19.01.2022

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28.05.11 / In Kürze

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 21-11 vom 28. Mai 2011

In Kürze

Wenn Künstler protestieren

Die Ausstellung „Phantasie an die Macht“ im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe zeigt 180 Arbeiten von rund

90 international renommierten Künstlern aus den vergangenen 60 Jahren und eröffnet dem Betrachter einen neuen und umfassenden Blick auf die Protest- und Oppositionsbewegungen. Zugleich zeichnet sie das Spannungsfeld zwischen Utopie, dem Wunsch nach Mitbestimmung und politischer Geschichte nach – angesichts der zurzeit wieder erstarkenden Protestbewegungen ein höchst aktuelles Thema. „Phantasie an die Macht“  mit diesem Aufruf unterstützte der französische Künstler Pierre Soulages den Aufstand der Pariser Studenten im Mai 1968. Der Kampf für Frieden, die Freiheit, die Verschmutzung der Umwelt, Diskriminierung und Ausgrenzung von Minderheiten, die Globalisierung – all das waren und sind Themen, die Künstler zu Plakaten anregten. Der Kurator der Ausstellung, Jürgen Döring, hat einen Katalog zusammengestellt, erschienen im Hirmer Verlag, München, 168 Seiten, 180 Abbildungen, gebunden, 25 Euro. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe, Steintorplatz, Hamburg, ist bis zum 13. Juni dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 21 Uhr zu sehen, Eintritt 8/5 Euro.         PAZ

 

Grüße aus nah und fern

Eine neue Ausstellung gibt Einblick in die Facetten der Ansichtskartensammlung des Museums für Kommunikation Berlin. Mallorca, Malediven, Mecklenburg-Vorpommern – Grüße aus nah und fern hängen auch in Zeiten von SMS, E-Mail und Skype wie selbstverständlich an Kühlschränken, prangen an Pinnwänden oder klemmen hinter Spiegeln. Worin liegt der Reiz, auch heute noch Postkarten zu schreiben und zu verschicken? Und warum bewahren wir manche Karten sorgsam auf, während andere in den Papierkorb wandern? Unter dem Titel „Grüße aus ... – Facetten einer Ansichtskartensammlung“ widmet sich die Ausstellung im Museum für Kommunikation Berlin bis zum 14. August dem privaten Schreiben und Sammeln von Ansichtskarten. Von der Geburtsanzeige über humorvolle Karten bis hin zur Kondolenzkarte – anhand ausgewählter Beispiele rückt das von Studenten des Instituts für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin realisierte Projekt neben den Bildmotiven auch die Rückseiten, das Geschriebene, in den Blickpunkt. PAZ


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