27.01.2022

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04.07.09 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 27-09 vom 04. Juli 2009

Aus den Heimatkreisen

GERDAUEN

Kreisvertreter: Arnold Schumacher, Hüttenstraße 6, 51766 Engelskirchen, OT Rümderoth, Telefon (02263) 902440. Gst.: Doris Biewald, Blümnerstraße 32, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 9600987, E-Mail: geschaeftsstelle@ kreis-gerdauen.de.

Kirchspieltreffen Laggarben und Umgebung im Ostheim/Bad Pyrmont – Liebe Heimatfreunde aus dem gesamten Kirchspiel Laggarben und Umgebung. Vom 3. bis 5. August findet – wie in den vergangenen Jahren – das Treffen der Heimatfreunde aus Skandau, Sillginnen den Nachbarorten Kröligkeim und Löwenstein im Ostheim in Bad Pyrmont statt. Anmeldungen sind noch bis zum 15. Juli möglich. Nähere Informationen bei Alfred und Bärbel Baginski, Telefon (05233) 6389.

 

KÖNIGSBERG LAND

Kreisvertreterin: Gisela Broschei, Bleichgrabenstraße 91, 41063 Mönchengladbach, Telefon (02161) 895677, Fax (02161) 87724. Geschäftsstelle: Im Preußen-Museum, Simeonsplatz 12, 32427 Minden, Telefon (0571) 46297, Mi. Sa. u. So. 18-20 Uhr.

Nachruf auf Herbert Laubstein – Am 17. Mai 2009 verstarb Herbert Laubstein im Alter von 78 Jahren in Gevelsberg. Wir verlieren mit ihm einen überzeugten, aufrichtigen, aber auch streitbaren Ostpreußen. Das liegt zum einen an seinen typisch-preußischen Charaktereigenschaften, zum anderen aber wohl an den schweren Schicksalsjahren, die er als Jugendlicher im von der russischen Armee besetzten Ostpreußen in den Jahren von 1945 bis 1948 durchzustehen hatte. Geboren wurde Herbert Laubstein am 25. November 1930 in Schaakswitte, Kreis Königsberg, wo er bis zum Einmarsch der Russen im Januar 1945 in die Schule ging. Von Januar 1945 bis 1948 lebte er unter erbärmlichsten Umständen im nördlichen Ostpreußen an verschiedenen Orten, unter anderem in den Kreisen Wehlau und Labiau, und arbeitete auf verschiedenen Kolchosen. Mehrere Einträge in der Lohnliste der Kolchose Perwissau, die im Samland-Museum in Minden als Kopie ausliegt, geben Zeugnis davon. Über das Leben in der Heimat und während der Russenzeit verfaßte er mehrere Schriften. Sie geben ein anschauliches und eindringliches Bild der nach Januar 1945 für die verbliebenen Deutschen fast nicht zu ertragenden Lebensverhältnisse, sind aber auch Erinnerung an die letzten Jahre in der Heimat am Kurischen Haff. Als Titel seien hier genannt: „Kinderjahre am Haff – Erinnerungen“, „Schaakswitte, Chronik eines Dorfes“, „Die letzten Jahre am Kurischen Haff“. Die Leser von „Unser schönes Samland“ kennen Herbert Laubstein aber auch als Verfasser vieler Artikel, die unsere Heimat nach der Zeit der Öffnung des Eisernen Vorhanges betreffen. Dazu konnte er aufgrund seiner häufigen Reisen ins heimatliche Ostpreußen, insbesondere in den Kreis Samland, wunderbare Fotografien mit aktuellen Motiven beisteuern. Er war immer wieder in Ostpreußen und hat auf beschwerlichen Transporten den neuen Bewohnern Hilfsgüter gebracht und Kontakte geknüpft. Viele unserer Landsleute verdanken ihm eindrucksvolle Fahrten nach Königsberg und Umgebung. Durch seine Russischkenntnisse und sein gewandtes Auftreten gelang es ihm, seine Gruppen gut und schnell über die Grenzen zu bringen. Eine Reise im Jahre 2006 konnte er nur noch planen. Landsleute aus Groß Ottenhagen erzählen mir, wie schwer es ihm gefallen ist, eine dreißigste Reise nicht mehr durchführen zu können. Aber er hatte alles bestens vorbereitet und stand bei der Abfahrt am Bus. Er überreichte eine Flasche Schnaps, die beim Überfahren der Oder geleert werden sollte. Nicht weniger aktiv war er für seine Landsleute aus Schaakswitte. Mit ihnen war er besonders verbunden. Mit viel Liebe und Fleiß hat er die stets gut besuchten Ortstreffen in Bremerhaven organisiert und war ein Bindeglied der ehemaligen Bewohner seines Dorfes. Mit Herrn Dr. Lemke arbeitete er an einer umfangreichen Chronik von Schaaken. Für sein vorbildliches Engagement zeichnete ihn die Landsmannschaft Ostpreußen mit dem silbernen Ehrenzeichen aus. 1988 wurde Herbert Laubstein in den Kreisausschuß der Heimatkreisgemeinschaft Landkreis Königsberg (Pr) e. V. und dann zum Schatzmeister gewählt. Er war ein strenger Kassenverwalter, hat aber auch selbst mit großem Arbeitsaufwand und viel Talent dafür gesorgt, daß „die Kasse stimmte“. Man denke nur an die schönen Ostpreußenkalender mit den meist selbst aufgenommenen Fotografien aus allen Teilen Ostpreußens oder an seine Faltblätter, mit denen die Kreisgemeinschaft für das Samland-Museum in Minden um Besucher wirbt. Die Heimatkreisgemeinschaft Landkreis Königsberg (Pr) e. V. hat Herbert Laubstein für seinen unermüdlichen Einsatz zu danken. Das Mitgefühl gilt seiner Familie. Die Kreisgemeinschaft wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Hinweis – Unser nächstes Kreistreffen findet, wie bereits angekündigt am 3. und 4. Oktober in Minden, im Hotel Bad Minden, Portastraße 36, 32429 Minden statt, Telefon (0571) 9563369, E-Mail: hotel@bad­minden.de Wir empfehlen denjenigen Landsleuten, die im Hotel Bad Minden logieren wollen, schon bald eine Bestellung mit Rückbestätigung unter dem Stichwort Königsberg aufzugeben.

