29.01.2022

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12.07.08 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 28-08 vom 12. Juli 2008

Landsmannschaftliche Arbeit

BUND JUNGES OSTPREUSSEN

Vors.: Stefan Hein, Geschäftsstelle: Oberstraße 14 b, 20144 Hamburg, Tel. (0 40) 4 14 00 80, E-Mail: schmelter@ostpreussen-info.de, Internet: www.ostpreussen-info.de

BJO – Vom 20. Juli bis 3. August findet die traditionelle Kinderfreizeit in Otterndorf, Kreis Cuxhaven (mit der Kreisgemeinschaft Schloßberg) für Kinder von zehn bis 14 Jahren statt. Es sind noch Plätze frei. Anmeldung und Informationen unter E-Mail: bjo@ostpreussen-info.de oder Norbert Schattauer, Telefon (0 47 57) 4 63.

BJO-West – Sonntag, 13. Juli, Teilnahme am „Kleinen Ostpreußentreffen“ auf Schloß Burg bei Solingen unter anderem mit einem Werbestand. BJO-Mitglieder und Freunde sind herzlich zum Mitmachen eingeladen. Keine Anmeldung nötig. Mehr Informationen im Internet: www.kleines-ostpreussentreffen.de.vu.

 

BADEN-WÜRTTEMBERG

Vors.: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Telefon und Fax (07  11) 85 40 93, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, Tel. und Fax (07 11) 6 33 69 80

Heidelberg – Sonntag, 13. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel Leonardo. Thema der Zusammenkunft: „Louis Corinth“. Gäste sind herzlich willkommen.

 Ludwigsburg – Donnerstag, 24. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe zum Stammtisch in den „Kronenstuben“, Kronenstraße 2.

Stuttgart – Dienstag, 15. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Haus der Heimat, kleiner Saal. Unter dem Motto: „Heimat, deine Sterne“ werden bedeutende ostpreußische Persönlichkeiten vorgestellt. Wie immer: bitte Kuchen und ein freie Stimme mitbringen. (Böser Fehlerteufel! Diese Terminankündigung wurde in der letzten Folge leider unter der falschen Ortsmarke [Schwenningen) veröffentlicht).

Ulm / Neu-Ulm – Sonntag, 13. Juli, 17.30 Uhr, Ost- Südostdeutscher Volkstumsabend im Saal des Bürgerzentrums Eselsberg.

 

BAYERN

Vors.: Friedrich-Wilhelm Böld, Telefon (08 21) 51 78 26, Fax (08 21) 3 45 14 25, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, E-Mail: info@low-bayern.de, Internet: www. low-bayern.de

Ansbach – Sonntag, 13. Juli, 13 Uhr, Heimatfestumzug. Daran nimmt die Gruppe zusammen mit allen Ansbachern Landsmannschaften teil.

Bamberg – Mittwoch, 16. Juli, 15 Uhr, Sommertreffen in der „Villa Remeis“, zu erreichen mit der Buslinie 10.

Hof – Sonnabend, 12. Juli, 13.30 Uhr, Ausflug der Gruppe zum Naturhof Faßmannsreuther Erde. Treffpunkt: 13.30 Uhr Hauptbahnhof Hof, Transport mit dem Kleinbus und Fahrgemeinschaften, Beginn der Führung in Faßmannsreuth 14 Uhr. – Eine stattliche Anzahl von Mitgliedern und Gästen hatte sich eingefunden, war der Einladung der Gruppe gefolgt und saß erwartungsvoll an den Tischen im Restaurant am Kuhbogen. Der Erste Vorsitzende  Christian Joachim dankte für das zahlreiche Erscheinen, begrüßte alle herzlich und gratulierte traditionsgemäß als erstes den gewesenen Geburtstagskindern mit besten Wünschen. Nach einem gemeinsam gesungenen Lied gedachte Hildegard Drogomir des Schriftstellers Siegfried Lenz, der 1926 in Lyck geboren wurde und in Masuren aufwuchs. Nach dem Studium der Philosophie, Literaturgeschichte und Anglistik wurde er Feuilletonredakteur bei einer großen Tageszeitung. Als freier Schriftsteller lebte er in Hamburg. „So zärtlich war Suleyken“ lautet der Titel eines seiner bekanntesten Bücher, aus dem einige Episoden zum Schmunzeln vorgebracht wurden. Anschließend hielt Christian Joachim einen Diavortrag über seine letzte Reise nach Ostpreußen (besonders nach Masuren). Eindrucksvoll diese wundervollen Stadtaufnahmen von Thorn, Sensburg, Nikolaiken, Elbing, Danzig, um nur einige zu nennen. Natürlich wurden auch Aufnahmen von den vielen masurischen Seen und den dicht benisteten Storchennestern gezeigt. Großer Beifall war der Dank für diesen herrlichen Vortrag. Nach einigen Kurzvorträgen und einem Lied klang dieser unterhaltsame Nachmittag aus. 

