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08.09.12 / Viel besser als ihr Ruf / Immer öfter setzen Vermögende ihr Geld für die Gesellschaft ein

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 36-12 vom 08. September 2012

Viel besser als ihr Ruf
Immer öfter setzen Vermögende ihr Geld für die Gesellschaft ein

Wer etwas mehr Geld verdient oder Vermögen hat als der Durchschnitt, gilt linken Parteien, vereinfacht gesagt, als Personifizierung des Bösen. Schließlich könne es nicht mit rechten Dingen zugehen, dass einige mehr haben als andere. Dass die meisten sich dieses Geld hart erarbeitet haben oder manchmal auch geerbt haben von Verwandten, die zuvor hart für dieses Geld gearbeitet haben, ist für linke Politiker unbegreiflich. Aktionen wie „UmFairteilen“ machen deutlich, dass ihrer Meinung nach nur die Enteignung der Reichen eine gerechte Gesellschaft schaffen könne. Dass die Reichen aber auch den weniger Vermögenden helfen, indem sie ihnen direkt Arbeit geben, mit ihren Konsumwünschen Nachfrage schaffen, aus der Arbeitsplätze resultieren, oder ihr Geld in die Wirtschaft investieren, die wiederum Arbeitsplätze schafft, liegt dem linken Denken genauso fern wie die Erkenntnis, dass viele Vermögende von ihrem Geld spenden und auf diesem Wege Gutes tun.

Aktuell gibt es in Deutschland laut Bundesverband Deutscher Stiftungen rund 19000 rechtsfähige Stiftungen bürgerlichen Rechts, 65 Prozent davon von natürlichen Personen gegründet, in denen hohe Beträge angelegt sind und von deren jährlichen Erträgen die verschiedensten wohltätigen Projekte gefördert werden. Die meisten Bürger kennen berühmte Stifter wie die Verlegerin Friede Springer, Versandhauschef Michael Otto oder den Inhaber des Bertelsmann-Verlages Reinhard Mohn. Doch bei aller Freude über das gesellschaftliche Engagement, kann man ihnen auch unterstellen, dass die Gründung einer Stiftung auch dem Image ihrer Unternehmen gut tut.

Aber es gibt auch Stifter, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind und ohne jeden Eigennutz ihr Geld Gutes tun lassen. Dr. Wolfgang Neubert dürfte zwar in seiner Heimatregion bekannt sein, doch außerhalb von Bad Wilsnack und Umgebung kennen nur wenige den Vorstandsvorsitzenden der KMG Kliniken AG. 2009 gründete er eine Stiftung zur Förderung des Sports, vor allem des Pferdesports. 2007 ließ auch der Bankier Ehrhardt Bödecker andere an seinem Hobby Anteil haben und gründete die Stiftung Brandenburg-Preußen Museum. Seit 2009 hat sich die Walter-Hoffmann-Axthelm-Stiftung der Förderung von Kunst und Kultur sowie der Denkmalpflege in Perleberg verschrieben. Die Hamburger Schiermann-Stiftung wie-derum will die Betreuung und das Wohlbefinden von Pflegebedürftigen erhöhen und fördert entsprechende Projekte. Bernard Broermann möchte hingegen Kindern zu einer besseren Entwicklung verhelfen und fördert ihre Gesundheitsfürsorge, um Krankheiten wie Verhaltensstörungen, Übergewicht und Drogenabhängigkeit vorzubeugen. Im Namen von Dr. Dr. h.c. Wolfgang-Lassmann werden Nachwuchswissenschaftler unterstützt.

Schon diese wenigen Beispiele zeigen, wie vielfältig Vermögende ihr Geld einsetzen, auch um die Gesellschaft zu bereichern. Immer öfter springen sie dort ein, wo der Staat versagt oder aufgrund finanzieller Engpässe sich zurückzieht. 19000 Stiftungen plus unzählige Millionen an regulären Spenden stören die linke Propaganda vom  egoistischen Reichen massiv.            Bel


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