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04.12.10 / Schleichende Fremdherrschaft / Wie muslimische Zuwanderer die deutsche Gesellschaft beeinflussen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 48-10 vom 04. Dezember 2010

Schleichende Fremdherrschaft
Wie muslimische Zuwanderer die deutsche Gesellschaft beeinflussen

Unser Staat wird nicht von Fremden unterminiert, so das Fazit des Politikwissenschaftlers Stefan Hug, vielmehr entmachtet sich der deutsche Staat systematisch selbst. Der 42-Jährige belegt diese Behauptung in „Migranten-Gewalt – Wie sich unser Staat selbst entmachtet“ anhand vieler Beispiele. Er beginnt seine Ausführungen mit medienwirksamen Gewalttaten, bei denen manche Medien sogar versuchten, die überwiegend türkischen oder arabischen Täter als Opfer darzustellen, die von der Polizei und den Deutschen aufgrund fehlender Akzeptanz zur Tat nahezu provoziert wurden. Dies wiederum führe dazu, dass die Polizei und der deutsche Staat nicht gegen diese Täter vorgehen mögen, da sie befürchten müssen, als ausländerfeindlich da zu stehen. Hug führt an, dass es inzwischen Gegenden gebe, aus denen sich die Staatsgewalt immer mehr zurückzieht. Auch stellt er die Behauptung auf, dass Sozialämter, Finanzämter und Behörden immer öfter Skrupel hätten, bei muslimischen Familien daheim nach dem Rechten zu schauen.

Vieles, was der Autor schreibt, hat er rein nachrichtlich aus Zeitungsberichten, manche Behauptungen hingegen wirken übertrieben nach Endzeitstimmung. Allerdings geht er auch ausführlich auf die Arbeit der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig ein und untermauert durch ihre Erfahrungen einige zuvor erhobenen eigene Behauptungen.

Welche Auswirkungen das Schweigen der deutschen Mehrheitsbevölkerung zu der Entwick-lung haben kann, versucht der Autor deutlich zu machen. Als Beispiel führt Hug die Tatsache an, dass Busfahrer in Berlin sich immer öfter weigern, gegen muslimische Randalierer auszusagen, da sie die Rache der Clans fürchten. Das wiederum führe dazu, dass die Täter den Eindruck erhielten, alles tun und lassen zu können. Schon jetzt gebe es Gegenden, wo die Deutschen nicht mehr die Mehrheit bildeten und Muslime nach ihren eigenen Regeln lebten und das öffentliche Leben in ihrem Sinne gestalteten. Erschwerend für die Deutschen käme hinzu, „dass in den Herkunftsländern dieser Migrantenjugendlichen das Tragen eines Messers praktisch für jeden Mann Usus ist, in Deutschland aber nicht“, so Hug, der schildert, wie manche junge Türken und Araber bewusst Deutsche attackieren würden. Natürlich gebe es auch bei Deutschen und Ausländern aus anderen Ländern Organisierte Kriminalität, aber die Folgen einer Pizza in einem Lokal, das als Geldwaschanlage dient, seien für den Normalbürger weniger traumatisch als die Messerattacke muslimischer Halbstarker.

„Die Dominanz der türkisch-muslimischen Minderheit über die deutsch-christliche Mehrheit findet inzwischen nicht nur in gewalttätigen Auseinandersetzungen ihren Ausdruck, sondern reicht weit in die Bereiche hinein, die mit Bildung und Erziehung zu tun haben.“ Als Beispiel wird hier die Tatsache angeführt, dass in manchen Kindergärten aus Rück-sichtnahme auf die Scharia grundsätzlich kein Schweinefleisch gekocht wird. Auch würde an einigen Schulen das Lesen der Weihnachtsgeschichte vermieden, um die Gefühle muslimischer Mitschüler nicht zu verletzten.

Der Autor beklagt, dass die von ihm angesprochenen Probleme zwar bekannt, von der Politik allerdings eher vertuscht als in Angriff genommen würden. Auch die Medien würden hierzu beitragen, da sie eine Art „Schere im Kopf“ hätten, Sachlagen zwar schilderten, aber verharmlosen würden und kritische Dokumentationen – von denen Hug einige vorstellt – ins Nachtprogramm verbannen würden. Rebecca Bellano

Stefan Hug: „Migranten-Gewalt – Wie sich unser Staat selbst entmachtet“, Bublies, Beltheim-Schnellbach 2010, gebunden, 302 Seiten, 19,80 Euro


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