Ingolstadt – Sonntag, 20. Juli, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe im Gasthaus Bonschab, Münchner Straße 8, Ingolstadt.

Kitzingen – Freitag, 25. Juli, 14.30 Uhr, Sommerfest im „Kastanienhof“ (Nähe Bahnhof).

Landshut – Dienstag, 15. Juli, 14 Uhr, Treffen zum geselligen Beisammensein im Gasthaus Zur Insel.

Memmingen – Mittwoch, 16. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im „Weißen Roß“.

Nürnberg – Freitag, 11. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im „Tucherbräu am Opernhaus“. Es wird der Videofilm „Mein geliebtes Memelland“ gezeigt.

Rosenheim – Mitte April fand die Jahreshauptversammlung der Gruppe mit Neuwahlen statt. Als Wahlvorstand fungierte Bezirksvorsitzender Hans-Jürgen Kudczinski. Nach der Entlastung des alten Vorstandes ging es an die Wahl des neuen Ersten Vorsitzenden. Lm. Gennies, langjähriger Erster Vorsitzender, schied aus gesundheitlichen Gründen schon im letzten Jahr aus seinem Amt. Als Kandidat konnte Reinhard August gewonnen werden, der einstimmig von den anwesenden Mitgliedern gewählt wurde. Lm. August reist in seiner Freizeit oft nach Ostpreußen, um den Menschen dort zu helfen und sie zu beraten. Dadurch erfahren die Gruppenmitglieder immer wieder Neues aus der Heimat: Positives wie auch Negatives. Die weitere Vorstandsschaft (Zweiter Vorsitzender, Kassenwart und andere) wurde wieder aus der alten Vorstandsschaft mit einstimmiger Wahl übernommen.

Weißenburg-Gunzenhausen – Freitag, 18. Juli, 19 Uhr, gemeinsamer Sommerabend mit den Landsmannschaften im Kastaniengarten der Gaststätte Röschelskeller, Gunzenhausen.

 

HAMBURG

Vors.: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Telefon (0 40) 44 49 93, Mobiltelefon (01 70) 3 10 28 15. Stellvertreter: Hans Günter Schattling, Helgolandstraße 27, 22846 Norderstedt, Telefon (0 40) 5 22 43 79

ANDESGRUPPE

Sonnabend, 9. August, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe zum Sommerfest im Landhaus Walter, Hindenburgstraße 2, U-Bahn Borgweg. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bis zum 25. Juli beim Gruppenleiter. Gäste herzlich willkommen. Anmeldung bei Hartmut Klingbeutel, Telefon (0 40) 44 49 93.

HEIMATKREISGRUPPEN

Heiligenbeil – Sonntag, 20. Juli, 14 Uhr, Sommerfest der Gruppe im AWO-Senioren-Treff, Bauerbergweg 7. Sie erreichen den Seniorentreff mit der Buslinie 116, ab U-Bahnhof Wandsbek Markt – Hammer Kirche und U-Bahnhof Billstedt, bis Haltestelle Bauerberg. Von hier sind es noch zwei Minuten Fußweg bis zum AWO-Seniorentreff. Es wird der Film gezeigt: „Mit der Samlandbahn von Königsberg in die Seebäder der Ostseeküste“. Kostenbeitrag für Kaffee, Kuchen und Filmvorführung: 5 Euro. Anmeldungen bis spätestens 19. Juli bei K. Wien, (0 41 08) 49 08 60 (bis 10. Juli), und ab dem 13. Juli, unter Telefon (0 40) 30 06 70 92.

