15.04.2024

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
05.12.09 / »Es geschieht viel mit deutscher Beteiligung« / Der Bericht von LO-Sprecher Wilhelm v. Gottberg vor der Ostpreußischen Landesvertretung in Bad Pyrmont – Teil II

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 49-08 vom 05. Dezember 2009

»Es geschieht viel mit deutscher Beteiligung«
Der Bericht von LO-Sprecher Wilhelm v. Gottberg vor der Ostpreußischen Landesvertretung in Bad Pyrmont – Teil II

Fortsetzung des leicht gekürzten Berichts aus Nr. 48 der Preußischen Allgemeinen Zeitung / Ostpreußenblatt:

Auch die deutsche Politik muss sich zu einer intellektuell und moralisch plausiblen Erinnerungskultur durchringen. Dazu gehört die vertraute Erkenntnis, dass sogar himmelschreiendes Unrecht nie mit neuem Unrecht vergolten werden darf. (...)

Wie ist die aktuelle Lage beim deutsch-polnischen Nachbarschaftsverhältnis? Um es mit einem Wort zu beschreiben: Trostlos! In der heutigen Republik Polen gibt es keine staatlichen deutschen Kindergärten und Grundschulen in den Wohngebieten der Deutschen. Es gibt keine polnische Schule mit deutschsprachigem Unterricht, die von der ersten Klasse bis zum voll anerkannten deutschen Abitur führt. In Memel ist das anders.

In Polen ist nichts mit Partnerschaft auf gleicher Augenhöhe. Polen fordert, Polen zeigt sich irritiert, bisweilen schockiert über den Nachbarn im Westen. Hunderte Deutsche von der politischen Klasse, den Kirchenvertretern und den Medienschaffenden fordern von Deutschland und den Deutschen, sich Polen gegenüber weiterhin bußfertig und opferbereit zu verhalten. So auch Außenminister Westerwelle gestern vor acht Tagen in Warschau. Andernfalls könne es nicht zur Aussöhnung kommen. Mit dem Begriff Aussöhnung oder Versöhnung wird gehörig Schindluder getrieben. Die Menschen in Polen und Deutschland sind seit langem versöhnt. Alle, die hüben und drüben leben, wissen, soweit sie geschichtlich interessiert sind, was wir uns gegenseitig im vorigen Jahrhundert angetan haben, sie wissen auch, dass die heutige Generation daran keine Schuld trägt. Alle, die immer noch weitere deutsche Vorleistungen fordern, um Deutsche und Polen zu versöhnen, sind lebensfremde Utopisten. Tatsache ist, dass Völker ihr Verhältnis zu ihren Nachbarn nach ihren Interessen definieren. Erfolgreiche Außenpolitik für das eigene Land zu betreiben heißt: eigene Interessen durchzusetzen. Polens Interesse ist es, den Mythos aufrecht zu halten, dass das eigene Volk immer nur Opfer der bösen Nachbarn im Osten wie im Westen war, die das arme polnische Volk nur geknechtet haben.

Liebe Schicksalsgefährten, es ist so, diese Sichtweise haben mittlerweile auch viele, allzu viele Deutsche. Erinnern Sie sich bitte noch an die Rede der Bundeskanzlerin am 1. September auf der Westerplatte bei Danzig.

Reeducation, das heißt Umerziehung, haben die westlichen Siegermächte den Deutschen 1945 oktroyiert. Von Walter Lippmann, Leitartikler der „New York Herald Tribune“, in der damaligen Zeit, stammt der Satz: Die Umerziehung ist geglückt, wenn unsere Kriegspropaganda Eingang in die Geschichtsbücher der Deutschen gefunden hat und die nachwachsende Generation daran glaubt.

Ganz aktuell: Die „Pommersche Zeitung“ berichtete am 27. September: Selbsternannte deutsche und polnische Experten der jüngeren Generation haben sich im Rahmen der Konrad-Adenauer-Stiftung in Warschau getroffen und eine Erklärung zur Versöhnung zwischen Deutschen und Polen abgegeben. Schirmherren dieser Veranstaltung waren die Deutschen Richard von Weizsäcker und Bernhard Vogel sowie die Polen Bartoszewski und Mazowiecki. Die Erklärung ist umfangreich, fast eine ganze Zeitungsseite, und enthält gravierende Falschdarstellungen, wenn es um konkrete polnische Schuld geht. Hinsichtlich der so genannten polnischen Ostgebiete wird die historische Wahrheit verbogen. Die Pommernzeitung titelte zu dieser Meldung: „Versöhnung auf dem Fundament der Lüge“. Unsere Zeitung PAZ hat ebenfalls da-rüber berichtet.

