26.01.2022

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17.01.09 / Landsmannschaftliche Arbeit

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 03-09 vom 17. Januar 2009

Landsmannschaftliche Arbeit

BADEN-WÜRTTEMBERG

Vors.: Uta Lüttich, Feuerbacher Weg 108, 70192 Stuttgart, Telefon und Fax (0711) 854093, Geschäftsstelle: Haus der Heimat, Schloßstraße 92, 70176 Stuttgart, Tel. und Fax (0711) 6336980.

Ludwigsburg – Montag, 26. Januar, 15 Uhr, Stammtisch der Gruppe in den „Kronenstuben“, Kronenstraße 2.

Reutlingen – Mittwoch, 21. Januar, Treffen der Frauengruppe zu einem gemütlichen Kaffeenachmittag mit Heimatstunde im Café Sommer, Wilhelmstraße, Reutlingen. Die Leitung hat Frau Orthmann.

Ulm / Neu-Ulm – Sonnabend, 17. Januar, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe zum Schabbernachmittag in den „Ulmer Stuben“.

 

BAYERN

Vorsitzender: Friedrich-Wilhelm Böld, Telefon (0821) 517826, Fax (0821) 3451425, Heilig-Grab-Gasse 3, 86150 Augsburg, E-Mail: info@low-bayern.de, Internet: www. low-bayern.de.

Ansbach – Sonnabend, 31. Januar, 17 Uhr, Treffen der Gruppe zum Grützwurstessen im „Augustiner“, kleiner Saal. Bitte gute Laune mitbringen, lustige Beiträge erwünscht.

Bamberg – Mittwoch, 21. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe in der Gaststätte Tambosi, Promenade, Bamberg.

Landshut – Dienstag, 20. Januar, 14 Uhr, Treffen der Gruppe im Gasthaus Zur Insel.

Memmingen – Mittwoch, 21. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel Weißes Roß. Auf dem Programm steht die Jahreshauptversammlung mit Rück­blick und Kassenprüfung.

München Nord/Süd – Freitag, 16. Januar, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im Haus des Deutschen Ostens, Am Lilienberg 5, 81669 München.

Rosenheim – Auch nach über 63 Jahren Flucht, Vertreibung und Deportation steht die Heimatverbundenheit an erster Stelle. Dies brachten die Damen Sabine Kink und Irene Kuhnigk zum Ausdruck. Ebenso Alfred Eckert, der Heiteres in ostpreußischer Mundart erzählte. Zwischendurch unterhielt Horst Lexuth musikalisch am Klavier. Vorstand Einhard August erinnerte in seinem Jahresrück­blick an die zahlreichen Aktivitäten und Busreise nach Ostpreußen: über Danzig – Königsberg – Kurische Nehrung bis Masuren. Diese elftägige Reise wird nochmals in diesem Jahr vom 4. bis 14. Juli angeboten. Für 60 Jahre Mitgliedschaft zeichnete der Vorstand R. August, Sabine Kink mit der Ehrennadel – Kreuz mit Elchschaufel – in Treue und Bekenntnis zur Heimat und mit der Verdienstnadel – Elchschaufel mit Silberkranz – in Anerkennung für unermüdliche Arbeit für die Heimat aus. Sabine Kink hat heute noch viele Kontakte in Memel und veranstaltet regelmäßig Reisen und Treffen mit den Landsleuten. Weitere Ehrungen und Treueurkunden wurden verteilt: Jutta Schmeil (40 Jahre); Gerda Bayer, Manfred Karpinski, Edith Kuck, Horst und Hella Schmolin (30 Jahre). Mit dem Verdienstabzeichen für 14 Jahre als Kassiererin dankte der Vorstand Irene Kuhnigk, für elf Jahre Kulturwart Horst Lexuth und für 15 Jahre als Leiterin der Frauengruppe Hella Schmolin. Die Oberbürgermeisterin Rosenheims, Gabriele Bauer, überreichte diese vielen Auszeichnungen. Sie würdigte die Rührigkeit der Gruppe im Vereinsleben und in der Kommune. Prof. Roderich Müller, der krankheitsbedingt verhindert war, sollte ebenfalls mit der Verdienstnadel ausgezeichnet werden. Er war von 1990 bis 1997 Erster Vorsitzender der Gruppe. Für seine Verdienste erhielt er dieses Jahr das Verdienstzeichen vom BdV. Die Geselligkeit bei Kaffee, selbstgebackenen Keksen ließ man noch lange die eine oder andere Erinnerung wach werden.

