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23.05.09 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 21-09 vom 23. Mai 2009

MELDUNGEN

»Wiedeking nicht hinausdrängen«

Hamburg – Der britische Branchenanalyst Peter Schmidt, Herausgeber des Pressedienstes von Automotive Industry Data (AID), hat eindringlich vor einer unnötigen Zuspitzung im Kampf um Porsche gewarnt. Dabei verteidigte er den zuletzt heftig in die Kritik geratenen Porsche-Chef Wendelin Wiedeking. Dieser sei der hellste Kopf der Branche. Er habe VW vor einer feindlichen Übernahme bewahren wollen, als er versuchte, den Konzern in das Familienunternehmen Porsche zu integrieren. Das Ausmaß der Wirtschaftskrise sei indes auch für Wiedeking nicht vorhersehbar gewesen. Würde man ihn hinausdrängen, würde dies die hohe Motivation der Porsche-Belegschaft schwer beeinträchtigen, so Branchen-Kenner Schmidt gegenüber „stern.de“.         H.H.

 

Abschwung verlangsamt sich

Berlin – Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) erwartet eine gewisse Stabilisierung der Konjunktur. Nach der scharfen Talfahrt in den ersten Monaten des Jahres verlangsame sich der Schrumpfungsprozeß, heißt es in einer neuen Studie des Instituts. Das Bruttoinlandsprodukt werde im laufenden Quartal voraussichtlich noch um 0,5 Prozent schrumpfen. Mehrere Indikatoren deuteten auf eine allmähliche Stabilisierung hin. Wie die DIW-Experten erklären, mehrten sich die Anzeichen für eine „langsame Stabilisierung der deutschen Wirtschaft auf einem niedrigen Niveau“. Vor allem der Arbeitsmarkt dürfte sich aber noch monatelang deutlich schlechter entwickeln, und ein Konjunkturaufschwung sei ebenfalls noch nicht in Sicht. Das von Klaus Zimmermann geführte Institut ist in den letzten Monaten zeitweilig in die Kritik geraten, weil es den Verzicht auf Konjunkturprognosen empfahl.  K.B.


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