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16.02.13 / Aus den Heimatkreisen

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 07-13 vom 16. Februar 2013

Aus den Heimatkreisen

ANGERBURG

Kreisvertreter: Kurt-Werner Sadowski. Kreisgemeinschaft Angerburg e.V., Landkreis Rotenburg (Wümme), Postfach 1440, 27344 Rotenburg (Wümme), Landkreis: Telefon (04261) 9833100, Fax (04261) 9833101.

Neuauflage von DVDs – Nachdem nun die Restbestände der zweiten Auflage vergriffen sind, haben wir eine dritte Auflage unserer drei Neidenburger DVDs fertigen lassen. Auf der ersten DVD sind alle „Neidenburger Heimatbriefe ab dem Jahr 1947–2012“ erfasst. Die zweite DVD beinhaltet die beiden Bücher „Der Kreis Neidenburg/Ostpreußen“ und „Die Landgemeinden des Kreises Neidenburg“ und auf der dritten DVD sind unsere beiden Bildbände „Der Kreis Neidenburg / Ostpreußen im Bild, Band 1“ sowie „Der Kreis Neidenburg / Ostpreußen im Bild, Band 2“ aufgenommen worden. Wir weisen darauf hin, dass die in den 1980er Jahren erschienenen Kreisbücher und Bildbände seit vielen Jahren vergriffen sind und nur noch auf diese Weise zu erhalten sind. Abgegeben werden die DVDs zum Selbstkostenpreis zu 15 Euro das Stück, alle drei zusammen für 40 Euro inklusive Versandkosten. Bestellungen sind über Telefon und Fax an den Kreisvertreter zu richten. Der Versand erfolgt umgehend.

 

ELCH-NIEDERUNG

Kreisvertreter: Manfred Romeike, Anselm-Feuerbach-Str. 6, 52146 Würselen, Telefon/Fax (02405) 73810. Geschäftsstelle: Hartmut Dawideit, Telefon (034203) 33567, Am Ring 9, 04442 Zwenkau.

