29.01.2022

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
04.09.10 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 35-10 vom 04. September 2010

Aus den Heimatkreisen

ALLENSTEIN STADT

Kreisvertreter: Gottfried Hufenbach, Danziger Str. 12, 53340 Meckenheim. Geschäftsstelle: Stadtgemeinschaft Allenstein, Vattmannstraße 11, 45879 Gelsenkirchen, Telefon (0209) 29131 und Fax (0209) 4084891, E-Mail: StadtAllenstein@t-online.de

55. Allensteiner Jahrestreffen − Das diesjährige Treffen der Stadtgemeinschaft Allenstein findet vom 17. bis 19. September und erstmals gemeinsam mit der Kreisgemeinschaft Allenstein-Land statt. Das Treffen wird am Freitag, dem 17. September, mit der Versammlung der Stadtvertreter eröffnet, die die Berichte des Vorstandes entgegennimmt. Am Abend feiern die Allensteiner ihr Wiedersehen im Restaurant Dubrovnik neben dem Hans-Sachs-Haus. Die Veranstaltungen am Sonnabend, 18. September, beginnen um 10.45 Uhr in der Propsteikirche mit einer ökumenischen Andacht und Kranzniederlegung an der Gedenktafel für die verstorbenen Allensteiner. Danach besteht Gelegenheit, den Treudank, das Allensteiner Heimatmuseum in der Vattmannstraße, zu besuchen. Ab 13 Uhr trifft man sich im Schloss Horst. Neben den Verkaufsständen mit Büchern über Allenstein gibt es eine Ausstellung alter Postkarten zu sehen. Um 15 Uhr findet in der Glashalle des Schlosses die Feierstunde zum 55. Jahrestreffen statt, die von der Trinity Brass, dem Bläser- und Posaunenchor Gelsenkirchen-Erle unter der Leitung von Hans-Günter Nowotka musikalisch umrahmt wird. Als Gäste erwarten wir neben Vertretern der Partnerstädte Gelsenkirchen und Allenstein auch wieder zahlreiche Angehörige der AGDM. Anschließend spielt Oskar Delberg seine beliebten Oldies zum Tanz und zur Unterhaltung auf. Wer es ruhiger mag, kann sich auch zum Schabbern in den Garten oder den Rittersaal zurückziehen. Mit dem Besuch der Gottesdienste am Sonntagvormittag geht das Treffen zu Ende.

 

ANGERBURG

Kreisvertreter: Kurt-Werner Sadowski. Kreisgemeinschaft Angerburg e.V., Landkreis Rotenburg (Wümme), Postfach 1440, 27344 Rotenburg (Wümme), Landkreis: Telefon (04261) 9833100, Fax (04261) 983883100.

