03.03.2024

Preußische Allgemeine Zeitung Zeitung für Deutschland · Das Ostpreußenblatt · Pommersche Zeitung

Suchen und finden
04.12.10 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 48-10 vom 04. Dezember 2010

Aus den Heimatkreisen

ALLENSTEIN STADT

Kreisvertreter: Gottfried Hufenbach, Danziger Str. 12, 53340 Meckenheim. Geschäftsstelle: Stadtgemeinschaft Allenstein, Vattmannstraße 11, 45879 Gelsenkirchen, Telefon (0209) 29131 und Fax (0209) 4084891, E-Mail: StadtAllenstein@t-online.de

Aufruf zur Wahl der Stadtvertreter – Die Amtszeit der im Jahr 2007 gewählten Stadtvertreter endet gem. Satzung der Stadtgemeinschaft Allenstein e.V. vom 17. September 2004 nach vier Jahren. Somit ist im Jahre 2011 eine Neuwahl der Stadtvertreter erforderlich. Entsprechend der Wahlordnung der Stadtgemeinschaft Allenstein e.V. rufen wir alle Mitglieder der Stadtgemeinschaft zur Wahl der Stadtvertreter auf. Als Mitglieder der Stadtgemeinschaft gelten gebürtige Allensteiner und frühere Bewohner der Stadt Allenstein, ihre Ehegatten und Nachkommen sowie diejenigen, die sich unserer Heimatstadt und der Stadtgemeinschaft besonders verbunden fühlen. Die Mitgliedschaft entsteht durch Aufnahme in die Allensteiner Heimatkartei und kann durch Anmeldung oder eine dieser gleich zu setzenden Erklärung, wie die Beteiligung an der Wahl der Stadtversammlung, erfolgen. Jedes Mitglied der Stadtgemeinschaft ist wahlberechtigt und auch wählbar. Die Wahl muss schriftlich erfolgen. Die Wahl ist gültig, wenn nicht mehr als 15 Stadtvertreter gewählt werden. Der Wahlbrief muss spätestens bis zum 28. Februar 2011 bei Stadtgemeinschaft Allenstein e.V., Wahlausschuss, Vattmannstraße 11, 45879 Gelsenkirchen eingegangen sein. Auf dem Umschlag sind Name und Anschrift des Wählers anzugeben. Folgende Stadtvertreter haben sich bereiterklärt, erneut zu kandidieren: Christel Becker, Gretel Bohle, Stefan Hein, Dr. Peter Herrmann, Werner Holtschneider, Gottfried Hufenbach, Joachim Hufenbach, Gerhard Kraft, Reinhold Krause, Karl-Peter Menges, Bruno Mischke, Bruno Poschmann, Felix Poschmann, Kristine Plocharski, Albert Schulz, Heinz-Werner Schwarz. Folgendes Mitglied unserer Stadtgemeinschaft hat sich ebenfalls bereiterklärt, für die Wahl zum Stadtvertreter zu kandidieren: Burkhard Kollo. Der Allensteiner Heimatbrief Nr. 250 enthält einen Wahlschein mit den Namen der Kandidaten. Jedem Wähler ist es jedoch freigestellt, weitere Kandidaten zu benennen, sofern er insgesamt nicht mehr als 15 Kandidaten wählt. Gelsenkirchen, 1. Dezember 2010. Der Wahlausschuss der Stadtgemeinschaft Allenstein e.V. Gez. Gretel Bohle Wahlleiterin; Bruno Mischke Beisitzer, Werner Holtschneider Beisitzer.

 

GERDAUEN

Kreisvertreter: Arnold Schumacher, Hüttenstraße 6, 51766 Engelskirchen, OT Rümderoth, Telefon (02263) 902440. Gst.: Doris Biewald, Blümnerstraße 32, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 9600987, E-Mail: geschaeftsstelle@ kreis-gerdauen.de.