9-tägige Gedenkfahrt „Stationen von Flucht und Vertreibung“ 23. bis 31. Mai, Reiseleitung Peter Westphal: 1. Tag: Fahrt ab Hannover mit Zustiegsmöglichkeiten entlang der Fahrtroute bis nach Polen, Zwischenübernachtung in Thorn. 2. Tag: Nach dem Frühstück unternehmen Sie eine Führung durch die einzigartige Altstadt von Thorn. Sie sehen das Rathaus mit dem Nikolaus-Kopernikus-Denkmal davor, die Marien- und Johanneskirche und das Kopernikus-Museum. Anschließend bleibt noch etwas Zeit für einen kleinen Bummel durch die schöne alte Hansestadt. Anschließend Weiterfahrt nach Norden entlang der Weichsel. In Marienburg ist Gelegenheit zu einem Fotostopp an der mächtigen gleichnamigen Burganlage, dem einstigen Sitz des Hochmeisters des Ordensstaates. Am Nachmittag erreichen Sie den polnisch-russischen Grenzübergang, wo Sie bereits von Ihrem russischen Reiseleiter erwartet werden, der Sie während Ihres gesamten Aufenthaltes im nördlichen Ostpreußen begleiten wird. Anschließend Weiterreise vorbei an Königsberg und weiter über Kreuzingen bis Tilsit, wo Sie Ihre Zimmer im Hotel „Rossija“ beziehen. Das Hotel „Rossija“ liegt sehr zentral und wurde in den letzten Jahren komplett renoviert und mit einer neuen Fassade versehen. Die Zimmer sind modern eingerichtet. Abendessen und Übernachtung in Tilsit. 3. Tag: Rundfahrt durch die Elchniederung, insbesondere in die Gebiete nördlich der Gilge mit Besuch von Sköpen, Kuckerneese, Herdenau, Karkeln, Inse, zum Jagdschloss Pait, weiter über Milchhof, Alt-Dümpelkrug, Rautersdorf, Bretterhof, Rautenburg und über Groß Friedrichsdorf und Kreuzingen zurück nach Tilsit. Übernachtung in Tilsit. 4. Tag: Fahrt in die Elchniederung. In Heinrichswalde besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am evangelischen Gottesdienst mit der dortigen Gemeinde. Anschließend Weiterfahrt nach Rauterskirch, dort offizieller Empfang und ein herzliches Treffen mit der örtlichen Bevölkerung sowie Besuch der historischen Kirche an der Gilge. In der auch mit deutschen Mitteln unterstützten Sanitätsstation ist der Tisch zu einem kleinen Imbiss gedeckt. Am Nachmittag Fahrt über Seckenburg und Neukirch nach Heinrichswalde mit Besuch des neu eingerichteten deutsch-russischen Museums zur Heimatgeschichte von Heinrichswalde und dem Kreis Elchniederung. Möglichkeit zum Besuch der Kirche in Heinrichswalde. Rückfahrt nach Tilsit über Groß Friedrichsdorf und Kreuzingen. Nach dem Abendessen für alle Interessierten geführter Stadtrundgang durch Tilsit, die einst östlichste große deutsche Stadt am Memelstrom war. Beim Bummel durch die Hohe Straße und Steinstraße kann man die frühere Schönheit Tilsits erahnen. Übernachtung in Tilsit. 5. Tag: Tag zur freien Verfügung. Unser Taxiservice bietet die Möglichkeit für gezielte Einzelfahrten und Unternehmungen, einschließlich des Gebietes nördlich der Gilge. Für alle, die den Taxitag nicht individuell nutzen möchten, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einem weiteren geführten Ausflug, die genaue Route für diesen Tag wird vor Ort durch Ihre Reiseleitung nach den mehrheitlichen Interessen der Reiseteilnehmer festgelegt (Mindestteilnehmerzahl für diesen Ausflug: 10 Personen). Übernachtung in Tilsit. 6. Tag: Sie verlassen Ihr Hotel in Tilsit und fahren zunächst über Labiau an der Deimemündung – einem weiteren Punkt der Fluchtstrecke – nach Königsberg. Bei einer Stadtführung sehen Sie die historischen Sehenswürdigkeiten wie den wiedererrichteten Dom mit dem Kantgrab, das Königstor und andere. Gleichzeitig erleben Sie eine Stadt, die in einem rasanten Wandel steht. Der Bauboom der letzten Jahre hat das Gesicht der Stadt in kurzer Zeit nachhaltig verändert. In der Propstei der evangelischen Kirche ist der Tisch zum Mittagessen für Sie gedeckt. Während eines Treffens mit dem Propst erfahren Sie etwas über die Arbeit der Kirche im Kaliningrader Gebiet. Bei der Zusammenkunft wird auch der vielen tausend Opfer von Soldaten und Zivilbevölkerung während der Verteidigung Königsbergs in den letzten Kriegsmonaten gedacht. Bei der anschließenden Rundfahrt durch das Samland erreichen Sie zuerst Pillau und unternehmen eine Führung durch die Hafenstadt mit Besuch der vom Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge errichteten Gedenkstätte. Der Hafen von Pillau hatte eine besondere Bedeutung in den ereignisreichen Tagen Anfang 1945, als tausende Ostpreußen ihre Heimat in kürzester Zeit verlassen mussten. Anschließend besuchen Sie in Germau die Kriegsgräbergedenkstätte mit deutschen und russischen Opfern, einer der zentralen Orte des Gedenkens für beide Völker. Auf der Weiterfahrt machen Sie einen Abstecher nach Palmnicken an der Bernsteinküste und besuchen den berühmten Bernsteintagebau. Hier wird aus der sogenannten „Blauen Erde“ ein großer Teil des weltweiten Bernsteinvorkommens gewonnen. Beim Besuch einer Bernsteinmanufaktur können Sie dann den filigranen Bernsteinschmuck bewundern. Am Abend erreichen Sie wieder Königsberg zur heutigen Übernachtung. 7. Tag: Nach dem Frühstück Rückreise vorbei an Königsberg und am Frischen Haff entlang bis nach Heiligenbeil, hier fanden zu Kriegsende starke Kämpfe im „Heiligenbeiler Kessel“ statt, und weiter über die russisch-polnische Grenze. Weiter geht es über Braunsberg bis nach Frauenburg. Unterhalb der imposanten Burganlage des Frauenburger Domes besuchen Sie den von Deutschen und Polen gemeinsam aufgestellten Gedenkstein für die Opfer der Flucht über das Frische Haff. Auf diesem Weg über das Eis des damals zugefrorenen Haffs zogen lange Flüchtlingstrecks unter größten Opfern vor der im Winter 1945 herannahenden Front nach Westen. Anschließend Schiffsfahrt von Frauenburg über das Frische Haff bis nach Kahlberg auf der Frischen Nehrung. Von hier geht es weiter über die Frische Nehrung vorbei an Stutthof und weiter durch das Weichseldelta bis nach Danzig. Nach dem Abendessen unternehmen Sie einen geführten Spaziergang durch die sehenswerte Danziger Altstadt. Sie bummeln mit Ihrem Stadtführer am Motlauufer entlang zum Krantor und sehen den Artushof, einst der Treffpunkt der Hanseatischen Kaufleute. Übernachtung in Danzig. 8. Tag: Am Vormittag Schiffsfahrt von Gdingen aus durch die Danziger Bucht bis auf die Halbinsel Hela. Die Halbinsel Hela war bis zum Kriegsende hart umkämpft und bot in den letzten Kriegswochen die einzige Möglichkeit des Abtransports der aus den ostdeutschen Gebieten wie Ostpreußen, der Danziger Bucht und der Weichselniederung geflohenen Zivilisten über See nach Westdeutschland. Auf diesem Wege verließen im Zeitraum von Januar bis Mai 1945 etwa 1,35 Millionen Menschen ihre Heimat. Anschließend per Bus vorbei an Heisternest wieder zum Festland und weiter bis nach Pommern zur Übernachtung in einem Schlosshotel in der Nähe von Köslin.