Angerburger treffen sich am 11./12. September in der Theodor-Heuß-Schule in Rotenburg (Wümme) – Wir leben in einer sich ständig verändernden Welt. Nichts bleibt so wie es ist. Auch in Rotenburg (Wümme) hat sich in den letzten zwölf Monaten einiges verändert. Der Bürgersaal steht uns in diesem Jahr nicht zur Verfügung, da es zum 1. September einen Pächterwechsel gab. Deshalb werden wir uns am 11./12. September 2010 in der Theodor-Heuß-Schule in Rotenburg (Wümme), Gerberstraße 16 treffen (neben dem Ratsgymnasium Gerberstraße 14). Es wird also ein Treffen der kurzen Wege und auch die Michaelskirche liegt in der Nähe. Die Mensa/Aula der Theodor-Heuß-Schule steht uns am Sonnabend, den 11. September, von 14 bis 23 Uhr, und am Sonntag, den 12. September, von 9 bis 16 Uhr, zur Verfügung. Eingeleitet werden die 56. Angerburger Tage am 11. September, um 9 Uhr mit einem Gedenken am Patenschaftsstein am Rotenburger Kreishaus bei der Angerburger Eiche. Ab 9.30 Uhr tagt in einer öffentlichen Sitzung die Kreisvertretung der Kreisgemeinschaft im großen Sitzungssaal des Kreishauses. Im Mittelpunkt der Sitzung stehen Ehrungen und Berichte des Vorstandes sowie die Wahl eines stellvertretenden  Kreisvertreters für den aus gesundheitlichen Gründen zurückgetretenen Alfred Nehrenheim. Es ist eine gute Gelegenheit, sich zu informieren. Danach wird zu einer Busfahrt nach Sittensen zum Heimatverein der Börde Sittensen e.V. eingeladen. Der Preis für die Busfahrt mit Kaffee und Kuchen beträgt 10 Euro pro Person. Der Bus fährt pünktlich um 13.30 Uhr vor dem Hotel am Pferdemarkt ab. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 25 Personen.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Angerburger Tage dürfte am Abend der Vortrag der international bekannten Vortragskünstler Helfried und Renate Weyer aus Buxtehude werden. Sie zeigen Ostpreußen „Land der dunklen Wälder“ in faszinierender Großbildtechnik, projiziert auf eine große Panoramawand: Das Ermland, Masuren, Königsberg und natürlich die Kurische Nehrung. Der live gesprochene Vortrag des Königsberger Fotografen wird mit Musik in Konzertqualität untermalt, ebenso mit Beispielen der längst ausgestorbenen zärtlichen Sprache. Der Filmvortrag findet am Sonnabend, den 11. September, um 20 Uhr, in der Aula des Ratsgymnasiums, Gerberstraße 14, statt (neben der Theodor-Heuß-Schule). Der Sonntag, 12. September, beginnt um 9 Uhr mit einem Gottesdienst in der evangelischen Michaelskirche (Bischofsstraße). Anschließend findet um 11 Uhr in der Aula des Ratsgymnasiums in der Gerberstraße 14 eine Feierstunde statt. Mechthild Ross-Luttmann, Niedersächsische Ministerin a. D. für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit wird zu uns kommen und die Gastrede halten. Das Angerburger Zimmer im Honigspeicher beim Heimatmuseum wird am Sonnabend und Sonntag von 12 bis 16 Uhr geöffnet sein. In der Theodor-Heuß-Schule werden an beiden Tagen Bücher wie Angerburg von A-Z (4. Auflage) und „Der Kaufherr Thomas Anderson“ sowie Postkarten und Landkarten angeboten. Alle Angerburgerinnen und Angerburger sowie deren Nachkommen und Heimatfreunde, aber auch Gäste sind wieder ganz herzlich zu den 56. Angerburger Tagen am 11./12. September 2010 nach Rotenburg/Wümme eingeladen. Bekunden Sie durch Ihre Teilnahme Treue und Verbundenheit zu unserer Heimat, auch 65 Jahre nach Flucht und Vertreibung.

Aula der Theodor-Heuß-Schule steht für Filmvortrag und Feierstunde ebenfalls zur Verfügung – Entgegen unserer Ankündigung steht für den Filmvortrag „Land der dunklen Wälder“ von Helfried und Renate Weyer am Sonnabend, 11. September, 20 Uhr, und für die Feierstunde am Sonntag, 12. September, 11 Uhr, die Aula der Theodor-Heuß-Schule, Gerberstraße 16 (neben dem Ratsgymnasium) ebenfalls zur Verfügung. Somit können die 56. Angerburger Tage am 11./12. September vollständig in der Theodor-Heuß-Schule durchgeführt werden. Gelegenheit zum Kaffeetrinken und Abendessen am Sonnabend und zum Mittagessen am Sonntag besteht in der Mensa. In der Nähe befindet sich auch die Michaelskirche in der Bischofstraße. Vergessen Sie auch nicht, ein Zimmer bei den bekannten Hotels in Rotenburg (Wümme) oder Umgebung zu buchen. Das Angerburger Archiv ist größtenteils eingelagert und somit nur zu einem kleinen Teil einsehbar. Der zur Verfügung stehende Raum bietet nur Platz für bis zu zwei Personen, deshalb ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Es wird um Verständnis gebeten.

 

ELCH-NIEDERUNG

Kreisvertreter: Manfred Romeike, Anselm-Feuerbach-Str. 6, 52146 Würselen, Telefon/Fax (02405) 73810. Geschäftsstelle: Hartmut Dawideit, Telefon (034203) 33567, Am Ring 9, 04442 Zwenkau.

Einladung zur Mitgliederversammlung / Kreistreffen – Am Sonnabend, 2. Oktober treffen sich die Landsleute aus dem Kreis Elchniederung, Mitglieder und Freunde unserer Kreisgemeinschaft im Hotel Esplanade in Bad Nenndorf. Schon am Freitag, 1. Oktober, 14 Uhr, wird das Tagungsbüro / Restaurant eröffnet sowie ab 16 Uhr werden Diavorträge im dortigen „Agnes-Miegel-Saal“ zu sehen sein. Sonnabend, 2. Oktober: 9 Uhr Öffnung des Tagungsbüros / Restaurant (Buch- und Bernsteinverkauf, Film- und Diavorträge im „Agnes-Miegel-Saal“), 12 Uhr Mittagessen im Restaurant, 14 Uhr Eröffnung der Mitgliederversammlung (Begrüßung durch den Kreisvertreter, Totenehrung, Grußworte von der stellvertretenden Landrätin Kreis Schaumburg Frau Hartmann-Grolm, Bericht des Versammlungsleiters Kreistag, Grußworte der Kirchspielvertreter, Ehrungen und Neuwahl des Kirchspielvertreters Neukirch, Ostpreußenlied, gemütliches Beisammensein), 19 Uhr Musikalisches Unterhaltung / Tanz. Sonntag, 3. Oktober, 10 Uhr Gottesdienst in Steinhude (Fahrgemeinschaft), Besuch des „Agnes-Miegel-Hauses“, Ausklang im Hotel. Am Freitag, 1. Oktober, treffen sich die Delegierten zu ihrer jährlichen Sitzung. In den Hotels Esplanade und Deutsches Haus können Zimmer gebucht werden (Stichwort: Elchniederung).