BEZIRKSGRUPPEN

Hamburg / Billstedt – Dienstag, 5. August, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Ärztehaus, Restaurant, Möllner Landstraße 27, 22111 Hamburg. Gäste willkommen. Anmeldung bei Amelie Papiz, Telefon (0 40) 73 92 60 17.

Harburg / Wilhelmsburg – Montag, 28. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Gasthaus Waldquelle, Höpenstraße 88, Meckelfeld (mit dem Bus 443 bis Waldquelle). Herr Müller hält einen Vortrag über die Entstehung und Geschichte Preußens und besonders Ostpreußens.

FRAUENGRUPPE

Hamburg-Bergedorf – Freitag, 26. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe im „Haus des Begleiters“, Ludwig-Rosenberg-Ring 47. Motto der Zusammenkunft: „Wer weiß etwas über Ostpreußen? – Ostpreußen-Quiz“.

 

HESSEN

Vors.: Margot Noll, geb. Schimanski, Am Storksberg 2, 63589 Linsengericht, Telefon (0 60 51) 7 36 69

Darmstadt – Erwin Balduhn eröffnete das Monatstreffen im Kranichsteiner Bürgerhaus am See mit dem Gedicht „Ich weiß ein Land so eigen“. Anschließend gedachte man stehend in einer Gedenkminute der mit 88 Jahren verstorbenen Elfriede Griegereit aus Labiau. Vorsitzender Gerhard Schröder berichtete, daß das Friedländer Tor in Königsberg restauriert und wieder die Plastik von Graf Friedrich von Pommern angebracht worden sei. Es sei eine Tendenz bemerkbar, daß die Stadt sich wieder der deutschen Vergangenheit besinne. Vorsitzender Dieter Leitner berichtete, daß das Vertriebenendenkmal in Darmstadts Schwesterstadt Freiberg in Sachsen geschändet worden sei. Unbekannte hätten zwei der drei großen Bronzetafeln abmontiert und sie vermutlich zu einem Schrotthändler gebracht. Auf der mittleren Tafel waren alle Wappen der ostdeutschen Landsmannschaften abgebildet. Der Schaden wird auf 7500 Euro beziffert. Leitner bedauerte, daß immer weniger Mitglieder zu den Treffen kommen könnten, weil sie krank seien. Er erinnerte auch daran, daß zwei Tage später das älteste Mitglied des Bunde der Danziger Jenny Walter, ihren 99. Geburtstag feiern kann. Im Namen aller Mitglieder hatte er ihr, an ihrem Ehrentag, eine Flasche Goldwasser überreicht. – Helene Schlifski hat für das Darmstädter Vertriebenendenkmal eine Blumenschale gestiftet. Anni Oest (83) grüßte die Geburtstagskinder und sich selbst mit dem Gedicht „Über das fröhliche Altern“ und schloß: „Wer 80 ist, ist selber schuld“. Gerhard Schröder berichtete dann vom Ostpreußentreffen in Berlin, zu dem die Gruppe aus Darmstadt und Mainz / Wiesbaden mit 41 Teilnehmern gefahren war. Man erfreute sich am Glockengeläut des Königsberger Doms, begrüßte die Verbundenheit Bayerns mit Ostpreußen und beklagte, daß bei 15000 Teilnehmern kaum ein Presseecho zu vernehmen war. Erwin Balduhn ergänzte, daß bis heute fast nichts geschehen sei, um die Menschenrechte einzufordern, und die Rechte der Vertriebenen weitgehend ignoriert würden, obwohl sie die Hauptlast des Krieges getragen hätten. Eine Spreefahrt schloß sich dem Treffen an. – Gerhard Turowski zitierte aus Schillers „Archibald Douglas“ („…  der ist in tiefster Seele treu, der seine Heimat liebt wie du“) und aus 2. Korinther 13 und schloß mit den Worten: „Die Quelle aller Freude finden wir im Wort Gottes“. Nach dem Lied „Kein schöner Land in dieser Zeit“ blieb man noch einige Zeit zum Plachandern beisammen.