9. Tag: Rückreise nach Deutschland. Unterwegs Mittagspause auf einem polnische Markt bei Stettin. Anmeldung oder Rückfragen zur Reise bei Peter Westphal, Obere Wiesenbergstraße 26, 38690 Vienenburg, Telefon/Fax (05324) 798228 oder Partner-Reisen Grund-Touristik in Lehrte, Telefon (05132) 58 89 40.

 

GERDAUEN

Kreisvertreter: Walter Mogk, Am Eichengrund 1f, , 39629 Bismark (Altmark), Telefon (0151) 12 30 53 77, Fax (03 90 00) 5 13 17. Gst.: Doris Biewald, Blümnerstraße 32, 04229 Leipzig, Telefon (0341) 9600987, E-Mail: geschaeftsstelle@ kreis-gerdauen.de.

Busreise abgesagt – Für unsere geplante Busreise Ende Mai/Anfang Juni nach Ostpreußen und insbesondere in den Kreis Gerdauen gab es leider nicht genügend Anmeldungen, sodass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht wurde. Die Fahrt müssen wir deshalb leider in diesem Jahr schweren Herzens absagen und bitten um Ihr Verständnis. Vielleicht gibt es für das nächste Jahr mehr Interesse, sodass eine Reise möglich wird. Unverbindliche Voranmeldungen nimmt Hans Eckart Meyer, Oberstraße 28a, 24977 Langballigholz, Telefon (0 46 36) 84 08, entgegen. Herr Meyer steht auch für weitere Informationen rund um unsere Ostpreußen-Fahrten zur Verfügung. – Hauptkreistreffen – Bitte schon mal vormerken: Unser nächstes Hauptkreistreffen findet am 19./20. Oktober 2013 in unserer Patenstadt Rendsburg statt. Das ungewöhnliche Datum hat einen handfesten Grund: Fast auf den Tag genau vor 60 Jahren übernahmen Stadt und Kreis Rendsburg die Patenschaft für den Kreis und die Stadt Gerdauen. Ein Jubiläum, das wir mit Ihnen und unseren Paten gern gemeinsam im Hotel Pelli-Hof in Rendsburg feiern möchten. Das Programm des Treffens stellt unser Festausschuss derzeit zusammen, es wird Ihnen rechtzeitig bekannt gegeben. Zudem bereiten wir zwei Ausstellungen im Kreishaus und im Rendsburger Rathaus vor, die über unseren Heimatkreis, die Kreisgemeinschaft und die Geschichte der Patenschaft informieren sollen. Wir freuen uns schon jetzt, Sie in Rendsburg wiederzusehen oder kennenlernen zu dürfen.

 

ORTELSBURG

Kreisvertreter: Dieter Chilla, Bussardweg 11, 48565 Steinfurt, Telefon (02552) 3895, E-Mail: d.chilla@kreis-ortelsburg.de. Geschäftsführer: Hans Napierski, Telefon (0209) 357931, E-Mail: h.napierski@kreis-ortelsburg.de. Internet: www.kreis-ortelsburg.de