 

GERDAUEN

Kreisvertreter: Arnold Schumacher, Hüttenstraße 6, 51766 Engelskirchen, OT Rümderoth, Telefon (02263) 902440. Gst.: Doris Biewald, Blümnerstraße 32, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 9600987, E-Mail: geschaeftsstelle@ kreis-gerdauen.de.

Kreistagssitzung – Laut unserer Satzung (§5, Absatz 4) sind wir verpflichtet, den Termin der nächsten Kreistagssitzung, der für Freitag, 8. Oktober, 19 Uhr im Hotel Esplanade in Bad Nenndorf anberaumt wird, vor der Ladungsfrist in der Preußischen Allgemeinen Zeitung / Das Ostpreußenblatt bekanntzugeben. Allen Vorstands- und Kreistagsmitgliedern sowie den stellvertretenden Kirchspielvertretern und den Mitgliedern des Ältestenrates ist die Einladung zur Kreistagssitzung mit den Tagesordnungspunkten bereits zugegangen.

Tagesordnung – Die Tagesordnung der Kreistagssitzung umfasst folgende Punkte: 1. Begrüßung, Anwesenheitsfeststellung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Schriftliche Anträge auf Änderung der Tagesordnung, Nachfrage auf Anmeldung von Themen für den Punkt „Verschiedenes“, Genehmigung der Tagesordnung, Genehmigung des Protokolls vom 12. September 2009; 2. a) Familienforschung / GIRDAWE (Sachstand und Rechenschaftsbericht für Kreistag), b) Finanzen (Bericht des Schatzmeisters, Bericht der Kassenprüfer, Beschluss über die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2009), c) Heimatstube / Archiv, d) Wahlen (Neuwahl der Kassenprüfer, Beschluss über den Wahltag der Kreistagswahl 2011, Information zur Kreistagswahl 2011 – Aufstellung der Kandidatenliste, Wahlausschuss für die Kreistagswahl), e) Heimatbrief, f) Kreiskartei, g) Hauptkreistreffen (Informationen zum Ablauf – Kassenbesetzung und Aufgabenverteilung, Beschluss über Zeit und Ort HKT 2011), h) Wolfskinder, i) Bruderhilfe; 3. Verschiedenes.

 

HEILIGENBEIL

Kreisvertreterin: Elke Ruhnke, Remscheider Straße 195, 42369 Wuppertal, Tel.: (0202) 461613.  Stellvertreter: Christian Perbandt, Im Stegfeld 1, 31275 Lehrte, Tel.: (05132) 57052. 2. Stellvertreter: Michael Ochantel, Schulstraße 17, 84056 Rottenburg, Telefon (08781) 203164. Internet: www. kreisgemeinschaft-heiligenbeil.de

Kirchspiel Hohenfürst und Eisenberg – Die Kirchspielvertreterin für das Kirchspiel Eisenberg, Helga Stelljes, und die Kirchspielvertreterin für das Kirchspiel Hohenfürst, Elke Ruhnke, laden recht herzlich zum Hauptkreistreffen nach Burgdorf ein. Wir würden uns freuen, möglichst viele Landsleute am 11. und 12. September 2010 begrüßen zu dürfen. An beiden Tagen öffnet das Veranstaltungszentrum um 9 Uhr. Wie auch in den vergangenen Jahren besteht die Möglichkeit, am Samstag und Sonntag die Heimatstube in der Wilhelmstrasse zu besuchen; für den Transfer vom Veranstaltungszentrum Sorgenser Straße zur Heimatstube ist gesorgt.