Rückblick auf das Hauptkreistreffen in Bad Nenndorf – Nach neun Jahren Pause war das schöne niedersächsische Staatsbad Bad Nenndorf am zweiten Oktoberwochenende wieder Austragungsort unseres Hauptkreistreffens. Mit dem Hotel Esplanade, direkt am Kurpark gelegen, hatten wir eine Tagungsstätte gefunden, die für das alljährliche Treffen des kleiner gewordenen Kreises unserer Landsleute gut geeignet war. Statt wie sonst in einem großen Saal saßen die knapp 120 Besucher, die an den beiden Tagen kamen, im hellen und gemütlichen Hauptraum des Hotels an kleinen Tischen zusammen, tauschten Erinnerungen und Fotos aus und feierten ein Wiedersehen mit Verwandten, Freunden und Bekannten aus der Heimat. Am Informations- und Verkaufsstand der Heimatkreisgemeinschaft, der in gewohnt vorbildlicher Weise von Hannelore und Hans Eckart Meyer betreut wurde, bestand Gelegenheit, Bücher, Heimatbriefe und andere Artikel über den Kreis Gerdauen, aber auch leckeres Königsberger Marzipan zu erwerben. Viele Landsleute nutzten zudem das schöne Wetter zu einem Bummel durch den Kurpark, in dem am Sonntag auch ein großer Bauernmarkt mit zahlreichen regionalen Produkten stattfand. Im Agnes-Miegel-Haus, das am Wochenende extra für uns geöffnet wurde, erfuhren die Landsleute bei einem Abstecher mehr über das Leben und Schaffen der ostpreußischen Schriftstellerin, die hier bis zu ihrem Tod 1964 wohnte.

Um an den beiden Tagen mehr Zeit für unsere Landsleute zu haben, fand die Sitzung des Kreistages der Heimatkreisgemeinschaft bereits am Freitagabend statt. Die versammelten Kirchspielvertreter fassten dabei folgende Beschlüsse: – Das nächste Hauptkreistreffen wird im Rahmen des großen Deutschlandtreffens der Ostpreußen am 28./29. Mai 2011 auf dem Messegelände in Erfurt stattfinden. – Wahltag für die turnusgemäß durchzuführende Neuwahl des Kreistages ist Sonnabend, 28. Mai. – Auf der Grundlage des Berichts der Kassenprüfer wird dem Vorstand sowie dem Kassenwart einstimmig Entlastung für das Geschäftsjahr 2010 erteilt. – Die beiden Kassenprüfer Bernhard Maske und Karl-Heinz Molkenbuhr haben sich bereiterklärt, ihre Tätigkeit für ein weiteres Jahr fortzusetzen, und wurden vom Kreistag einstimmig gewählt.

Das Programm, das unser Festausschuss für die beiden Tage vorbereitet hatte, konnte sich sehen lassen und fand bei den Besuchern großen Anklang. Allen voran die Lesung des wohl bekanntesten lebenden ostpreußischen Schriftstellers Arno Surminski. Der Hamburger, der bereits 2001 bei unserem letzten Treffen in Bad Nenndorf sein Publikum begeisterte, kam auch diesmal ohne lange zu zögern unserer Einladung nach und stellte den Landsleuten im vollbesetzten Raum Luzern des Hotels Esplanade seine beiden neuen Bücher vor. Während „Winter ‘45 oder Die Frauen von Palmnicken“ die schrecklichen Ereignisse von Flucht und Vertreibung und den weithin unbekannten Todesmarsch jüdischer KZ-Häftlinge quer durch Ostpreußen zur Bernsteinküste anhand des Schicksals mehrerer Frauen eindrucksvoll erzählt, geht es in Surminskis Erzählungssammlung „Die masurische Eisenbahnreise“ eher heiter-humorvoll zu. Als der 76-Jährige in seiner unnachahmlichen Art die Geschichte von der Großmutter vortrug, die aus dem tiefsten Masuren in die große Reichshauptstadt fährt, dort unglaubliche Dinge erlebt und sogar den deutschen Kaiser trifft, huschte ein Schmunzeln über die Gesichter der Besucher. Arno Surminski hatte es wieder einmal geschafft, sein Publikum bestens zu unterhalten und gedanklich in das alte Ostpreußen mit seinen schönen, aber auch schweren Tagen zu entführen. Bei der anschließenden Autogrammstunde wurden ihm die mitgebrachten Bücher denn auch förmlich aus den Händen gerissen. „So ein großes Interesse habe ich gar nicht erwartet“, freute sich der gebürtige Jäglacker. (Fortsetzung in Folge 49)