Gelnhausen – Sonntag, 20. Juli, 14 Uhr, Abschiedsfeier für Pfarrer Jochen Löber in der Martin-Luther-Kirche, Bad Orb. Pfarrer Löber wirkt demnächst in Königsberg in der evangelisch-lutherischen Probstei in der „Auferstehungsgemeinde“. Alle Mitglieder und Freunde werden gebeten, an diesem Abschiedsgottesdienst teilzunehmen.

Wiesbaden – Sonnabend, 19. Juli, 15 Uhr, Sommer-Gartenfest im Kleingartenverein am Wasserwerk, Erbenheim. Am Grill werden Steaks und Würstchen zubereitet. Dazu gibt es wieder hausgemachten Kartoffelsalat. Zuvor werden Sie mit Kaffee und Rader-Kuchen verwöhnt. Zur Unterhaltung tragen der Frauenchor, kleine Spielchen und Musik bei. Wer am Grill-Essen und an der Kaffeetafel teilnehmen möchte, melde sich bitte umgehend bei Familie Schetat, Telefon (0 61 22) 1 53 58. Aufgrund der Platz- und Essen-Disposition ist eine rechtzeitige Anmeldung unbedingt erforderlich. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt, da ausreichend überdachte Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.

 

NIEDERSACHSEN

Vors.: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Tel. (0 41 31) 4 26 84. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstr. 30 b, 31275 Lehrte, Tel. (0 51 32) 49 20. Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Wittinger Str. 122, 29223 Celle, Tel. (0 51 41) 93 17 70. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Tel. (05 31) 2 50 93 77. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Tel. (0 59 01) 29 68.

Delmenhorst – Dienstag, 1. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauen- und Männergruppe in der Delmeburg sowie in der ostdeutschen Heimatstube. – Mittwoch, 16. Juli, Tagesausflug mit der Bahn nach Cuxhaven zur „Alten Liebe“, mit Hafenrundfahrt. Anmeldung bei Georg Jakubeit, Telefon 1 76 18. – Dienstag, 12. August, Tagesausflug nach Bremerhaven zum Auswanderermuseum. Anmeldung bei Irmgard Lange, Telefon 5 02 26.

Göttingen – Sonnabend, 19. Juli, 14.30 Uhr, Sommerfest auf dem Grillplatz im Holtenser Forst. Ein Bus wird wie üblich eingesetzt. Anmeldungen bis zum 12. Juli an Werner Erdmann, Holtenser Landstraße 75, 37079 Göttingen, Telefon (05 51) 6 36 75.

Helmstedt – Donnerstag, 11. Juli, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Park Hotel, Albrechtstraße 1, 38350 Helmstedt. Nähere Informationen erteilt Helga Anders, Telefon (0 53 51) 91 11.

Osnabrück – Dienstag, 15. Juli, 16.45 Uhr, Kegeln im Hotel Ibis. – Freitag, 18. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der Gaststätte Bürgerbräu.

 

NORDRHEIN-WESTFALEN

Vors.: Jürgen Zauner, Geschäftsstelle: Werstener Dorfstr. 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (0 29 64) 10 37, Fax (0 29 64) 94 54 59

Landesgruppe – Sonntag, 13. Juli, 11 Uhr, Kulturveranstaltung der Landesgruppe auf Schloß Burg, Solingen, auf der Freifläche vor der Gedenkstätte des Deutschen Ostens. Die Kundgebung beginnt um 14 Uhr.

Düren – Sonntag, 13. Juli, 10.30 Uhr, Fahrt der Gruppe zur Kulturveranstaltung der Landesgruppe auf Schloß Burg. Die Abfahrt erfolgt von der Holzstraße 7 a, Fahrpreis: 20 Euro pro Person. Anmeldungen unter Telefon (0 24 21) 4 21 76.

Ennepetal – Donnerstag, 17. Juli, 18 Uhr, Treffen der Gruppe in der Heimatstube.