Heiligenbeil-Sondertreffen in Burgdorf 2010 – Herbert Schemmerling, früher Heiligenbeil, heute Denver (USA), lädt alle Personen, die den Namen Schemmerling haben oder hatten, zu einem Sondertreffen am Sonntag, dem 12. September um 14 Uhr in das Veranstaltungszentrum Burgdorf ein. Bitte Bilder und Familiendokumente mitbringen. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Herbert Schemmerling per Mail: hschemm@msn.com oder an Kreisvertreterin Elke Ruhnke.

Sondertreffen – Freitag, 10. September, 14 Uhr Kirchspiel Bladiau im Gemeindesaal der Pankratiuskirche Burgdorf, Gartenstraße, Leitung: Konrad Wien. Sonnabend, 11. September, 11 Uhr, Gemeinde Schwengels im Schützenheim Burgdorf An der Bleiche 7, Leitung: Eleonore Kath, geb. Malek; 15.30 Uhr Stadtgemeinschaft Zinten im Veranstaltungszentrum Burgdorf, Sorgenser Straße 31.

 

MOHRUNGEN

Kreisvertreter: Wolfgang Warnat, Silcherstraße 5, 35415 Pohlheim, Telefon (06403) 6099009, Fax (06403) 6099007, E-Mail: wwarnat39@web.de. Geschäftsführer: Lothar Gräf, Dr-Siekermann-Weg 28, 58256 Ennepetal, Telefon (02333) 5766, (02333) 5570, E-Mail: rgraef@freenet.de. Stellvertretende Kreisvertreterin: Gisela Harder, Telefon (040) 7373220; Ingrid Tkacz, Telefon (04122) 55079.

Einladungen zum Heimatkreistreffen 2010 der Kreisgemeinschaft Mohrungen e.V. nach 31542 Bad Nenndorf, Bahnhofstraße 8. − Das in jedem Jahr ausgerichtete Heimatkreistreffen findet 2010 in Bad Nenndorf vom 17. bis 19. September in den Räumen des Grandhotels Esplanade statt. Der Vorstand der Kreisgemeinschaft lädt alle Mitglieder, Angehörige und Freunde hierzu recht herzlich ein und wünscht sich, dass in diesem Jahr besonders viele den Weg nach Bad Nenndorf finden werden. Versuchen Sie doch einmal ihre jungen Verwandten (Kinder, Enkel und Urenkel) zu überreden hierhin mitzukommen. Diese Treffen sind und bleiben ein entscheidender Beitrag zur Pflege und Erhaltung unseres Heimatgutes, so wie es in unserer Satzung verankert ist. Freitag, 17. September, Kreisausschuss-Sitzung, Beginn 11 Uhr. Freitag, 17. September, Kreistags-Sitzung Beginn 16 Uhr. Sonnabend, 18. September,  Mitgliederversammlung. Beginn 17 Uhr, für alle Mitglieder der Kreisgemeinschaft Mohrungen e.V. mit dem Jahresbericht des Kreisvertreters und anschließender Frage- und Diskussionsrunde.

Heimatkreistreffen 2010 am 18. und 19. September in Bad Nenndorf im Grandhotel Esplanade, Bahnhofstraße 8, der Kreisgemeinschaft Mohrungen e.V. in der Landsmannschaft Ostpreußen e.V. – Patenschaft von Gießen – Programm: Sonnabend, 18. September: 9 Uhr Einlass in die Veranstaltungsräume im Grandhotel Esplanade, Bahnhofstraße 8; 9.30 Uhr Begrüßung der Teilnehmer im Restaurant L‘Orangerie und Eröffnung der Ausstellung „1111 Jahre Morungen / Harz“ durch die Kulturreferentin der Kreisgemeinschaft Mohrungen Gisela Harder; 10.30 Uhr, Kreistagsmitglieder stellen sich vor, 11 Uhr, Beginn einer sachkundigen Stadtführung in Schaumburger Tracht (Treffpunkt am Eingang des Grandhotels Esplanade); ab 12 Uhr, Mittagessen  nach Speisekarte; ab 15 Uhr, Projekt-Vorstellung „Vergessene Zeugen der Geschichte Horn / Zabi Rog“ durch Ingrid Tkacz, stellvertretende Vorsitzende der Kreisgemeinschaft; Dokumentarfilm „Kinder der Flucht“ – vorgeführt von Elisabeth Krahn; 16 Uhr, Filmvorführungen über Ostpreußen im Untergeschoss des Grandhotels Esplanade vorgeführt von Joachim Berg; 17 Uhr, Beginn der Mitgliederversammlung; ab 18 Uhr, Abendessen; 19 Uhr, bunter Abend im Restaurant L‘Orangerie im Grandhotel Esplanade mit Tanzmusik der „Happy Sound Music“ von K.-D. Dust,  Gedichtvorträgen, Quiz und  Schaueinlagen von Teilnehmern. Gegen 24 Uhr, Ende. Sonntag, 19. September: 8.30 Uhr, Einlass in die Veranstaltungsräume im Grandhotel Esplanade, Bahnhofstraße 8; 9 Uhr, Ab Eingang Grandhotel Esplanade, Blumenniederlegung am Denkmal von Agnes Miegel im Kurpark; 10.30 Uhr, Feierstunde; mit musikalischer Umrahmung; Begrüßung Kreisvertreter; Grußworte von Ehrengästen, Kurzandacht, Totenehrung durch Elisabeth Krahn, Festansprache „Von Morungen / Harz nach Mohrungen / Ostpreußen“ von Lutz Krause, Schlusswort durch den Kreisvertreter, gemeinsamer Gesang des „Deutschlandlied“, ab 12.30 Uhr, Mittagessen nach Speisekarte. 14 Uhr, nach einem gemeinsamen gemütlichen Nachmittag Abschiednehmen der Teilnehmer.

