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23.03.13 / MELDUNG

© Preußische Allgemeine Zeitung / Folge 12-13 vom 23. März 2013

MELDUNG

Märzrevolution ohne Gedenktag

Berlin – Erneut ist ein parteiübergreifender Vorschlag gescheitert, den 18. März zu einem nationalen Gedenktag zu erheben. Ein entsprechender Antrag an den Bundespräsidenten scheiterte mangels Unterstützung aus der Unions- und FDP-Fraktion.

Seit nunmehr 35 Jahren versucht eine „Aktion 18. März“ genannte Initiative, den Beginn der Märzrevolution von 1848 zu einem Gedenk-, wenn nicht gar Feiertag zu erheben. Unter der Schirmherrschaft des damaligen Berliner Bürgermeisters Pfarrer Heinrich Albertz wollte die Initiative den

17. Juni abschaffen und stattdessen den 18. März als gesetzlichen Feiertag etablieren. Die Idee fand damals wenig Freunde, und als 1990 der 3. Oktober zum nationalen Feiertag erklärt wurde, hoffte man wenigstens auf einen Eintrag im Kalender als Gedenktag.

Da 1990 auch die ersten freien Volkskammerwahlen an einem 18. März stattgefunden haben, sah man sich schon dicht vor einem doppelten Gedenktag. Der Initiative, der heute Wolfgang Börnsen (CDU), Wolfgang Thierse (SPD), Hermann Otto Solms (FDP), Wolfgang Wieland (Grüne) und Petra Pau (Linke) angehören, glaubte sich zuletzt auch der Zustimmung des Bundespräsidenten Joachim Gauck sicher zu sein, denn er wurde letztes Jahr vereidigt am – 18. März. Doch als die Gruppe jetzt im Schloss Bellevue vorfühlte, kam eine eher reservierte Antwort. Die Staatsorgane sollten sich nicht gegenseitig zum Handeln auffordern, hieß es dort.

Gegenwind kam auch aus den eigenen Reihen. Der FDP-Abgeordnete Hartfrid Wolff wies darauf hin, dass der 18. März 1848 außerhalb Preußens, in dessen Hauptstadt es zu Barrikadenkämpfen am Brandenburger Tor kam, wenig Bedeutung hatte. Stattdessen solle man sich besser an den 18. Mai 1848 erinnern, als in der Frankfurter Paulskirche das erste freigewählte deutsche Parlament zusammenkam. Dank der „Aktion“ hat Berlin vor dem Brandenburger Tor immerhin den „Platz des 18. März“. Harald Tews


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