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05.09.09 / Sein Vermächtnis: Körber-Stiftung und Bergedorfer Gesprächskreis

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 36-09 vom 05. September 2009

Sein Vermächtnis: Körber-Stiftung und Bergedorfer Gesprächskreis

Schon von Weitem sind sie gut erkennbar: Die beiden auf zwei hohen Stelen ineinander verschlungenen Ringe aus Stahl vor den Hamburger Deichtorhallen. Sie sind das Kennzeichen für die Körber-Stiftung, die 1989 die Renovierung und Umgestaltung der alten Großmarkthallen zu Europas größtem Ausstellungsbereich für moderne Fotografie finanziell übernahm. Dies ist aber nur eines der vielen Projekte der Körber-Stiftung, die dieses Jahr ihr 50. Jubiläum feiert und Alleinaktionärin der Körber AG mit einem Eigenkapital in Höhe von 507 Millionen Euro ist. Kurt A. Körber, der sich selbst nicht als Mäzen, sondern als „Anstifter“ verstand, gründete die Stiftung 1959, um Bürgern Chancen zur Mitwirkung und Anregungen für eigene Initiativen zu bieten.

Die wohl bekanntesten Aktivitäten der Stiftung sind der international renommierte Bergedorfer Gesprächskreis, dessen Vorsitz Richard von Weizäcker innehat, der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten sowie der mit 750000 Euro dotierte Körber-Preis für die Europäische Wissenschaft. Die Stiftung ist fernerhin in den Bereichen Internationale Politik, Bildung, Wissenschaft, Gesellschaft und Junge Kultur mit einer Vielzahl an Projekten aktiv. So finden im neuen KörberForum, dem Sitz der Stiftung in der Hamburger HafenCity, regelmäßig Veranstaltungen und Podiumsdiskussionen statt, die „Gesprächskultur mit Bürgerengagement“ verbinden möchten, um „Impulse für Menschen zu liefern, die nicht alles so lassen wollen, wie es ist.             A.B.


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