Neuerscheinung – Kürzlich ist das Ortsfamilienbuch für das in unserem Kreisgebiet liegende Kirchspiel Heiligenwalde erschienen. Verfasser und Herausgeber ist Dr. Patrick Plew, Österreicherstraße 26, 01279 Dresden, E-Mail: Patrick_plew@arcor.de Das Ortsfamilienbuch enthält und verknüpft alle Einträge der Kirchenbücher von 1671 bis 1874 (Geburten, Eheschließungen und Todesfälle) sowie einer Vielzahl von privaten Quellen bis 1945. Zusammen sind das über 25000 Einzeldatensätze. Dieses Buch wurde mit den Ortsfamilienbüchern Kaimen, Schönwalde, Groß Legitten und Arnau verknüpft. Das Buch hat ein Format von 19x27 Zentimeter und enthält rund 630 eng beschriebene Seiten, inklusive einer geschichtlichen Einleitung, verschiedenen Landkartenausschnitten und mehreren Registern. Ein Exemplar liegt in Minden in unserem Heimatmuseum aus. Besuchern unseres in diesem Jahr am Sonnabend, den 3.  und Sonntag den 4. Oktober in Minden stattfindenden Kreistreffens wird  Gelegenheit zur Einsicht gegeben. Weiterhin verweisen wir auf das ebenfalls in Minden ausliegende Ortsfamilienbuch (OFB) des Kirchspiels Arnau. Auch dieses OFB kann in Minden eingesehen werden, Format 19x27 Zentimeter, 333 Seiten. Erfaßt sind alle Geburten, Eheschließungen und Todesfälle von 1668 bis 1769.

Samlandmuseum im Preußenmuseum in Minden – Unser Museum ist vom 4. Juli bis 28. Juli geschlossen.