 

BREMEN

Vorsitzender: Helmut Gutzeit, Telefon (0421) 250929, Fax (0421) 250188, Hodenberger Straße 39 b, 28355 Bremen. Geschäftsführer: Bernhard Heitger, Telefon (0421) 510603, Heilbronner Straße 19, 28816 Stuhr.

Bremen – Am guten Besuch der Lesung von Andreas Kossert aus seinem viel beachteten Buch „Kalte Heimat“ in der Buchhandlung Geist (mehr als 60 Besucher waren zu dieser Veranstaltung erschienen) konnte man feststellen, daß die Neubewertung der Aufnahme der Vertriebenen auch bei den Mitgliedern und in der hiesigen Öffentlichkeit ein großes Interesse erfährt. Ähnlich war es auch bei den Reaktionen auf die Festschrift der Gruppe. Deshalb möchte die Gruppe ein Forschungsprojekt der Uni Bielefeld unterstützen, über das vor einigen Wochen in der „Frankfurter Allgemeinen“ berichtet wurde. Gesucht werden Belege über „Deutschen Humor in der Epoche der Weltkriege“. Dazu werden erzählte und erinnerte Witze aus der NS-Zeit und der Nachkriegszeit gesammelt. Sicherlich können sich viele von Ihnen erinnern, mit welchen Redensarten und „Witzen“ auf die Ankunft der Vertriebenen und Flüchtlinge reagiert wurde. Bitte schreiben Sie diese auf oder teilen Sie diese mündlich mit, damit man eine Erstfassung vornehmen und diese an die Fakultät für Geschichtswissenschaften der Uni Bielefeld übermitteln kann. Die Geschäftsstelle ist zu erreichen in Parkstraße 4, 28209 Bremen, Telefon (0421) 3469718.