Gratulation – Erika Jahr feierte am 21. August ihren 90. Geburtstag. Wir wünschen ihr noch viele weitere gesunde Lebensjahre und danken ihr für ihre aufopferungsvolle langjährige Tätigkeit im Kreisausschuss und Kreistag. Bleibe uns bitte noch lange erhalten, Erika!

 

NEIDENBURG

Kreisvertreter: Jürgen Szepanek, Nachtigallenweg 43, 46459 Rees-Haldern, Tel. / Fax (02850) 1017.

Kreistagswahl – Der Wahlausschuss der Kreisgemeinschaft Neidenburg gibt nachstehend in alphabetischer Reihenfolge die Namen der künftigen Kreistagsmitglieder für die Legislaturperiode von 2010 bis 2014 bekannt: Ruth Bahr, Günther Ernst, Marion Haedge, Ulrich Hoffmann, Frank Jork, Reinhard Kayss, Lutz Knief, Jürgen Kowalek, Ingrid Laufer, Heinz Laurien, Dr. Uwe Laurien, Ulrich Lewandrowski, Dietrich Olinski, Hans-Ulrich Pokraka und Jürgen Szepanek.

 

SCHLOSSBERG(PILLKALLEN)

Kreisvertreter: Michael Gründling, Große Brauhausstraße 1, 06108 Halle/Saale. Geschäftsstelle: Renate Wiese, Tel. (04171) 2400, Fax (04171) 24 24, Rote-Kreuz-Straße 6, 21423 Winsen (Luhe).

Heimattreffen der Schirwindter Ostpreußen – Das sechzehnte Treffen der Schirwindter-Landsleute und Freunde des Kreises, fand vom 30. Juli bis zum 1. August 2010 in Meiningen, im „Gasthof zum Schlundhaus“ statt. Mittelpunkt war die Heimatstadt Schirwindt, aus der am 31. Juli 1944 – also vor 66 Jahren – die Flucht vor der Roten Armee begann. Unser Treffen, am 30. Juli 2010 begann mit der Begrüßung durch den Organisator Gerhard Preikschat und einem stillen Gedenken der verstorbenen Landsleute: Hildegard Rauschenbach und Eva Kaukereit. Außerdem galt unser Gedenken dem Kreisvertreter der Kreisgemeinschaft Schloßberg: Arno Litty. Regelmäßig besuchte er mit seiner Frau Inge das Treffen der Schirwindter hier in Meiningen. „Hildchen“ Rauschenbach war unsere Heimatdichterin. Sie textete und vertonte rund fünfzig Lieder; auch schrieb sie neben mehreren Büchern noch etwa einhundert Gedichte. Mögen alle ihre Lieder, die sie für uns gesungen hat sowie auch die Gedichte und Erzählungen noch lange in den Herzen der Ostpreußen in liebevoller Erinnerung weiterleben. Hella Gießler berichtete in ihrem Beitrag, wie die Zivilbevölkerung am 31. Juli 1944 – oft überstürzt – alles stehen und liegen lassen musste. Die große Flucht begann! Egal ob jung oder alt, gesund oder krank, nur so schnell wie möglich fort von hier. Sie hatten keine andere Wahl! Daheim blieben nur die Toten. Gerhard Preikschat erklärte, dass dieser 31. Juli vor 66 Jahren  sicher der schwärzeste Tag in der Geschichte seiner Heimatstadt Schirwindt gewesen ist. Die Stadt ging im Flammenmeer und im Hagel von Bomben und Granaten unter! Schirwindt war einst die kleinste östliche Stadt des „Deutschen Reiches“ und somit auch Grenzstadt zu Litauen. Sie wurde als erster Ort auf deutschem Gebiet  von der Roten Armee eingenommen. Aus diesem Grund wurde die Stadt Schirwindt auf Befehl Stalins eingeebnet. Weiterhin schilderte Gerhard Preikschat an Hand einer Landkarte die einzelnen Stationen der Flucht mit seiner Familie. Ob tiefer Schnee und eisige Kälte bei starkem Ostwind – der Treck musste weiter, so beschwerlich es auch war – bei jedem Wetter! Ständige Begleiter waren der Hunger und die Angst. Oft wurden die Trecks von feindlichen Flugzeugen (Tieffliegern) beschossen! Die auf der Flucht an Krankheit oder Erschöpfung gestorbenen Menschen (meist kleine Kinder oder alte Leute) konnte man am Wegrand höchstens mit einem Tuch bedecken, in der hartgefrorenen Erde war es nicht möglich eine Grube auszuheben!

