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03.04.10 / Diskretes Netzwerk / Die »Humanistische Union« hat Einfluss – und viel Verständnis für Pädophile

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-10 vom 03. April 2010

Diskretes Netzwerk
Die »Humanistische Union« hat Einfluss – und viel Verständnis für Pädophile

Noch vor Wochen kannten nur wenige die „Humanistische Union e.V.“ (HU). Und wer diese Organisation kannte, hielt sie meist für eine wenig einflussreiche Gruppe, die für humanitäre Zwecke kämpft. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus. Unter dem schönen Etikett des Humanismus hat sich mit der HU 1961 eine Plattform gebildet, die effektiv für die Veränderung der Bundesrepublik im Sinne linker Ziele kämpft. Besonders mit den Kirchen und der bürgerlichen Sexualmoral lagen und liegen die Aktivisten der HU über Kreuz.

Als „unabhängige Bürgerrechts-organisation“ bezeichnet sich die Humanistische Union bis heute und nimmt in Anspruch, für den „Schutz der Bürger- und Menschenrechte“ einzutreten. Geradezu begrüßenswert klingt es, wenn die Mitglieder sich für die „Achtung der Menschenwürde“ und das „Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit“ einsetzen wollen. Jahrzehntelang gehörte dazu allerdings nach Ansicht vieler in der HU auch das „Recht“ von Pädophilen, ihre Neigung auszuleben.

Zunächst waren in den 60er Jahren aber die Kirchen das vorrangige Angriffsziel der humanistischen Unionisten, bevor sie sich verstärkt der weitestmöglichen Liberalisierung der Sexualmoral zuwandten. Unter dem Titel „Gleichberechtigung aller Religionsgemeinschaften“ plädiert die HU bis heute für die „Abschaffung staatlicher Kirchenprivilegien“, also vor allem Religionsunterricht und Kirchensteuer. Zudem kämpfen die in der Grundausrichtung atheistischen Humanisten für die Einführung der aktiven Sterbehilfe.

Auf dieser Linie setzt auch das Beiratsmitglied der HU, Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP), den Kampf gegen die Kirchen fort. Wie die PAZ berichtete, bezichtigt sie im aktuellen Missbrauchsskandal die katholische Kirche, dass sie die strafrechtliche Verfolgung der Täter verhindere. Dabei fällt unter den Tisch, dass die abstoßenden Taten, um die es hier geht, überwiegend gar keine Straftaten wären, wenn es nach dem Willen der HU gegangen wäre: Sie trat jahrzehntelang für die „Entkriminalisierung“, sprich: Legalisierung, von Pädosexualität ein. Erst 2004 korrigierte die HU unter dem massiven Druck der Öffentlichkeit diese Position mit knapper Mehrheit (19:12) und fährt seitdem einen etwas vorsichtigeren Kurs. Doch mit der Forderung nach Aufklärung und Bestrafung solcher Verbrechen ist die HU noch nicht an die Öffentlichkeit getreten.

Das ist auch in Zukunft kaum zu erwarten, denn nach wie vor sind im Beirat der bis heute als „gemeinnützig“ anerkannten HU genau die Köpfe der grünen, sozialdemokratischen und linksliberalen Wissenschaft, Kunst und Politik vertreten, die für noch mehr „sexuelle Selbstbestimmung“ eintreten. Von Hartmut von Hentig, dem Reformpädagogen und Lebenspartner des langjährigen Leiters der Odenwaldschule, über Walter Jens (Rhetorikprofessor) und Renate Künast (Fraktionschefin der Grünen) bis zu Ex-Ent- wicklungshilfeministerin Heidmarie Wieczorek-Zeul (SPD) reicht die Liste der heutigen Beiratsmitglieder. In der Vergangenheit waren dort auch Herta Däubler-Gmelin, Freimut Duwe (beide SPD), Ossip K. Flechtheim (Reformpädagoge) und sogar der bekannte Pfarrer und Sozialist Helmut Gollwitzer tätig. Nicht nur der bekannte Sexualpädagoge Helmut Kentler, sondern auch der einschlägig engagierte Publizist Rüdiger Lautmann spielten in diesem Verein eine aktive Rolle. Bis heute fällt es diesen Exponenten der sexuellen Liberalisierung der 68er-Bewegung schwer, sich von vielen dieser Wegbereiter der Pädophilie zu distanzieren. Hinrich E. Bues


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