Nicht die neue deutsch-polnische Grenze an Oder und Neiße alleine belastet die Beziehungen zum Nachbarland, vielmehr ist es die Ausraubung, Vertreibung und Enteignung der Deutschen, die immer noch weiter Bestand haben soll. Die Erklärung der selbsternannten Experten spricht von der Unantastbarkeit der Eigentumsregelung. Es entspräche allerdings europäischem Geist, wenn diese Enteignungsdekrete beim Beitritt Polens zur EU ersatzlos aufgehoben worden wären. Stattdessen aber hat das polnische Parlament 2004 einstimmig weitere Reparationen von Deutschland gefordert.

Ein zweiter Fall. In Berlin läuft schon seit zwei Monaten die Ausstellung „Deutsche und Polen“. Zum Inhalt der Ausstellung kommentierte unsere Zeitung, PAZ, „Eine sagenhafte Fehlleistung“. Im Grunde das Gleiche, wie ich eben geschildert habe hinsichtlich der Erklärung der jungen selbsternannten deutschen und polnischen Experten. (...)

Die Preußische Treuhand und das Zentrum gegen Vertreibungen sind für Polen Reizthemen. Beides wurde unzulässigerweise im Nachbarland miteinander verbunden, das alte Feindbild von den Revanchisten im Westen erstrahlte in Polen neu.(...)

Die Preußische Treuhand ist mit ihrer Klage für Entschädigung beziehungsweise Restitution des zurückgelassenen oder konfiszierten Eigentums der Deutschen in den ostdeutschen Heimatgebieten vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gescheitert. Begründet wurde das Urteil vor allem mit dem Umstand, dass Polen der Europäischen Menschenrechtskonvention von 1950 erst mit der Ratifizierung von 1994 beigetreten ist. Die Konvention verpflichtet Staaten jedoch grundsätzlich nicht rückwirkend. (...) Die gesamte politische Klasse in Polen und der Tschechischen Republik, aber auch die Bundesregierung und die Parteien, soweit sie im Bundestag vertreten sind, haben das Gerichtsurteil begrüßt.

In den Gremien der Preußischen Treuhand wird derzeit erörtert, ob eine zweite Klage in Straßburg erfolgreich sein könnte. Sie würde sich gegen die Bundesregierung richten und den Vorwurf beinhalten, dass diese den betroffenen deutschen Bürgern den diplomatischen Schutz zur Durchsetzung der Eigentumsrechte versagt.

Auch eine mit dieser Zielrichtung auf den Weg gebrachte Klage hält der Bundesvorstand der LO  für wenig aussichtsreich. Nach meiner Einschätzung würde nur eine europäische Richtlinie zur Regelung der ungelösten Eigentumsfrage Bewegung in die Sache bringen.

Sie wissen, dies ist der Ansatz der Europäischen Union der Vertriebenen und Flüchtlingen (EUFV). Diese wurde am 1. Dezember 2007 in Triest gegründet. Die LO und die Landsmannschaft Schlesien waren Gründungsmitglieder. Der Europäische Verband hat sich drei Hauptziele gesetzt:

1. Alle Vertriebenen und Flüchtlinge sollen ein uneingeschränktes Rückkehrrecht in die Heimat haben und dort mit Menschenrechten, gemäß UNO-Standard, ohne Diskriminierung leben können.

2. Die Vertreiberstaaten sollen die ungelöste Eigentumsproblematik schnellstmöglich einer Lösung zuführen. Dabei gilt der Grundsatz: Restitution vor Entschädigung.

3. Die Vertreiberstaaten sollen sich zur historischen Wahrheit über Flucht und Vertreibung bekennen.

Da wir in Deutschland mit der Eigentumsproblematik nicht weiterkommen, wäre es eine gute Möglichkeit, die Angelegenheit auf die EU-Ebene zu bringen. Das könnte erfolgreich sein, weil das Einstimmigkeitsprinzip mit dem Lissabon-Vertrag aufgehoben wird.

Nicht umsonst hat der tschechische Staatspräsident Klaus vor seiner Unterschrift unter den Lissabon-Vertrag gefordert, dass die EU eine Garantieerklärung abgeben möge, dass die Tschechische Republik von Klagen und Rückgabeforderungen hinsichtlich des konfiszierten Eigentums der Sudetendeutschen für alle Zeit verschont bleiben möge. Vor acht Tagen mussten wir den Nachrichten entnehmen, dass die EU Tschechien diese Ausnahme von der EU-Grundrechtscharta zugestanden hat. Eine feine EU-„Rechtsgemeinschaft“ ist das.