Bremerhaven – Freitag, 30. Januar, 12 Uhr (13 Uhr wird aufgetischt), Kohlwanderung und Grünkohlessen. Kohlkönig Klaus Eichholz ist für die Organisation zuständig. Die Kosten betragen 12 Euro pro Person. Verbindliche Anmeldungen bis zum 15. Januar unter Telefon 86176. Wanderfreudige treffen sich um 12 Uhr an der Kirche Am Jedutenberg zu einem kleinen Rundgang. Bitte bei der Anmeldung mit angeben. – Auf dem nordwestdeutschen Treffen der Elbinger wurde bekannt, daß das Bundestreffen der früheren Einwohner der westpreußischen Stadt Elbing und des gleichnamigen Landkreises am 9. und 10. Oktober 2009 in Bremerhaven stattfinden wird. Mit dieser Ankündigung wartete der neue Heimatkreisvertreter Elbing-Stadt und -Land, Günther Kuhn, auf. Nach Gesprächen mit dem Oberbürgermeister Jörg Schulz und der Repräsentations-Vertreterin des Magistrats Bremerhavens, Sabine Ollech-Zietelmann, ist es ihm gelungen, die Stadt von der Belebung der seit 1954 bestehenden Patenschaft / Partnerschaft mit der Schichau-Werft–Stadt Elbing zu überzeugen. Dazu solle die Zusammenkunft möglichst vieler in ganz Deutschland wohnender Elbinger beitragen. Das zweitägige Bundestreffen wird voraussichtlich in der Aula der Volkshochschule an der Lloydstraße stattfinden. Marita Jachens-Paul, die Vorsitzende der Gruppe der Ostpreußen und des Heimatkreises Elbing in Bremerhaven, hatte die Gäste im Barlach-Haus begrüßt und hieß sie willkommen. Die Tagung der Elbinger beinhaltete auch Vorstandswahlen. Um einen neuen Start für beide Heimatkreise zu gewährleisten, wurde Günther Kuhn einstimmig zum Vorsitzenden der gemeinsamen Heimatkreisvertretung Elbing Stadt und Land gewählt. Seine Stellvertreter sind Günter Mauter und Karin Uffmann. Sie wollen Ansprechpartner für alle über ganz Deutschland verstreuten und in der Heimat verbliebenen Elbinger sein. Kuhn hat in sechsjähriger Arbeit die heutigen Anschriften von früheren Einwohnern der beiden Städte Elbing und Tolkemit sowie von 74 Dörfern zusammengestellt. Er ist dabei auf 3403 Eintragungen gekommen. Allein aus der Stadt Elbing sind es 2100. Zusätzlich hat er Stadtteile, Schulen, Vereinigungen und Clubs aufgelistet und somit dem Vergessen entrissen. Mauter widmet sich der Familienforschung. Er kann über 47000 Personen aus Elbing Stadt und Land Auskunft geben! Die Angaben stammen aus 18 alten Adreßbüchern Elbings und vielen Kirchenbüchern, die er bis 1689 zurückverfolgt hat. Sogar in Danzigs Kirchenaufzeichungen ist er fündig geworden und hat dort Menschen aus Elbing gefunden. Beide hatten ihre Arbeiten als Ausstellung im Barlach-Haus zur Besichtigung ausgebreitet, und viele der Tagungsteilnehmer forschten darin nach ihren Vorfahren und Familienangehörigen. Am Schluß der Tagung las Willi Kuhn, der ein Buch über den Ort Lenzen im Landkreis Elbing herausgegeben hat, zwei Geschichten in Elbinger Platt: „De Zoagel“ (Der Kuhschwanz) und „De Ganter“ (Der Gänserich“. Der neue Vorsitzende Günther Kuhn schloß die Versammlung, davor dankte er der Gruppe Bremerhaven für die gelungene Ausrichtung des Nachmittags und lud die Elbinger Deutschlands zum Bundestreffen im Oktober 2009 nach Bremerhaven ein.

 

HAMBURG

Vorsitzender: Hartmut Klingbeutel, Kippingstraße 13, 20144 Hamburg, Tel.: (040) 444993, Mobiltelefon (0170) 3102815. Stellvertreter: Hans Günter Schattling, Helgolandstraße 27, 22846 Norderstedt, Telefon (040) 5224379.

LANDESGRUPPE

Sonntag, 25. Januar, 11 Uhr, Neujahrsempfang des Landesverbandes der vertriebenen Deutschen im Haus der Heimat, Teilfeld 1, gegenüber der U-Bahnstation Stadthausbrücke. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin hat ihr Erscheinen zugesagt.

HEIMATKREISGRUPPEN

Heiligenbeil – Vom 25. April bis 2. Mai 2009 fährt die Gruppe in die Heimat, in den nördlichen Teil des Kreises Heiligenbeil. Geplant sind fünf Übernachtungen in Königsberg, zwei Zwischenübernachtungen im südlichen Teil des Kreises. Auch wenn Sie nicht aus dem Kreis Heiligenbeil stammen: Es gibt die Möglichkeit, an zwei Tagen, Ihren Heimatort zu besuchen. Interessenten melden sich bis zum 10. Januar 2009, bei K. Wien, Telefon (040) 30067092, ab 18 Uhr.

Insterburg – Mittwoch, 4. Februar, 13 Uhr, Treffen der Gruppe im Hotel Zum Zeppelin, Frohmestraße 123-125. Jahreshauptversammlung und Einstimmen auf den Karneval mit lustigen Vorträgen und Liedern steht auf dem Programm. Mehr Informationen sind bei Manfred Samel, Telefon und Fax (040) 587585, zu bekommen.

Sensburg – Sonntag, 18. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Polizeisportheim, Sternschanze 4, 20357 Hamburg. Gäste sind herzlich willkommen.

