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02.04.11 / KURZ NOTIERT

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 13-11 vom 02. April 2011

KURZ NOTIERT

Im Abwärtsstrudel: „Die Rating-agenturen stufen uns im Moment niedriger ein als Ägypten oder die Fidschi-Inseln. Bei allem Respekt für Ägypten und die Fidschi-Inseln – das ist einfach nicht vergleichbar“, klagte der griechische Ministerpräsident Giorgos Papandreou bereits vergangene Woche. Nun senkte die Ratingagentur Standard & Poors das griechische Rating von BB+ auf BB-. Auch die Bonität Portugals wurde nach dem Rücktritt des Regierungschefs von BBB auf BBB- heruntergestuft, womit auch die Kapitalaufnahme für Lissabon deutlich teurer werden wird, da sich die Höhe der zu zahlenden Zinsen an der Bonität bemisst. Bel

Mehr Milliarden für spanische Sparkasse: Die angeschlagene spanische Sparkasse Banco Base benötigt mit 2,8 Milliarden Euro an Staatshilfen fast doppelt so viel wie erwartet. Ein Sprecher der Bank ließ verlauten, man könne sich selbst nicht erklären, warum der Kapitalbedarf so hoch sei. Bel

Gold als gesetzliches Zahlungsmittel: Der US-Bundesstaat Utah hat Gold und Silber als gesetzliches Zahlungsmittel zugelassen. Die republikanische Landtagsmehrheit bezeichnet den Schritt als „Vorsichtsmaßnahme“ für den Fall eines Verfalls des US-Dollars. 13 weitere US-Staaten planen angeblich, dem Beispiel zu folgen. Vielen US-Bürgern bereitet die staatliche Schuldenexplosion und die ungehemmte Geldschöpfung der US-Notenbank große Sorgen. H.H.

Enttäuschung bei Riester-Rentnern: Die ersten Auszahlungen von Riester-Renten fielen nach Recherchen der Zeitschrift „Capital“ enttäuschend aus. Grund sei, dass die Versicherer 25 bis 30 Prozent des Geldes abzweigen, um die stabile Zahlung der Rente nach dem 85. Lebensjahr sicherstellen. Dabei gehen sie jedoch von einer weit höheren Lebenserwartung aus, als statistisch belegt. Ex-Arbeitsminister Walter Riester (SPD) gibt sich ernüchtert: Geplant sei gewesen, dass nur zehn Prozent für die Absicherung der Rente ab 85 abgezweigt würden. Die Versicherer gewinnen zusätzlich Milliarden durch die derzeitige Praxis. H.H.


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