Gütersloh – Montag, 14 Juli, 15 Uhr, Treffen Ostpreußischer Singkreis in der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Moltkestraße 13. Kontakt: Ursula Witt, Telefon 3 73 43. – Dienstag, 15. Juli, 15 Uhr, Treffen der Ostpreußischen Mundharmonika-Gruppe in der Elly-Heuss-Knapp-Schule, Moltkestraße 13. Kontakt: Bruno Wendig, Telefon 5 69 33.

Neuss – Sonnabend, 12. Juli, 12 Uhr, großes ostpreußisches Grillfest der Gruppe in der St.-Cornelius-Pfarre, Euskirchener Straße, Neuss-Erfttal, zu erreichen mit der Buslinie 849. Der Eintritt ist frei. Eingeladen sind alle Ostpreußen, alle Mitglieder der anderen Landsmannschaften, aller Erfttaler und Neusser. Angeboten werden: ostpreußische Spezialitäten vom Grill, Kaffee und selbstgebackener Kuchen, alkoholfreie Getränke, Bier vom Faß und ostpreußische Spirituosen.

Witten – Donnerstag, 24. Juli, 15.30 Uhr, Treffen der Gruppe. Mitglieder tragen Gedichte und Sketche vor.

 

RHEINLAND-PFALZ

Vors.: Dr. Wolfgang Thüne, Wormser Straße 22, 55276 Oppenheim

Mainz – Dienstag, 15. Juli, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe zur heimatlichen Kaffeestunde im Café Zucker, Bahnhofstraße 10, 55116 Mainz. – Freitag, 18. Juli, 13 Uhr, Treffen der Gruppe zum Kartenspielen im Café Oase, Schönbornstraße 16, 55116 Mainz.

 

SACHSEN-ANHALT

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (03 91) 7 33 11 29

Aschersleben – Mittwoch, 16. Juli, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im „Bestehornhaus“, Hechnerstraße 6, 06449 Aschersleben, Telefon (0 34 73) 9 28 90.

Dessau – Montag, 14. Juli, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im „Krötenhof“ zum Sommerfest. – Montag, 21. Juli, 14.30 Uhr, Treffen der Singgruppe im Waldweg 14.

Gardelegen – Freitag, 25. Juli, 14 Uhr, Treffen der Gruppe in der Begegnungsstätte VS Gardelegen. Es gibt einen Vortrag über Diabetes.

Magdeburg – Dienstag, 15. Juli, 13.30 Uhr, Treffen der Gruppe in der Immermannstraße. – Dienstag, 15. Juli, 15 Uhr, Bowling im Lemsdorfer Weg.

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Vors.: Edmund Ferner. Geschäftsstelle: Tel. (04 31) 55 38 11, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel

Mölln – Die Gruppe traf sich zu ihrem traditionellen Matjes­essen im „Quellenhof“. Vor dem Essen hielt Hans-Jürgen Kämpfert einen Vortrag über den „Malerpoeten aus Danzig“ Robert Reinick. Er stammte aus einer angesehenen Danziger Kaufmannsfamilie und lebte von 1805 bis 1852. Er verlor früh seine Eltern und hatte auch wegen der „Franzosenzeit“ eine schwere Kindheit, hinzu kam eine schwache Gesundheit. Er konnte malen und dichten, war also eine Doppelbegabung. Er besuchte die Kunstakademien in Berlin und Düsseldorf und ließ sich in Rom zum Landschaftsmaler ausbilden. Er arbeitete unter Wilhelm von Schadow und hatte zahlreiche Freunde, unter anderem Chamisso und Eichendorff. Er schrieb Lieder, Märchen und Geschichten, die von ihm auch illustriert wurden. Er galt als bester Jugendschriftsteller seiner Zeit. Bekannt wurden seine Gedichte „Deutscher Rat“, „Vom schlafenden Apel“ und „Wohin mit der Freud?“. Er war neben Heinrich Heine der Dichter, der am meisten vertont wurde, unter anderem von Brahms, Schumann und Silcher. Kämpfert trug einige Kostproben von Reinicks Gedichten vor und ließ auch Lieder von einer CD erklingen. So holte er diesen „Malerpoeten“ in die Gegenwart. Die Zuhörer dankten ihm für diesen informativen Vortrag mit viel Applaus. Das gemeinsame Singen am Anfang und Ende der Veranstaltung leitete Ilse Conrad-Kowalski. Die Erste Vorsitzende Irmingard Alex gab bekannt, daß im Juli Sommerpause sei und das nächste Treffen im August stattfinde.

