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13.06.09 / ZITATE

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 24-09 vom 13. Juni 2009

ZITATE

Am 4. Juni hat Polen den 20. Jahrestag des Wahlsieges der Solidarnosc pompös gefeiert. Aller Welt sollte bedeutet werden, wem der Lorbeer des Siegers über die rote Barbarei in Europa gebührt. Doch womöglich ist alle Selbstinszenierung vergeblich, fürchten viele polnische Beobachter und blicken voller Mißgunst gen Berlin und Leipzig. Die „Frankfurter Allgemeine“ greift die polnische Debatte auf und fragt: „Wem gehört der Sieg über den Kommunismus?“

„In der öffentlichen Diskussion Polens war die Sorge immer brennender geworden, daß der 4. Juni, die freien Wahlen und die Vorreiterrolle Polens beim Sturz des Kommunismus in den Schatten geraten könnten − in den Schatten schwerer Jubiläums-Konkurrenz aus Deutschland, wo mit dem Fall der Mauer am 9. November 1989 die Wende ihren Höhepunkt gefunden hatte. Denn obwohl zweifellos die Polen mit der ,Solidarnosc‘ und Lech Walesa an der Spitze die Hauptlast des europäischen Freiheitskampfes im letzten Jahrzehnt des Kommunismus getragen haben − die besten Bilder, die Jubelszenen auf der Mauer am Brandenburger Tor, hatten die Deutschen eingeheimst. Die Welt spricht seither zum Kummer der Polen vom ,Fall der Berliner Mauer‘, wenn sie die Wende meint, ...“

 

Der  somalische Außenminister Mohamed Abdullahi Omar hält Lösegeldzahlungen und Jagd auf See für ungeeignete Mittel der Piratenbekämpfung:

„Die Piraten halten das ganze Land Somalia als Geisel ... Es wäre viel einfacher, kostengünstiger und weniger kompliziert, das Problem an Land anzugehen.“


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