BEZIRKSGRUPPE

Billstedt – Dienstag, 3. Februar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Restaurant im Ärztehaus Billstedt, Möllner Landstraße 27, 22111 Hamburg. Nach dem Kaffeetrinken beginnt das kulturelle Programm. Gäste sind herzlich willkommen. Nähere Informationen bei Amelie Papiz, Telefon (040) 73926017.

Harburg / Wilhelmsburg – Montag, 26. Januar, 15 Uhr, Heimatnachmittag im Gasthaus Waldquelle, Höpenstraße 88, Meckelfeld (mit dem Bus 443 bis Waldquelle). Diavortrag: „Winter in Ostpreußen“ von Ernst Korth.

 

HESSEN

Vorsitzende: Margot Noll, geb. Schimanski, Am Storksberg 2, 63589 Linsengericht, Telefon (06051) 73669.

Darmstadt – Sonnabend, 17. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Luise-Büchner-Haus / Bürgerhaus am See, Grundstraße 10 (EKZ). Nach der Kaffeetafel hält Hannelore Neumann einen Vortrag über ihre Familienforschung.

Wiesbaden – Sonnabend, 17. Januar, 15 Uhr, Haus der Heimat, Großer Saal, Friedrichstraße 35, Wiesbaden, veranstaltet die Frauengruppe einen Hermann-Löns-Nachmittag: „Alle Birken grünen in Moor und Heid“. Zuvor gibt es Kaffee und Kuchen. Gäste und Freunde sind herzlich willkommen. – Es ist schon lobenswert, wenn Landsleute und Freunde 25 Jahre und länger treu zur Gruppe halten. Als sichtbares Zeichen des Danks überreichte der Ehrenvorsitzende der Landesgruppe, Anneliese Franz, und der Vorsitzende der Gruppe, Dieter Schetat, das „Treuezeichen in Gold“ den Mitgliedern Margarete Eichner, Irma Fricke, Hannelore Hinz, Erdmute Klein, Irmgard Kories, Irmgard Radermacher, Hedwig Voss, Irena Zoch, Peter Görlitz, Reinhold Preuß und Heinrich Preylowski. Helga Schneider erhielt das „Treuzeichen in Silber“ für 20 Jahre Mitgliedschaft. Mit der Verleihung des Ehrenzeichens in Silber“ wurde Schatzmeister Christian Wnuck für seine langjährige Mitarbeit im Vorstand ausgezeichnet. Die rund 160 Besucher erlebten eine Feierstunde mit Gesang des Frauenchors (Leitung Ehrentraud Gerlach) und des lyrischen Baritons Helmut Domes sowie Gedichten, vorgetragen von Helga Kukwa und Lieselotte Paul. Zu Herzen gingen wieder die besinnlichen Worte von Pfarrer Karl Schikora. Als Ehrengäste konnte der Vorsitzende neben der Stadtverordnetenvorsteherin Angelika Thiels und Oberbürgermeister Dr. Helmut Müller, die beide in Grußworten ihre Verbundenheit bekundeten, auch Stadtrat Manfred Laubmeyer, den Vorstandsvorsitzenden der Marktkirchengemeinde, Eberhard Krause und die Stadtverordnete Astrid Wallmann begrüßen. Bei der spontanen Sammlung für die „Stiftung Bärenherz“ kamen rund 450 Euro zusammen. Diese Spende – aufgerundet auf 500 Euro aus der Vereinskasse – wurde einem Kinderhospiz übergeben, welches schwerstkranke und unheilbare Kinder auf ihrem schweren Weg begleitet und betreut. Dieter Schetat dankte allen Spendern, Mitwirkenden und Helfern, besonders den Gruppen um Irmgard Steffen und Helmut Zoch für ihre Mithilfe bei der Vorbereitung, und Albert Berkau, der zum wiederholten Male für alle den Kaffee spendierte.