Diese Erinnerungen wurden dann zum zentralen Thema an diesem sechzehnten Regionaltreffen. Nachdem die schlimmsten Strapazen überstanden − waren und die geflüchteten Menschen sich auf einigermaßen sicherem Boden befanden, mussten sie eine weitere hässliche Erfahrung machen!  Wo sie auch hinkamen in diesem „Deutschen Reich“ – niemand wollte die Flüchtlinge aufnehmen! Die Leute verschlossen ihre Häuser und behaupteten, keinen Platz zu haben und auch selber nicht genug zu Essen. Das stimmte allerdings meistens nicht, wurden die Flüchtlinge dann aber eventuell doch aufgenommen, bekamen sie oft nur einen Raum in der Scheune oder neben dem Stall. Nirgendwo waren die „Fremden“ gern gesehen! Es war sehr schwierig eine Bleibe – wenigstens für den Übergang – zu finden! Dieser überaus enttäuschende Zustand hielt sich über eine sehr lange Zeit! Sie sind noch jahrelang nur als „die Zugereisten“ bezeichnet worden! Doch es gab natürlich auch Ausnahmen, genau wie in jeder anderen Situation. Um uns nach diesem traurigen Kapitel wieder etwas aufzuheitern, begann dann Dora Stark damit, uns einige schöne Gedichte vorzutragen. Harry Geertschuis mit Brigitte und Gerhard Geertschuis mit Hildegard erfreuten uns mit einem Dia-Vortrag. Sie machten auf diese Weise mit uns eine Tour durch Ostpreußen und auch durch Westpreußen. Mit seiner Schilderung traf Harry genau das Interesse seiner Zuschauer; und er verstand es auch sehr gut, unsere Aufmerksamkeit zu fesseln. Als Gast konnte Antanas Spranaitis aus Kudirkos – Neumiestis (Litauen) von der Nachbarschaft Schirwindt begrüßt werden − Spranaitis hat eine Schirwindter-Stube eingerichtet, in welcher die Erinnerung an die verschwundene Stadt mit vielen Exponaten gepflegt wird. Demnächst wird diese Heimatstube vergrößert. Der Bürgermeister stellte dafür fünfzig weitere qm zur Verfügung. Im Namen aller Schirwindter Landsleute möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich dafür bedanken! Ganz spontan rief Gerhard Preikschat eine Sammlung ins Leben. Ein Betrag von 285 Euro wurde bei der spontanen Sammlung gespendet! Dieser Betrag soll für die Ausstattung der o.g. neuen Räumlichkeiten verwendet werden. Tatkräftige Mitstreiter und Hilfe  beim Einrichten der neuen Räume bekommt das Ehepaar Spranaitis durch Harry Geertschuis und seine Brigitte. Gerhard Preikschat überreichte dann Herrn Antanas Spranaitis als Dank für seine umfangreiche Erinnerungs-Arbeit ein großes Bild. Auf diesem Bild ist die „Memel“ mit der „Königin-Luise-Brücke“ in Tilsit dargestellt. Später wurden wir wieder mit einem „Litauer Buffet“ überrascht! Ein ganz herzliches Dankeschön dafür und viele Grüße!

