30.07.2021

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21.05.11 / In Kürze

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 20-11 vom 21. Mai 2011

In Kürze

Computerspiele contra Herz

Wie ungesund Computerspielen und Fernsehen für das Herz-Kreislauf-System sind, belegt eine Untersuchung britischer Forscher. Wer große Teile seiner Freizeit vor dem Computer oder vor dem Fernseher sitzend verbringt, gefährdet ernsthaft seine Gesundheit. Die Folgen lassen sich dazu kaum oder gar nicht mit Sport ausgleichen.

Emmanuel Stamatakis vom University College London und seine Kollegen hatten die Daten von mehr als 4500 Teilnehmern einer schottischen Gesundheitsstudie herangezogen, bei der die Versuchspersonen die vor einem Bildschirm – das heißt am Computer, beim Fernsehen, beim Schauen von DVDs oder beim Spielen von Videospielen – verbrachte Freizeit einschätzten. Die Untersuchung wies nach, dass Menschen, die mehr als vier Stunden täglich sitzenden Freizeitaktivitäten nachgingen, im Vergleich zu Menschen, die weniger als zwei Stunden täglich so verbrachten, ein mehr als doppelt so hohes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben; daneben steigt auch das Sterberisiko um 50 Prozent. Der beobachtete Zusammenhang bestand unabhängig von anderen Faktoren, die typischerweise einen Einfluss auf die Herz-Gesundheit haben – etwa Bluthochdruck, Fettleibigkeit, Rauchen, sozialer Status und eben auch Bewegung.

Eine mögliche Rolle spielen dabei etwa Entzündungsfaktoren im Körper sowie Stoffwechselprozesse, vermuten die Forscher. Der nächste Schritt sei, so Stamatakis, herauszufinden, was genau längeres Sitzen im Körper bewirkt und ob Sport den Konsequenzen nicht doch irgendwie entgegenzuwirken vermag.            Corinna Weinert

 

Erfurter Promis / Aus der Stadt des Deutschlandtreffens

Zum ersten Mal findet das Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Erfurt statt. Da will so mancher gern mehr wissen über die Stadt an der Gera. Nachdem die PAZ schon über die Geschichte und über so manche Sehenswürdigkeit berichtet hat, fragt man sich, gibt es vielleicht den einen oder anderen Prominenten, der aus Erfurt stammt. Und man wird bald fündig – Ein Erfurter hat gerade Schlagzeilen gemacht: Der Journalist Wolf Schneider, nicht zuletzt bekannt durch die NDR-Talkshow, wurde mit dem Henri-Nannen-Preis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Auch die Sängerin Yvonne Catterfeld stammt aus Erfurt, ebenso wie der TV-Moderator Marco Schreyl („Deutschland sucht den Superstar“). Der 2010 verstorbene Schauspieler und Synchronsprecher Peer Schmidt – er lieh Jean-Paul Belmondo seine Stimme – wurde ebenfalls in Erfurt geboren. Auch die Wiege der ehemaligen Eisschnellläuferin und jetztigen TV-Moderatorin Franziska Schenk stand in Erfurt. Ein besonderes Ereignis erwartet die Erfurter übrigens im September. Papst Benedikt XVI. wird die Stadt besuchen. SiS


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