 

HEILIGENBEIL

Kreisvertreterin: Elke Ruhnke, Remscheider Straße 195, 42369 Wuppertal, Tel.: (0202) 461613. Stellvertreter: Christian Perbandt, Im Stegfeld 1, 31275 Lehrte, Tel.: (05132) 57052. komm. 2. stellv. Kreisvertreter Bernd Schmidt, Heideweg 24, 25578 Dägeling, Telefon (0481) 84224 Mail: Schmidt.ploessen@gmx.de. Internet: www. kreisgemeinschaft-heiligenbeil.de

Eine Reise zum Bundestreffen der Ostpreußen nach Erfurt – vom 27. bis 29. Mai 2011 bietet Partner-Reisen an. Programmablauf: Freitag: Busfahrt von Braunschweig und Hannover mit Zustieg in Hildesheim und Göttingen nach Thüringen. Am frühen Nachmittag erreichen Sie Eisenach, wo Sie Ihre Reiseleiterin bereits zu einer Rundfahrt durch den Thüringer Wald erwartet. Ihre Route führt dabei nach Schmalkalden, eine romantische Fachwerkstadt und ein besonderes Thüringer Kleinod, und weiter über Zella Mehlis nach Oberhof, dem wohl bekanntesten Thüringer Wintersportort direkt am Rennsteig. Gegen Abend erreichen Sie Ihr Hotel Linderhof in Erfurt, wo Sie nach dem Bezug Ihrer modern und komfortabel eingerichteten Zimmer schon zum Abendessen erwartet werden. Der Tag klingt im Hotel in geselliger Runde aus. Sonnabend: Nach dem Frühstück Transfer zum Messegelände, wo das Bundestreffen der Ostpreußen stattfindet. Viel Zeit für Begegnungen und zum Plachandern. Am Nachmittag erwartet Sie Ihr Stadtführer zu einem Bummel durch die hübsche Altstadt von Erfurt. Sie sehen den beeindruckenden Erfurter Dom mit der größten frei schwingenden mittelalterlichen Glocke der Welt − der „Gloriosa“, mit einem einzigartigen Ton und spazieren über die Krämerbrücke, eine der wenigen völlig mit Wohnhäusern bebauten Brücken Europas. Nach dem etwa eineinhalbstündigen Rundgang Rückfahrt zum Hotel und gemeinsames Abendessen. Sonntag: Transfer zum Messegelände und Teilnahme an den Veranstaltungen beim Bundestreffen der Ostpreußen. Am Nachmittag Rückreise nach Hannover. − Programmänderungen vorbehalten- Leistungen: Fahrt im modernen Fernreisebus mit Klimaanlage, WC, Kaffeeküche und GetränkeService, zwei Ü/HP im gepflegten Vier-Sterne-Hotel Linderhof, Unterkunft in modernen Doppel- und Einzelzimmern mit DU/WC, Fernseher, Radio und Telefon. Stadtführung in Erfurt, Eintrittskarte zum Bundestreffen der Ostpreußen auf dem Erfurter Messegelände, geführte Rundfahrt Thüringer Wald und geführter Altstadtrundgang in Erfurt (Mindestteilnehmerzahl: 25 Personen). Preis: 229 Euro, EZ-Zuschlag 45 Euro. Informationen bei Partner-Reisen Grund-Touristik GmbH & Co. KG, Everner Straße 41, 31275 Lehrte, Telefon (05132) 588940, Fax (05132) 825585, E-Mail: Info@Partner-Reisen.com

 

INSTERBURG

Kreisvertreter Stadt: Reiner Buslaps, Am Berg 4, 35510 Butzbach-Kirch-Göns, Tel.: (06033) 66228, Fax (03222) 3721953, E-Mail: R.Buslaps@t-online.de. Land: Ulrich Demke, Mittelstr. 9a, 49143 Bissendorf. Kreisgemeinschaften Insterburg Stadt & Land e.V., Am Marktplatz 10, 47829 Krefeld, Postfach 111 208, 47813 Krefeld, Tel.: (02151) 48991, Fax (02151) 491141, E-Mail: info@insterburger.de, Internet: www.insterburger.de, Bürozeiten: Montag – Freitag von 8 bis 12 Uhr.