 

NIEDERSACHSEN

Vorsitzende: Dr. Barbara Loeffke, Alter Hessenweg 13, 21335 Lüneburg, Telefon (04131) 42684. Schriftführer und Schatzmeister: Gerhard Schulz, Bahnhofstraße 30b, 31275 Lehrte, Telefon (05132) 4920. Bezirksgruppe Lüneburg: Manfred Kirrinnis, Wittinger Straße 122, 29223 Celle, Telefon (05141) 931770. Bezirksgruppe Braunschweig: Fritz Folger, Sommerlust 26, 38118 Braunschweig, Telefon (0531) 2 509377. Bezirksgruppe Weser-Ems: Otto v. Below, Neuen Kamp 22, 49584 Fürstenau, Telefon (05901) 2968.

Braunschweig – Mittwoch, 28. Januar, 16 Uhr, Treffen der Gruppe im Stadtparkrestaurant. Es ist noch die Zeit des Karnevals, da will man auch vergnügt sein. Heitere Beiträge sind erbeten.

Buxtehude – Eine zehntägige Winterreise vom 19. bis 28. Februar 2009 in die verschneite Landschaft Masurens hat die Gruppe vorbereitet. Der Reisebus startet in Stade. Standquartier ist das Hotel Habenda in Krutinnen (Krutyn), im Herzen Masurens. Auf dem Programm stehen unter anderem der Besuch einer Eissegelveranstaltung in Lötzen (Gizycko) und eines Orgelkonzertes in der Wallfahrtskirche Heilige Linde und in Rastenburg (Ketrzyn) eine Führung durch die Burg und einer Glasbläserei. Die Pferdeschlittenfahrt durch die Johannesburger Heide und eine Waldwanderung mit Wintergrillen am vereisten Muckersee werden weitere Höhepunkte sein. Auch die neue Skipiste in Sensburg (Mragowo) wird bei Abendbeleuchtung besucht, ebenso die Döhnhoff-Stube in Galkowen (Galkowo). Das abendliche Kaminfeuer im Hotel lädt zu Spiel, Musik und literarischen Kostproben ein. Der Preis für Busfahrt, neun Hotelübernachtungen mit HP und Nebenkosten beträgt 535 Euro / DZ, und 590 Euro / EZ. Für die Einreise nach Polen ist ein gültiger Personalausweis erforderlich. Weitere Auskünfte und Anmeldung unter Telefon (04161) 3406.

Delmenhorst – Mittwoch, 21. Januar, veranstaltet die Männergruppe ein Kohl- und Pinkelessen im „Zum Burggrafen“. Anmeldungen bei Georg Jakubeit, Telefon 17618.

Oldenburg – Sonnabend, 14. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im Stadthotel Eversten. Jahreshauptversammlung und Plachandern stehen auf dem Programm. Thema: „Erfahrungen aus den Reisen in die Heimat“. Mitglieder, Freunde und Gäste sind herzlich willkommen.

Osnabrück – Freitag, 16. Januar, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe in der Gaststätte Bürgerbräu, Blumenhaller Weg 43. – Freitag, 30. Januar, 15 Uhr, Literaturkreis in der Gaststätte Bürgerbräu, Blumenhaller Weg 43.

 

NORDRHEIN-WESTFALEN

Vorsitzender: Jürgen Zauner, Geschäftsstelle: Werstener Dorfstr. 187, 40591 Düsseldorf, Tel. (02 11) 39 57 63. Postanschrift: Buchenring 21, 59929 Brilon, Tel. (02964) 1037, Fax (02964) 945459, E-Mail: Geschaeft@Ostpreussen-NRW.de, Internet: www.Ostpreussen-NRW.de

Bielefeld – Donnerstag, 15. Januar, 15 Uhr, Ostpreußisch Platt in der Wilhelmstraße 13, 6. Stock. – Sonnabend, 17. Januar, 15 Uhr, Schabberstunde in der Wilhelmstraße 13, 6. Stock. – Donnerstag, 29. Januar, 15 Uhr, Literaturkreis in der Wilhelmstraße 13, 6. Stock.

