schössen, „alle vier Tage eine neue – die sich jeder Kontrolle entziehen und Predigtstätten des Todes sind“.

Allam besuchte ein ägyptisches Internat, in dem er sich bereits mit der Kultur Europas beschäftigte. Seinen Abschluß in Soziologie machte er an der Universität La Sapienza in Rom. Er ist mit einer Katholikin verheiratet und hat mir ihr einen Sohn, zwei erwachsene Kinder stammen aus einer früheren Ehe. M.A.


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