 

THÜRINGEN

Vors.: Edeltraut Dietel, August-Bebel-Straße 8 b, 07980 Berga / Elster, Telefon (03 66 23) 2 52 65.

Landesgruppe – Es ist eine schöne Tradition, daß sich ostpreußische Landsleute und ihre Nachkommen alljährlich zu einem Treffen in Thüringen zusammenfinden. „Unter ostpreußischem Himmel“ war das Motto in diesem Jahr. Mit herzlichen Worten begrüßte die Landesvorsitzende, Edeltraut Dietel, die Landsleute und Gäste, unter ihnen den stellvertretenden Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen (LO), Dr. Wolfgang Thüne, den stellvertretenden Vorsitzenden des Bundes der Heimatvertriebenen (BdV), Erwin Tesch, den Vorsitzenden des Regionalverbandes Apolda, Herbert Kaupa, sowie den Landesvorsitzenden der LO im Freistaat Sachsen, Erwin Kühnappel und seine Kulturbeauftragte Frau Kedzierski. Nach einem kurzen geistlichen Wort gehalten von Probst Wolfram i. R., sprachen Dr. Wolfgang Thüne und Erwin Tesch kurze Grußworte an die Landsleute. Danach folgte die Totenehrung von Probst Wolfram. Anschließend nahm das Ehepaar Wolfram, das über mehrere Jahre im Königsberger Gebiet im kirchlichen Auftrag tätig war, die Teilnehmer mit einem Diavortrag und Lesungen aus dem Buch von Frau Luise Wolfram, „Unter ostpreußischem Himmel“, in die Heimat mit. Am Beispiel Königsbergs machten sie deutlich, wie die Stadt sich zum Positiven verändert hat. „Die Stadt ist uns vertraut und dennoch fremd! Königsberg ist verschüttet und dennoch spürbar!“, so der Vortragende. Repräsentant für das alte und neue Königsberg ist der Dom, obwohl es im Innenbereich noch viel zu tun gibt. So konnte bereits im Januar 2008 die neue Orgel, ein Meisterwerk der Orgelbaufirma Schuke aus Erfurt, eingeweiht werden. Die neue Orgel mit ihrem wunderbaren Prospekt gleicht äußerlich der alten, aber es ist mit modernster Technik ausgerüstet. Außerdem ist zu der Hauptorgel auf der Empore ein zweites Orgelwerk im Südchor des Domes gekommen, das von der einen Orgelbank auf der Empore bespielt wird. Neben dem Dom wirken die kirchlichen Begegnungsstätten der evangelischen Kirche sehr einfach, erhalten aber ihre Ausstrahlungskraft durch die Gottesdienstbesucher, der Deutschen aus Rußland und der deutschen Touristen. Ansonsten hält der Bauboom in der Stadt weiter an. Reichlich spät kommt die Einsicht, daß der wildwuchernde Bau der Hochhäuser beendet werden soll. Auf dem Lande sind die Wohnungen der Menschen immer noch durch große Armut gekennzeichnet. Viele Äcker sind unbestellt, der Wildwuchs wuchert. Margeriten, Mohn und Lupinen leuchten in den Bildern und überdecken die Wirklichkeit. Den Menschen, die dort leben, fehlt die Identifikation mit dem Land, aber auch die große Armut wirkt behindernd auf positive Veränderungen. Die Zahl christlich-evangelischer Gemeinden konnte in den letzten Jahren von 32 auf 45 wachsen, ein Beweis, daß es gelingt, mit dem christlichen Glauben neue Prioritäten zu setzen. Am Nachmittag erfolgte die Auszeichnung verdienstvoller Landsleute mit dem Silbernen Ehrenzeichen beziehungsweise mit dem Verdienstabzeichen der LO als Dank für das Bekenntnis zur Heimat durch persönlichen Einsatz für die Sache. Der Vorsitzende des Bund Junges Ostpreußen, Regionalverband Süd, Rainer Claaßen, stellte sich kurz vor und mahnte die Notwendigkeit an, junge Menschen an die landsmannschaftliche Arbeit heranzuführen. Danach trat die Kulturgruppe des Regionalverbandes Gehren mit einem heimatlichen Programm auf, welches aus Heimatliedern, Gedichten und Sketchen in ostpreußischer und pommerscher Mundart gestaltet war. Dies wurde mit viel Beifall bedacht. Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern und Mitwirkenden sehr herzlich. Heimat bleibt Heimat!

