15.04.2024

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20.03.10 / KURZ NOTIERT

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 11-10 vom 20. März 2010

KURZ NOTIERT

Mehr Staatsanleihen: Aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und der Turbulenzen an den Börsen schichteten deutsche Versicherungen 2009 ihre Anlagen um. Inzwischen ist etwa ein Fünftel der Versichertengelder in Staatsanleihen angelegt. Doch diese bedeuten entweder niedrige Zinsen oder ein erhöhtes Ausfallrisiko. Deutsche Versicherungen sind mit etwa zehn Milliarden Euro in Griechenland engagiert. Bel

Jeder 20. Job ging verloren: Im Januar arbeiteten nur noch gut 4,9 Millionen Beschäftigte im Verarbeitenden Gewerbe. Somit gingen 2009 fünf Prozent der deutschen Industriearbeitsplätze verloren. Bel

US-Einlagensicherungsbehörde FDIC unter Druck: Nachdem in der vergangenen Woche erneut vier Regionalbanken nach Insolvenz mit 200 Millionen Euro durch den FDIC gestützt werden mussten, verstärkt sich der finanzielle Druck auf die Behörde. Zwar hat sie bereits die Mitgliedsbeiträge der ihr angeschlossenen Institute für die nächsten drei Jahre in Höhe von 45 Milliarden Dollar eingezogen, doch es wird davon ausgegangen, dass bis Ende 2011 1000 der 8000 US-Banken in Folge ausfallender Immobilienkredite insolvent gegangen sein werden. Bis jetzt musste der FDIC für 200 Institute einspringen. Bel

USA und Großbritannien im Visier der Ratingagenturen: Im Februar betrugen die US-Staatsausgaben 328,4 Milliarden Dollar, doch nur ein knappes Drittel davon war durch Staatseinnahmen gedeckt, so dass das Defizit 220,9 Milliarden Dollar betrug. Da eine Besserung nicht in Sicht ist, warnen Ratingagenturen vor einer Herabstufung der USA. Doch auch die Bonität Großbritanniens wird kritisch gesehen, da die Regierung in London ebenfalls mehr ausgibt, als sie einnimmt. Einziger Pluspunkt: Die Laufzeit der britischen Verbindlichkeiten liegt bei durchschnittlich 14 Jahren, was zur Folge hat, dass steigende Zinsen die Zinszahlungen nicht kurzfristig unkalkulierbar erhöhen dürften. Die Laufzeiten in den USA hingegen liegen bei nur 4,8 Jahren. Bel


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