 

MOHRUNGEN

Kreisvertreter: Wolfgang Warnat, Silcherstraße 5, 35415 Pohlheim, Telefon (06403) 6099009, Fax (06403) 6099007, E-Mail: wwarnat39@web.de Stellvertretende Kreisvertreterin: Gisela Harder, Moorfleeter Deich 395, 22113 Hamburg, Telefon (040) 7373220.

Neugewählter Vorstand – Die Kreisgemeinschaft hat am 28. März einen neuen Vorstand gewählt. Dieser setzt sich wie folgt zusammen: Kreisvertreter Wolfgang Warnat, Silcherstraße 5, 35415 Pohlheim, Telefon (06403) 6099009, Fax (06403) 6099007, E-Mail: wwarnat39@web.de; Stellvertretende Kreisvertreterin Gisela Harder, Moorfleeter Deich 395, 22113 Hamburg, Telefon und Fax (040) 7373220; Stellvertretende Kreisvertreterin Ingrid Tkacz, Knicktwiete 2, 25436 Tornesch, Telefon und Fax (04122) 55079; Schatzmeister Frank Panke, Eschenweg 2, 92334 Berching, Telefon (08462) 2452; Geschäftsführer Lothar Gräf, Dr.-Siekermann-Weg 28, 58256 Ennepetal, Telefon (02333) 5766, Fax (02333) 5570. Außerdem hat die Kreisgemeinschaft Mohrungen (Morag) folgende Kontaktpersonen in der Heimat: Urszula Manka, ul. Pomorska 23, PL-14-300 Morag, Vorsitzende des Vereins der Deutschen Bevölkerung „Herder“, Telefon (0048) 897576374 und Henryk Pruschkowski, ul. Herdera 3/9, PL-14-300 Morag, Telefon und Fax (0048) 897572892, zuständig für die „Mohrunger Stuben“ im historischen Rathaus.

 

OSTERODE

Kreisvertreter: Dieter Gasser, Friedrich-Lamp-Straße 8, 24306 Plön, Tel. (04522) 593580. Geschäftsstelle: Martin-Luther-Platz 2, 37520 Osterode am Harz., Tel. (05522) 919870. KGOeV@t-online.de; Sprechstunde: Di. 9–12, Do. 14–17 Uhr.

Busreise zum Hauptkreistreffen in Osterode (Ostróda)  und Buchwalde (Kajkowo) vom 29. bis 31. August – Zum diesjährigen Hauptkreistreffen in Osterode (Ostróda) und Buchwalde (Kajkowo) sind im Reisebus des Herrn Plewka sind noch Plätze frei. Diese achttägige Busreise mit Übernachtungen im Hotel Sajmino in Buchwalde (Kajkowo) beginnt am 26. August und endet mit der Rück­kehr nach Deutschland am 2. September. Zusteigmöglichkeiten in Düsseldorf, Bochum, Dortmund und an den Autobahnraststätten BAB 2 Hamm-Rynern, Gütersloh, Herford, Hannover-Garbsen, Hannover Hauptbahnhof /Busbahnhof ZOB-Steig 4, BAB 2/Raststätten Braunschweig, Helmstedt, Magdeburg, Berlin-Michendorf. Bei der Hin- und Rückfahrt ist jeweils eine Zwischenübernachtung vorgesehen. Während des Aufenthaltes im Heimatkreis steht den Reiseteilnehmern ein freier Tag zum Besuch der Heimatdörfer zur Verfügung. Geplant ist bei ausreichender Teilnehmerzahl (mindestens 20 Personen) auch eine Schiffsfahrt auf dem Oberlandkanal über die Rollberge. Reisepreis: 595 Euro pro Person im DZ inklusive HP (Frühstück und Abendessen). EZ-Zuschlag 70 Euro. Das ausführliche Programm mit Anmeldeformular und Sonderprogramm für das Hauptkreistreffen bitte bei Herrn Plewka, Telefon (02366) 35651, Fax (02366) 81589. Danach wäre die Reiseanmeldung möglichst kurzfristig vorzunehmen. Nutzen Sie die Möglichkeit zur Teilnahme am Hauptkreistreffen und zum Wiedersehen der Heimat!

