28.01.2022

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17.09.11 / In Kürze

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 37-11 vom 17. September 2011

In Kürze

Kantig und ausdrucksvoll

Die Einflüsse des Kubismus auf die moderne Bildhauerei in Deutschland werden erstmals in einer Ausstellung untersucht. „William Wauer und der Berliner Kubismus“ lautet der Titel der umfassenden Werkschau im Edwin Scharff Museum am Neu-Ulmer Petrusplatz. Sie zeigt 60 Skulpturen aus elf renommierten Sammlungen. Im Zentrum der Ausstellung steht das plastische Werk des Berliner Künstlers William Wauer, der ab 1916 als Bildhauer und Maler in Erscheinung trat, nachdem er zuvor als Kunstkritiker, Verleger sowie Theater- und Filmregisseur erfolgreich tätig gewesen war. Er gilt als eine zentrale Figur der deutschen Avantgardebewegung in der Weimarer Republik. Die für sein plastisches Werk typische kantige und raumgreifende Gestaltung lässt ihn besonders im Bereich des Porträts zu einer neuen Ausdrucksform gelangen. PAZ

Die Ausstellung im Edwin-Scharff-Museum, Neu-Ulm ist bis 15. Januar 2012 dienstags und mittwochs von 13 bis 17, donnerstags bis sonnabends von 13 bis 18 sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr zu sehen, Eintritt 5/4 Euro.


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