Weihnachtsfeier 2010 – Zu unserer jährlichen vorweihnachtlichen Zusammenkunft laden wir Sie, Ihre Angehörigen und Freunde recht herzlich ein. Gäste sind uns sehr willkommen. Die Heimatgruppe der Insterburger in Darmstadt trifft sich am 5. Dezember, dem zweiten Adventssonntag, im „Bürgerhaus“, kleiner Saal, Rodenseestraße 5, 64390 Erzhausen, Telefon (06150) 866666. Parkplätze sind vorhanden. Die Umbau- und Renovierungsarbeiten im Bürgermeister-Pohl-Haus in Darmstadt Wixhausen sind noch nicht abgeschlossen, so dass wir auch in diesem Jahr unsere Weihnachtsfeier wieder im „Bürgerhaus“ in Erzhausen ausrichten.

 

KÖNIGSBERG–STADT

Stadtvorsitzender: Klaus Weigelt. Patenschaftsbüro: Karmelplatz 5, 47049 Duisburg, Telefon (0203) 2832151.

Schiffs- und Busreise nach Königsberg vom 26. Juli bis 4. August 2011 – Eine zehntägige Reise geht von Duisburg über Bochum, Hannover Richtung Kiel. Von Kiel mit dem Schiff nach Memel und bleiben drei Nächte in Nidden mit Stadtbesichtigung in Memel und Ausflüge auf der Kurischen Nehrung. Am Sonnabend, 30. Juli, fahren wir dann nach Königsberg, und weiter nach Gumbinnen, Tilsit, Waldau, Palmnicken und Rauschen. Am 3. August geht es dann Richtung Westdeustchland mit Zwischenübernachtung im Hotel Panorama (Stettin). Am 4. August abends ist man wieder in Duisburg. Weitere Informationen und Anmeldungen bei Willi Skulimma, Aakerfährstraße 59, 47058 Duisburg, Telefon (0203) 335746.

 

ORTELSBURG

Kreisvertreter: Dieter Chilla, Bussardweg 11, 48565 Steinfurt, Telefon (02552) 3895, E-Mail: d.chilla@kreis-ortelsburg.de. Geschäftsführer: Hans Napierski, Telefon (0209) 357391, E-Mail: h.napierski@kreis-ortelsburg.de. Internet: www.kreis-ortelsburg.de

(Fortsetzung aus Folge 47)

Das Kloster das Anfang des 19. Jahrhundert von den Philliponen gegründet wurde – Die Philliponen auch Altgläubige genannt, waren wegen ihrer Abweichung von der Staatsreligion in Russland verfolgt und haben damals im preußischen Staat Zuflucht gefunden. Die letzten Philliponen sind vor einigen Jahren verstorben und haben im Klostergarten ihre letzte Ruhe gefunden. Das malerische am Dußsee gelegene Kloster mit einer kostbaren Ikonensammlung lädt noch heute zum verweilen und bestaunen der einmaligen Sammlung ein. Die weitere Route führte uns nach Kruttinnen zu einer besonderen romantischen Stakkenfahrt auf der Kruttinna in unberührter Natur. Berührt von der wunderbaren Natur und Landschaft sowie ausgehungert von der frischen Luft, stürmten wir in Kruttinnen in ein Fischrestaurant und labten uns an fangfrischen Maränen und versprachen trotz politischer Verschiedenheiten unsere Heimat nie zu vergessen. Am 5. Tag stand eine ganztägliche Masurenrundfahrt auf unserem Programm. Unser erster Abstecher führte uns zur bekannten Wallfahrtskirche Heiligelinde, mit dem prächtigen Sakralbau, der als Perle der Barockkunst weit und breit bekannt ist. Den Klang der einmaligen Orgel mit den beweglichen Figuren genießt man während eines unvergesslichen Konzerts. Weiter ging es über Rhein, vor einigen Jahren war noch die Burg in einem jämmerlichen Zustand, heute wunderbar restauriert und zu einem Nobel-Hotel ausgebaut. Die Burg und der Rheinsee mit den vielen Yachten und Segelbooten machen den Ort zu einem Ferienparadies per excellence. Weiter ging es über Lötzen nach Rastenburg zur „Wolfsschanze“, wo das misslungene Attentat auf Hitler von Claus Schenk von Stauffenberg verübt wurde. Steinort, einst Stammsitz der Familie Lehndorff, machten wir eine Kaffeepause mit reichlich selbstgebackenen-Kuchen und einen Fotostopp vor den zerfallenen Gebäuden der Familie Lehndorff. Am anderen Ende des Gutes entfaltete sich ein wunderbarer Yachthafen mit vielen kleinen und großen kostbaren Segelbooten. Dieses Gebiet Masurens ist auch eine verträumte Seenlandschaft, die man weit und breit nirgends wieder finden wird.