 

PREUSSISCH EYLAU

www.preussisch-eylau.de. Kreisvertreter: Rüdiger Herzberg, Brandenburger Straße 11 a, 37412 Herzberg, Tel. (05521) 998792, Fax (05521) 999611, E-Mail: r.b.herzberg@t-online.de; Kartei, Buchversand und Preußisch Eylauer Heimatmuseum im Kreishaus Verden (Aller): Manfred Klein, Breslauer Str. 101, 25421 Pinneberg, Tel. (04101) 200989, Fax (04101) 511938,  E-Mail: manfred.klein.rositten@malle-tech.de.

120jähriges Jubiläum der Feuerwehren in Landsberg / Ostpreußen – Am 13. Juni 2009 feierten die Feuerwehren in Landsberg (heute Gorowo Ilaweckie) ihr 120-jähriges Jubiläum. Zu dieser Veranstaltung hatten der Bürgermeister, Jerzy Bubela, und der Leiter der Feuerwehren, Adam Ciosek, die Partner aus Verden und Vertreter der Kreisgemeinschaft Preußisch Eylau eingeladen. Mit einer Delegation von 14 Personen erreichten wir nach fast 18stündiger Busreise in der Nacht zum 12. Juni Bartenstein. Am Vormittag desselben Tages bereits um 9 Uhr empfing uns Landrat Nadolny im Gymnasium zu Bartenstein und begrüßte uns sehr herzlich. Nach dem Austausch der Grußworte berichtete der Vizelandrat, Herr Dombrowsky, über die Schwierigkeiten des Kreises bezüglich der wirtschaftlichen Randlage zum Königsberger Gebiet (Oblast Kaliningrad). Am Nachmittag fuhren wir nach Lötzen und unternahmen dort einen Schiffsausflug durch die wunderschöne Seenlandschaft Masurens.

Auf der Rückfahrt zu unserem Hotel in Bartenstein besichtigte die Delegation die beeindruckende Wallfahrtskirche „Heiligenlinde“. Am Sonnabend, 13. Juni, nahm dann die Delegation an den Veranstaltungen zum 120jährigen Jubiläum der Feuerwehren in Landsberg teil. Der Leiter der Delegation, Lutz Brockmann, Bürgermeister zu Verden, hob in seiner Rede die besondere Bedeutung der Jugendbegegnungen, die nunmehr seit 20 Jahren zwischen dem Landkreis Verden, der Stadt Gorowo Ilawecki (Polen) und Bagrationowsk (Rußland) hervor. „Gerade diese Jugendbegegnungen sind im Hinblick auf die gemeinsame Zukunft Polens und Deutschlands in Europa, einem Europa der Freiheit, der Demokratie und der Solidarität sehr wichtig.“ In einem Grußwort anläßlich der Feierlichkeiten habe ich als Kreisvertreter den angetretenen Feuerwehrfrauen und -männern für die Fortsetzung der über 120 Jahre währenden Tradition meine Anerkennung im Namen der Kreisgemeinschaft ausgesprochen. Radio Allenstein berichtete am Abend des 13. Juni sehr positiv über den Ablauf der Feierlichkeiten und würdigte dabei die Anwesenheit der Partner aus Deutschland. Am Sonntag, 14. Juni, brachen wir am frühen Morgen zur Rückfahrt auf. Eine Zwischenstation legten wir in Thorn/Weichsel ein. Zur Übernachtung waren wir in Posen angemeldet. Am Montag gegen 18 Uhr kamen wir wohlbehalten in Verden wieder an.

 

TILSIT–STADT

Stadtvertreter: Ulrich Depkat, Gartenstraße 21, 26180 Rastede, Telefon (04402) 695727, Geschäftsstelle: Diedrichstraße 2, 24143 Kiel, Telefon und Fax (0431) 77723, E-Mail: Kiellinie9@gmx.de.