Dortmund – Montag, 19. Januar, 14.30 Uhr, Treffen der Gruppe in den Ostdeutschen Heimatstuben, Landgrafenschule, Ecke Märkische Straße.

Düren – Freitag, 16. Januar, 18 Uhr, Treffen der Gruppe in der Heimatstube.

Düsseldorf – Dienstag, 20. Januar, 11 Uhr, Dr. Winfried Halder hält einen Vortrag: „Der historische Hintergrund zu ‚Die Weber‘ von Gerhart Hauptmann“, Konferenzraum, GHH. – Dienstag, 20. Januar, 15 Uhr, Treffen der Frauengruppe mit Agnes Neumann / Ursula Schubert, Ostpreußenzimmer 412, GHH. – Sonnabend, 31. Januar, 16 Uhr, Projektpräsentation des IKZ Mettmann: „Altes bewahren, Neues entdecken“, Eichendorff-Saal, GHH.

Essen – Freitag, 16. Januar, 15 Uhr, Diavortrag über eine Hüttenwanderung in den Ostalpen von Bernhard Kehren.

Haltern – Sonntag, 18. Januar, 16 Uhr, Treffen der Gruppe zur Jahreshauptversammlung im „Kolpingtreff“. Als Abendessen sind Gänsekeulen vorgesehen. Bitte tragen Sie sich in die Teilnehmerliste ein, oder melden Sie sich an, Telefon 7131.

Witten – Donnerstag, 22. Januar, 15.30 Uhr, Treffen der Gruppe zur Jahreshauptversammlung mit Festessen.

 

RHEINLAND-PFALZ

Vors.: Dr. Wolfgang Thüne, Wormser Straße 22, 55276 Oppenheim.

Neustadt an der Weinstraße – Sonnabend, 17. Januar, 18 Uhr, Treffen der Gruppe zum Matjes­essen im „Bürgerstübel“, Freiherr-vom-Stein-Straße 34. Informationen bei Manfred Schusziara, Telefon (06321) 13368. – Gut besucht war die letzte Zusammenkunft der Gruppe. Unter den Gästen konnte Manfred Schusziara die Kreisvorsitzende des Bundes der Vertriebenen, Inge Paetzold, begrüßen. Mit großer Aufmerksamkeit lauschten die Anwesenden den herrlichen Liedern, die von dem Tenor Erich Lemke gekonnt vorgetragen und von der Klavierspielerin Christel Ochsenreither gefühlvoll begleitet wurden. Der Erste Vorsitzende unterstrich, daß Ostpreußen für die Vertriebenen kein Traum, sondern erlebte Wirklichkeit ist. Es ist das Land der Vorfahren und Eltern, die dieses Land besiedelten, bebauten und der Erde reiche Ernte abgerungen hatten. Ostpreußen wurde so eine Kornkammer des Deutschen Reiches. Man verbrachte unbeschwerte Kinder- und Jugendjahre in der Geburtsheimat. Aus diesem kleinen Paradies wurden die Menschen durch Krieg, Flucht und Vertreibung herausgerissen. Da die Heimatvertriebenen die einzigen Fürsprecher für die heimatverbliebenen Landsleute sind, rief Manfred Schusziara zu einer Treuespende für Ostpreußen auf. Das gesammelte Geld wurde inzwischen an die Bundesgeschäftsführung überwiesen.

 

SACHSEN-ANHALT

Vors.: Bruno Trimkowski, Hans-Löscher-Straße 28, 39108 Magdeburg, Telefon (0391) 7331129.

Aschersleben – Mittwoch, 28. Januar, 14 Uhr, Treffen der Frauengruppe im „Bestehornhaus“, Hecknerstraße 6, Aschersleben.

Dessau – Montag, 19. Januar, 14.30 Uhr, Treffen der Singgruppe im Waldweg 14.

Magdeburg – Dienstag, 20. Januar, 15 Uhr, Bowling im Lemsdorfer Weg. – Freitag, 23. Januar, 16 Uhr, Singproben im TuS Neustadt.