Im Juli habe ich in Ostpreußen zehn deutsche Vereine besucht. Es gibt Vereine, die nur noch rudimentär bestehen. Nur wenige haben noch berufstätige Mitglieder. Alle Vereine haben Schwierigkeiten, geeignete Personen für den Vorstand zu finden. In den Vereinen wird überwiegend Polnisch gesprochen, Nur in Landsberg ist es anders. Es gäbe dort im Verein auch Jugend, man trifft sich ein- bis zweimal in der Woche, dazu gibt es große Veranstaltungen mit guter Beteiligung. Man spricht Deutsch. Der Verein in Landsberg hat ein fantastisches, eigenes Haus – das frühere deutsche Amtsgericht. Der Erwerb durch den Verein war das maßgebliche Verdienst der Kreisgemeinschaft Preußisch Eylau und von Dr. Hüttenbach.

Die AGDM, der Allenstein Verein der Deutschen Minderheit, ist das Flagschiff der Deutschen Vereine im südlichen Ostpreußen. Der Verein wird gut geführt. Die Vorsitzende Kristine Plocharski ist nun auch Vizepräsidentin des Gesamtverbandes aller Deutschen Vereine in der heutigen Republik Polen. Der Sitz dieses Gesamtverbandes ist Oppeln. Auch ist Frau Plocharski stellvertretende Vorsitzende des Ostpreußischen Dachverbandes. (...)

Die Ostpreußen aus der Bundesrepublik helfen mit, dass die Heimat ihr deutsches Antlitz bewahrt. Die evangelische Kirche in Passenheim, sie ist eine der wenigen ganz alten Ordenskirchen, die heute noch den Protestanten zur Verfügung steht, bekam mit Hilfe der LO ein neues Dach. Die Kreisgemeinschaft Allenstein-Land hat einen Gedenkstein für Bischof Maximilian Kaller gestiftet. Er wurde am 4. Juli in Balden enthüllt. Es gibt weitere Beispiele dazu, auch aus dem russischen und dem litauischen Teil Ostpreußens. Die KG Bartenstein hat in Maxkeim auf dem Gräberfeld der Verstorbenen des deutschen ausgelagerten Bartensteiner Krankenhauses eine würdige Gedenkstätte geschaffen. Die örtlichen polnischen Behörden haben das Vorhaben sehr unterstützt.

Aber es muss auch über Schmerzliches berichtet werden. Der Druck der polnischen Administration ist groß. Ostpreußen soll aus dem Gedächtnis verschwinden. Der Dachverband unserer Vereine hat sich umbenannt. Er nennt sich jetzt „Verband der Deutschen Gesellschaften in Ermland und Masuren“. Vorher war es der „Verband der deutschen Gesellschaften in Ostpreußen“.

Im August war ich erstmalig wieder seit vier Jahren zu einem privaten Besuch in Königsberg. Die Stadt ist schöner, sauberer, großstädtischer und russischer geworden. Der Dom hat eine wunderbare Orgel bekommen, die in Potsdam in ihren Grundelementen gefertigt wurde. Leider ist der Dom kein Gotteshaus, sondern ein Konzerthaus. Es gibt Bestrebungen der russisch-orthodoxen Kirche, den Dom als Eigentum übertragen zu bekommen. Erforderlich wäre das nicht, denn mit der neu erbauten Erlöserkathedrale auf dem Hansaplatz hat die russisch-orthodoxe Kirche ein repräsentatives Gotteshaus, das auch Bischofskirche sein kann.

Das Deutsch-Russische Haus in Königsberg wird zur Zeit nicht mehr durch die GTZ alimentiert. Die Stelle des stellvertretenden Direktors wurde wegen Finanzmangels „k.w.“ gestellt. Deutscher Co-Direktor ist der Russlanddeutsche Victor Hoffmann, der schon vor der Wende in Königsberg umtriebig aktiv war. Mich erreichte im Sommer ein Hilferuf von zwei russlanddeutschen Vereinigungen aus dem Samland, die keine Unterstützung mehr durch das Deutsch-Russische Haus erhielten. Meine Nachfrage beim Bundesinnenministerium ergab den vorgetragenen Sachverhalt.

Russland ist von der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise hart getroffen, auch unsere Heimat. Zwischen 2004 und 2007 gab es im russischen Ostpreußen so gut wie keine Arbeitslosigkeit, nun ist diese Misere – so wie in ganz Europa – auch dort wieder gravierend. (...)

Die Administration des Gebietes bemüht sich, den grenzüberschreitenden Tourismus anzukurbeln. Hauptzielgruppe sind die Deutschen und die Skandinavier. Einen Impuls bekäme der Tourismus, wenn man die Visa-Barriere und das recht rigide Grenzregime ersatzlos aufheben würde. Denkbar wäre auch eine unbürokratische Visa-Erteilung beim Grenzübertritt. Die baltischen Staaten haben das praktiziert, bevor sie Teil der EU wurden.