Reise nach Tilsit – Anfang Juni dieses Jahres unternahm der neu gewählte Erste Vorsitzende und Stadtvertreter, Ulrich Depkat, seinen Antrittsbesuch in seiner Heimatstadt Tilsit (Sowjetsk). Für den erkrankten Oberbürgermeister Smilgin nahm sein Stellvertreter Ichtschenkow den Gedankenaustausch wahr. Ulrich Depkat konnte den Zweck und die Aufgaben der Stadtgemeinschaft Tilsit umreißen: Heimatpflege und Heimatkunde durch Erfassung der früheren Bewohner der Stadt Tilsit sowie deren Nachkommen in einer Heimatkartei; Pflege des Zusammenhalts der früheren Bewohner der Stadt Tilsit durch Publikationen in Schrift und Bild, wie Tilsiter Rundbriefe und Preußische Allgemeine Zeitung / Das Ostpreußenblatt und Veranstaltungen, wie Heimattreffen und Fahrten nach Tilsit; Erhaltung und Wiederherstellung von Erinnerungsstätten in Gemeinschaft mit der dortigen Bevölkerung (zum Beispiel Waldfriedhof). Die Pflege des Patenschaftsverhältnisses zur Stadt Kiel ist ein besonderes Anliegen der Stadtgemeinschaft, wie auch die Pflege der von der Stadtgemeinschaft initiierten Partnerschaft der Landeshauptstadt Kiel zu Tilsit (Sowjetsk). Oben angeführte Ziele der Stadtgemeinschaft wurden vom Stellvertretenden Oberbürgermeister uneingeschränkt akzeptiert, das Gespräch endete in großer Harmonie mit dem Austausch von Präsenten. Die ehemalige Direktorin der Schule am Waldfriedhof und jetzt in Diensten der Stadt, Tamara Kobsar, erklärte sich bereit, mit einer Jugendgruppe die deutschen Bürgergräber (1909–1941) zu pflegen, das heißt vom Unkraut zu befreien und die Inschriften nachzuziehen; dafür wurden 200 Euro übergeben. Der schöne Waldfriedhof wird gemeinsam von deutscher (Volksbund) und russischer Seite gepflegt. Im Auftrag von Karla Rintschenk, Mitglied der Stadtvertretung der Stadtgemeinschaft, konnte eine Spende von 500 Euro an Ordensschwester Maksymiliana von der katholischen Kirche Tilsit für das Projekt „Kinder an der Memel“ übergeben werden. Nach dem Besuch des Historischen Museums in Tilsit mit eindrucksvollen Erinnerungsstücken aus der deutschen Zeit und ergänzt um Stücke aus der sowjetisch / russischen Ära, folgte das Beisammensein mit dem Hauptgesprächspartner, der russischen Tilsitgesellschaft, die seit nunmehr zehn Jahren existiert und unter der Nummer 801 beim Staatlichen Registergericht in Kaliningrad als eingetragener Verein registriert ist. Die russische Tilsitgesellschaft ist das Pendant zur Stadtgemeinschaft Tilsit, es werden gemeinsam die gleichen Ziele verfolgt: Vermittlung der historischen Vergangenheit des alten Tilsit und der heutigen Bevölkerung der Stadt Sowjetsk (Tilsit), Einflußnahme auf die russische Stadtverwaltung hinsichtlich völkerverbindender Kontakte, aber auch Wahrnehmung von Belangen alter Tilsiter bei Besuchen in der Heimat. Abschließend überreichte Ulrich Deptkat Silberne Ehrenzeichen der Landsmannschaft Ostpreußen an: Anatoli Polunin, Vorsitzender der russischen Tilsitgesellschaft, und Jakow Rosenblum, Stellvertretender Vorsitzender und rühriger Dokumentarist „für deutsch-russische Völkerverständigung und Völkerfreundschaft“. Nach der Übergabe von Informationsmaterial über das alte Tilsit und Austausch von Präsenten beschloß ein gemeinsames Mittagessen das harmonische Beisammensein unter Freunden.


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