Stendal – Vom 6. bis 16. Juli plant Dr. Lange eine Reise in die Heimat (von Masuren bis ins Baltikum). Der Reisepreis beträgt rund 1100 Euro pro Person bei HP/DZ. Anmeldungen und nähere Informationen bei Dr. Lange, Telefon (039322) 3760.

 

SACHSEN

Vorsitzender: Erwin Kühnappel, Gahlenzer Straße 19, 09569 Oederan, Telefon (037292) 22035, Fax (037292) 21826. (Geschäftsstelle: Telefon und Fax (0371) 5212483, Trützschlerstraße 8, 09117 Chemnitz. Sprechstunden Diens-tag, 9 bis 15 Uhr.

Landesgruppe – Dienstag, 27. Januar, 10 Uhr, Treffen der Gruppe in der Heimatstube. Dazu sind alle Landsleute ganz herzlich ein. – Zum Basteln, typisch ostpreußisch trafen sich nicht nur die Landsleute. Nein, auch viele Frauen aus der Region nahmen gerne an diesem Termin teil. Frau Kedzierski begrüßte alle Teilnehmer aufs herzlichste und bedankte sich für ihr zahlreiches Erscheinen. Mit Gedichten und Geschichten wurde die Veranstaltung eröffnet. Irmgard Gläser von der Frauengruppe Limbach-Oberfrohna gab allen zum Basteln exakte Anweisungen und Hilfeleistungen. Mit großer Begeisterung wurden die Arbeiten durchgeführt und Erinnerungen aus der Heimat wurden ausgetauscht. Frau Gläser hat das Bastelmaterial besorgt und so entstand aus einem Glas und rotem Transparentpapier die schönste Adventsrose. Durch ein Licht im Glas leuchteten die roten Blütenblätter und man wurde an die Heimat erinnert, wo diese Rose entstand. Von CD erklangen Lieder aus der Heimat, und die Anwesenden wurden nachdenklich. Jeder, der in Ostpreußen geboren wurde, kann auf ein stolzes und erfülltes Leben zurückschauen. Irmgard Gläser nimmt regelmäßig an den Werkwochen in Bad Pyrmont teil und gibt das Erlernte an die Landsleute weiter. Dafür sind ihr alle sehr dankbar. – Der Landesvorsitzende Erwin Kühn­appel hatte alle Gruppenvorsitzenden Sachsens zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Er begrüßte alle Teilnehmer ganz herzlich und brachte seine Freude zum Ausdruck, daß so viele seiner Einladung gefolgt waren. Kühnappel berichtete über die geleistete Arbeit der Landesgruppe und zog Schlußfolgerungen für die bevorstehenden Aufgaben dieses Jahres. Er bedankte sich für die hilfreiche Unterstützung und sehr gute Zusammenarbeit bei den Anwesenden. Die Vorsitzenden der örtlichen Gruppen berichteten über die jeweils geleistete landsmannschaftliche Arbeit. Gute Beispiele wurden aufgezeigt und Schwierigkeiten angesprochen über die dann gemeinsam beraten wurde. Man tauschte viele gute Ideen aus, und für die angesprochenen Probleme wurde gemeinsam nach Lösungen gesucht. Nach dem Abschluß der Arbeitstagung ging man zum kulturellen Teil über. Alle beteiligten sich und brachten besinnliches aber auch lustiges aus der Heimat zu Gehör. Bei Musik und Tanz fand sich viel Zeit zum Plachandern. Mit der Heimat im Herzen und freundschaftlich verbunden wird es stets ein Wiedersehen geben.

 

SCHLESWIG-HOLSTEIN

Vors.: Edmund Ferner. Geschäftsstelle: Telefon (0431) 553811, Wilhelminenstr. 47/49, 24103 Kiel.

