27.01.2022

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08.05.10 / Wilhelm v. Gottberg: Opfergang

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 18-10 vom 08. Mai 2010

Wilhelm v. Gottberg:
Opfergang

An diesem Wochenende vor 65 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Die deutschen Streitkräfte hatten am 7. und 8. Mai 1945 den aussichtslos gewordenen Kampf eingestellt und bedingungslos kapituliert. Die westlichen Siegermächte sowie Sowjet-Russland besetzten Deutschland.

„Deutschland unterwirft sich allen Forderungen, die ihm jetzt oder später auferlegt werden“ (aus der Berliner Viermächte-Erklärung vom 5. Juni 1945). Die Soldaten der Wehrmacht aus Heer, Marine und Luftwaffe haben in den letzten Wochen des Krieges an der Ostfront trotz der greifbaren Niederlage heldenmütig gekämpft, um den Menschen aus Pommern und Ostpreußen, aus Ostbrandenburg, Westpreußen, Schlesien und Sudetenland die Flucht zu ermöglichen. Zehntausende Soldaten gaben ihr Leben, damit Millionen Landsleute, vorwiegend Frauen und Kinder, Alte, Kranke und Verwundete, in den Westen flüchten konnten. In diesen Tagen der Erinnerung an das blutige Ende des Krieges drängt es uns, mit Respekt und Dank ihres selbstlosen Opfers zu gedenken. Der letzte Wehrmachtsbericht des Oberkommandos der Wehrmacht gab der Gewissheit Ausdruck, dass den Leistungen und Opfern der deutschen Soldaten auch der Gegner die Achtung nicht versagen wird. Dieses hat sich bestätigt: Der US-Oberbefehlshaber im Zweiten Weltkrieg und spätere US-Präsident Eisenhower gab eine Ehrenerklärung für die deutschen Soldaten; Frankreichs verstorbener Präsident Mitterrand zollte den Wehrmachtssoldaten Respekt. Heute meinen einige sogenannte Meinungsbildner sich durch geschichtslose Diffamierung der Wehrmacht profilieren zu können.


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