16.04.2024

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08.09.12 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 36-12 vom 08. September 2012

MELDUNGEN

Premier Ponta ist Vize-Linker

Bukarest – Der rumänische Ministerpräsident Victor Ponta wurde Vizepräsident der Sozialistischen Internationale (SI). Ponta hat seine Dissertation größtenteils abgeschrieben, ist ohne Wahlen durch „Abgeordnetenwechsel“ an die Macht gekommen, hat Richter bedrohen lassen und Gerichtsurteile ignoriert, gilt als Schutzherr der Korrupten und ist für den gescheiterten Staatsstreich gegen Präsident Traian Basescu verantwortlich. Präsident der SI ist der griechische Ex-Premier Giorgios Papandreou. Vizepräsidenten sind unter anderem die Ex-Premiers von Spanien und Portugal José Luis Zapatero und José Sócrates, Iraks Präsident Jalal Talabani, Pakistans Präsident Asif Ali Zardari, genannt Mr. Zehn Prozent, und Südafrikas Präsident Jacob Zuma, ebenfalls tief in Korruption verstrickt.    RGK

 

Moon-Sekte ohne Anführer

Seoul – Der südkoreanische Sektenführer San Myung Moon ist tot. In den 50er Jahren hatte er eine religiöse Geschäftsidee. Er behauptete nachträglich, als 16-Jähriger eine Christuserscheinung gehabt zu haben, gründete eine Kirche, ließ deren Mitglieder auf der Straße Spenden einsammeln und wurde so zum Millionär. Seine Vereinigungskirche, die als sogenannte „Moon-Sekte“ bekannt wurde, sorgte auch in Deutschland mit ihren fragwürdigen Missionierungszielen für Aufsehen. Letzten Montag ist der selbsternannte Messias nun im Alter von 92 Jahren gestorben. Was aus der Sekte ohne den charismatischen Tycoon wird, steht in den Sternen. Seit 2008 leitet zwar sein Sohn Hyung Jin Moon die Geschäfte. Als religiöser Führer der weltweit noch auf drei Millionen Anhänger geschätzten Mitglieder trat er aber nicht in Erscheinung.      Tws

 

Mit der Leica durch die Sowjetunion

Es gibt nichts Aufschlussreicheres, als ein Land mit sich selbst zu vergleichen“, schrieb der prominente Fotograf Henri Cartier-Bresson (1908–2004), nachdem er 1953 und 1972 durch die UdSSR gereist war. Der Schwarz-Weiß-Künstler, der während der deutschen Besatzung von Paris für die Résis­tance fotografierte, hatte mit einem Moskau-Buch freundliche Aufmerksamkeit der Sowjets erregt, durfte ins Land kommen, dort (fast) nach Belieben knipsen, musste nur die Bilder vor Ort entwickeln lassen. 19 Jahre danach wiederholte er die Reise, um „den Faden der Kontinuität zu entdecken“. Das Resultat präsentiert das Aachener IMZ noch bis 28. Ok­tober unter dem Titel „Russia“. Die Kontinuität, die der von Menschen faszinierte Virtuose der Leica-Kamera entdeckte, war desillusionierender, als er wohl bemerkt hatte: Freudlose Massen in trister Umgebung, Arbeiter in schmutzigen Werkskantinen, Soldatenkolonnen auf dem Roten Platz, bedrück-ende Szenen, doch alle in lichtbildnerischer Meisterschaft festgehalten.       W.O.


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