Bad Oldesloe –Die Zweite Vorsitzende begrüßte die Mitglieder und Gäste zur letzten Zusammenkunft. Gisela Brauer, Ursula Riegel und Katharina Makarowski und Inge Reichel lasen heimatliche Texte zur Winterzeit, zum Teil aus eigener Feder. – Ende Dezember waren Ursula Riegel und Gisela Brauer im St.-Jürgen-Hospital, um Therese Baltrusch, dem ältesten Mitglied, zum 102. Geburtstag zu gratulieren. Die Jubilarin freute sich über die zahlreichen Gratulanten, zu denen auch Bad Oldesloes Bürgermeister von Bary gehörte.

Kiel – Sonnabend, 17. Januar, 15 Uhr, Treffen der Aussiedler im Haus der Heimat. – Donnerstag, 22. Januar, 10 Uhr, Mitarbeitersitzung im Haus der Heimat.

Malente – Dienstag, 27. Januar, 15 Uhr, Jahreshauptversammlung der Gruppe im Gasthaus Neue Börse, Rosenstraße, Bad Malente-Gremsmühlen. Tagesordnung: Eröffnung und Begrüßung, Totenehrung, Jahresbericht des Vorsitzenden, Kassenbericht, Bericht des Kassenprüfers, Entlastung des Vorstandes, Wahlen (Vorsitzender, stellvertretender Vorsitzender, Schriftführer, Kassenführer, stellvertretender Kassenführer, Beisitzer, zwei Kassenprüfer), Anfragen und Verschiedenes.

Pinneberg – Sonnabend, 17. Januar, 15 Uhr, Treffen der Gruppe im VfL-Heim, Fahltskamp 53. Ernst Korth hält einen Diavortrag: „Prag und Böhmen“.

 

THÜRINGEN

Vors.: Edeltraut Dietel, August-Bebel-Straße 8 b, 07980 Berga an der Elster, Tel. (036623) 25265.

Sömmerda – „Kriegskinder“ war das Thema der Suhler Frauentagung. Die Teilnehmer waren alle annähernd gleichaltrig, alles Kriegskinder. Bei Kriegskindern spielt es keine Rolle ob Opfer oder Täter – Kinder sind immer Opfer eines Krieges. Die einen, auf die das Kriegsgeschehen unmittelbar einwirkte und Kinder, die das Entsetzliche unbewußt aufnahmen. Im Vordergrund stand die Frage: „Was gehen uns Krieg, Flucht und Vertreibung heute noch an? – Das war einmal!“ Margarete Ritter machte deutlich, wie prägend ihr elfter Geburtstag am 1. September 1939 unmittelbar nach dem Aufwachen war. Die Mutter übertrug ihre Ängste auf ihre älteste Tochter, der Vater war Soldat. Auch der Lehrer, der die Verdunklung der Fenster erklärte, ahnte nicht die Panik, die dadurch entstand, daß nur weiße Vorhänge zu Hause vorhanden waren. Es traf kein Glückwunsch des Vaters ein. Solche kleinen Mosaiksteinchen: wie den Heldentod sterben, in Kriegsgefangenschaft geraten, ausgebombt sein, verschüttet werden und andere Ereignisse, betrafen zwar nicht die Familie, erreichten aber die Seele der damaligen Kinder. Sie wirkten prägend. Der Krieg hatte außer Flucht und Vertreibung viele Gesichter! Selbst die sogenannte „Kinderlandverschickung“ wirkte sich negativ aus, wie damals Begünstigte heute berichten. Vergessen sind nicht die Strapazen, Schmerzen, Hunger, Durst und fehlender Schlaf während der Flucht. Aber weitaus tiefer wurden die kindlichen Seelen durch die Arbeit in den Trümmern geprägt, wo die Suche nach Lebensmitteln mit dem Auffinden von Toten verbunden war. Dieser Nachmittag war mehr als eine Rückschau. Die Gesichter der Zuhörer waren gezeichnet von Erinnerungen, einige wischten sich Tränen weg. Viel Schlimmes ist geschehen in diesem Krieg und der Nachkriegszeit und geschieht heute noch auf der Welt. Abschließend erfuhren die Zuhörer über die therapeutische Arbeit des britischen Arztes Dr. Peter Heinl mit Kriegstraumatisierten Patienten.


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