Sömmerda – Ein Herz für Kenia. Während eines Heimatnachmittages der Gruppe sprach Frau Huschak in Form eines Dia­vortrages über Land und Leute Kenias, indem sie die Besucher an ihren Erlebnissen teilhaben ließ. Die Referentin ist seit Jahren Mitglied der Arzt- und Zahnarzthilfe e. V., einer Aktionsgemeinschaft für Hilfe zur Selbsthilfe. Sie war erstmalig vor Ort, um ihr Patenkind kennenzulernen. Hauptziel ihrer Reise war Nyabondo, eine Stadt in der Nähe des Viktoriasees. Hier begegnet man auf Schritt und Tritt entwurzelten Menschen, besonders sehr vielen Kindern. Bedingt durch die hohe HIV-Infektionsrate gibt es in Kenia zahllose Waisenkinder, die in unbeschreiblicher Not und Armut leben und keine Lebensperspektive haben, auch weil sie ohne Schulbildung sind. Durch den Thüringer Verein wurden bisher vier zahnärztliche Praxen in Zusammenarbeit mit kenianischen Franziskanerinnen eingerichtet, um die arme Landbevölkerung und die Slumbewohner zu versorgen. Alle Geräte, Instrumente und Materialien wurden in Deutschland gekauft und vor Ort installiert. 150000 Menschen gehören zum Einzugsgebiet des St.- Josephs-Hospitals Nyabondo. Priorität ist, daß jeder bei Notwendigkeit behandelt wird. Viele Ärzte aus Thüringen leisten hier während ihres Urlaubs uneigennützig medizinische Hilfe. Gleichzeitig werden in der Schwesternschule einheimische Krankenschwestern ausgebildet. Unterstützt wird auch ein Selbsthilfeprojekt von jungen mit HIV infizierter Witwen, die sich in Selbsthilfegruppen organisiert haben. Die Zuhörer begriffen sehr schnell, daß jede Hilfe gebraucht wird und sammelten eine Spende.

Buttstädt –  In geraumen Abständen wird die Gruppe vom Sömmerdaer Kreisverband betreut. Dies ist meistens die Aufgabe von Margarete Ritter. Sie verbindet ihren Besuch stets mit einem Vortrag. Diesmal waren es die Lebensgeschichte von Anna Neander und Johann Portatius, sowie das dem Ännchen gewidmete Lied, welches fast 400 Jahre alt und populärer als je zuvor ist. Bei der Textanalyse wurde allen deutlich, was wahre Liebe und wahres Glück bedeuten. Gleichzeitig wurde die Leistung des in Memel geborenen und in Königsberg wirkenden Simon Dach gewürdigt. Einige der Zuhörer hatten auf ihrer Reise in das dreigeteilte Ostpreußen in Memel (Klaipeda) bereits vor dem wiederaufgebauten Denkmal auf dem Theaterplatz gestanden. Die Ännchen-Statue und die Gedenktafel für Simon Dach wurden als Symbol freundschaftlicher Beziehungen und gegenseitiger Verständigung mit dem litauischen Land gewertet. An dieser Veranstaltung nahm auch die Landesvorsitzende Edeltraut Dietel teil. Sie zeichnete zwei Frauen der Gruppe mit der Silbernen Ehrennadel der Landsmannschaft Ostpreußen für ihre Treue zur Heimat aus und verband mit dem Dank die Wünsche für beste Gesundheit. Den Abschluß bildete das Ännchen-Lied.


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