19.01.2022

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04.06.11 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 22-11 vom 04. Juni 2011

MELDUNGEN

Der Dank des Sprechers der LO

Das 21. Deutschlandtreffen der Ostpreußen in Erfurt ist vorüber. Es waren zwei festliche und erlebnisreiche Tage für die weltweite Ostpreußenfamilie. Die große Teilnehmerzahl hat unsere Erwartungen übertroffen. Etwa 15000 Landsleute sowie Freunde Ostpreußens haben die Reise nach Erfurt nicht gescheut. Dafür danke ich, auch im Namen des Bundesvorstandes, allen Teilnehmern. Ostpreußen lebt!

Mein Dank gilt auch den Mitarbeitern der Bundesgeschäftsstelle und der Redaktion der PAZ für die Bewältigung der zusätzlichen Belastungen, welche die Vorbereitung und Durchführung eines Deutschlandtreffens mit sich bringt. Die LO hat sich in Thüringen glänzend dargestellt.

Stephan Grigat, Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen

 

EuGH: Keine Willkür

Straßburg – Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EuGH) hat den Vorwurf des Ex-Oligarchen Michail Chodorkowski, dass er in seiner Heimat Opfer von Willkürjustiz und eines politischen Prozesses geworden sei, als unbegründet abgelehnt. Allerdings habe der Geheimdienst bei der Verhaftung des damaligen Geschäftsmannes im Jahre 2003 auf dem Flughafen von Nowosibirsk gegen dessen Rechte verstoßen. Des Weiteren sei die Untersuchungshaft unangemessen lang sowie ebenso wie die Behandlung im Gerichtssaal unmenschlich und erniedrigend gewesen. Chodorkowski, der als „Neuer Russe“ und als das Gesicht des jungen postsowjetischen Kapitalismus der wilden Jelzin-Jahre gilt, war in zwei Prozessen in Mos­kau wegen Steuerhinterziehung, Geldwäsche und Öldiebstahls zu insgesamt 13 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der EuGH verpflichtete die Russische Föderation zu 24000 Euro Schadensersatz und Gerichtskostenübernahme.        M.R.


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