Nun wollen wir noch einmal zurück schauen. Unser Anliegen ist es, unsere unvergessenen Erlebnisse durch die Schilderung der Ereignisse an kommende Generationen weiter zu geben. Der Zweite Weltkrieg und die damit verbundenen Schrecken und Leiden unendlich vieler Menschen in ganz Deutschland – in unserem Fall die Flucht und der Verlust unserer Heimat – dürfen nicht in Vergessenheit geraten!! Als Erste waren natürlich die Grenzbewohner von diesem Schicksal betroffen. Auch Frau Hedwig Sommer sprach noch einmal von unserem Leidensweg, der an diesem 31. Juli 1944 begann. Wir hörten anschließend das Gedicht: „Heimat Ostpreußen – Mein geliebtes Heimatland“! In diesem Wort klingt es schon an – „Heim“ ist darin enthalten, das Vertraute, der Raum der Geborgenheit – auch die Gemeinschaft zählt dazu. Immer vertraut bleiben uns der Sprachklang, die Landschaft, die Siedlung und das Brauchtum im damaligen Ostpreußen. Mit einem besinnlichen Gedicht ging dieser Nachmittag dann zu Ende. Margot Lang hat dieses folgende Gedicht geschrieben: „Kindheit – Kinderjahre in Ostpreußen“. Vorgelesen wurde uns dieses Gedicht von Frau Hedwig Sommer. Großer Beifall war dann Dank für alle Vorträge. Der Ausklang des Abends des 31. Juli 2010 fand dann in den „Meininger Schlossstuben“ statt.

Am nächsten Morgen, es war dann der 1. August 2010, besuchten wir den Gottesdienst in der evangelischen Stadtkirche. Allen denjenigen, die nicht mehr an dem Treffen der Schirwindter in Meiningen teilnehmen können, senden wir liebe Grüße in jedes Haus. Es bestand immer eine feste Gemeinschaft und Verbundenheit. In diesem Jahr konnte ich sogar miterleben, dass der Zusammenhalt, und wenn nötig auch Hilfe für die Landsleute, weit über die Grenzen hinaus besteht. Es gibt Menschen, die sich durch ihr Denken, Handeln und ihre Selbstlosigkeit vom Heer der anderen unterscheiden. Sie imponieren uns durch ihren Mut, inspirieren durch ihre Tatkraft, denn sie stellen ihr Leben in den Dienst der Landsmannschaft. Das beweist uns Gerhard Preikschat durch sein langjähriges ehrenamtliches Engagement für seine Schirwindter Landsleute – seine ostpreußische Familie – schon zum sechzehnten Mal. Nun sagen wir Dank, lieber Gerhard, liebe Brigitte. Wir hoffen sehr, dass es nicht das letzte Mal war, dass wir uns hier gesehen haben.

 

SENSBURG

Kreisvertreter: Siegbert Nadolny, Wasserstr. 9, 32602 Vlotho, Tel. (05733) 5585, E-Mail: info@kreisgemeinschaftsensburg.de Geschäftsstelle: „Sensburger Zimmer“, Stadtverwaltung Remscheid, Kreuzbergstr. 15, 42849 Remscheid.

Abschied von Heinrich Borchert – Am 10. Juli 2010 ist Heinrich Borchert, der Begründer der Ortstreffen der Dorfgemeinschaft Steinhof und Groß Steinfelde, im Alter von 86 Jahren verstorben. Der Sprecher der Dorfgemeinschaft Berthold Hirsch schreibt anlässlich seines Todes: Heinrich Borcherts Bemühen, die Erinnerungen an die Heimat in Ostpreußen wach zu halten, war überdurchschnittlich stark. Seine Idee, die ehemaligen Bewohner der Dorfgemeinschaft Steinhof und Groß Steinfelde in regelmäßigen Treffen zusammenzuführen, konnte er zum ersten Mal am 26. April 1980 verwirklichen. Tatkräftige Unterstützung erhielt er dabei von Landsmann Helmut Jelonek, der vor einigen Jahren verstorben ist. Der baute eigens dafür auf seinem Grundstück einen Saal. Auch die Ehefrauen Käte und Irene halfen immer wieder mit. In einem der Gedichte von Heinrich Borchert mit dem Tenor, andere Interessen zugunsten der folgenden Treffen zurückzustellen, spiegelt sich die Sehnsucht nach dem masurischen Zuhause wider. Eine ganz besondere Leistung von Heinrich Borchert ist das von ihm herausgegebene Buch „Wo sind sie geblieben?“ Es ist eine gelungene Mischung aus Chronik, Information und Erzählung mit reicher Bebilderung. In jahrelanger Arbeit hat er durch intensive Recherchen Daten und Fakten und eine Vielzahl von interessanten Bildern zusammengestellt. 1992 konnte er sein Buch vorstellen, dass bestens geeignet ist, unseren Kindern und Enkeln das Land ihrer Vorfahren nahezubringen. − Heinrich Borcherts Lebensführung ließ immer wieder erkennen, dass er in allen Lebenslagen auf Gott vertraute. Wir Steinhöfer und Groß Steinfelder mit unseren Angehörigen sagen ihm für all seine Mühe und seinen Einsatz für unsere Dorfgemeinschaft unseren herzlichen Dank. Wir werden ihn nie vergessen.