Der 6. Tag führte uns nach Frauenburg zur Besichtigung der gotischen Kathedrale, wo Nikolaus Copernicus als Domherr über 30 Jahre seines Lebens verbrachte und auch beigesetzt wurde. Die Fahrt führte uns entlang am Frischen Haff nach Elbing, auch hier wurde ein Besichtigungsstopp eingelegt. Die Altstadt wurde im erstaunlichen Tempo der letzten Jahre zum größten Teil wieder aufgebaut. Der 7. Tag gehörte total der Stadt Danzig. Am Goldenen Tor begann die Führung durch den prachtvollen Danziger Stadtkern. An den herrlichen Patrizierhäusern in der Langgasse vorbei kommt man zu dem Rechtsstädtischen Rathaus. Besichtigung des Langen- Marktes, mit dem spät gotischen Artushof, dem barocken Patrizierpalais, die wegen ihrer Eleganz und Pracht auch königliche Häuser genannt werden. Durch das Grüne Tor, entlang der Mottlau gelangt man zum Krantor, einer der Wahrzeichen dieser Stadt. Die Beischläge an den Häusern bewundert man in der Frauengasse. Der Höhepunkt der Stadtführung war die Besichtigung der majestätischen Marienkirche, des größten backsteingotischen Gotteshauses der Welt, das 25000 Gästen Platz bietet. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und um ein günstiges Bernstein-Andenken für seine Lieben zu ergattern.

Am 8. Tag fuhren wir in den Nationalpark (Slowinski), zu den Wanderdünen, die von der Unesco in die Liste der wertvollsten Naturreservate der Welt aufgenommen wurden. Am Nachmittag Fahrt durch die Kaschubische Schweiz, eine Landschaft von einmaliger Schönheit, wo Märchen und Sagen noch zu Hause sind. Das Abendessen mit regionalen Spezialitäten und eine farbenfrohe Folklorevorstellung mit Tanz und Gesang rundeten den Abend ab. Am 9. Tag stand ein Teil des Vormittags zur freien Verfügung, Nachmittags wurde die gotische Kathedrale in Oliva zu einem kurzen Konzert aufgesucht. Zum Schluss führte uns der Weg zu dem einst mondänen Badeort Zoppot, hier machten wir einen ausgiebigen Spaziergang auf dem 400 Meter ins Meer reichenden Seesteg. Am späten Nachmittag fuhr man nach Gdingen zur Einschiffung. Um 17 Uhr hieß es dann bei ganz ruhiger See, Leinen los in Richtung Rostock. Das Abendessen, sowie Frühstück wurde auf dem Oberdeck von der finnischen Mannschaft der Reederei Finnlines gedeckt. Um 7 Uhr, am 10. Tag hieß es im Bus wieder Platz nehmen und unser Busfahrer chauffierte uns nun auf heimischen Autobahnen, alle etwas müde aber gesund und mit vielen neuen Eindrücken beladen kehrten wir in unseren Heimathafen Schwäbisch-Hall glücklich zurück. Es war wieder eine faszinierende harmonische Ostpreußenfahrt, viele Teilnehmer versprachen diese Reise nochmals zu wiederholen.

