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16.02.13 / MELDUNGEN

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-13 vom 16. Februar 2013

MELDUNGEN

Banken von Parteien erpresst?

Athen – Der griechische Sonderstaatsanwalt für Wirtschaftsstraftaten, Grigoris Peponis, hat laut „Handelsblatt“ Vertreter der beiden großen griechischen Parteien für den 18. Februar zu sich bestellt. Die Nea Dimokratia (ND) und die Pasok sollen erklären, zu welchen Bedingungen sie Kredite von insgesamt 240 Millionen Euro von verschiedenen Banken erhalten haben. Bei der Pasok standen 2011 Einnahmen in Höhe von 15,9 Millionen Euro 113,8 Millionen Euro Schulden gegenüber, bei der ND sieht es ähnlich aus. Peponis vermutet, dass die Parteien die überdimensionierten Bankkredite, die sie im Grunde nie zurückzahlen können, nur bekommen haben, weil sie politischen Druck auf die Banken ausgeübt haben. Bel

 

Zloty bleibt vorerst erhalten

Warschau – Polens Präsident Bronislaw Komorowski hat Ende Januar den Euro-Träumen von Ministerpräsident Donald Tusk und Finanzminister Jacek Rostowski vorerst einen Riegel vorgeschoben. Mit ihm sei eine Entscheidung über eine Einführung des Euro nicht vor den Wahlen 2015 zu machen. Um die europäische Gemeinschaftswährung einzuführen benötigt die polnische Regierung die Zustimmung des Präsidenten, da die Verfassung zuvor geändert werden muss. Tusk und Rostowski würden gern den Zloty durch den Euro ersetzen, weil sie sich so bessere Chancen für den Export erhoffen. Aber abgesehen davon, dass Polen die meisten der für die Einführung des Euro notwendigen Kriterien nicht erfüllt, sind auch mehr als zwei Drittel der Polen gegen die Aufgabe der eigenen Währung. Es gab bereits mehrere „Märsche für den Zloty“, die in der Bevölkerung auf eine hohe Zustimmung stoßen. Bel


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