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04.02.12 / Antisemitmismus

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 05-12 vom 04. Februar 2012

Zwischenruf
Antisemitmismus

Eine vor wenigen Tagen vorgelegte Studie gibt Auskunft über die antisemitische Einstellung der Menschen in Deutschland. Demnach haben rund 20 Prozent der in dieser Republik lebenden Personen eine mehr oder weniger stark ausgeprägte antisemitische Einstellung. Sie ist fast immer verbunden mit rassistischen und extremistischen Vorurteilen.

Die PAZ hat in ihrer über 60-jährigen Geschichte nie Zweifel aufkommen lassen: Antisemitismus darf keinen Platz in Deutschland haben. Die Freundschaft und Unterstützung Israels gehört zur Staatsraison Deutschlands. Gleichwohl wirft die Studie Fragen auf. Inwieweit wird der Antisemitismus in Deutschland befeuert durch die nach Hundertausenden zählende Einbürgerung von Menschen aus den islamischen Ländern? Es ist ja bekannt, dass in der Vergangenheit gelegentlich antisemitische Straftaten zunächst bundesdeutschen

Neonazis zugerechnet wurden; erst im Zuge der Ermittlungen wurden islamische Glaubenskrieger als Täter ausgemacht. Angeblich soll der Antisemitismus in Polen heute stärker ausgeprägt sein als in Deutschland. Wenn dem so ist? Wie viel von dieser Geisteshaltung schwappt herüber in die neuen Bundesländer?

An der Studie sollen Wissenschaftler, Politiker und Verbandsvertreter mitgearbeitet haben. Man hätte gerne gewusst, wer beteiligt war. Es gibt nicht wenige „Aufklärer“ in Deutschland, die hauptberuflich – bezahlt mit Steuergeld – ein Interesse haben, die Belastung der Gesellschaft durch Antisemitismus, Rassismus und (rechts-)extremes Gedankengut hochzuhalten. Anderenfalls könnten sie arbeitslos werden.

Unstrittig, nicht jeder glatzköpfige antisemitische Parolen brüllende Skinhead ist überzeugter Antisemit. Nicht ganz wenige aus dieser Gruppe laufen bei den unverbesserlichen Demagogen mit, weil sie durch ihren Tabubruch auf sich aufmerksam machen wollen. Es sind Menschen der jungen Generation, arbeitslos, denen diese Republik keine Ideale vermittelt hat. Wilhelm v. Gottberg


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