 

PREUSSISCH EYLAU

www.preussisch-eylau.de. Kreisvertreter: Rüdiger Herzberg, Brandenburger Straße 11 a, 37412 Herzberg, Tel. (05521) 998792, Fax (05521) 999611, E-Mail: r.b.herzberg@t-online.de; Kartei, Buchversand und Preußisch Eylauer Heimatmuseum im Kreishaus Verden (Aller): Manfred Klein, Breslauer Str. 101, 25421 Pinneberg, Tel. (04101) 200989, Fax (04101) 511938, E-Mail: manfred.klein.rositten@malle-tech.de.

Einweihung Gedenkstein Kirche Mühlhausen in Verbindung mit Ostpreußenfahrt Sommer 2011 – Der Bezirksvertrauensmann für Mühlhausen, Hans Godau, und der Förderkreis Kirche Mühlhausen planen für die zweite Juli-Hälfte 2011eine Gruppenreise nach Mühlhausen zur Einweihung des Gedenksteins für die Toten der Kirchengemeinde Mühlhausen. Die etwa zehntägige Fahrt soll auch einen Besuch in Pr. Eylau ermöglichen und weitere Ziele im nördlichen und im südlichen Teil Ostpreußens umfassen. Interessenten werden gebeten, sich baldestmöglich bei Hans Godau, Telefon (04131) 56714, oder Martin Lehmann, Telefon (02223) 24533, E-Mail: lehmann.vinxel@t-online.de zu melden.

 

TILSIT–STADT

Stadtvertreter: (komm.) Hans Dzieran, Rosenhof 17, 09111 Chemnitz, Telefon (0371) 642448, E-Mail: srt.dzieran@t-online.de. Geschäftsstelle: Tel.: (0431) 77723 Postfach 241, 09002 Chemnitz, E-Mail: tilsit.stadt@web.de

Veröffentlichung – In Tilsit machte man unlängst eine aufsehenerregende Entdeckung. Bei der Renovierung einer Kaserne kamen 36 Fresken zum Vorschein, auf denen die zweihundertjährige Geschichte des Dragoner-Regiments Nr. 1 verewigt ist. In der von der Stadtgemeinschaft Tilsit herausgegebenen Broschüre „Die Tilsiter Dragoner“ wird auf den spektakulären Fund eingegangen und Aufschluss über die historische Vergangenheit des legendären Regiments gegeben. Die Broschüre ist bei der Stadtgemeinschaft auf Spendenbasis erhältlich.

 

TILSIT-RAGNIT

Kreisvertreter: Hartmut Preuß, Hordenbachstraße 9, 42369 Wuppertal, Telefon (0202) 4600234, Fax (0202) 4966981. Geschäftsstelle: Eva Lüders, Telefon/Fax (04342) 5335, Kührenerstraße 1 b, 24211 Preetz.

Neue Veröffentlichung – „Erinnerungen zur Vertreibung aus Schalau“ sind jetzt in einer eindrucksvollen Broschüre zusammengestellt worden. Sie enthält den überlieferten Schriftverkehr einiger Schalauer Familien aus den Jahren 1944 bis 1948, der authentisch die Flucht, die Suche nach dem Verbleib der Angehörigen, das Nachkriegsleben in Schalau unter den Russen und den schweren Neuanfang beschreibt. Es handelt sich um einmalige zeitgeschichtliche Zeugnisse. Die Broschüre wurde von Schalauern in Eigeninitiative gefertigt. Sie umfasst 72 Seiten mit mehreren Bildern und Originalkopien. Gegen einen Kostenbeitrag kann das Heft mit einem im Brief beigelegten Fünf-Euroschein angefordert werden bei Manfred Paulischkies, Brüsewitzer Straße 29 in 19057 Schwerin.


Artikel per E-Mail versenden
  Artikel ausdrucken Probeabo bestellen Registrieren