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13.11.10 / Mann der Freiheit / Gedenken an Josef Seliger (1870–1920)

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 45-10 vom 13. November 2010

Mann der Freiheit
Gedenken an Josef Seliger (1870–1920)

Der Sozialdemokrat Josef Seliger (1870–1920) gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der sudetendeutschen Politik vor und unmittelbar nach dem Ersten Weltkrieg. Seliger war es, der die Initiative zu den Demonstrationen des 4. März 1919 im Sudetenland ergriff. Seine prägende Rolle erweist sich auch darin, dass die bis heute aktive Traditionsgemeinschaft der sudetendeutschen Sozialdemokraten bis heute unter dem namen „Seliger-Gemeinde“ firmiert. Ihr heutiger Bundesvorsitzender Albrecht Schläger gehört dem Stiftungsrat des geplanten Vertriebenenzentrums in Berlin an.

Anlässlich des 90. Todestages von Josef Seliger am 18. Oktober führte die Bezirksvertretung Favoriten gemeinsam mit der Seliger-Gemeinde in Wien und dem Verband der volksdeutschen Landsmannschaften Österreichs (VLÖ) am 16. Oktober eine Gedenkveranstaltung und ein wissenschaftliches Symposium durch. Um 11 Uhr wurde in der Sapphogasse ein Kranz niedergelegt. Dort befinden sich zwei Gedenktafeln für Seliger. Im Anschluss fand das Symposium mit vier Referaten statt (Prof. Dr. Oliver Rathkolb, Universität Wien, Dr. Karl Zeßner aus dem Saarland, Mag. Armin Laussegger und Dr. Peter Wassertheurer vom VLÖ im Haus der Heimat); den Referaten folgte jeweils eine Publikumsdiskussion. Zum Abschluss führte Leo Zahel (Seliger-Gemeinde Wien) durch die Sonderausstellung Geschichte der Deutschen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (DSAP). VLÖ/PAZ


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