Die materielle Hilfe aus Deutschland für das Königsberger Gebiet ist immer noch beachtlich. Verschiedene Kreisgemeinschaften aber auch Privatinitiativen helfen finanziell. (...) Bekannt dürfte die Ostpreußenhilfe unseres Landsmannes Hans Ulrich Karalus aus Heppenheim sein, der im Kreis Labiau eine beachtliche Zahl an Arbeitsplätzen geschaffen hat. In Tilsit gibt es einen russischen Verein „Tilsit“, wohlgemerkt „Tilsit“ nicht „Sowjetsk“, der bemüht ist, die deutschen Wurzeln der Stadt wieder erscheinen zu lassen. Er wird dabei von der Stadtgemeinschaft unterstützt.

Edmund Ferner hat bereits 1992 einen ständigen Schüleraustausch zwischen Heiligenhafen und Ragnit ins Leben gerufen. Die jährlich stattfindenden Besuche dauern an. Die Musikschule Tilsit hat zur Stadt Fehmarn eine Partnerschaft gegründet. Auch sie wurde von Herrn Ferner angeschoben. (...)

Das große Wandgemälde (Fres-ko) „Ankunft der Salzburger“ in der Aula der Friedrichsschule in Gumbinnen wurde mit Hilfe der Kreisgemeinschaft gewissermaßen neu geschaffen. Am 15. Mai wurde eine von der Stadtgemeinschaft Königsberg in Kooperation mit dem Museum Stadt-Königsberg in Duisburg und dem Historischen Museum in Königsberg geschaffene Kant-Ausstellung in der Pregelstadt eröffnet. Unser Herr Freyberg, Leiter in Ellingen, ist in jedem Jahr mindestens einmal mit einer Ausstellung im Königsberger Gebiet.

Es geschieht eine Menge mit deutscher Beteiligung im gesamten Gebiet. Mindestens ein Dutzend deutsch-russische Kooperationsprojekte für den Umwelt- und Naturschutz bestehen zur Zeit. Dazu gehören Trinkwasseraufbereitung, biologische Abwasserklärung, lokales Energiemanagement, Naturschutz in der Nehrung und in der Rominter Heide, die Entwicklung des sanften Tourismus, umweltgerechte Landwirtschaft, die deutsch-russischen Umwelttage sowie die floristisch-faunistische Erfassung im Großen Moosbruch. Die deutsche Bundesstiftung „Umwelt“ hat zu diesen und anderen Kooperationsprojekten eine Wanderausstellung unter maßgeblicher Mitwirkung von Dr. Hinkelmann vom Ostpreußischen Landesmuseum erstellt. Ich konnte mich bei der Vorbereitung und der Fertigstellung nachdrücklich einbringen. Die Ausstellung wurde zunächst in Königsberg gezeigt, sie war dann in anderen deutschen Städten und in diesem Herbst auch in Lüneburg zu sehen. Dr. Hinkelmann obliegt es, die Ausstellung in weitere Städte zu vermitteln. Die Ausstellung nennt als Hersteller das Ostpreußische Landesmuseum.

Deutsche und russische Archäologen graben seit dem vorigen Jahr in unmittelbarer Nähe von Cranz nach untergegangenen Siedlungen der Wikinger und der Prußen. Die Grabungen haben Überraschendes hervorgebracht, auch ungewöhnliche und wertvolle Funde. Darüber berichtete sehr anschaulich Dr. Ipsen vom Museum Schleswig, der an den Grabungen beteiligt ist, auf dem Deutsch-Russischen Gesprächsforum vor 14 Tagen in Lüneburg. Das Gesprächsforum war hervorragend besucht. Mehr und mehr sind Russen bemüht, die Geschichte des Landes wieder hervorzuheben. Beispielhaft dafür stehen der 200-jährige Friedensschluss von Tilsit vor zwei Jahren und die Plakatierung des Bildes der Königin Luise. Die Russen gehen an die Vergangenheit Ostpreußens viel unbefangener heran als die Polen mit der Geschichte des Teils Ostpreußens, der ihnen zugefallen ist.

Die Polen sind – wie lange eigentlich noch? – Gefangene ihrer Argumentation. Stichwort: Alte polnische Erde, das Kriegsende hat die historische Gerechtigkeit wieder hergestellt. Dazu hat man die deutschen Kulturdenkmale beseitigt, oder aus ihnen die deutschen Inschriften herausgehauen. Weil das so ist, kann man kaum über die deutsche Geschichte Ostpreußens mit den Polen sprechen. Die Russen reden von Ostpreußen als einem alten Teil Deutschlands, das ihnen als Kriegsbeute zugefallen ist.

Es folgt Schlussteil III.

Foto: Der Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen Wilhelm v. Gottberg


Artikel per E-Mail versenden
  Artikel ausdrucken Probeabo bestellen Registrieren