30.07.2021

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21.05.11 / KURZ NOTIERT

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-11 vom 21. Mai 2011

KURZ NOTIERT

Immobilienboom in Berlin: Immer mehr Anleger stecken ihr Geld in Mehrfamilienhäuser zum Vermieten, im Fachjargon „Zinshäuser“. 2009 wurden im Segment Mietshäuser 8,5 Milliarden Euro umgesetzt. Wie aus Fachkreisen verlautet, liefen die Geschäfte 2010 sogar noch besser. Allerdings profitierten von dem Investorenansturm hauptsächlich Städte mit über 550000 Einwohnern, wo über 70 Prozent des Umsatzes erzielt wurde. Kleine Orte zogen kaum mit. Spitzenreiter ist Berlin, wo allein 2010 zwei Milliarden Euro umgesetzt wurden. Im beliebten Stadtteil Prenzlauer Berg liegt die Leerstandsquote von Wohnungen bei nur noch 1,2 Prozent. Als Grund für den Ansturm sehen Experten die Furcht von Inflation.    H.H.

Haushaltsüberschuss in Russland: In den ersten vier Monaten des Jahres konnte Russland dank der Preisentwicklung auf dem Energiemarkt bereits einen Überschuss von umgerechnet 32,5 Millionen Euro erwirtschaften. Laut Anatolij Gordejew, Chef des Rechnungshofs, hatten die Einnahmen bis Ende März schon 37,8 Prozent der geplanten Jahreseinnahme erreicht. Gründe für diese für das Land positive Entwick­lung sind neben den gestiegenen Exporteinnahmen auch der Rück-gang der Arbeitslosigkeit sowie die Stärkung des Rubel.             MRK

Strengere Regelung für spekulative Geschäfte am Finanzmarkt: Die Finanzminister der Europäischen Union (EU) haben sich auf schärfere Regeln für spekulative Finanzprodukte verständigt. Die ungarische Ratspräsidentschaft teilte in Brüssel mit, man habe einen gemeinsamen Ansatz für die anstehenden Verhandlungen mit dem EU-Parlament gefunden. Dabei geht es unter anderem um sogenannte Leerverkäufe, bei denen Spekulanten auf den Verfall einer Währung oder einer Aktie wetten. Die Regeln dafür sollen transparenter werden. Die deutsche Bundesregierung scheiterte allerdings mit ihrer weitergehenden Forderung nach einem befristeten Verbot von Leerverkäufen.    PAZ    


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