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31.01.09 / ZITATE

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 05-08 vom 31. Januar 2009

ZITATE

Die deutsch-türkische Autorin Necla Kelek („Die fremde Braut“) kommentiert im „Hamburger Abendblatt“ (27. Januar) die Integrationsstudie des Berlin-Instituts, nach der Türkischstämmige besonders schlecht integriert sind:

„Wir dürfen nicht sagen: Die Integration der Türken ist an den Deutschen gescheitert. Das mache ich nicht mit. Andere Migrantengruppen hatten doch genau dieselben Chancen. Warum geht es bei denen besser? Das ist, aus meiner Sicht, die entscheidende Frage.“

 

Auch die SPD-Politikerin Lale Akgün, die ebenfalls aus der Türkei stammt, sieht in der „Welt“ (27. Januar) jetzt vor allem die Migranten in der Pflicht:

„Es kann nicht sein, daß Migranten immer erwarten, daß Deutschland etwas für sie tut, und sie selbst tun gar nichts außer dazusitzen und zu jammern, wie schlimm es ihnen geht.“

 

Berlins Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) glaubt, daß die Abwrackprämie der deutschen Autoindustrie eher schaden als nützen wird, wie er der „Wirtschaftswoche“ (24. Januar) sagte:

„In schlechten Zeiten werden die Menschen rationaler. Die Abwrackprämie schadet sogar den deutschen Autoherstellern, weil die Leute in dieser Krisenzeit umso mehr kleine Wagen aus dem Ausland kaufen und damit die Nachfrage nach deutschen Luxusautos in den Folgejahren umso geringer ausfällt.“

 

Der Vorsitzende der CSU-Gruppe im Europaparlament, Markus Ferber, hat sich im „Deutschlandradio“ strikt gegen die Aufnahme von Guantánamo-Häftlingen durch Deutschland ausgesprochen:

„Es kann doch nicht die Aufgabe der Europäer sein, immer dann, wenn die Amerikaner etwas falsch gemacht haben, hinterher die Scherben zusammenzukehren ... Wenn es hier (im Lager von Guantánamo) Fälle gibt, die auch nicht mehr zurückkehren können, weil ihnen Folter im eigenen Land droht, dann müssen die Amerikaner entsprechend Asyl gewähren. Die (deutsche) Regierung sollte sagen, wir sind froh, daß Guantánamo aufgelöst wird, aber bitte löst eure Probleme selber.“


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