Mythos Masuren – 10-tägige Reise vom 27. Juli bis 5. August − Auch in diesem Jahr fährt die Kreisgemeinschaft Ortelsburg wieder in die Heimat der Vorfahren: ins unvergleichliche Masuren, einem der romantischsten und attraktivsten Reiseziele Mitteleuropas. Während der Bus im vergangenen Jahr die Höhepunkte des alten Ostdeutschlands ansteuerte, nähern wir uns in diesem Jahr Masuren von Süden her: Wir werden Breslau mit seinen zwölf Inseln, die Leopoldina und das bestaunenswerte Panorama Raklawica besichtigen. Es folgt das Weltkulturerbe Krakau, wo wir vor den Toren der Stadt das einzigartige Salzbergwerk Wieliczka besichtigen. Ehemalige Bergleute führen uns durch eine Märchenlandschaft aus schimmernden Kristallgrotten, smaragdgrünen Seen und Kapellen mit in Salz geschnittenen Kunstwerken. Eine Stadtführung unter Einbeziehung des Wawel, des einstigen Königssitzes, sowie ein Abstecher nach Kazimierz, dem historischen jüdischen Stadtteil gehören ebenfalls dazu. Von Krakau geht es nach Warschau, wo wir unter anderem das Schloss und den eindrucksvollen Park Lazienki kennen lernen. Die folgenden Tage werden wir in Ortelsburg verbringen, inmitten der einmaligen Seen- und Waldlandschaft Masurens. Das Hotel Krystina am Kleinen Haussee wird Ausgangspunkt unserer Unternehmungen sein: Stadtführung durch Ortelsburg [Szczytno], Genießen eines Orgelkonzerts in der verwunschen gelegenen Kirche in Passenheim. Anschließend geht es weiter in die malerische Hauptstadt Ermlands und Masurens: Allenstein [Olsztyn]. Unter fachlicher Führung lernen wir das historische und das moderne Allenstein kennen und haben die Möglichkeit zu einem Einkaufsbummel. Bei dem anschließenden Grillabend haben wir Gelegenheit zu Gesprächen und gemütlichem Zusammensein mit Mitgliedern der dortigen deutschen Minderheit und Vertretern örtlicher Einrichtungen. Während der gesamten Fahrt stehen uns zwei Dolmetscher zur Verfügung. Wenn jemand die Dörfer seiner Vorfahren besichtigen möchte, dem vermitteln wir ein Taxi, auf Wunsch auch mit ortskundigem Dolmetscher. Die Rückreise führt über Straßburg nach Thorn, der Geburtsstadt Kopernikus. In Gnesen, der ersten Hauptstadt Polens, wird ein zusätzlicher Zwischenstopp eingelegt. Im ostbrandenburgischen Schwiebus [Swiebodzin] werden wir letztmalig auf polnischem Boden übernachten. Eine besondere Attraktion dieser Fahrt liegt darin, dass Vertreter der Erlebnisgeneration dabei sein werden, die als Augenzeugen authentisch über das alte Ostpreußen berichten können. Alle Interessierten, auch wenn Sie nicht Mitglied der Kreisgemeinschaft sind, dürfen sich willkommen fühlen. Reiseleitung: Dieter Chilla, Preis 810 Euro (einschließlich der Eintrittsgelder), Informationen erteilt Dieter Chilla, Bussardweg 11, 48565 Steinfurt, E-Mail: derc@gmx.de, Telefon (02552) 3895, Handy (0152) 28983826. Prospekte und Anmeldungen: Johann Nischik, Ewaldstraße 131, 45699 Herten. Telefon (02366) 936916, Handy (0170) 2009806, E-Mail: J.Nischik@t-online.de

 

TILSIT–STADT

Stadtvertreter: Hans Dzieran, Stadtgemeinschaft Tilsit, Postfach 241, 09002 Chemnitz, E-Mail: info@tilsit-stadt.de.

Königin-Luisen-Schule – Das nächste Schultreffen findet am 10./11. Juni 2013 in Bad Bevensen statt. Beginn 10 Uhr im Hotel Berlin. Anreisetag ist der 9. Juni, wo wir uns bereits zu einem Kaffeestündchen im Salon des Hotels zusammenfinden können. Die Lage des Hotels nah am Kurzentrum bietet viele Möglichkeiten für kleinere Unternehmungen. Der Kurpark und die Jod-Sole-Therme sind einen Besuch wert. Die Anmeldungen im Hotel sind bis zum 1. März 2013 unter dem Stichwort KLS vorzunehmen. EZ ohne Balkon 50 Euro, EZ mit Nordbalkon 53 Euro, DZ mit Nordbalkon 92 Euro, DZ mit Südbalkon 100 Euro. Die Hotelanschrift lautet Hotel Berlin, Alter Wiesenweg 11, 29549 Bad Bevensen. Telefon (05821) 5060. Auf zahlreiche Beteiligung hofft Schulsprecherin Vera Jawtusch.


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