25. Ortstreffen Steinhof und Groß Steinfelde – Vom 11. bis 25. Juni 2010 fand in Eberbach das 25. Treffen der Dorfgemeinschaft Steinhof und Groß Steinfelde statt. Nach dem traditionellen Gedenken an die Verstorbenen stellte der Sprecher der Dorfgemeinschaft Berthold Hirsch die Bedeutung dieses 25. Treffens heraus als Anlass, dieses Jubiläum zu feiern. Als eigentlichen Beginn der Treffen nannte er die theoretischen und praktischen Vorbereitungen seines Vaters Fritz Hirsch, der bereits 1946 mit der Kontaktpflege durch seine Rundbriefe die in der Zerstreuung lebenden Landsleute vereinte. Bei Lehrer Carl Erdmann fand er Unterstützung bei der Suche nach ihrem Verbleib. Als ehemaliger Bürgermeister half Fritz Hirsch „seinen Schäfchen“ bei Fragen zum Lastenausgleich. Er war Mitglied des Gutachterausschusses in Lübeck. Trotz seiner schweren Krankheit konnte Heinrich Borchert noch vier Wochen vor seinem Tod an diesem Beisammensein – die Treffen lagen ihm ja immer ganz besonders am Herzen - teilnehmen und von den Anfängen vor 25 Jahren berichten. – Weiter trugen zum Gelingen des diesjährigen Treffens bei: Günter Erdmann mit seinem in der Heimat gedrehten Video-Film, Gotthard John mit einem Jahresbericht über Arbeit und Feste damals auf dem väterlichen Gut in Moythienen bei Steinfelde sowie sein Bruder Herbert John, Leiter einer Heimatgruppe. mit einem Bericht über seine Tätigkeit. Er zeigte sich erfreut, dass jetzt auch jüngere Leute Zugang zu seinen Treffen suchen. Für Singen, Plachandern und Kaffeetrinken blieb danach noch genügend Zeit.

 

TILSIT–STADT

Stadtvertreter: Ulrich Depkat, Gartenstraße 21, 26180 Rastede, Tel.: (04402) 695727, Geschäftsstelle: Tel.: (0431) 77723 Postfach 241, 09002 Chemnitz, E-Mail: tilsit.stadt@web.de

Schulgemeinschaft Neustädtische Schule – Zum fünften Mal trafen wir uns zu einem Schultreffen in der Fuhrmanns-Schänke bei Hermannsburg in der Lüneburger Heide. Der „alte Stamm“ hatte sich wieder versammelt: Günter und Mariechen Endrunat, Karin und Helmut Gawehn, Erwin und Christine Feige, Egon Bauer, Uschi Abicht, Werner Koschinski, Lore Bönisch, Günter Voigt, Dr. Reiner Mattern und als „Neuling“ und jetzt jüngstes Mitglied unserer Schulgemeinschaft: Franz Lange (verwitweter Schwager von Endrunats). Leider konnte Manfred Urbschat durch plötzlichen Krankenhausaufenthalt nicht teilnehmen, wirklich bedauerlich, da wir uns alle schon auf seinen Vortrag über 40 Jahre „Tilsiter Rundbrief“ und weitere Archivierungsmaßnahmen freuten. Wie bereits gewohnt hatte unser Celler Günter Voigt ein breites Programm vorbereitet. So wurde die Stadtrundfahrt mit Pferdekutsche durch Celle ein besonderes Erlebnis. Kaum einer wusste mit „Iserhatsche-Heidekastell-Montagnetto“ oder dem „Neuschwanstein des Nordens“ oder „Berg der Sammelleidenschaften“ etwas anzufangen − wir kamen beim Besuch aus dem Staunen nicht raus. Mit kunstgewerblichen Überraschungen und Bilddokumentationen wurden die Teilnehmer des Treffens schon oft beschenkt, aber dieses Mal überraschte Werner Koschinski uns alle mit unserem Wappentier aus Holz handgefertigt. Auch der Brückenschlag zu unserer Tilsiter Schule und zu den heutigen Schülern beschäftigte uns. Dr. Mattern aus Erfurt hat der Stadtgemeinschaft Möglichkeiten der Förderung von Schülern aus Tilsit-Stadt (Sovjetsk) / Schule Nr.1 mit deutschen beziehungsweise europäischen Fördermitteln über das „Goethe-Institut“ aufgezeigt.


Artikel per E-Mail versenden
  Artikel ausdrucken Probeabo bestellen Registrieren